6 Tage Arktis Urbex – Lost Places Spitzbergen
Ursprünglicher Preis war: 2.690,00 €2.590,00 €Aktueller Preis ist: 2.590,00 €.
- Mindestteilnehmerzahl erreicht – Reise findet garantiert statt!
- Verfügbarkeit: Nur noch 3 freie Plätze verfügbar.
- Ziel: Urbex-Expedition zu den Geisterstädten Pyramiden & Barentsburg.
- Gruppe: Exklusiv & persönlich (maximal 10 Teilnehmer).
- Fokus: Lost Places, Industrieruinen & arktische Natur.
- Fotografie: Jede Kamera willkommen (Smartphone bis High-End).
- Transfer: Abholung am Flughafen Longyearbyen (LYR) und alle Transporte vor Ort.
- Unterkunft: 2 Nächte Guesthouse Longyearbyen (DZ).
- 3 Nächte Hotel in Pyramiden & Barentsburg (DZ oder EZ gegen +200 € Aufpreis).
- Verpflegung: 5× Frühstück, 1× Mittagessen (Pyramiden), 1× Picknick.
- Ausrüstung: Stellung von wasserdichten & schwimmfähigen Thermo-Overalls.
- Sicherheit: Deutschsprachiger Guide inkl. professionellem Eisbärenschutz.
- Absicherung: Gesetzlicher Sicherungsschein (R+V Versicherung).
- Airline-Tipp: SAS Airlines (via Oslo).
- Flugzeiten-Beispiel: OSL–LYR (13:35–16:30) | LYR–OSL (10:45–13:40).
Nicht im Preis enthalten
- Flüge nach/von Spitzbergen.
- Abendessen & persönliche Ausgaben (Planung ca. 150–200 €).
- Individuelle Reiseversicherungen.
Beschreibung
Die Zeitkapsel im Permafrost: Pyramiden
Stell dir vor, eine ganze Stadt geht schlafen und wacht nie wieder auf. In Pyramiden stehen die Tassen noch in den Regalen der Kantine, und in der Schule liegen aufgeschlagene Hefte aus dem Jahr 1998. In den Wohnhäusern der berarbeiter sind noch eingerichtete Wohnungen mit persönlichen Gegenständen aus den 90 ger jahren zu finden. Hier, unter dem wachsamen Auge der nördlichsten Lenin-Büste der Welt, dokumentierst du den ultimativen Stillstand. Wir führen dich tief in die sowjetischen Relikte – vom monumentalen Kulturpalast bis zum verlassenen Schwimmbad. Kein Museum, kein Kitsch. Nur du, deine Kamera und der Geist einer untergegangenen Ära.

Arktischer Rost & Brutalismus: Barentsburg
Während Pyramiden schläft, atmet Barentsburg noch – aber auf eine Weise, die Gänsehaut verursacht. Zwischen aktiver Kohleförderung und sozialistischer Architektur erlebst du das bizarre Leben am Rande der Zivilisation. Für Fotografen bietet dieser Ort den perfekten Kontrast: bunte Fassaden gegen grauen Industriestaub, russische Propaganda-Slogans vor kalbenden Gletschern. Es ist die raueste Bühne, die du je vor der Linse hattest.

Safari des Schweigens: Wo das Eis regiert
Hinter der nächsten Häuserecke beginnt das Reich des Königs: Der Eisbär ist hier nicht nur ein Mythos, sondern Realität. Zwischen den Lost Places navigieren wir durch eine Natur, die keine Fehler verzeiht. Wenn das Blau der Gletscher auf das Rostrot der Fördertürme trifft, entstehen Bilder, die keine Bearbeitung brauchen. Wir bringen dich an Aussichtspunkte, die für normale Touristen unerreichbar sind – sicher, professionell und mit Fokus auf das perfekte Licht.
Expedition statt Pauschalreise: Dein Abenteuer-Check
Du suchst All-Inclusive und Animation? Dann bist du hier falsch. Du suchst die absolute Isolation, legale Zugänge zu gesperrten Gebäuden und eine Gruppe Gleichgesinnter, die für das perfekte Foto auch mal im arktischen Wind ausharren? Wir bieten dir das komplette Logistik-Paket: Erfahrene Guides mit Eisbärenschutz, Speedboot-Transfers durch die Fjorde und das Insider-Wissen über die besten Spots in den Geisterstädten. Komm als Tourist, geh als Entdecker.

