Reiseveranstalter am Rande der Existenz

Die Krise rund um das Coronavirus spitzt sich weiter zu. Die Grenzen sind nahezu ĂŒberall dicht und sĂ€mtliche Reiseveranstalter versuchen die Stornierungen schnellst möglich zu bearbeiten und sich irgendwie ĂŒber Wasser zu halten. Aber wie geht es eigentlich nach der Krise weiter? Wird sich fĂŒr uns irgendetwas im Bezug auf das Reisen Ă€ndern?

Sicherlich kĂ€mpfen gerade sĂ€mtliche Branchen um ihre Existenz, doch die Reisebranche trifft es besonders hart. Sie ist darauf angewiesen, dass die Menschen sich von A nach B begeben. Voraussetzung Nummer 1 ist erst einmal, dass die unterschiedlichen LĂ€nder ihre Grenzen geöffnet haben. Die zweite Voraussetzung ist, dass sĂ€mtliche Fluggesellschaften ihren Betrieb aufrechterhalten. Aber auch das ist momentan nicht der Fall. Derzeit steht die komplette Reisebranche still. Von heute auf morgen ist eine Branche, bei der etwa 10% der Weltbevölkerung beschĂ€ftigt sind zum Erliegen gekommen. Das schlimme daran – keiner weiß, wie lange dieser Stillstand andauern wird.

Nach und nach werden wohl viele kleinere Reiseveranstalter insolvent gehen. Die Reisebranche wird sich drastisch verkleinern. Viele Menschen werden aufgrund der Krise ihren Arbeitsplatz verlieren, wenn man bedenkt, dass rund 75 Millionen Menschen in der Reisebranche tÀtig sind. Es wird wohl einige Zeit brauchen, bis die Branche sich erholt hat, geschweige denn wieder auf dem Niveau ist, auf dem sie sich vor der Coronakrise befand.

Auf Fotosafari in der Bergarbeiterstadt Tschiatura

Reisen nach der Krise – Ein Ausblick

Viele gebuchte Urlaube wurden dieses Jahr storniert. Einige denken vielleicht, dass die Reisebuchungen nach der Krise drastisch ansteigen werden.

Doch wird es wirklich einen so drastischen Anstieg geben?

Sicher wird man sich hierbei nicht sein können. Da aufgrund der Krise viele ArbeitsplĂ€tze gestrichen werden und damit auch die Arbeitslosenanzahl erheblich steigen wird, werden die Leute weniger Geld zur VerfĂŒgung haben – und so wird Reisen zu einem Luxus, den sich viele nicht mehr leisten können. Neben den eigenen ReisebedĂŒrfnissen werden auch die LĂ€nder eine Rolle spielen. Werden sie ihre Grenzen direkt nach der Krise wieder komplett öffnen? Auch auf diese Frage findet man keine konkrete Antwort. Die Angst vor einer zweiten großen Coronawelle ist weltweit so groß, dass sich wohl einige LĂ€nder weiterhin abschotten werden. Das Reisen wird sich in den kommenden Jahren definitiv verĂ€ndern. Vermutlich werden bereits an den FlughĂ€fen schĂ€rfere Kontrollen durchgefĂŒhrt, wie z.B. Temperaturmessungen oder hĂ€rtere Einreisebedingungen.

Rastplatz in der Ukraine

Fotoexpedition Tschernobyl & Pripyat

Die Krise – eine Chance gegen den Massentourismus?

Vielleicht wird sich aufgrund der Krise der Massentourismus etwas beruhigen. Die LĂ€nder werden eventuell nur noch gewisse Menschenmassen ĂŒber die Grenze lassen, in der Hoffnung, das Virus in Schach zu halten. So kommt es gegebenenfalls zu einem nachhaltigeren Tourismus und die jeweiligen Touristenorte sind nicht mehr ganz so ĂŒberfĂŒllt wie vor der Krise.

In welche Richtung sich das Ganze auch entwickeln mag, die Reisebranche wird sich definitiv verkleinern und merklich verÀndern.

