4 Tage Polen Wolfsschanze und Masuren
450,00 € – 550,00 €
Bereit für vier Tage voller Zeitgeschichte und historischer Lost Places? Hier sind die Eckpunkte für dein nächstes Abenteuer:
- Start & Ziel: S/U-Bahnhof Berlin Jungfernheide (Abfahrt: 09:00 Uhr / Rückkehr: ca. 21:00 Uhr).
- Transfer: Komfortable Mitfahrgelegenheit im Fahrzeug des Guides
- Dein Guide: Erfahrener Urbexplorer-Experte (Sprachen: Deutsch, Polnisch, Englisch).
- Unterkunft: 3 Übernachtungen inkl. Frühstück im DZ (Einzelzimmer-Zuschlag: 100 €).
- All-In: Alle Eintrittsgebühren für die Wolfsschanze und weitere Attraktionen sind inklusive.
- Fokus: Fotokamera, Drohnen, Actioncams und Smartphone sind ausdrücklich willkommen!
- Gruppengröße: Maximal 6 Teilnehmer für ein exklusives Erlebnis (auch als private Tour für Freunde buchbar).
- Sicher: Inklusive Reisesicherungsschein (§ 651 k BGB).
Hinweise zur Reise:
- Individuelle Anreise zum Treffpunkt in Berlin.
- Wir garantieren die Durchführung bereits ab 4 Teilnehmern und informieren dich über den Status.
- Sollte die Tour unsererseits ausfallen, erhältst du eine 100 % Erstattung.
- Für den Fall deiner eigenen Erkrankung empfehlen wir eine Reiserücktrittsversicherung.
Beschreibung
Mission Masuren: Von der Treibstoff-Fabrik bis in den Wald der Generäle
Wir starten unsere Tour direkt im monumentalen Betondschungel: In den Hydrierwerken Pölitz kriechen wir durch die Ruinen der Fabrik, die mit synthetischem Sprit den Krieg entscheiden sollte. Danach geht es zum unvollendeten Schloss Łapalice, einem bizarren Rohbau voller Geheimnisse, bevor wir tief in das alte Ostpreußen eintauchen.
In Schlobitten und am einsamen Mausoleum der Grafen von Dohna spürst du den Geist der Bewohner des früheren Ostpreußen und den Untergang einer ganzen Epoche. Den harten Abschluss bildet der tiefe Wald: Wir erkunden die gesprengten Kolosse der Wolfsschanze und stehen vor Himmlers Bunker. Als Abschluss erkunden wir den Rohbau der Oberschleuse Fürstenau am masurischen Kanal. Keine glattpolierte Geschichte, sondern massive Trümmer, die man anfassen kann. Eine Zeitreise, die unter die Haut geht.

Hydrierwerk Pölitz: Stahl, Beton und Benzin
Wir steigen direkt ein in das gigantische Areal der ehemaligen Treibstoff-Fabrik. Zwischen rostigem Stahl und meterfestem Beton erkunden wir die Kohlenmühle, in der die Basis für den Kraftstoff gemahlen wurde, und die gewaltige Destillerie. Wir bahnen uns den Weg vorbei an massiven Benzinsilos und sichern die Lage vom alten Wachturm aus. Über den verwaisten Bahnhof, wo einst die Kesselwagen rollten, dringen wir vor bis in die tiefen Bunker des Geländes. Ein Labyrinth aus Technik und Zerfall, das den Größenwahn von damals hautnah spürbar macht.

Lost Places pur: Zwischen Größenwahn und Adelsstolz
Vormittags checken wir das Schloss Łapalice aus – ein gigantischer Rohbau aus den 80ern, der heute wie eine surreale Filmkulisse im Dornröschenschlaf liegt. Ein echtes Highlight für alle, die auf skurrile Beton-Architektur stehen. Danach tauchen wir tief in das alte Ostpreußen ein: Wir erkunden die Ruinen von Schloss Schlobitten und die Dörfer drumherum. Hier, wo der Glanz vergangener Tage auf den harten Bruch von 1945 trifft, erzählen wir euch die echten Legenden und Geschichten der Menschen, die hier alles zurücklassen mussten.

