3 Tage Polen – Projekt Riese im Eulengebirge
350,00 € – 450,00 €
- Zu-/Ausstieg ist in Berlin – Bahnhof Jungfernheide – Abfahrt: 08.00 Uhr – Rückkehr: etwa 21.00 Uhr
- Private Mitfahrgelegenheit mit dem Fahrzeug des Guides.
- Guide von Urbexplorer mit Sprachkenntnissen (deutsch, polnisch, englisch)
- 2 Übernachtung im Hotel im DZ, (EZ mit Zuschlag 100 €), Frühstück
- Eintrittsgebühren für alle besichtigten Attraktionen
- Fotografie mit Kamera, Smartphone, Drohne oder Actionkamera
- Mindestteilnehmerzahl: 4, Höchstteilnehmerzahl: 6
- Sicherungsschein nach § 651 k BGB (R&V Versicherung)
- Auch als private Gruppenreise mit deine Freunden möglich
Nicht inklusive:
- Individuelle An und Abreise nach Berlin
- Private Mitfahrgelegenheit 50 € pro Person
- Reiserücktrittskosten Reiseversicherungen von TravelSecure
Beschreibung
Projekt Riese: Die größten Geheimnisse des Zweiten Weltkriegs in Polen
Gruppenreisen zu Unterwelten aus dem zweiten Weltkrieg: Begib dich mit uns auf eine außergewöhnliche Entdeckungstour in die düstere Vergangenheit nach Polen. Unsere dreitägige Gruppenreise führt dich tief in die sagenumwobenen Berge von Niederschlesien, wo das nationalsozialistische Regime gegen Ende des Zweiten Weltkriegs ein gigantisches, bis heute rätselhaftes Bauvorhaben realisierte: das Projekt Riese.
Inmitten dichter Wälder und abgelegener Täler der Góry Sowie (Eulengebirge) errichteten Zwangsarbeiter ab 1943 unter unmenschlichen Bedingungen riesige Stollensysteme – verborgen vor den Augen der Welt. Wofür genau diese unterirdischen Anlagen gedacht waren, ist bis heute unklar. Sollte hier Hitlers neues Führerhauptquartier entstehen? Eine unterirdische Waffenfabrik? Oder ein geheimer Rückzugsort der SS? Originalpläne gelten als verschollen oder wurden bewusst vernichtet, was die Spekulationen um dieses historische Geheimnis befeuert.
Auf unserer Reise erkunden wir die bekanntesten Komplexe wie Osówka und Włodarz (Wolfsberg), sowie die weniger erschlossene Anlage Mölke (Komplex Jugowice Górne). Doch die Geschichte des Projekts Riese spielte sich nicht nur unter Tage ab. Diese spannende Geschichtsreise kombiniert intensive Führungen unter Tage mit der Erkundung historischer Orte an der Oberfläche. Du erfährst in einer kleinen Gruppe mit einem erfahrenen deutschsprachigen Guide die Geschichten über Sonderzüge, Sprengplätze und das düstere Erbe der NS-Zeit in Niederschlesien.

Tag 1 – Luftfahrt-Geheimnisse und Totenkult
Deine Projekt Riese-Expedition beginnt mit der gemeinsamen Anreise von Berlin nach Polen. Nach der Ankunft in Kamienna Góra (Landeshut) besuchen wir das Projekt Arado. Dieser ehemalige Luftschutzbunker und die dazugehörigen Anlagen in Niederschlesien dienten als geheime Verlagerungsstätte für die Konstruktionsbüros der Arado Flugzeugwerke. Hier wurde an neuartigen Flugzeugen und Waffensystemen des Zweiten Weltkriegs geforscht und geplant. Das Museum bietet faszinierende Einblicke in diese technischen Geheimnisse.
Anschließend fahren wir nach Wałbrzych (Waldenburg), dem regionalen Zentrum. Hier besuchen wir das monumentale Mausoleum “Totenburg”. Dieser rätselhafte Bau, der einst zu Ehren gefallener deutscher Soldaten errichtet wurde, wirkt beklemmend, monumental und voller Fragen – ein bemerkenswertes Relikt aus der Zeit des NS-Regimes. Am Abend checken wir in unserem Hotel in Wałbrzych ein. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, perfekt für einen ersten Erkundungsspaziergang durch die historische Altstadt.

Tag 2: Geheimnisse unter der Erde – Projekt Riese und Włodarz
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Kernzone des Projekt Riese in Niederschlesien. Nach dem Frühstück begeben wir uns direkt zur Anlage Włodarz (Wolfsberg), einem der größten und geheimnisvollsten Stollensysteme des Bauvorhabens. Bei einer geführten Tour erkunden wir die kilometerlangen Tunnel, deren Zweck bis heute Spekulationen anheizt. Ein besonderes Highlight ist die Bootstour durch die teilweise gefluteten Stollen, die das gigantische Ausmaß der Bauarbeiten verdeutlicht. Oberirdisch untersuchen wir bei einem Spaziergang die Geheimnisse von Włodarz, darunter Reste von Baustellen und die rätselhaften Stapel von Zementsäcken.