Corona Krise in der Reisebranche


CORONA – ein unsichtbarer Feind der derzeit unseren Planeten komplett im Griff hat

Auf der ganzen Welt herrscht gerade Ausnahmezustand, welcher ein normales Leben momentan nahezu undenkbar macht. Ein Virus, der sich unermĂŒdlich ausbreitet und unseren Alltag komplett auf den Kopf stellt. FĂŒr die meisten Menschen sind die Konsequenzen des Corona-Virus kaum auszuhalten. Ausgangssperren, Kontaktverbote und soziale Isolation, all das sind Dinge auf die wohl jeder gerne verzichtet. Besonders hart trifft dieses Virus unsere Ă€ltere Generation, aber nicht nur wegen der hohen Lebensgefahr. Die sozialen EinschrĂ€nkungen sorgen dafĂŒr, dass wir unsere Omas und Opas nicht mehr besuchen können, um Zeit mit ihnen zu verbringen. FĂŒr die meisten Senioren sind die Kinder und Enkel das letzte was ihnen geblieben ist. Schon Tage vorher freuen sich die Großeltern auf den Besuch der Enkel oder auf den Wocheneinkauf im Supermarkt. All das wurde den Senioren in kĂŒrzester Zeit genommen. Keine Kontakte, lediglich Telefonate definieren momentan den Alltag vieler Menschen. Bei vielen stellt sich langsam aber sicher ein GefĂŒhl der Einsamkeit und auch Angst ein. Keiner hĂ€tte mit einem solchen Ausmaß des Virus gerechnet und keiner möchte dieses Leben mit EinschrĂ€nkungen und stĂ€ndiger Kontrolle leben. Ein Leben, das in manchen Gebieten und LĂ€ndern gang und gĂ€be ist.

Die Einsiedler von Tschernobyl

Chernobyl & Pripjat Tour

Eine Naturkatastrophe, die das Leben vieler verÀndert hat

TSCHERNOBYL- vor rund 34 Jahren hat sich das Leben rund um das Kernkraftwerk schlagartig verĂ€ndert. Nach der nuklearen Katastrophe am 26. April 1986 mussten viele Bewohner in einem Umkreis von etwa 30 Kilometern alles zurĂŒcklassen und ihre eigenen vier WĂ€nde Hals ĂŒber Kopf verlassen. Eigentlich dachten die meisten der Betroffenen, dass sie nach wenigen Tagen wieder zurĂŒck in ihre Heimat können und ihren geregelten Alltag weiter leben dĂŒrfen. Doch dazu kam es nicht. Es wurden streng bewachte Sperrzonen eingerichtet, welche die RĂŒckkehr der Bewohner nahezu unmöglich machte. Einigen gelang es aber schließlich doch in ihr gewohntes Umfeld zurĂŒck zu kehren, obwohl die Regierung strenge Anordnungen und Auflagen aufgesetzt hat, sodass keiner zurĂŒck in die Sperrzone hĂ€tte kommen sollen. Die Einsiedler entschieden sich also bewusst fĂŒr ihr vertrautes Umfeld und setzten sich der unsichtbaren Gefahr aus. Die Behörden setzten alle Mittel ein, um die Einsiedler aus der Sperrzone zu vertreiben. Sie ließen sich jedoch nicht unter kriegen und nach einigen Petitionen und Briefen schloss man gemeinsam mit den Behörden ein Abkommen, welches den Einsiedlern ermöglichte in ihren eigenen vier WĂ€nden zu leben. Viele der Einsiedler leben in vollkommener Einsamkeit, haben niemanden der ihnen hilft und sind in der Versorgung stark eingeschrĂ€nkt.

 Reise nach Tschernobyl mit einem Reiseveranstalter aus Deutschland

Corona und Tschernobyl – Was hat das miteinander zu tun?

Das was wir gerade erleben und durchleben mĂŒssen ist fĂŒr die Einsiedler von Tschernobyl seit knapp 34 Jahren Alltag geworden. Sie leben in der Sperrzone mit harten AusgangsbeschrĂ€nkungen und nutzten nach der Katastrophe die verseuchte Natur fĂŒr die Lebensmittelversorgung. Die RĂŒckkehrer entschieden sich zwar freiwillig fĂŒr ein solch eingeschrĂ€nktes Leben in der Sperrzone, dennoch ist die Situation, welche wir gerade alle erleben vergleichbar mit dem Leben der Einsiedler. Auch bei uns hat sich das Leben schlagartig auf den Kopf gestellt. Der Unterschied ist lediglich der, dass die Einsiedler sich nach der Katastrophe wieder freiwillig in die Situation gegeben haben. FĂŒr sie war ein Leben im gewohnten Umfeld wichtiger als die Angst vor der Strahlung. Die Natur in Tschernobyl hat sich grundlegend verĂ€ndert. Die Strahlung verursachte schwere SchĂ€den, welche auch Auswirkungen auf die Ernten und die Wasserversorgung hatten. Bei uns hingegen erholt sich die Natur derzeit von den Strapazen, welche die Menschheit ihr angerichtet hat. Die meisten parallelen die wir ziehen können sind eher Gegenteilig, doch die einzige Gemeinsamkeit die uns alle schwer trifft ist die aus den BeschrĂ€nkungen resultierende Einsamkeit. Die Einsamkeit ist eine völlig normale Reaktion auf Kontaktverbote und Isolierung. Jetzt stellen sie sich dieses Leben, welches wir nur vorĂŒbergehend durchleben mĂŒssen mal fĂŒr 34 Jahre vor. Was die Einsiedler durchleben und fĂŒhlen entzieht sich vermutlich der Vorstellungskraft von uns allen. Bei unseren zahlreichen Besuchen konnte man spĂŒren wie sehr sich die Bewohner ĂŒber jeglichen Kontakt freuten. Auch wir konnten bei den vielen Tschernobyl-Touren einige Einsiedler kennen lernen.

