Fragen und Antworten zu Tschernobyl

[vc_row][vc_column][vc_toggle title=”Wann muss ich spätestens anreisen?”]Am Anreisetag / SAMSTAG / kannst du ganztägig in Kiew anreisen und bist an keine Zeit gebunden. Somit kannst du einen für dich passenden Flug suchen. Wenn du in Kiew angekommen bist fährst du in das Hotel Tourist und beziehst eigenständig ein von uns bereitgestelltes Zimmer.

Am Abreisetag kannst du auch deinen Abflug frei wählen und entweder direkt nach dem Frühstück am Morgen nach Hause fliegen oder im Laufe des Tages. Bitte beachte das du spätestens um 12.00 Uhr das Zimmer im Hotel verlassen musst.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Welche Ausweisdokumente benötige ich?”]Für die Einreise in die Ukraine benötigt man einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens drei Monate gültig sein muss. Ein Visum ist erst ab einem Aufenthalt von mehr als 90 Tagen notwendig. Eine Kopie des Reisepasses sowie dessen Nummer und Gültigkeit ist bestenfalls mit dem ausgefüllten Reisevertrag, spätestens aber sechs Wochen vor Reisebeginn an uns zu übermitteln.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Muss ich Geld umtauschen?”]27 Ukrainische Hrywnja sind circa 1 Euro (Stand: Januar 2020). Im Hotel Tourist in Kiew befindet sich eine Wechselstube, die 24 Stunden geöffnet hat und Geld zu einem guten Kurs umtauscht. Es ist nicht empfehlenswert, Geld am Flughafen umzutauschen. Wir empfehlen, je nach persönlichem Konsumverhalten höchstens 50 Euro für die gesamte Fotoexpedition umzutauschen. Bargeld wird vor allem für die Läden in der Sperrzone von Tschernobyl benötigt, in denen man Knabbereien, Süßigkeiten, Obst, Getränke und Souvenirs kaufen kann. In der Sperrzone gibt es einen Geldautomaten, aber keine Wechselstube! In vielen Geschäften Kiews kann man hingegen bequem mit EC- oder Kreditkarte bezahlen.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Was soll ich anziehen?”]Wir empfehlen, alte, abgenutzte Kleidung anzuziehen, die Notfalls entsorgt werden kann, sowie bequeme, aber robuste Wanderschuhe, ein Paar leichte Schuhe, Regenjacke, Pullover oder Fleecejacke für den Notfall. Eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnencreme sowie Insekten- und Mückenschutz sind in den Sommermonaten ebenfalls wichtig. Kurze Hosen und Oberteile sowie offenes Schuhwerk sind in der Sperrzone nicht erlaubt. Weiterhin sollten folgende Dinge eingepackt werden:

  • Taschenlampe, Batterien
  • genügend Speicherkarten sowie Akkus für die Kamera(s)
  • Handdesinfektionsmittel
  • Medikamente mit ärztlicher Bestätigung
  • Ohrstöpsel
  • Handschuhe

Ganzkörperschutzkleidung und Atemmasken sind nicht erforderlich, außer es stärkt das persönliche Schutzempfinden.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Wie sind die Unterkünfte ausgestattet?”]In der Sperrzone von Tschernobyl gibt es kein Touristenhotel im klassischen Sinne. Den üblichen Service einer solchen Einrichtung darf man daher nicht erwarten. Dennoch bieten die Unterkünfte ausreichende Bedingungen, um sich nach einer ausgiebigen Erkundung der Sperrzone auszuruhen und Kraft für den nächsten Tag zu sammeln. Die Strahlung in den Quartieren unterscheidet sich nicht von der in Kiew.

Hotel “Desiatka”

Die zweistöckige Unterkunft befindet sich im Zentrum der Stadt Tschernobyl. Sie wurde 2014 renoviert und verfügt über einfache, aber modern ausgestattete Doppel-, Zwei- und Dreibettzimmer sowie moderne Gemeinschaftstoiletten und -duschen auf beiden Etagen. Im Hotel gibt es einen Souvenirladen und eine Bar. Das WLAN ist frei.

