Autofriedhof in Tschernobyl – verstrahlt zurückgelassen nach dem Supergau

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Die Aufräumarbeiten nach der Katastrophe

Autofriedhof in Tschernobyl: Die Atomkatastrophe im Block 4 des Kernkraftwerks von Tschernobyl hat einen immensen Schaden verursacht und große Gebiete der Ukraine, Weißrussland und Russland, für hunderte, wenn nicht gar tausende Jahre, radioaktiv verseucht. Während der Aufräumarbeiten nach dem Supergau, wurde eine Vielzahl an verschiedenen Fahrzeugen eingesetzt. Sie kamen hauptsächlich an den Orten zum Einsatz, die für den Menschen zu gefährlich gewesen wären. Doch nicht einmal Fahrzeuge hielten häufig den hohen Dosen der radioaktiven Strahlung stand und gingen einfach kaputt.

Die radioaktive Strahlung am havarierten Reaktor immer noch hoch

Die Aufräumarbeiten im Kernkraftwerk Tschernobyl wurden nach dem Reaktorunfall im Jahr 1986 durchgeführt. Der Unfall war eine der schwersten Kernenergiekatastrophen in der Geschichte und hatte weitreichende Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung. Die Aufräumarbeiten wurden in mehreren Phasen durchgeführt. In der ersten Phase wurde das Kernkraftwerk stabilisiert und die radioaktive Strahlung reduziert. Dazu wurde eine Notkonstruktion, auch bekannt als “Sarkophag”, errichtet, um den betroffenen Reaktor zu umgeben und die Verbreitung von Radioaktivität zu verhindern. In der zweiten Phase wurde das Kernkraftwerk entfernt und die radioaktive Strahlung weiter reduziert. Dazu wurde das Gebäude demontiert und das radioaktive Material sicher entfernt. In der dritten Phase wurde die Umwelt saniert und die Bevölkerung unterstützt. Dazu gehörten Maßnahmen wie die Entsorgung von radioaktivem Müll, die Entschärfung von radioaktiven Verunreinigungen in der Umwelt und die Unterstützung der betroffenen Bevölkerung durch medizinische Hilfe und Wohnungsbau.

Die Aufräumarbeiten in Tschernobyl sind bis heute noch nicht abgeschlossen und werden voraussichtlich noch Jahrzehnte dauern. Sie stellen eine enorme Herausforderung dar, da sie unter schwierigen Bedingungen durchgeführt werden müssen und die radioaktive Strahlung in der Gegend immer noch hoch ist.

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Autofriedhof für ausgediente Fahrzeuge

Blieb die Technik allerdings verstrahlt, so landeten die Fahrzeuge auf speziellen Friedhöfen oder Schrottplätzen. In der Sperrzone gibt es davon zwei: “Rassokha” und “Buryakivka”. Nach über 30 Jahren existiert immer noch eine Menge verlassener und radioaktiver Fahrzeuge, die bei der Beseitigung der Folgen des Nuklearunglücks zum Einsatz kamen. Der Großteil liegt bereits auf den Autofriedhöfen begraben wie zum Beispiel in Rassokha. Die Mitarbeiter und Soldaten wurden mit der Aufgabe betraut, Mithilfe der Fahrzeuge die wichtigsten Gebäude, Straßen und Plätze zu dekontaminieren. Da die Fahrzeuge nach dem Einsatz an Rädern und Oberfläche verstrahlt waren, wurde entschieden, diese in der Erde zu vergraben. So entstand der Fahrzeug-Friedhof von Tschernobyl. Das Problem aber ist, dass eben nicht alle Fahrzeuge unter der Erde vergraben wurden. Viele Fahrzeuge wurden einfach irgendwo abgestellt. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde die Sperrzone ein Eldorado für Plünderer und Metalldiebe. Ganze LKW Ladungen des Altmetalls wurde von Bewohnern nahe gelegener Siedlungen geplündert.

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Wo ist das radioaktive Metall geblieben?