Ivan – Ein Einsiedler, bei dem wir immer wieder gerne zu Gast waren

Vor kurzem erreichte uns die traurige Nachricht, dass Ivan Semeniuk, ein Einsiedler der Sperrzone von uns gegangen ist. Viele Male durften wir im Rahmen unserer Tschernobyl Reisen Zeit mit ihm in seiner HĂŒtte im Dorf Paryszew verbringen. Seine Frau Maria starb bereits im Jahre 2016, weshalb er seitdem alleine in seiner HĂŒtte lebte. Lediglich sein Sohn Mikhail sorgte und unterstĂŒtzte Ivan wo er konnte.  Bei unseren Zahlreichen Besuchen erzĂ€hlte er immer wieder von seiner Zaporozhye, von der er immer wieder sagte sie wĂŒrde “eines Tages repariert und auf den Markt gebracht werden”. Vor zwei Monaten haben wir Ivan das letzte Mal besucht, um ihm einige Lebensmittel vorbei zu bringen und ihm bei einem Telefonproblem mit Rat und Tat bei Seite zu stehen. Die zahlreichen Unterhaltungen die wir mit Ivan fĂŒhren konnten fĂŒhrten frĂŒher oder spĂ€ter immer dazu, dass Ivan ĂŒber die Nuklearkatastrophe und die Sperrzone plauderte. Er sprach immer wieder gerne ĂŒber diese Themen. Im vergangenen Jahr kĂŒmmerte sich Ivan um die Katze von Großmutter Anna Ilczenkos, welche bereits vor einem Jahr starb. Wir denken zurĂŒck an einen lebensfrohen und weltoffenen Ivan, dem wir immer wieder gerne zur Seite standen. Ruhe in Frieden

Besuch bei dem Einsiedler Ivan in Tschernobyl

“Meine Zeit”, das klingt wie Besitz. Ein seltsamer Besitz. FĂŒr jeden Menschen der einzige, der sich weder vermehren noch auch nur halten lĂ€ĂŸt, sondern mit Sicherheit immer weniger wird.


Frohe Weihnachten und ein tolles neues Jahr 2019

Die Weihnachtszeit steht vor der TĂŒr und ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Besonders fĂŒr uns als noch junges Unternehmen (seit 2014) war das Jahr 2018 mit großem Herausforderungen, neuen Reisezielen und ganz vielen neuen GĂ€sten und Teilnehmern verbunden. Dies war vor allem durch euer entgegengebrachtes Vertrauen und die Weiterempfehlung möglich. HierfĂŒr möchten wir uns herzlich bei euch bedanken. Euer Feedback und Zufriedenheit stehen fĂŒr uns immer an oberster Stelle – unter diesem Leitgedanken starten wir auch in’s neue Jahr 2019, in welchem wir uns noch stĂ€rker als Touranbieter fĂŒr Lost Places, Fotoreisen und Spezialist fĂŒr Tschernobyl Touren etablieren möchten.

Wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Jahr und viele spannende neue Touren und Reisen mit Euch. Als kleines Weihnachtsgeschenk ĂŒberreichen wir euch einen Gutschein ĂŒber 10 € fĂŒr unseren Onlineshop. Dieser gilt fĂŒr das gesamte Sortiment ab 50 € Bestellwert.

