6 Tage Moldawien & Transnistrien Abenteuerreise
- Noch 3 freie Plätze – Mindestteilnehmerzahl erreicht
- Dauer: 6 Tage inkl. An- & Abreisetag / 31.08 – 05.09.26
- Anreise: Zugfahrt ab Bukarest → Chișinău, Rückflug ab Chișinău (nicht im Preis inklusive)
- Mobilität: Mietwagen, Mitfahrgelegenheit beim Guide inklusive
- Unterkunft: 5 Nächte in einfachen, authentischen Hotels (halbes DZ, getrennt nach Geschlechtern)
- Einzelzimmer: Optionaler Zuschlag 100 €
- Verpflegung: Frühstück inklusive
- Guide: Erfahrener Urbexplorer-Reiseleiter (DE / EN / RU)
- Gruppe: Exklusiv & klein – 2 bis max. 6 Teilnehmer
- Sicherheit: Gesetzlicher Sicherungsschein gemäß § 651k BGB (R+V Versicherung)
- Teilnehmerhinweis: Die Tour findet statt. Bitte bring ein flexibles Mindset mit – vor Ort können sich Abläufe sicherheits- oder lokalbedingt ändern.
Was du selbst im Gepäck haben musst (Nicht inklusive)
- Verpflegung: Mittag- & Abendessen sowie Snacks
- Eintritte: Private Wünsche, Museen, spezielle historische Orte
- Individuelle Anreise: Zugbuchung Bukarest (machen wir gemeinsam) → Chișinău und Rückflug nach Deutschland
- Persönlicher Bedarf: Alles außerhalb des Programms – Souvenirs, persönliche Ausrüstung
Reisepreis ab 990 Euro pro Person
Beschreibung
Abenteuer Moldawien: Deine Spurensuche im Niemandsland
Beton-Brutalismus und das Erbe der UdSSR – In Moldawien findest du keinen polierten Glanz. Hier regiert der Sichtbeton. In Chisinau und den umliegenden Städten triffst du auf Architektur, die als Manifest für die Ewigkeit gebaut wurde, heute aber wie ein schlafender Riese wirkt. Von den massien Fassaden der Staatlichen Universität bis hin zu versteckten Lenin-Statuen in staubigen Hinterhöfen – für dich als Urbex-Fan ist das Land ein einziger großer Abenteuerspielplatz. Wir suchen die Relikte des Sozialismus, die heute zwischen bröckelnden Mosaiken und gigantischen Wohnblöcken ihre ganz eigene, düstere Ästhetik entfaltet.

In der Tiefe: Atombunker und strategische Paranoia
Moldawien war im Kalten Krieg eine Pufferzone, und das spürst du am besten unter der Erde. Wir steigen hinab in gigantische Bunkeranlagen, die tief in den moldawischen Boden getrieben wurden. Hier unten riecht es noch nach dem Metall und dem Staub vergangener Jahrzehnte. Diese Lost Places sind keine Museen; sie sind konservierte Zeitkapseln der strategischen Angst. Während oben das Dorfleben seinen Gang geht, erkundest du die dunklen Gänge, die einst für den Ernstfall bereitgehalten wurden. Es ist diese Mischung aus Beklemmung und Faszination, die deine Fotos so stark machen wird.

Tiraspol: Zeitreise unter Waffen
Wenn du Transnistrien betrittst, verlässt du die bekannte Welt. Besonders am Unabhängigkeitstag in Tiraspol wird die Inszenierung des Staates zum ultimativen Motiv. Wir stehen in der ersten Reihe, wenn die Militärparade an den massiven Regierungsbauten vorbeizieht. Stahl auf Asphalt, wehende Fahnen mit Hammer und Sichel und eine Disziplin, die fast surreal wirkt. Es ist die maximale Dosis sowjetischer Nostalgie, eingebettet in eine Region, die offiziell gar nicht existiert. Hier zählt der Moment – das Zusammenspiel aus Machtsymbolik und dem ungeschminkten Alltag einer unerkannte Republik.

Staub, Schweiß und die Seele Bessarabiens
Abseits der monumentalen Bauten wartet der wahre Alltag auf dich. In den Dörfern Gagausiens und Nordmoldawiens ist das Leben rau und ehrlich. Hier gibt es keine Filter. Wir ziehen durch Orte wie Comrat oder Dubossary, wo sowjetische Bushaltestellen und verlassene Kulturhäuser die Landschaft prägen. Es sind die Geschichten der Menschen vor Ort, die wir zwischen verrosteten Toren und einsamen Landstraßen einfangen. Marek dein Guide spricht die Sprache der Einheimischen (Russisch, Polnisch, Englisch) und bringt dich an Spots, die in keinem GPS stehen. Es ist ein Trip für Entdecker, die den Zerfall nicht nur sehen, sondern die Geschichte dahinter dokumentieren wollen