Das Altmetall und die rostigen Maschinenteile an der Oberfläche sind wegen der radioaktiven Belastung weitaus gefährlicher, als die im Boden liegende Technik. Das wurde von den Metalldieben und allerhand Leuten, die in den 1990 ger Jahren nach schnellem Profit Ausschau hielten weitgehend ignoriert. So gingen Gerüchte herum, dass einiges an radioaktiver Technik verschwunden sei und die Frage nach dem „Wohin?“ erregte große Sorge bei Wissenschaftlern in aller Welt.

Zwischen allerhand verlassener Fahrzeuge, die in Rassokha gelagert sind, befanden sich unter anderem auch 10 Mi-8 und MI-6 Helikopter, Geräte zur Abwehr, gepanzerte Bergungsfahrzeuge, Amphibienfahrzeuge, gepanzerte Radtransportwagen, ABC-Erkundungsfahrzeuge, Autos und andere Ausrüstung. Nach einigen Schätzungen betrug der Gesamtwert der in Rassokha, gelagerten Fahrzeuge etwa 46 Millionen US-Dollar. Diese Daten entsprechen allerdings dem Stand aus dem Jahre des Unglücks. Das Gebiet des Friedhofes Rassokha ist knapp über 20 Hektar groß. Im Jahr 2013 wurde “Rassokha” größtenteils beseitigt und man findet dort nur noch einige Busse die zur Evakuierung der Stadt Pripjat eingesetzt wurden und Berge von rostigem Metallschrott.

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Autofriedhof Roshocha – Die eingesetzten Busse zur Evakuierung von Pripjat Photo by Marek Romanowicz

Verstrahlt und begraben nach dem Supergau

Überreste der Technik wurden zur weiteren Entsorgung in die Anlage “Vector” verbracht. Momentan hat nur noch der Fahrzeug-Friedhof Buryakovka einige komplett erhaltene Fahrzeuge und Maschinenteile aus der Zeit des Unglücks gelagert. Allerdings ist es aufgrund der Strahlung und der Sicherheitsvorkehrungen weitaus schwieriger, dorthin zu gelangen, als es in Rassokha der Fall war. Nach Angaben der Zonenverwaltung von Tschernobyl bleibt der Metallschrott auf ewig begraben. Aufgrund des gewaltigen Ausmaßes der Kontamination werden die Fahrzeuge nie wieder verwendet werden und notfalls über Jahrtausende verrosten, bis sie komplett zersetzt sind.

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Schrottpatz Rosocha in Tschernobyl Photo by Marek Romanowicz

Tschernobyl Reise – Wie sieht es im Winter dort aus?

Es ist möglich, im Winter eine Reise nach Tschernobyl und Pripyat zu unternehmen, obwohl es in dieser Jahreszeit kälter werden kann. Die Gegend um Tschernobyl liegt in der Ukraine und hat im Winter niedrige Temperaturen, die bis unter den Gefrierpunkt sinken können. Es ist wichtig, sich gut auf eine solche Reise vorzubereiten und warmes Wetterkleidung mitzubringen, um sich vor der Kälte zu schützen.

Eine Reise nach Tschernobyl und Pripyat erfordert auch eine spezielle Genehmigung und kann nur über lizensierte Reiseveranstalter oder Reisebüros organisiert werden. Es gibt viele Reiseveranstalter, die Touren in die Gegend anbieten, die meisten von ihnen bieten geführte Touren an, die von lokalen Führern begleitet werden. Es ist wichtig, dass man sich an die Anweisungen der Führer hält und die Anweisungen befolgt, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten.

Die Strahlenbelastung in Tschernobyl und Pripyat ist heute noch nicht ganz ungefährlich, obwohl sie im Laufe der Jahre deutlich reduziert wurde. Es wird empfohlen, sich von den radioaktiv verseuchten Gebieten fernzuhalten und die Anweisungen der Tourguides zu befolgen, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Auch wenn die Strahlenbelastung heute deutlich geringer ist als zum Zeitpunkt des Unfalls, ist es immer noch wichtig, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und sich an die Anweisungen der Guides zu halten.

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