Hotel “Pripyat”

Die dreistöckige Unterkunft befindet sich ebenfalls in der Stadt Tschernobyl. Sie verfügt über einfache, im sowjetischen Stil eingerichtete Drei- und Vierbettzimmer mit Gemeinschaftstoiletten und -duschen. Die Versorgung mit Toilettenpapier ist manchmal unzureichend. Gelegentlich kann es zu Ausfällen beim heißen Wasser kommen. Das WLAN ist frei, funktioniert aber nicht immer problemlos.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Warum werde ich im Mehrbettzimmer untergebracht?” el_id=”1484476674050-cb291c40-0377″]Die Sperrzone von Tschernobyl wird bereits seit Jahren mehr und mehr von Menschen aus aller Welt besucht. Trotz stetig wachsender Besucherzahlen kommt der Ausbau von Übernachtungsmöglichkeiten nur schwer in Gang. Dies macht eine Unterbringung der Besucher in Mehrbettzimmern nötig. Sollte es aus dringenden gesundheitlichen Gründen nötig sein, in einem Einzelzimmer untergebracht zu werden, damit die Nachtruhe gewährleistet ist, werden wir vor Ort eine Lösung finden.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Wie hoch ist die Strahlung, der ich während meines Aufenthaltes ausgesetzt werde?” el_id=”1476289827735-c8290ba6-64ed”]In dieser Tabelle kann man am Beispiel eines 4-tägigen Aufenthaltes in der Sperrzone von Tschernobyl sehen, wie viel Strahlung man durchschnittlich auf einer unserer Fotoexpeditionen aufnimmt.

Die übliche Strahlendosis während unserer Fotoexpedition Tschernobyl & PripjatDie übliche Strahlendosis während unserer Fotoexpedition Tschernobyl & PripjatDie übliche Strahlendosis während unserer Fotoexpedition Tschernobyl & Pripjat[/vc_toggle][vc_toggle title=”Kann meine Kameraausrüstung von der Strahlung beschädigt werden?” el_id=”1476290583616-01a3be18-b2b8″]Die Orte, die wir in der Sperrzone von Tschernobyl besuchen, weisen eine sehr geringe Strahlung auf. Bisher ist es noch nie vorgekommen, dass die Kameraausrüstung eines Gastes durch die vor Ort herrschende Strahlung beschädigt wurde. 
[/vc_toggle][vc_toggle title=”Mit welchem Fahrzeug fahren wir?”]Der Transport vor Ort erfolgt durch ein lizensiertes Transportunternehmen im komfortablen Mercedes Sprinter. Der Bus hat verstellbare Sitz- und Armlehnen. Jeder Sitz ist mit einem Sicherheitsgurt ausgestattet und verfügt darüber hinaus über gepolsterte Kopfstützen, die Komfort wie Sicherheit gleichermaßen bieten. Wärmeschutzverglasung und Ausstellfenster sorgen für ein angenehmes Klima im Bus.

Ford-Transit[/vc_toggle][vc_toggle title=”Können sich einzelne Programmpunkte ändern?”]Ja, einzelne Programmpunkte können sich ändern, da die Sperrzone von Tschernobyl ein militärischer Sicherheitsbereich ist. Nach über 30 Jahren können einige Gebäude bis zur Fotoexpedition einstürzen oder von der Administration als einsturzgefährdet deklariert und gesperrt werden. Insbesondere die geplante Führung durch das Kernkraftwerk kann in einigen Fällen seitens der Behörden vor Ort sehr kurzfristig abgesagt werden. Gründe können Wartungsarbeiten oder interne Änderungen sein, die wir als Veranstalter nicht beeinflussen können. In diesem Fall werden wir zusätzliche Fotospots und eine alternative Erkundungsroute finden. Die Führung durch das Kraftwerk ist eine Zusatzoption. Siehe AGB und Reisebedingungen.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Ist der Aufenthalt sicher?”]