Grumantbyen: Die vergessene Küstenmine
Grumant ist kein Ort, den man “besucht” – es ist ein Ort, an dem man anlandet. Die 1961 aufgegebene sowjetische Siedlung klammert sich förmlich an die steilen Felswände des Isfjords. Da es keinen Hafen gibt, ist der Zugang nur bei ruhiger See und mit kleinen Booten möglich. Das macht Grumant zu einem der exklusivsten Lost Places auf ganz Spitzbergen.
Was dich dort erwartet:
- Die Geisterbahn: Die verrosteten Schienen der Lorenbahn, die Grumant mit dem Verladehafen Colesbukta verbanden, ziehen sich wie ein rotes Band durch die graue Schieferlandschaft.
- Architektur am Abgrund: Die hölzernen Gebäude trotzen seit über 60 Jahren den arktischen Stürmen. Viele sind bereits teilweise eingestürzt, was dramatische Fotomotive bietet.
- Colesbukta: Wir erkunden auch die Verladestation, wo alte Maschinen und verfallene Wohnhäuser davon zeugen, wie hart das Leben der Bergleute hier gewesen sein muss.
Urbex-Hinweis: In Grumant gibt es keine befestigten Wege. Hier spürst du die Arktis in ihrer unerbittlichsten Form. Wir bleiben als Gruppe eng zusammen weil Grumant ein Hotspot für Eisbären auf der Suche nach Robben ist.

Tag 1 & 2: Sprung über den 78. Breitengrad
Deine Expedition beginnt in Longyearbyen, der letzten Bastion der Zivilisation vor dem Nordpol. Nach einer Nacht im authentischen Guesthouse tauschen wir festen Boden gegen die Planken unseres Expeditionsschiffs. Wir kreuzen durch Eisfelder, vorbei an kalbenden Gletschern, immer auf der Suche nach dem König der Arktis. Unser Ziel: Der Hafen von Pyramiden, wo uns der Rost und der Beton einer vergangenen Supermacht empfangen.
Tag 3: Das Herz der Geisterstadt
Heute gehört die Stille dir. In einer intensiven Fototour dringen wir in das soziale Herz von Pyramiden vor. Vom legendären Schwimmbad ohne Wasser bis zur Kantine, in der die Zeit 1998 stehen blieb. Wir dokumentieren den Kontrast zwischen brutalistischer Architektur und der unaufhaltsamen Rückeroberung durch die Natur. Am Nachmittag erkunden wir die monumentalen Skelette der Industrieanlagen – ein Paradies für Textur-Fotografie und Lost-Places-Storytelling.
Tag 4: Sozialistischer Stolz im ewigen Eis
Wir setzen Kurs auf Barentsburg. Die aktive russische Minensiedlung ist ein lebendiges Paradoxon: kyrillische Slogans, stolze Wandgemälde und rauer Bergbau-Alltag direkt am Fjord. Hier fotografierst du nicht nur Ruinen, sondern das bizarre Überleben einer Gemeinschaft in der totalen Isolation. Die Architektur ist schroff, die Stimmung intensiv und die Motive sind einmalig auf der Nordhalbkugel.
Tag 5 & 6: Die vergessenen Minen von Grumant
Auf dem Rückweg nach Longyearbyen wartet ein besonderes Juwel: Grumant und Coalbukta. Diese Orte sind noch roher, noch verlassener als Pyramiden. Wir erkunden die Überreste der Kohleförderung aus den 50er Jahren, die sich fast schüchtern an die steilen Klippen klammern. Es ist der finale Akt einer Reise durch die Zeit, bevor wir in die Realität von Longyearbyen zurückkehren und mit vollen Speicherkarten die Heimreise antreten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) – Spitzbergen Lost Places Fotoreise
Unterkünfte: Wie schlafe ich am Ende der Welt?
In der Arktis ist Luxus relativ – hier zählt Authentizität.
- Longyearbyen: Wir übernachten in einem gemütlichen, typisch arktischen Guesthouse. Hier ist echtes „Basecamp-Feeling“ angesagt. Da der Platz in der nördlichsten Stadt der Welt begrenzt ist, schlafen wir hier in geteilten Zimmern (kein EZ möglich).
- Pyramiden & Barentsburg: In den russischen Siedlungen beziehen wir die lokalen Hotels. Hier ist der Komfort überraschend hoch und wir können dir (gegen Aufpreis) dein eigenes Reich im Einzelzimmer garantieren. Erwarte keinen 5-Sterne-Standard, aber warme Zimmer, WLAN und russische Gastfreundschaft mitten in der Einöde.
Für wen ist die Reise geeignet? (Anforderungen)
Diese Expedition ist für alle Abenteurer und Fotografie-Begeisterten (Anfänger bis Profi) zwischen ca. 20 und 69 Jahren konzipiert.
- Körperliche Fitness: Du solltest eine gute Grundkondition für leichte bis mittelschwere Wanderungen und längere Speedboot-Fahrten mitbringen. Aufgrund der Trümmer in den Lost Places und der unwegsamen Natur ist die Tour für Menschen mit eingeschränkter Mobilität leider nicht geeignet.
- Teamgeist: Wir reisen in einer exklusiven Kleingruppe von maximal 10 Personen. Das sorgt für eine persönliche Atmosphäre und maximale Flexibilität bei der Motivsuche.
- Ausrüstung: Es gibt keine Hürden – egal ob High-End-Kamera oder Smartphone, bei uns zählt das Auge für das Motiv und das gemeinsame Erlebnis.
Speedboot: Wie bewegen wir uns fort?
- Vergiss große Kreuzfahrtschiffe. Wir nutzen wendige, leichte Speedboote.
- Vorteil: Wir sind schnell, wendig und können auch kleine Buchten wie Grumant ansteuern, die für große Schiffe unerreichbar sind.
- Komfort: Du sitzt geschützt vor Wind und Gischt. Die Boote sind für die raue Arktis gebaut und bieten die nötige Sicherheit, um auch bei Wellengang sicher von A nach B zu kommen. Dennoch ist eine gewisse Grundfitness für das Ein- und Aussteigen an unbefestigten Ufern nötig.
Wetter: Was, wenn die Arktis ungemütlich wird?
- Das Wetter auf Spitzbergen ist der wahre Chef der Expedition.
- Temperaturen: Auch im Sommer bewegen wir uns oft um den Gefrierpunkt. Windchill-Effekte können es kälter wirken lassen.
- Flexibilität: Sollte ein Sturm die Überfahrt unmöglich machen, passt dein Guide die Route an. Sicherheit geht immer vor Eisbären-Fotos. Wir empfehlen das Zwiebelprinzip: Wolle, Fleece und eine absolut wind- und wasserdichte Außenhülle sind Pflicht.
Ausrüstung: Muss ich mir teure Arktis-Kleidung kaufen?
Nein, für die Zeit auf dem Wasser bist du bestens abgesichert.
- Profi-Equipment inklusive: Für alle Bootsfahrten stellen wir dir spezielle High-Tech-Overalls. Diese sind nicht nur absolut wind- und wasserdicht, sondern auch schwimmfähig und bieten einen extrem hohen Kälteschutz (ISO-zertifiziert).
- Sicherheit geht vor: Diese Anzüge sind im hohen Norden Standard für Expeditionen. Sie halten dich selbst bei eisiger Gischt und Fahrtwind warm und trocken, sodass du dich voll auf deine Kamera und die Landschaft konzentrieren kannst.
- Was du mitbringen musst: Unter dem Overall trägst du am besten das Zwiebelprinzip (Merinowolle oder Thermounterwäsche, darüber Fleece oder eine leichte Isolationsjacke). Für die Erkundungen an Land in den Geisterstädten empfehlen wir zudem eigene, robuste und wasserfeste Wanderschuhe sowie warme Handschuhe und eine Mütze.
Urbex: Wie “Lost” sind die Places wirklich?
- Wir bieten dir den heiligen Gral für Lost-Places-Fotografen.
- Zugang: In Pyramiden haben wir exklusiven Zugang zu Gebäuden, die für normale Tagestouristen verschlossen bleiben. Wir bewegen uns legal und mit Genehmigung.
- Zustand: Es ist kein Museum. Es ist Verfall pur. In der trockenen Arktisluft konserviert sich der Zustand extrem gut, dennoch ist Vorsicht geboten (morsche Böden, Rost).
- Ethik: Wir folgen dem Urbex-Kodex: „Take nothing but pictures, leave nothing but footprints.“ Wir respektieren die Geschichte dieser Orte.