Der Gutscheincode ist: ho-ho-ho-2018 diesen könnt ihr im Bestellprozess an der Kasse einlösen. (Gilt nicht fĂŒr bereits gebuchte Touren und Reisen)

Ganz besonders freuen wir uns euch wieder ganz besondere Lost Places Fototouren prĂ€sentieren zu können. Die organisation und Zusammenstellung dieser Fototouren ist oft aufgrund von hĂ€ufigen EigentĂŒmerwechseln sehr schwierig. Trotzdem lege ich euch ganz besonders die 3 faszinierenden Lost Places Fototouren in Polen ans fotografische herz da auch in naher Zukunft die ein oder andere Örtlichkeit verkauft oder abgerissen wird.

Ein friedliches Weihnachtsfest wĂŒnscht das Urbexplorer-Team

MĂŒnchhausen, Rapunzel & gesiebte Luft – Neue Lost Places Fototour

Begib dich mit uns auf unserer Lost Places Fototour “MĂŒnchhausen, Rapunzel & gesiebte Luft” in ein traumhaftes Rapunzelschloss, den Palast des Grafen von MĂŒnchhausen mit prĂ€chtigen SĂ€len, Stuck und TreppenhĂ€usern und atme gesiebte Luft in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt. Dieses Lost Places Fotowochenende wird vollgepackt sein mit spannenden, atemberaubenden und detailreichen Motiven. Wir besuchen an diesem Wochenende 3 Locations in denen du insgesamt bis zu 10 Stunden fotografieren und frei entdecken kannst.

MĂŒnchhausen, Rapunzel & gesiebte Luft – Lost Places fototour in Polen

Was sind Lost Places Fototouren?

Unsere Lost Places Fototouren finden meist an einem Wochenende als Tages oder Wochenendtour statt. Diese finden meist in sogenannten Lost Places statt wie ehemaligen Fabriken, Kraftwerken, Kirchen oder Schlössern. Hier kannst du die entsprechenden Objekte frei erkunden und nach Herzenslust fotografieren. Im Hintergrund kĂŒmmert sich ein Guide von uns um dich und zeigt dir die schönsten Fotomotive. Hier dreht sich alles um das Erkunden verborgener und geheimer Orte.

Spannende Lost Places Fototouren in Polen


Ein verlassenes Jagdschloss auf unserer Lost Places Fototour

Auf unserer vergangenen Lost Places Fototour in Polen entdeckten wir diesen wunderschönen geheimen Ort. Das verlassene Jagdschloss wurde im Jahre 1852 fĂŒr den Prinzen Wilhelm Braunschweig-Oels, von polnischen Architekten KarƂowski entworfen und gebaut. Es ist eines der wertvollsten BaudenkmĂ€ler in der Region. Das Jagdschloss wurde auf dem Fundament eines zweigeschossigen Kellers zusammengesetzt und teilweise als Fachwerkhaus mit Ziegeln erbaut. Die Besonderheit hier ist das es mit eigens aus Afrika importierter Rinde von Korkeichen ausgekleidet wurde. Es gibt nur zwei GebĂ€ude in Europa, wo diese Bauart angewendet wurde. Auf der Frontseite fanden wir zwei VordĂ€cher die mit BaumpfĂ€hlen gestĂŒtzt in das Gesamtensemble des Schlosse integriert wurden. Auf der RĂŒckseite, mit Blick zum Park befindet sich eine lauschige mit Weinlaub bewucherte Terrasse. Im Inneren gibt es ein großes Billardzimmer, das Schlafzimmer des Prinzen und fĂŒnf GĂ€stezimmer. Die Treppen sind aus Holz mit filigran geschmiedeten GelĂ€ndern aus Eisen.

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Die Kirchenburgen in SiebenbĂŒrgen

Auf unserer vergangenen Fotoexpedition nach SiebenbĂŒrgen entdeckten wir diese wunderschöne Kirche mit einem angrenzendem Friedhof. Dobring, rumĂ€nisch DobĂąrca, ungarisch Doborka, siebenbĂŒrgisch-sĂ€chsisch Dobrengk, liegt im Kreis Hermannstadt (Sibiu) in SiebenbĂŒrgen, RumĂ€nien. Die erste urkundliche ErwĂ€hnung des Ortes erfolgte 1309. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch die Kirche errichtet. 1481 erfolgte der Umbau von einer romanischen Basilika zu einer gotischen Saalkirche. Im selben Jahrhundert wurde der Glockenturm ausgebaut und die Mauer erhöht sowie ein Wehrgang mit FachwerkbrĂŒstung errichtet. 1599 wurde die Kirche durch den Feldherren Michael des Tapferen komplett niedergebrannt anschließend wieder aufgebaut. Die letzten Umbauten erfolgten 1741, 1867 bis 1872. Im Jahr 1903 wurde ein neuer Altar aufgebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kirche nicht mehr genutzt und fiel in letzter Zeit zunehmend PlĂŒnderungen und den Vandalismus zum Opfer.

