Hintergründe und Folgen des tödlichen Unfalls in Tschernobyl

Gruppenfoto an der Duga Radarstation. Fotoexpedition Tschernobyl & Pripjat

Besuch der Duga 3 Radarstation

Wird der Besuch der Duga 3 Radarstation in Zukunft noch möglich sein?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem Gelände der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestürzt und tödlich verunglückt. Der Tod des 33-jährigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen. Es gibt zwar in diesem Zusammenhang weiterhin wenig Informationen, aber eines steht heute schon fest. Es existiert ein hohes Risiko das zukünftig das Gebiet der Duga 3 Radarstation und das Gelände des Komplexes Chernobyl 2 für den Touristenverkehr gesperrt werden. Dies soll weitere Unfälle wie diese verhindern, denn die Möglichkeit das ein “legaler” Tourist dort einem Unfall zum Opfer fällt ist allgegenwärtig.

Nun stellen sich viele die Frage, warum diese Maßnahmen wenn doch der besagte Dimitrij sich dort illegal aufgehalten hat? Es sieht so aus das durch diese Tragödie die sich dort ereignet hat, die Verwaltung der Zone festgestellt hat, das die Unfallgefahr dort sehr hoch ist. Selbstverständlich, war es bisher immer verboten auf die Antenne zu klettern, aber alle die bisher mit uns dort waren wissen wie einfach es ist dieses Verbot zu ignorieren.

Was wissen wir genaueres über den Tod des Stalkers?

Weiterhin nicht viel. Auf das Gelände der Sperrzone drang er illegal in Begleitung eines Mannes und einer Frau ein. Das tragische Unglück nahm am Abend des 27. November seinen Lauf als es schon sehr Dunkel war. Die Wetterverhältnisse waren zu diesem Zeitpunkt auch alles andere als Optimal. Es war windig und kalt. Es fiel Schnee und die Temperatur bewegte sich zwischen minus 2 und 0 Grad. Die Gruppe benutzte bei der Kletteraktion auch keine Taschenlampen da sie befürchteten dadurch von der Security entdeckt zu werden.

Die gesamte Konstruktion der Duga 3 Radarstation ist 150 Meter hoch. Noch immer wissen wir nicht warum Dimitrij plötzlich aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe fiel. Die Frau die sich entschlossen hat nicht nach oben zu klettern wartete am Boden auf die beiden Männer. Sie hat den Unfall zwar nicht gesehen aber sie hörte einen dumpfen Aufprall ganz in ihrer Nähe. Dimitrij fiel mit dem Kopf in den Sand und starb noch am Unfallort.

Die beiden Begleiter liefen sofort zum etwa 500 Meter entfernten Kontrollpunkt um Hilfe zu holen. Die Security alarmierte unverzüglich den Rettungsdienst und die örtliche Polizei. Nach etwa 20 Minuten traf der Notarzt ein, dieser konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.

Den beiden Begleitern droht nun ein Strafverfahren wegen illegalem Eindringen in die Sperrzone von Tschernobyl sowie einen Anfangsverdacht wegen fahrlässiger Tötung. Beide wurden bis in die Morgenstunden ausgiebig von der Polizei verhört.

Vielen Dank an Napromieniowani.pl für die Informationen und die Fotos.

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem Gelände der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestürzt und tödlich verunglückt. Der Tod des 33-jährigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Was sind die Folgen des tödlichen Unfalls auf dem Gelände der Duga 3 Radarstation?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem Gelände der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestürzt und tödlich verunglückt. Der Tod des 33-jährigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Was sind die Folgen des tödlichen Unfalls auf dem Gelände der Duga 3 Radarstation?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem Gelände der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestürzt und tödlich verunglückt. Der Tod des 33-jährigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.
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