Lust auf eine spannende Island Fotoreise?

Auf den ersten Blick mögen die VestfirĂ°ir – die Westfjorde – auch sehr abgelegen erscheinen, unerreichbar sind sie auf unserer Island Fotoreise mit Sicherheit nicht. Nur durch ein schmales LandstĂŒck mit der Hauptinsel verbunden, bilden die Westfjorde einen ganz eigenen Landschaftsraum. Aber ihre vor allem im Winter abgeschiedene Lage macht sie auch einzigartig in Island. Hier gehen die Uhren etwas gelassener als im ĂŒbrigen Land. Wie die Finger einer Hand ragen die Westfjorde in den Nordatlantik, gewaltige Fjorde, umrahmt von hohen Basaltbergen, prĂ€gen die zu großen Teilen menschenleere Landschaft. Eine Landschaft im Urzustand, wie es sie nirgends in Europa mehr gibt. Die Westfjorde gehören zu den geologisch Ă€ltesten Teilen Islands, sie haben den Vulkanismus bereits weitestgehend hinter sich. Das Bild der heutigen Landschaft entstand vor allem durch die gewaltigen Gletscher der letzten Eiszeit, die die riesigen Fjorde ins Land gefrĂ€st haben.

Westfjorde & Hochland – Island Fotoreise

Die islĂ€ndischen Westfjorde – ein Paradies fĂŒr Landschaftfotografen

FĂŒr Landschaftsfotografen und lost Places Fotografen haben die Westfjorde viele einzigartige Attraktionen zu bieten. Wie zum Beispiel die gigantischen Klippen von LĂĄtrabjarg mit ihren berĂŒhmten Vogelkolonien am westlichsten Punkt Europas oder den Dynjandi, einem beeindruckenden und grĂ¶ĂŸten Wasserfall in Island. In malerischen Buchten mit weiten SandstrĂ€nden und wilde Schluchten, kannst du nach Herzenslust deine Fotomotive suchen. Ein Highlight der Westfjorde ist sicher das Naturschutzgebiet Hornstrandir, das Paradies der PolarfĂŒchse und das Reich des einzigen noch wachsenden Gletschers auf Island – des Drangajökull. Es ist neben dem Hochland der wohl wildeste und einsamste Landstrich Islands – menschenleer aber von faszinierender Schönheit.

Westfjorde & Hochland – Island Fotoreise

Lost Places Fototour auf den Westfjorden in Island

Auf den Westfjorden leben nur rund 7.400 Menschen auf einer FlĂ€che von 9.409 km2. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von rund 0,8 Einwohnern pro km2 – in Deutschland sind es dagegen 226 Einwohner pro km2. Im Rahmen meiner Erkundungsreise war ich im Jahr 2018 hier. Sofort war ich fasziniert von dieser rauen Schönheit. Auf meiner Rundreise entdeckte ich ein einsames Schiffswrack das frĂŒher zum Wahlfang benutzt wurde. Neben der ehemaligen Konservenbfabrik und vielen aufgegebenen WohnhĂ€usern ist das ein Highlight fĂŒr alle Lost Places Fotografen auf den Westfjorden. Sofort musste ich an das Flugzweugwrack in der NĂ€he von Vik I Myrdal im SĂŒden von Island denken. Das Ă€lteste Stahlschiff Islands liegt nun seit einigen Jahren hier auf dem Strand und verrostet vor sich hin. Die Verbindung aus Motor und Segeln machte das Schiff zu seinen besten Zeiten, ungefĂ€hr zur gleichen Zeit wie die Titanic, zu einem der effektivsten Schiffe fĂŒr den Walfang. Mit etwas Vorsicht kann man sich das Schiff auch von oben und innen anschauen. Der Geruch von Motoröl liegt einem noch in der Nase und schmutzige Finger gibt es ebenfalls als Andenken dazu.