Projekt zur Restaurierung der Wehrkirche in Dobring

An der Kirche in Dobring kam es zu einem Teileinsturz: Das Chordach und das darunter liegende hölzerne Wehrgeschoss sind vollstĂ€ndig zusammengebrochen und haben dabei auch das Dach der Sakristei zerstört. Die Ursachen dieses UnglĂŒcks sind unter anderem auf den seit vielen Jahren allgemein kritischen Zustand der gesamten Anlage sowie auf  den fortgesetzten Abbau und Diebstahl von tragenden Balken des Wehrgeschosses und des Dachstuhls zurĂŒckzufĂŒhren.

Am 16. Oktober kam es auf Initiative der Stiftung Kirchenburgen zu einem Ortstermin mit Vertretern der Landeskirche, der Kommunalverwaltung Reußmarkt und der Kreisdirektion fĂŒr Denkmalschutz. Gemeinsam wurde das weitere Vorgehen beraten und entschieden, den Chor der Kirche kurzfristig mit einem Notdach zu sichern sowie das Sakristeidach wiederherzustellen. Die Stiftung Kirchenburgen wird gemeinsam mit dem Landeskonsistorium die dafĂŒr erforderlichen Planungsunterlagen erarbeiten. Eine Notfallgenehmigung ist bereits beim zustĂ€ndigen Denkmalamt beantragt. FĂŒr die Umsetzung der Arbeiten sind nach vorsichtigen SchĂ€tzungen etwa 5.000 EUR erforderlich. Daher wird dringend um Spenden gebeten.

Ein Wettlauf gegen die Zeit

Die Notreparatur kann aber nur ein Anfang sein. Die aktivere Mitwirkung der zustĂ€ndigen Kommune Reußmarkt an den BemĂŒhungen zum Erhalt der Anlage und vor allem zum Schutz vor Einbruch wird zukĂŒnftig von entscheidender Bedeutung sein. Immer wieder wurde  in den letzten Jahren auf die schwierige Situation der Kirchenburg hingewiesen. Die ehemalige Leitstelle Kirchenburgen fĂŒhrte zudem im FrĂŒhjahr 2010 einige Notreparaturen durch, mit denen der Verfall der Anlage vorĂŒbergehend gestoppt werden konnte. Eine Herausforderung blieb aber bis heute die Einbindung lokaler Vertreter, um gemeinsam gegen die fortgesetzte Zerstörung an der Anlage sowie gegen den Diebstahl von Baumaterial vorzugehen. Quelle: Kirchenburgen.org

Die Stiftung Kirchenburgen kann aus ihrem Notfonds eine erste Soforthilfe zur VerfĂŒgung stellen, die aber bei weitem nicht reicht. Es wird daher dringend um Spenden zur Rettung der Kirchenburg Dobring gebeten, die auf folgende Konten in RumĂ€nien und Deutschland mit dem Verwendungszweck Dobring eingezahlt werden können:

Konto des Fördervereins der Stiftung Kirchenburgen

Kontoinhaber: Förderverein Kirchenburgen e.V.
IBAN: DE 37 3506 0190 1566 3690 16
BIC: GENO DED1 DKD

Vielen Dank fĂŒr eure Mithilfe!



Begib Dich mit uns auf spannende Lost Places Fototouren in Berlin!

Ende 2013 entdeckte ich nach langer Abstinenz meine Liebe zur Fotografie wieder. Ich suchte nach Ablenkung und forschte nach spannenden Fotomotiven in der Stadt. Ich begann mich fĂŒr geheime Orte zu interessieren. Als ich im Jahr 2008 als einer der letzten Passagiere, Gast im Flughafen Tempelhof war, staunte ich ĂŒber die riesigen Hallen, Anlagen, die einzigartige Dachkonstruktion, die Stahltore, die mĂ€chtig wirkenden Fassaden der GebĂ€udeteile sowie die unermeßliche GrĂ¶ĂŸe gepaart mit der monumentalen Aura.

