Geheimnisvolles Persien – Eine faszinierende Reise in den Iran

Fotoreise Iran - Geheimnisvolles Persien

Die ältesten Städte der Welt, Dörfer aus Lehm und heiligen Orte des Zarathustrismus

Warum solltest du jetzt in den Iran reisen?  Seit dem Atomabkommen hat sich die politische Lage entspannt. Im Land gibt es 19 UNESCO-Welterbestätten zu bestaunen. Angefangen von den gewaltigen massiven Ruinen von Persepolis, einst die Hauptstadt des Persischen Achämenidenreichs, bis hin zum aufwendig geschnitzten Golestan-Palast aus dem 18. Jahrhundert in Teheran zu den Rosengärten und akribisch Bemalte Fliesenfassaden der Hauptstadt Isfahan aus dem 16. Jahrhundert. Der einstige Sitz einiger der berühmtesten Dynastien des Nahen Ostens und Zentralasiens ist voller architektonischer und natürlicher Pracht. Immer mehr Touristen aus Europa entdecken das sichere und abwechslungsreiche Reiseland für sich.

Wir brechen zu einer Abenteuerreise in den geheimnisvollen Iran auf, ein Land das in den letzten Jahrzehnten nicht im Fokus der Welt stand. Im Iran erkunden wir majestätische Städte und farbenfrohe Moscheen, wundervolle Brücken, prächtige Paläste, heilige Stätten für die Anhänger des schiitischen Islam. Die ältesten Städte der Welt, Dörfer aus Lehm und heiligen Orte des Zarathustrismus. Sehenswürdigkeiten in Teheran, Kom, Kaschan, Abjane, Isfahan, Mejbod, Chak Chak, Kharanaq, Jazd, Persepolis und Shiraz. Unsere Iran Fotoreise findet während des „heiligen“ Monats Muharram statt, somit wird es möglich sein, bunte Prozessionen zu sehen!

Auf unserer Reiseroute liegt auch die bedeutende Stadt Kashan. Die Stadt bietet viel Sehenswertes, so dass wir den ganzen Tag unterwegs sein werden. Zuerst besuchen wir das Hamam-e Mir Sultan Ahmad, ein renoviertes Badehaus mit sehr schönen Kuppeln und fliesenarbeiten im Innern. Vom Dach haben wir einen wunderschönen Blick über die Stadt mit den Bergen im Hintergrund.

Fotoreise in den Iran – Grandiose Landschaften, freundliche Menschen und quirlige Basare

Direkt nebenan folgt das Khane-ye Boroudjerdiha, das Herrenhaus einer Kashaner Kaufmannsfamilie aus dem 19. Jh. Um einen Innenhof mit Wasserbecken und kleiner Gartenanlage gruppieren sich die zweistöckigen, teils offenen Gebäudetrakte, die mit Holztüren verschliessbar sind. Der überkuppelte Hauptempfangssaal ist besonders aufwendig dekoriert, auf die Kuppel ist eine kunstvolle Kombination von Lichtöffnung und einem in dieser Region typischen Windturm aufgesetzt.

Nach der Durchquerung des Innenhofes wenden wir uns nach rechts und erreichen nach 50 m das Khane-ye Tabataba, das Haus eines wohlhabenden Kashaner Kaufmann, welches im 19. Jh. erbaut wurde. Auch hier folgt die Anordnung der Gebäude dem bekannten Plan, ein öffentlicher, ein privater und ein Trakt für das Personal bilden das knapp 5000 m2 grosse Ensemble. Auch hier hinterlassen die erlesenen Dekorationen aus Stuck, Spiegeln und Fenstern einen bleibenden Eindruck bei uns.

Farbenfrohe Moscheen, prächtige Paläste und heilige Stätten des schiitischen Islam

Auf dem Weg zum Basar machen wir noch Halt beim grossen Komplex, bestehen aus einer Medrese und einer Moschee, beide in der zweiten Hälfte des 19. Jh. erbaut für den Religionsgelehrten Mullah Naragi II. dessen Beiname Aqa Bozorg „der grosse Herr“ lautete. Der Zugang durch ein zweistöckiges Portal mit Doppelminarett und drei Eingängen liegt an der Nordseite. Von hier aus gelangt man in den Moscheehof mit zwei Iwanen und einem tiefer angeordneten Innenhof, um den sich die Wohn- und Unterrichtsräume der Medrese gruppieren. Eindrucksvoll ist der Kontrast zwischen der überwiegenden Naturfarbe der Ziegel und den sparsam, aber effektvoll eingearbeiteten Fliesenpartien mit ungewöhnlich dezenten blau-, Gelb und Rottönen.

Etliche Läden am Ausgang des Gartens bieten Rosenwasser an, für dessen Produktion Kashan bekannt ist. Zentrum der Herstellung ist der Ort Qamsar, gut 30 km südlich von Kashan in den Bergen. Im Mai und Juni werden dort die Blütenblätter der Rosen gepflückt und destilliert.

Am nächsten Tag fahren wir in die Wüste und verbringen eine Nacht in einer ehemaligen Karavanenstation. Am Abend bestaunen wir den Sonnenuntergang und machen ein Lagerfeuer wo wir gemeinsam den Tag ausklingen lassen. Wir durchstreifen quirlige Basare und genießen den Duft von Safran, Hibiscus und Kardamon. Wir übernachten in traditionellen Hotels mit wunderschönen Innenhöfen und werden am Abend die traditionelle Wasserpfeife rauchen. Erlebe mit uns das geheimnisvolle Persien!


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