Am Mittag fahren wir in den kleinen Ort Ludwikowice, wo das rätselhafte Bauwerk “Die Glocke” steht. Zahlreiche Mythen, von geheimen Waffentests bis zu Zeitreise-Theorien, ranken sich um diese Betonruine aus der NS-Zeit. Wir erörtern die wahrscheinliche Erklärung, dass es sich um den Sockel eines nie vollendeten Kühlturms handelt, doch der imposante Kreis aus quaderförmigen Säulen bleibt ein faszinierendes Lost Place in Polen.
Den Nachmittag widmen wir einer Erkundungstour abseits der Hauptwege. Im Wald verstreut entdecken wir die Reste von Fundamenten, Zufahrten und einen verlassenen Munitionssprengplatz – spannende, kaum bekannte Ruinen und ein echter Geheimtipp für alle Fans militärischer Geschichte.

Tag 3: Führersonderzug und das dunkle Erbe der Zwangsarbeit
Der Abschluss unserer Projekt Riese-Expedition in Niederschlesien führt uns zu historisch bedeutenden, kontrastreichen Orten. Zuerst erkunden wir den monumentalen Ochsenkopftunnel im Eulengebirge. Dieser über 1,6 Kilometer lange Tunnel wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs als bombensicherer Stellplatz für den Führersonderzug „Amerika“ errichtet. Die Größe, Tiefe und Abgeschiedenheit dieses Bauwerks vermitteln einen eindrucksvollen Einblick in die paranoide militärische Logistik des NS-Regimes.
Anschließend verlassen wir die Baugeschichte und wenden uns dem menschlichen Leid zu: Wir besuchen die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Groß-Rosen.
Diese Gedenkstätte ist untrennbar mit dem Projekt Riese verbunden. Das KZ Groß-Rosen diente als zentrales Lager und Verschiebestelle für das weit verzweigte System der Riese-Außenlager. Tausende Häftlinge – vor allem Juden, Polen und Kriegsgefangene – wurden von hier aus in die Außenlager in den Eulenbergen geschickt, um die gewaltigen Stollen unter unmenschlichen Bedingungen in den Fels zu treiben. Die Häftlinge von Groß-Rosen waren die Arbeitskräfte, die das Projekt Riese mit ihrem Leben bezahlten.
Der Besuch des Lagers dient dem stillen Innehalten und der tiefen Auseinandersetzung mit den Verbrechen und dem Leid, das direkt mit den von uns besuchten Bauwerken in Zusammenhang steht. Dieser Gedenkort vervollständigt das Bild der dunklen Geschichte Niederschlesiens.
Am Nachmittag treten wir die Rückreise nach Berlin an. Im Gepäck nehmen wir tiefe Eindrücke, beklemmende Geschichten und ein umfassenderes Verständnis für eine verborgene Welt mit, die tief unter der Oberfläche Polens lag.
Dein Reiseplan: Projekt Riese in Polen (3 Tage)
Tag 1 – Projekt Arado und Totenkult in Wałbrzych
- Logistik: Abfahrt am Morgen in Berlin. (Berlin → Kamienna Góra: ca. 280 km / ca. 4,5 Std.)
- Aktivitäten: Besuch von „Projekt Arado“ – dem unterirdischen NS-Forschungszentrum in Kamienna Góra (geheime Verlagerungsstätte der Arado Flugzeugwerke).
- Aktivitäten: Weiterfahrt zur „Totenburg“, einem monumentalen NS-Mausoleum bei Wałbrzych (Waldenburg).
- Unterkunft: Ankunft, Check-in und Übernachtung im Hotel in Wałbrzych.
- Abend: Zeit zur freien Verfügung (Erkundung der Altstadt).
- Tagesstrecke: ca. 310 km
Tag 2 – Stollensystem Włodarz und Die Glocke
- Logistik: Start nach dem Frühstück. (Wałbrzych → Włodarz: ca. 25 km / ca. 35 Min.)
- Aktivitäten: Geführte Tour durch das Stollensystem Włodarz (Wolfsberg), einem der größten Komplexe des Projekt Riese (inklusive Bootstour durch die gefluteten Stollen).
- Aktivitäten: Erkundung der oberirdischen Geheimnisse von Włodarz (Baustellenreste, Zementsack-Stapel).
- Aktivitäten: Besichtigung der rätselhaften Betonruine “Die Glocke” in Ludwikowice.
- Aktivitäten: Erkundung eines verlassenen Munitionssprengplatzes und weiterer Ruinen (Geheimtipp/Lost Place).
- Unterkunft: Rückfahrt und Übernachtung in Wałbrzych.
