Fotoreise Georgien: 9 Tage Lost Places & Kaukasus
1.590,00 € – 2.290,00 €
- Kleingruppe: Exklusives Erlebnis mit mindestens 4 und maximal 6 Personen.
- Flugoptionen: Inklusive Flug ab Frankfurt, München, Berlin, Düsseldorf oder Wien.
- Eigenanreise: Ebenfalls möglich – wir stimmen die Transferzeiten individuell mit dir ab.
- Transport: Mobile Freiheit in einem gemieteten Kleinbus mit erfahrenem lokalen Fahrer.
- Unterkunft: 8 Nächte in ausgesuchten Mittelklasse-Hotels oder authentischen Guesthouses (Übernachtung im Doppelzimmer, nach Geschlechtern getrennt).
- Einzelzimmer: Begrenzt verfügbar gegen einen Aufpreis von 200 €.
- Verpflegung: Tägliches Frühstück ist im Reisepreis enthalten.
- Reisebegleitung: Professioneller Guide (Marek) mit Sprachkenntnissen in Deutsch, Englisch, Russisch und Polnisch.
- Equipment: Willkommen sind Kamera, Smartphone, Drohne oder Actioncam.
- Absicherung: Deine Reise ist sicher. Du erhältst einen gesetzlichen Sicherungsschein gemäß § 651k BGB (R+V Versicherung).
Das ist NICHT im Preis enthalten:
- Verpflegung: Mittagessen und Abendessen (wir entdecken gemeinsam lokale Restaurants; Kalkulation ca. 15–25 € pro Tag).
- Versicherungen: Reise- und Auslandskrankenversicherung sind Sache der Teilnehmer.
- Persönliche Ausgaben: Souvenirs, Trinkgelder und zusätzliche Aktivitäten außerhalb des Programms.
Beschreibung
Georgien Lost Places: Relikte der untergegangenen Sowjetära
Kaum ein Land in Europa bietet so viele Georgien Lost Places auf so engem Raum wie der Kaukasus. Diese Fotoreise ist eine echte Entdeckungsreise in das verborgene Erbe des Kalten Krieges. Du stehst in massiven Sowjet-Bunkern, dokumentierst das vergessene Equipment in einem unterirdischen Schulungsbergwerk mit rostenden Maschinen und fokussierst eine ehemalige sowjetische Fabrik für Satelliten- und Raumfahrttechnik, die wie ein gestrandetes UFO in der Landschaft wirkt. Der Fokus: Hartes Licht, rostige Texturen und der ehrliche Blick auf das, was vom Imperium übrig blieb.

Georgien Lost Places Nummer 1: Die Kur-Paläste von Tskaltubo
Vom Untergrund direkt in das Licht verfallener Monumente. Tskaltubo gilt unter Fotografen als das bekannteste Georgien-Lost-Places-Ziel überhaupt. Wir erkunden verlassene Sanatorien, deren monumentale Säulenhallen heute der Natur gehören. Es ist der harte Kontrast zwischen feinen Mosaiken und bröckelndem Putz – ein technisches Paradies für Fotografen, die Details im Vergessenen suchen.

Chiatura und seine fliegenden Särge danach die Heerstraße und der Kasbek
Kein anderer Ort steht so sehr für Industrial-Urbex wie Chiatura. Das historische Seilbahnnetz aus den 1950er-Jahren, rostige Gondeln über tiefen Schluchten und der einsame Katskhi-Felsen mit seinem Gipfelkloster machen diese Bergbaustadt zu einem der eindrücklichsten Georgien-Lost-Places-Spots im ganzen Kaukasus. Nach den Lost Places lassen wir Beton und Rost hinter uns und tauschen sie gegen Fels.
Die legendäre Georgische Heerstraße führt uns vorbei am Schinwali-Stausee und der Festung Ananuri hinauf Richtung Stepanzminda. Hier dominiert die rohe Landschaft: Wir fangen das Licht ein, wenn es die Gletscherkanten des über 5.000 Meter hohen Kazbegi bricht, und wandern hinauf zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche – der landschaftliche Gegenpol zu den Georgien Lost Places der Vortage.

Georgien Real: Gastfreundschaft & Moderne
Was diese Tour zusammenhält, ist der Schlagschlag des Landes. Georgien ist radikal gastfreundlich. Zwischen Bunker-Touren und Bergstraße landen wir an den legendären Tafeln der Einheimischen. Wir erleben die pulsierende, teils skurrile Moderne von Tiflis, machen Station am Green Market in Gori, trinken Wein aus jahrtausendealten Traditionen und spüren auf unserer Georgien-Lost-Places-Reise die Energie eines Landes, das dich als Gast auf Augenhöhe empfängt. Marek führt dich als Insider direkt zu den Spots, die in keinem Reiseführer stehen.