Deine Expeditionsleitung: Herz & Verstand vor Ort
Marek Romanowicz – Gründer & Visionär
Marek ist der Kopf hinter Urbexplorer Reisen. Als Fotograf mit Seele und Brückenbauer zwischen den Kulturen spricht er Deutsch, Polnisch, Russisch und Englisch – doch seine wahre Leidenschaft ist die Sprache der Bilder. Seit er 2014 die mystische Stille von Tschernobyl entdeckte, lässt ihn die Magie verlassener Orte nicht mehr los. Marek hat diese Reise konzipiert, um dir den Zugang zu den “geheimen” Ecken Spitzbergens zu ermöglichen, die er selbst auf seinen Expeditionen lieben gelernt hat.
Katarzyna – Deine Expertin im Eis
Vor Ort übernimmt Katarzyna das Ruder. Sie kennt Spitzbergen wie ihre Westentasche und ist deine direkte Ansprechpartnerin von der ersten Sekunde an.
- Rundum-Betreuung: Katarzyna nimmt dich am Flughafen in Empfang und begleitet die Gruppe bis zum Ende der Reise.
- Lokales Know-how: Sie spricht fließend Deutsch und navigiert dich sicher durch die arktische Wildnis und die komplexen Gegebenheiten der russischen Siedlungen.
- Sicherheit & Organisation: Mit ihrer Erfahrung sorgt sie dafür, dass die Logistik reibungslos läuft, damit du dich voll und ganz auf deine Fotos und das Erlebnis konzentrieren kannst.

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Es war eine Mega coole Reise auf Spitzbergen. Vor allem das fortbewegen mit dem Boot war sehr vorteilhaft und hat Spaß gemacht. Sehr Gut geplant und organisiert von Marek. Auch die Orte weshalb ich die Reise gebucht habe wurden angesteuert. Allein wegen der Geisterstadt Pyramiden.
Unterm Strich hat sich die Reise echt gelohnt, hat Mega Spaß gemacht und man hat am Ende der Reise tolle Aufnahmen und schöne Erinnerungen