- Tagesstrecke: ca. 70 km
Tag 3 – Ochsenkopftunnel und KZ Groß-Rosen
- Logistik: Start am Morgen. (Wałbrzych → Ochsenkopftunnel: ca. 35 km / ca. 45 Min.)
- Aktivitäten: Besuch Schloss Tannhausen und Replik des Salonwagens (Führersonderzug Amerika)
- Aktivitäten: Besichtigung des Ochsenkopftunnels (Świerki), dem bombensicheren Stellplatz für den Führersonderzug.
- Logistik: Weiterfahrt zur Gedenkstätte. (Ochsenkopftunnel → Groß-Rosen: ca. 65 km / ca. 75 Min.)
- Aktivitäten: Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Groß-Rosen.
- Vertiefung des Zusammenhangs zwischen dem KZ und der Zwangsarbeit im Projekt Riese (Außenlager).
- Rückreise: Am Nachmittag Rückfahrt nach Berlin. (Groß-Rosen → Berlin: ca. 330 km / ca. 4,5–5 Std.)
- Tagesstrecke: ca. 430 km

Leistungen:
- Geführte Tour an allen drei Tagen
- Rundreise inklusive bei Nutzung der MFG mit einem klimatisierten Kleinbus ab bis Berlin
- Guide von Urbexplorer mit Sprachkenntnissen (deutsch, polnisch, englisch)
- gemeinsame Übernachtung im DZ oder MZ im Ferienhaus oder Hotel (EZ mit Zuschlag möglich)
- Hotel oder Ferienhaus mit Gemeinschaftsbad und inklusive Bettwäsche und Handtüchern
- Frühstück im Hotel oder Ferienhaus gemeinsam durch die Gruppe zubereitet
- Eintrittsgebühren für alle besichtigten Attraktionen
Nicht im Preis enthalten:
- Individuelle An und Abreise nach Berlin
- Trinkgelder
- private Ausgaben
Weitere Informationen:
- Die Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
- Es wird empfohlen, bequeme Schuhe und Kleidung zu tragen.
- Unser Tipp für bequeme Wanderschuhe: Amazon Link
- Unser Tipp für eine Wanderhose: Amazon Link
- Die Anreise und Abreise nach Berlin erfolgen individuell.
- Während der gesamten Reise steht euch ein erfahrener Guide und Reiseleiter zur Verfügung.
- Die Teilnehmerzahl ist auf 6 Personen begrenzt.
Hinweis: Bitte bringe eine leichte Kameraausrüstung mit und trage wetterfeste Kleidung sowie festes Schuhwerk.
- Es wird empfohlen, ein Stativ für die dunklen Räume mitzubringen. Amazon Link
- Es wird empfohlen eine Taschenlampe mitzubringen. Amazon Link
- Empfohlen wird auch eine Stirnlampe. Amazon Link
Wurden HIER Wunderwaffen gebaut? Rätsel von Projekt Riese
Wer führt dich in die dunkelsten Geheimnisse des Projekt Riese?
Marek ist der Gründer von Urbexplorer Reisen und dein Brückenbauer in die Vergangenheit Niederschlesiens. Aufgewachsen zwischen Ost und West, versteht er die komplexe Geschichte dieser Epoche wie kaum ein anderer. Marek spricht nicht nur die Sprachen der Region (Deutsch, Polnisch, Russisch, Englisch), seine wahre Sprache ist die der Ruinen und der Erinnerungen.
Als erfahrener Lost Place-Fotograf zieht es ihn magisch zu Orten, an denen die Zeit unter dem Staub der Geschichte stehen geblieben ist. Er sucht das, was im Verborgenen liegt – von den riesigen Stollen bis zu den vergessenen Ruinen.
Marek ist dein Begleiter, der die Fakten des Zweiten Weltkriegs mit dem tiefen Gefühl der historischen Orte verbindet. Er sucht den einen Moment, in dem du die Vergangenheit nicht nur siehst, sondern wirklich erlebst.
Hinweis zu Buchung und Teilnahmebedingungen
Für die Teilnahme an der Reise gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Reisebedingungen von Urbexplorer Reisen (Einzelunternehmen Marek Romanowicz). Diese regeln unter anderem die Modalitäten zur Buchung, Zahlung, Rücktritt, Umbuchung sowie unsere Haftungsbedingungen.
Da es sich bei dieser Reise um eine geführte Exkursion mit Zugang zu historischen Anlagen und unterirdischen Objekten handelt, ist eine gewisse körperliche Fitness erforderlich. Personen mit eingeschränkter Mobilität ist diese Reise nicht zu empfehlen. Zudem kann es aufgrund behördlicher Auflagen oder Sicherheitsaspekten zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.
Wir empfehlen allen Teilnehmenden, sich vor der Buchung mit unseren Reisebedingungen vertraut zu machen.
➡ Hier AGB und Reisebedingungen einsehen