Die Machtzentren im Wald: Wolfsschanze & Hochwald
Im tiefsten Masuren wird Geschichte unmittelbar greifbar. Du begibst dich auf das Gelände der Wolfsschanze, dem ehemaligen Hauptquartier bei Rastenburg. Hier, am Ort des Stauffenberg-Attentats, erlebst du die beklemmende Architektur der Macht. Den krönenden Abschluss deiner Bunker-Tour bilden die massiven Betonrelikte der Feldkommandostelle „Hochwald“ – die Überreste von Heinrich Himmlers geheimem Bunkerkomplex.

4 Tage Expedition Masuren: Ruinen, Bunker & Vergessene Orte
Tag 1: Der Betondschungel von Pölitz
Wir starten die Mission im Norden von Stettin. In den Hydrierwerken Pölitz klettern wir durch die gigantischen Ruinen von Kohlenmühle, Destillerie und Bunkeranlagen – ein Labyrinth aus Stahlbeton, das einst den Treibstoff für den Krieg lieferte. Danach lassen wir die Industrie hinter uns und machen Meter Richtung Osten.
- Strecke: Berlin – Pölitz (ca. 160 km) | Pölitz – Raum Koszalin (ca. 170 km)
Tag 2: Zwischen Beton-Wahnsinn und Adelsstolz
Morgens wartet ein echtes Kuriosum: Schloss Łapalice. Ein riesiger, unvollendeter Schlossbau aus den 80er Jahren – mit Türmen und Mauern, die im Dornröschenschlaf liegen. Danach wird es geschichtsträchtig. Wir erreichen das alte Ostpreußen und besuchen die Ruine von Schloss Schlobitten. In den umliegenden Dörfern spüren wir den Geist von 1945 und hören die Geschichten derer, die damals alles verlassen mussten.
- Strecke: Raum Koszalin – Łapalice (ca. 150 km) | Łapalice – Schlobitten – Raum Kętrzyn (ca. 160 km)
Tag 3: Die Machtzentren im tiefen Wald
Heute geht es ans Eingemachte. Wir starten in der Wolfsschanze, dem Ort des Stauffenberg-Attentats. Weiter geht es zum Mauerwald (OKH), wo die Bunker des Heeresoberkommandos fast unversehrt im Unterholz stehen. Als Abschluss besuchen wir Hochwald, den geheimnisvollen Bunker von Heinrich Himmler, und die technisch beeindruckende Oberschleuse Fürstenau.
- Strecke: Kurze Wege im „Bunker-Dreieck“ (insgesamt ca. 60–80 km) | Abends Fahrt in den Raum Morąg (ca. 90 km).
Tag 4: Das Erbe der Grafen & Heimreise
Bevor uns der Alltag wiederhat, suchen wir die Stille. Wir entdecken das fast vergessene Mausoleum derer von Dohna, das versteckt in der Vegetation auf seine Entdeckung wartet. Wir erkunden ein letztes Mal ein verlassenes Herrenhaus eines alten Grundbesitzers, bevor wir die Autostrada Richtung Westen nehmen.
- Strecke: Raum Morąg – Berlin (ca. 550 km), Ankunft: Berlin ca. 21:00 Uhr.
Die Fahrzeiten in Polen sind durch den Ausbau der Schnellstraßen (S6/S16) deutlich entspannter geworden.

FAQ – Kompakt für deine Planung
Wo starten wir?
Wir treffen uns um 09:00 Uhr am S/U-Bahnhof Berlin Jungfernheide. Du kannst nach Absprache auch in Prenzlau zusteigen.
Welche Ausrüstung ist wichtig?
Da wir Bunker und Ruinen betreten, sind festes, knöchelhohes Schuhwerk und eine Taschenlampe (am besten Stirnlampe) Pflicht. Ein Stativ hilft dir, die düstere Stimmung in den Ruinen perfekt einzufangen. Tipp: Wanderhose & Wanderschuhe nicht vergessen!
Wie anstrengend ist die Tour?
Es ist keine klassische Wanderung, sondern eine Gelände-Exkursion. Eine normale Grundfitness und gute Trittsicherheit sind erforderlich, da wir uns oft abseits befestigter Wege, über Trümmer oder durch Waldgelände bewegen. Das ist alles, es keine alpine Klettertour. Meine Gästestrukur bewegt sich zwischen 20 und 70 Jahren.
Wann ist die beste Reisezeit für diese Tour?
Sommer: Angenehm warm, aber dichte Vegetation (viele Anlagen sind zugewachsen) und Insekten wie Mücken oder Zecken.
Herbst/Frühjahr: Beste Sicht auf die Bauwerke durch fehlendes Laub – ideal für Fotografen, aber körperlich fordernder durch Kälte und teils rutschigen Boden.
Ist die Tour für Fotografen geeignet?
Absolut! Ob Drohne, Smartphone oder DSLR – du hast ausreichend Zeit für stimmungsvolle Lost-Place-Motive. Wir empfehlen ein Stativ für die dunklen Innenräume der Bunker.
Was ist, wenn ich allein reise?
Kein Problem! Die meisten unserer Entdecker sind Einzelpersonen. Du findest im Team sofort Anschluss. Die Übernachtung erfolgt im DZ mit einem anderen Teilnehmer gleichen Geschlechts (oder gegen Aufpreis im Einzelzimmer).