Deine Highlights auf dieser Georgien Lost Places Fotoreise:
- Exklusiver Urbex-Zugang: Wir führen dich zu einem stillgelegten Bergwerk, einem ehemaligen KGB-Bunker und einer sowjetischen Raumfahrt-Fabrik, die auf keiner Standard-Tour stehen.
- Chiatura & Tskaltubo: Die beiden bekanntesten Georgien-Lost-Places-Hotspots für Lost-Places-Enthusiasten und Fans von Architektur-Zerfall – inklusive Fahrt mit der neuen Seilbahn über die Schluchten.
- Street-Spots in Tiflis: Entdecke die besten Winkel der Hauptstadt für authentische Porträts und urbane Szenen.
- Heerstraße & Kazbegi: Landschaftsfotografie pur zwischen Ananuri, Gergeti-Kirche und dem Fuß des Kazbegi-Massivs.
- Kleingruppen-Garantie: Maximal 6–8 Teilnehmer ermöglichen individuelles Coaching und Zeit für das perfekte Motiv.

Georgien Lost Places: Der 9-Tage-Reiseablauf für Entdecker
Tag 1: Aufbruch in den Kaukasus
Abflug von Deutschland. Während des Nachtflugs lassen wir den Alltag hinter uns und steuern auf eine Region voller Kontraste, sowjetischer Relikte und spektakulärer Bergwelten zu.
Tag 2: Tiflis – Streetfotografie zwischen Zerfall und Moderne
Frühe Ankunft und Zeit zum Akklimatisieren. Danach tauchen wir direkt in die Dynamik der Hauptstadt ein. Wir fotografieren die berühmten baufälligen Holzbalkone der Altstadt, versteckte Hinterhöfe und brutalistische Betonbauten. Ein Paradies für Street- und Architekturfotografie. Den Abend krönen wir mit einem traditionellen georgischen Dinner.
Tag 3: Urbex-Tag – Raumfahrt, Bunker & Industrie
Heute verlassen wir die Zivilisation und tauchen tief in die Georgien Lost Places ein: verlassene Industrieanlagen, ein Schulungsbergwerk mit rostenden Maschinen und Sowjet-Relikten, ein tief unter der Erde liegender ehemaliger KGB-Bunker und ein absolutes Highlight – eine ehemalige sowjetische Fabrik für Satelliten- und Raumfahrttechnik. Die futuristische Architektur bietet surreale Motive für Urbex-Enthusiasten.
Tag 4: Weiterfahrt nach Kutaisi über Gori
Zwischenstopp am Stalin-Museum in Gori, Spaziergang durch die Stadt und über den Green Market, traditionelle georgische Küche in einem modernen Restaurant. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Kutaisi.
Tag 5: Tskaltubo – Kathedralen des Verfalls
Wir erreichen mit Tskaltubo eines der bekanntesten Georgien-Lost-Places-Ziele. Die ehemalige Kurstadt der UdSSR beherbergt gigantische, heute verlassene Sanatorien. Wir erkunden die prunkvollen Treppenhäuser und verlassenen Säulenhallen – einer der weltweit besten Spots für Lost-Places-Fotografie.
Tag 6: Chiatura – Die Stadt der fliegenden Särge
In der Bergbaustadt Chiatura begeben wir uns auf die Suche nach den Relikten des historischen Seilbahnnetzes aus den 1950er-Jahren. Rostige Gondeln schweben über tiefen Schluchten – ein Eldorado für Fans von Industrial Photography. Fahrt mit der neuen Seilbahn für den Blick aus der Luft. Zum Abschluss besuchen wir den einsamen Katskhi-Felsen mit seinem Gipfelkloster.
Tag 7: Die Georgische Heerstraße nach Stepanzminda
Wir folgen der legendären Heerstraße Richtung Norden. Unterwegs nutzen wir das Licht am Schinwali-Stausee und der Festung Ananuri. Den Sonnenuntergang fangen wir an der Gergeti-Dreifaltigkeitskirche ein, die spektakulär vor dem über 5.000 Meter hohen Kazbegi thront.
Tag 8: Trekking zum Gergeti-Kloster, Rückfahrt nach Tiflis
Morgendliche Wanderung hinauf zum Gergeti-Kloster, danach Rückfahrt nach Tiflis. Den Abend lassen wir in den beleuchteten Gassen der Altstadt ausklingen.
Tag 9: Heimreise
Am frühen Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen. Mit vollen Speicherkarten und neuen Eindrücken der schönsten Georgien Lost Places im Gepäck geht es zurück nach Deutschland.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Georgien Lost Places
Was sind die bekanntesten Georgien Lost Places?
Die bekanntesten Orte in Georgien sind die verlassenen Lost Places Sanatorien von Tskaltubo, das historische Seilbahnnetz und die Bergwerksanlagen von Chiatura sowie versteckte Sowjet-Bunker und eine ehemalige Raumfahrt-Fabrik im Umland von Tiflis. Alle diese Orte sind fester Bestandteil dieser 9-tägigen Fotoreise.
Wie sind die Temperaturen?
Je nach Region liegen die Werte zwischen 10 °C und 30 °C. In Tiflis ist es oft sommerlich warm, während es am Kazbegi im Hochgebirge auch im Sommer kühl werden kann. Tipp: Zwiebelprinzip einplanen!
Wie sicher ist Georgien und die Einreise?
Georgien ist eines der sichersten Reiseländer der Region mit sehr geringer Kriminalität. Staatsbürger aus der EU benötigen kein Visum, die Einreise ist mit Personalausweis möglich, wir empfehlen jedoch dringend den Reisepass (besonders bei Zwischenstopps in der Türkei). Seit dem 01.01.2026 ist eine Auslandskrankenversicherung gesetzlich vorgeschrieben; ein englischsprachiger Nachweis muss bei der Einreise bereitgehalten werden.
Brauche ich Profi-Equipment für die Lost Places?
Nein. Ob High-End-Kamera, Actioncam oder modernes Smartphone – wichtig ist dein Auge für das Motiv. Ein Weitwinkel für die Architektur und ein Stativ für dunkle Lost Places sind jedoch von großem Vorteil.
Wie fit muss ich sein?
Eine normale Grundkondition reicht aus. Wir machen keine Extrem-Wanderungen, sind aber viel zu Fuß in unwegsamem Gelände unterwegs (Ruinen, Geröll, steile Treppen in Chiatura) sowie beim Aufstieg zum Gergeti-Kloster. Die Reise ist nicht barrierefrei.
Ist die Reise für Alleinreisende geeignet?
Absolut! Die meisten unserer Gäste reisen allein. Du kannst ein Einzelzimmer buchen oder dir ein Doppelzimmer mit einem gleichgeschlechtlichen Teilnehmer teilen, um Kosten zu sparen.
Wie sicher sind die Lost Places?
Wir besuchen erprobte Spots. Dennoch erfolgt das Betreten auf eigene Gefahr. Festes Schuhwerk ist für den Schutz vor Schutt und Glas zwingend erforderlich. Dein Guide kennt die sichersten Zugänge.
Ist die Verpflegung inklusive?
Das Frühstück ist im Preis enthalten. Abends entdecken wir gemeinsam die berühmte georgische Küche in lokalen Restaurants oder bei Gastfamilien (Selbstzahler oder Gemeinschaftskasse).