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Auf unserer Reise in den Iran spĂŒrst Du den Zauber des alten Persien

Vor meiner Fotoreise in den Iran las ich in vielen Reiseberichten und Blogs wie unfassbar freundlich und warmherzig die Menschen im Iran sind. Die natĂŒrliche und nicht aufgesetzte Freundlichkeit hat mich schon bei der Passkontrolle am Flughafen in Teheran beeindruckt. Aber jeder weitere Tag in diesem wunderschönen Land toppt den vorangegangenen Tag. Ich bin mit Urbexplorer Fotoreisen schon viel in der Welt herumgekommen und schon oft vorher durch Freunde, Bekannte oder Artikel in Reisemagazinen darauf aufmerksam gemacht wie gastfreundlich die Einwohner in diesem oder jenem Land sind. Leider traf dies in den seltensten FĂ€llen zu und wenn dann waren Sie nur deshalb so freundlich um irgendwelche Touristenware loszuwerden.

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In der heutigen Zeit sind die Menschen nicht mehr an einen Ort gebunden wie es noch im vorherigen Jahrhundert noch so ĂŒblich war. Die sogenannte Globalisierung verlangt von uns das wir “Mobil” sind. Diese Tatsache und das GefĂŒhl das die gesamte Welt minutiös erforscht und zunehmend ĂŒberwacht ist verursacht in uns eine innere Unzufriedenheit. Wenn wir auf Entdeckungsreise mit unserer Kamera sind gieren wir förmlich danach, Orte zu finden, weit ab vom Schuss sind und verborgene geheime Orte die uns ĂŒberraschen.

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Im Rahmen des diesjĂ€hrigen Görlitzer Fotofestivals “SchauplĂ€tze” fand in den RĂ€umen der Energiefabrik/Rabryka vom 09.09 bis 11.09 unsere Fotoausstellung “Asylum of Decay” gepaart mit der Sonderausstellung “Tschernobyl 30 Jahre danach – Die Katastrophe verĂ€nderte eine Region” verschiedener Fotografen die mit uns auf einer der vergangenen Fotoexpeditionen in der Sperrzone waren. Ein weiterer Programmpunkt war die Filmpremiere des zweiten teils von  “Ein Sommer in Pripjat”. Diese Dokumentation wird von Katja http://www.membaris-art.de/ prĂ€sentiert. In dieser Dokumentation zeigt Sie euch wie es wirklich in der geschlossen Zone rund um das Kernkraftwerk aussieht. Du erfĂ€hrst, wer die Menschen sind, die dort leben, wie sie leben und was sie uns sagen wollen.

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Die historische Presshefefabrik und Brennerei

Auf unserer vergangenen Lost Places Fototour in Görlitz entdeckten wir diese ehemalige Fabrik. Die Fans von dĂŒsteren Industrieanlagen und detailverliebte Fotografen deren die Zeugnisse der Industrialisierung wichtig sind und diese in Ihren Bildern festhalten wollen, kommen hier voll auf Ihre Kosten. Zu entdecken gibt es ein Heizhaus mit viel Metall, Rost, Moos und Staub. In der Produktionshalle steht eine riesige Dampfmaschine mit scheinbar unendlichen Rohrleitungen die zum angrenzenden Kesselhaus fĂŒhren.

Produktionshalle in der Hefefabrik

Lost Places Fototour in Görlitz

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Auf einer unserer Lost Places Fotoexpeditionen in Polen lernte ich drei Freunde kennen die seit gut einem Jahr regelmĂ€ĂŸig und spontan gemeinsam auf Fototour fahren. Mathias, Benni und Markus haben ein gemeinsames Hobby und zwar die Lost Places Fotografie und das Erkunden von verlassenen Orten. Kombiniert ergibt das eine FĂŒlle an EindrĂŒcken, das die Freunde in deren Bildern festhalten.

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Auf einer meiner vergangenen Lost Places Fototouren in Polen entdeckte ich dieses wahnsinnig spannende und riesige GelĂ€nde eines ehemaligen Salzbergwerks. Von weitem prĂ€sentieren sich die vorhandenen GebĂ€ude und TĂŒrme mit der roten Backsteinfassade und den vielen Fenstern als Zeugnis vergangener Industriekultur. Die verschiedenen GebĂ€ude und Hallen beherbergen eine dĂŒstere und morbide AtmosphĂ€re. Ganz besonders fasziniert hat mich das ehemalige Kraftwerk wo noch Reste der Dampfmaschine zu finden sind. Ein gigantischer Koloss der StĂŒck fĂŒr StĂŒck von Metalldieben zerfressen wird.

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