Das ist in deinem Abenteuer-Paket enthalten
Wir haben alles vorbereitet, damit du dich ganz auf die Motive und die Geschichte konzentrieren kannst.
Inklusive Leistungen
✅ Volle Begleitung: Professionell geführte Exkursion an allen vier Tagen.
✅ Mobilität: Fahrt im Fahrzeug des Guides ab/bis Berlin als Mitfahrgelegenheit.
✅ Experten-Wissen: Dein Urbexplorer-Guide ist sprachkundig (Deutsch, Polnisch, Russisch, Englisch) und kennt die Region in- und auswendig.
✅ Übernachtung: 3 Nächte im Doppel- (DZ) oder Mehrbettzimmer (MZ) in gemütlichen Ferienhäusern oder Hotels (inkl. Bettwäsche & Handtüchern).
✅ Verpflegung: Gemeinsames Frühstück in der Gruppe für den perfekten Start in den Tag.
✅ All-In: Alle Eintrittsgebühren für die Wolfsschanze, Bunkeranlagen und Museen sind bereits bezahlt.
✅ Absicherung: Inklusive Reisesicherungsschein (§ 651 k BGB).
Nicht enthalten
❌ Individuelle An- und Abreise zum Treffpunkt in Berlin.
❌ Private Ausgaben sowie Verpflegung (außer Frühstück).

Ausrüstung & Wichtige Hinweise
Die Masuren bieten spektakuläre Motive, erfordern aber die richtige Vorbereitung im Gelände:
Deine Packliste (Empfehlungen)
- Schuhwerk: Zwingend erforderlich ist festes, knöchelhohes Schuhwerk. Tipp: Bequeme Wanderschuhe
- Bekleidung: Robuste Outdoor-Kleidung und eine wetterfeste Wanderhose
- Licht: In den Bunkern der Wolfsschanze und des OKH ist es dunkel. Bring eine starke Taschenlampe und idealerweise eine Stirnlampe mit.
- Fokus: Fotokamera, Drohnen, Actioncams und Smartphone sind ausdrücklich willkommen!
Wichtige Tour-Fakten
- Exklusiv: Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 6 Personen begrenzt – für ein intensives und persönliches Erlebnis.
- Fitness: Da wir oft abseits befestigter Wege und in historischen Anlagen unterwegs sind, ist die Reise für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
- Betreuung: Dein erfahrener Guide steht dir während der gesamten Reise zur Seite und sorgt für einen reibungslosen Ablauf.
Dein Guide: Marek Romanowicz – Gründer & Entdecker
Wenn du mit uns reist, bist du mit jemandem unterwegs, der diese Orte nicht nur kennt, sondern sie fühlt. Marek Romanowicz ist nicht nur dein Reiseleiter, sondern ein weltoffener Entdecker, Fotograf mit Seele und ein echter Brückenbauer zwischen den Kulturen.
Warum Marek die perfekte Begleitung für dich ist:
- Sprachgenie & Kulturkenner: Aufgewachsen zwischen Ost und West, spricht Marek fließend Deutsch, Polnisch, Russisch und Englisch. Er kennt die Geschichten hinter den Ruinen und die Menschen vor Ort.
- Abenteurer von Kindesbeinen an: Von Ferienlagern in der Slowakei bis hin zum Pionierfreundschaftszug durch die Weiten der Sowjetunion – Mareks Fernweh ist tief verwurzelt.
- Das Auge des Fotografen: Seit 2014 fängt er die mystische Stille von Orten wie Tschernobyl ein. Er zeigt dir nicht nur den Ort, sondern den besonderen Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen.
“Ich begleite Menschen, die mehr suchen als nur Postkartenmotive. Gemeinsam entdecken wir Orte, an denen die Zeit stehen geblieben ist. Ich möchte, dass du die Welt nach dieser Tour mit neuen Augen siehst – mit offenem Herzen und Blick für das Verborgene.”
Marek führt dich abseits der ausgetretenen Pfade zu den melancholischen Schönheiten und geschichtsträchtigen Ruinen, die in keinem Reiseführer stehen.
Buchung & Teilnahmebedingungen
Für die Teilnahme an der Reise „4 Tage Polen: Warschau, Bunker & Ostfront“ gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und Reisebedingungen von Urbexplorer Reisen (Inhaber: Marek Romanowicz). Diese regeln transparent:
- Modalitäten: Alles zu Buchung, Zahlung und Umbuchung.
- Flexibilität: Klare Regeln für den Rücktritt, falls sich deine Pläne ändern.
- Haftung: Deine Sicherheit und rechtliche Absicherung stehen an erster Stelle.
- Körperliche Anforderungen & Sicherheit
Da wir exklusiven Zugang zu historischen Anlagen und unterirdischen Objekten haben, beachte bitte:
- Fitness: Eine Grundkondition und Trittsicherheit sind für die Erkundung der Bunker und Geländestücke erforderlich. Für Personen mit eingeschränkter Mobilität ist diese Expedition leider nicht geeignet.
- Flexibilität: Deine Sicherheit geht vor! Aufgrund behördlicher Auflagen oder Sicherheitsaspekten kann es in seltenen Fällen zu kurzfristigen Programmänderungen kommen.
- Gut vorbereitet: Wir empfehlen dir, dich vor der Buchung kurz mit unseren Reisebedingungen vertraut zu machen.
Kundenbilder5 Sterne 100% 4 Sterne 0% 3 Sterne 0% 2 Sterne 0% 1 Stern 0% 





