Dein Guide und Reiseleiter: Marek Romanowicz
Marek Romanowicz, der Gründer von Urbexplorer Reisen, ist ein mehrsprachiger Abenteurer mit einem feinen Gespür für die Ästhetik des Verfalls und einem Herz für die wilde Natur. Seine Leidenschaft für das Unentdeckte führte ihn 2014 erstmals in die Tschernobyl-Sperrzone – ein Erlebnis, das den Grundstein für Urbexplorer legte. Seither hat Marek unzählige Expeditionen zu den verborgenen Ecken der Welt geleitet, darunter zu den bekanntesten Georgien Lost Places.
Auf dieser Georgien-Lost-Places-Fotoreise ist Marek dein idealer Begleiter: Er kombiniert seine jahrelange Erfahrung in der Lost-Places-Fotografie mit einer tiefen Begeisterung für die Kontraste Georgiens. Ob er dir in den prunkvollen Ruinen von Tskaltubo hilft, das perfekte Spiel von Licht und Schatten einzufangen, oder mit dir in den Gassen von Tiflis auf der Suche nach dem ultimativen Street-Motiv ist – Marek kennt die Perspektiven, die eine Geschichte erzählen.
Seine Vision für die Georgien-Lost-Places-Tour geht über das reine Fotografieren hinaus: Er möchte dich an Orte führen, die auf keiner Karte stehen, und dir helfen, die raue Schönheit des Kaukasus und den morbiden Charme sowjetischer Relikte mit neuen Augen zu sehen. Mit Marek an deiner Seite entdeckst du nicht nur Motive, sondern erlebst die Seele eines Landes im Wandel.
Wo fahre ich überhaupt hin?