Moldawien Roadtrip – Sowjetische Spuren & Lost Places
Tag 1 – Bukarest → Chișinău
Nachtzug Bukarest → Chișinău (~450 km)
- Fotospots: nostalgisches Zuginterieur
- Übernachtung: im Zug
Tag 2 – Chișinău Stadterkundung
- Architektur, Denkmäler, Märkte, Lenin-Statuen, Wohnblöcke
- Fotospots: Lenin-Statue, Märkte, Hinterhöfe, Kriegerdenkmäler
- Übernachtung: Chișinău
Tag 3 – Cahul & Comrat (Gagausien)
Chișinău → Cahul (~220 km), Cahul → Comrat (~40 km)
- Tour: versteckte sozialistische Schätze, Mosaike, Kulturhäuser
- Fotospots: Cahul Mosaike & Bushaltestellen, Comrat Rathaus & Kulturhäuser
- Übernachtung: Comrat
Tag 4 – Tiraspol & Bendery – Tag der Unabhängigkeit
Comrat → Bendery (~130 km), Bendery → Tiraspol (~10 km)
- Bendery: historische Festung & Sowjetdenkmäler
- Tiraspol: Unabhängigkeitstag-Feierlichkeiten – Paraden, Flaggen, Volksfeste
- Fotospots: Paraden, Lenin-Statue, Plattenbauten, Straßenszenen
- Zusätzlich nördliche Stopps leicht am Nachmittag: Tashlik oder Grigoriopol für kurze Fotostopps (~25–50 km)
- Übernachtung: Tiraspol
Tag 5 – Nordtransnistrien & Nordmoldawien
- Vormittag: Fortsetzung Nordtransnistrien – Grigoriopol → Dubossary → Goyany
- Nachmittags: Rybnitsa → Camenca → Chișinău (~150 km)
- Fotospots: Bunkeranlage, Flussufer Goyany, Industriehallen Rybnitsa & Camenca, Mosaike & Denkmäler
- Übernachtung: Chișinău
Tag 6 – Freizeit & Rückreise
- Vormittag: letzte Erkundungen, Souvenirs
- Transfer zum Flughafen Chișinău für Rückflug
- Fotospots: letzte Straßenszenen, Shops, urbane Details

Zielgruppe & Anforderungen
Unsere Abenteuerreise richtet sich an aktive Reisende von Anfang 20 bis 50 plus, wobei das Durchschnittsalter bei etwa 40 liegt. Ob Alleininreisende, Singles oder Paare – bei uns ist jeder willkommen, der Neugier und Freude an Bewegung mitbringt. Auch fotografisch gibt es keine Einschränkungen: Fotografiere und filme mit Smartphone, Actioncam, Drohne, Profi-Kamera.
Wir reisen bewusst in extrem kleinen Gruppen von maximal 6 Teilnehmern, um eine sehr persönliche Betreuung und flexible Spots zu gewährleisten. Bitte beachte, dass die Reise eine gute körperliche Verfassung erfordert: Leichte bis mittelschwere Wanderungen, längere Fahrten und ein flexibles Programm sind Teil des Abenteuers. Aufgrund von Höhenunterschieden und den Anforderungen vor Ort ist die Tour nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Das empfohlene Höchstalter liegt bei 69 Jahren.

Für wen ist diese Reise geeignet?
Diese besondere Abenteuerreise ist ideal für:
- Hobbyfotograf:innen, die spannende Motive abseits klassischer Routen suchen
- Urbex- und Lost-Places-Fans, die außergewöhnliche Orte in einer fremden Kultur erleben wollen
- Abenteurer mit Entdeckergeist, die auch mal über Schotter und steile Wanderwege laufen können
- Alle, die sehr kleine Gruppen, echte Erlebnisse und keine 08/15-Touren mögen
- Reisende mit Interesse an Geschichte, Architektur & Osteuropa
Die Reise erfordert eine gute körperliche Verfassung. Längere Fahrten, Höhenunterschiede, ein flexibler Tagesablauf und das Klima in Bessarabien können anstrengend sein. Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist die Teilnahme nicht möglich. Das empfohlene Höchstalter liegt bei 65 Jahren.

Dein Guide und Reiseleiter: Marek Romanowicz
Marek Romanowicz, der Gründer von Urbexplorer Reisen, ist ein mehrsprachiger Abenteurer mit einem Auge für Schönheit und einem Herz für Fotografie. Als Kind durchstreifte er bereits Europa mit seiner Kamera, bevor er 2014 die düstere Anziehungskraft der Tschernobyl-Sperrzone entdeckte und Urbexplorer Reisen ins Leben rief.Seitdem führt Marek Abenteuerlustige und Hobbyfotografen zu den verborgenen Ecken der Welt, von verlassenen Orten bis zu den majestätischen Fjorden Norwegens, immer auf der Suche nach der unberührten Schönheit der Natur. In jedem seiner Bilder erzählt Marek eine Geschichte von vergangenen Zeiten und vergessenen Orten, und seine Vision ist es, andere dazu zu inspirieren, die Welt mit neuen Augen zu sehen.