Seit 2017 bin ich immer wieder mit Marek unterwegs. Diesmal ging es in die Masuren. Die Route war professionell geplant und hat mir sehr gut gefallen. Eine gute Mischung aus Lost Place und Geschichte. Auch wenn die Entfernung von Berlin aus weit war, man bekam in den 4 Tagen sehr viel zu sehen, sogar mehr als geplant war. Hintergrundinfos zu den Locations wurden uns durch Marek vor Ort sehr gut vermittelt.
Wir waren eine tolle, lustige Truppe und wenn kleine Änderungen beim Tourablauf vorgeschlagen wurden, dann wurden diese immer gemeinsam abgestimmt.
Die Hotels waren sauber, ordentlich und boten alles was man benötigte.
Ich kann diese Tour jedem nur empfehlen, 4 Tage Spaß mit vielen tollen Motiven.
Vielen Dank Marek, weiter so und bis zur nächsten Tour!
Carsten
Unvergesslich!
Ich war das erste Mal in Polen und Dank der hervorragenden Kenntnisse von Marek blieb keine Frage unbeantwortet. Sowohl was den geschichtlichen Hintergrund als auch die jetzige Situation angeht wusste er immer etwas zu erzählen. Einen besseren Guide hätte ich mir nicht wünschen können.
Zudem ist Marek auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Teilnehmers eingegangen so dass niemand zu kurz kam.
Die Route war perfekt und das was wir zu sehen bekamen war genau das, was ich mir laut Reisebeschreibung auch vorgestellt hatte und sogar noch ein bisschen darüber hinaus.
Kleine Änderungen der Route wurden immer auch gemeinsam entschieden. Wir waren eine stimmige Gruppe, und das ist ebenfalls sehr wichtig, wenn man fast eine Woche ziemlich eng zusammen verbringt und diese auch gut zusammen verbringen möchte.
Die Hotels waren super und boten alles, was man nach einer anstrengenden Fototour benötigt.
Sowohl Lost Place Fans als auch Fotoshooter kamen voll auf ihre Kosten.
Herz was willst Du mehr,
tausend Dank an Marek,
bitte, bitte weiter so,
und auf jeden Fall immer wieder gerne.
Sylvia
Tolle Reise!