In der Sperrzone von Tschernobyl bewegen wir uns ausschließlich in Gebieten, in denen die Strahlung die Normalwerte nur gering übersteigt oder sogar niedriger ist als in Berlin. Während der Fotoexpedition steht uns ein örtlicher Guide zur Verfügung, der uns sicher durch das riesige Gebiet führt. Nach Ansicht namhafter Strahlenschutzexperten ist ein Aufenthalt in der Sperrzone sicher, wenn man sich an die geltenden Regeln hält und die Anweisungen des örtlichen Guides befolgt. Man kann davon ausgehen, dass ein mehrtägiger Aufenthalt keine gesundheitlichen Folgen nach sich zieht.

Die Strahlenwerte in der Sperrzone variieren von 0,12 Mikrosievert bis 0,60 Mikrosievert pro Stunde. In der Nähe des Kernkraftwerks sind sie etwas höher; an sogenannten “Hot­spots” können die Grenzwerte um ein Vielfaches überschritten werden. Erfahrungsgemäß nehmen unsere Gäste während der Fotoexpedition eine Gesamtstrahlung von 12 bis 15 Mikrosievert auf, das einem Prozent der jährlichen Strahlendosis in Deutschland entspricht.

[/vc_toggle][vc_toggle title=”Ist das Betreiben einer Drohne erlaubt?” el_id=”1491114408722-c845d93d-73f1″]Ja, mittlerweile ist es auch Touristen erlaubt, in der Sperrzone von Tschernobyl mit der Drohne zu fliegen und zu fotografieren. Im Rahmen einer Privattour übernehmen wir gegen eine Gebühr von 300,00 Euro die Beantragung der Flugerlaubnis. Sollte die Drohne heimlich in die Sperrzone mitgenommen werden, wird sie entweder konfisziert oder abgeschossen. Das Fliegen mit der Drohne ist nur in bestimmten Bereichen erlaubt.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Wie ist die Verpflegung?”]An allen Tagen bekommen wir ein reichhaltiges Frühstück und Abendessen (meist in Form eines Drei-Gänge-Menüs). Um bei unserem Aufenthalt in der Sperrzone von Tschernobyl keine Zeit zu verlieren, wird das Mittagessen individuell organisiert. Für persönliche Wünsche und Einkäufe fahren wir täglich einen Laden an, in dem man sich mit Nahrungsmitteln und Getränken versorgen kann.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Wie ist die aktuelle Lage in der Ostukraine?”]

Der seit Februar 2014 andauernder bewaffnete Konflikt in der Ostukraine findet an der Grenze zu Russland statt. Betroffen davon sind Städte wie Charkiw, Odessa, Mariupol, Luhansk und Donezk. Während sich in Charkiw, Odessa und Mariupol die Lage beruhigte, sind Luhansk und Donezk noch immer umkämpft. Die Sperrzone von Tschernobyl befindet sich nördlich von Kiew an der Grenze zu Weißrussland und damit weit weg von diesen Gebieten. Die Region ist ruhig und sicher und liegt etwa 10 bis 12 Autostunden zu den Konfliktgebieten entfernt.

Sollte sich die Situation in der Ostukraine zuspitzen und beispielsweise eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die Region Kiew ausgesprochen werden, wird die Fotoexpedition aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden und die Anzahlung bzw. der Gesamtpreis zu 100 Prozent erstattet. Die Details hierzu sind im Reisevertrag zu finden. Wir stehen ständig mit unserem Partner in Kiew in Kontakt und werden regelmäßig über aktuelle Entwicklungen informiert.

image

[/vc_toggle][vc_row_inner][vc_column_inner][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row]