Westfjorde & Hochland – Island Fotoreise

Spannender Roadtrip fĂŒr Fotoabenteurer und Lost Places Fotografen

Diese Tour durch fantastische Landschaften ist das Richtige fĂŒr Fotoabenteurer und Lost Places Fotografen. Diese Tour ist alles andere als eine „normale“ Islandreise. Mit diesem Roadtrip erkunden wir den Westen Islands, die Halbinsel SnĂŠfellsnes, die Westfjorde und das westliche Hochland. Wir begegnen blaue Gletscher, endlose Lavafelder, natĂŒrliche heiße Quellen und Geysire, unberĂŒhrte vulkanische StrĂ€nde, FlĂŒsse, WasserfĂ€lle, Fjorde, Vulkane und einige Lost Places. Erlebe mit uns die ungewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt Islands.

Westfjorde & Hochland – Island Fotoreise


Dieser vulkanische Gebirgszug im Hochland von Island erreicht mit dem SnĂŠkollur eine Höhe von 1.477 Metern. Der Kerlingrarfjöll besticht durch eine ganz besondere Mischung aus Feuer und Eis und ist ein Paradies fĂŒr Wanderer und Landschaftsfotografen.

Seinen Namen bekam das zwischen den Gletschern Hofsjökull und Langjökull gelegene mÀchtige bergmassiv von einer steil aufragenden und 25 Meter hohen Bergkuppe, in der man laut Legende eine versteinerte Trollfrau sehen konnte. Heutzutage trifft man dort Trolle sehr selten an, nichtsdestotrotz bleibt der Kerlingarfjöll eine absolut vielseitige Landschaft. Die auch im Hochsommer noch partiell mit Schneefeldern bedeckten farbigen Rhyolithberge, die hoch aus der umgebenden Landschaft aufragen, sind wunderschön und ein tolles Fotomotiv.

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Gletscher, WasserfÀlle und Nordlichter

Sieben hartgesottene Landschaftsfotografen, ein Urbexplorer Expeditionsbus, eine Jeepsafari im Hochland und Gletscherwanderung, neun Tage Island Fotoreise auf der Suche nach einzigartigen Fotomotiven und Polarlichtern. Auf unseren Tagesetappen werden wir immer spontane Stopps einlegen und interessantes auf der Fahrtroute fotografieren. Unser Tagesprogramm wird wie so oft in der Landschaftsfotografie von den WetterverhÀltnissen bestimmt sein. Auf unserer Rundreise folgen wir in erster Linie immer dem Licht. Jedes Jahr sind wir mit einer kleinen Gruppe Abenteurern auf der Jagd nach spektakulÀren Landschaften und Polarlichtern in Skandinavien. Uns liegt sehr viel daran, euch diese wahnsinnig vielseitige und spannende Insel nÀher zu bringen und die wichtigsten und schönsten Spots der Insel anzufahren.

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Trolle, Feuer und Eis auf unseren Island Fotoreisen!

Zehn hartgesottene Fotografen, ein Urbexplorer Expeditionsbus, neun Tage Island Fotoreise auf der Suche nach einzigartigen Fotomotiven. Auf unseren Tagesetappen werden wir immer spontane Stopps einlegen und interessantes auf der Fahrtroute fotografieren zu können. Wie beispielsweise diesen spektakulÀren Krater auf unserer Erkundungsroute.

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Der spektakulÀre Ausbruch des Laki-Vulkans auf Island

Jeder von uns erinnert sich noch ganz gut an den Ausbruch des Eyjafjallajökull. Vor sieben Jahren legte der Vulkan mit seiner Aschewolke den Flugverkehr auf dem ganzen Kontinent lahm. Die gigantische Aschewolke schob sich ĂŒber den Nordatlantik und stĂŒrzt den gesamten europĂ€ischen Luftverkehr ins Chaos. Doch eine weitaus grĂ¶ĂŸere Naturkatastrophe spielte sich schon im Jahr 1783 ab. In diesem Jahr begann mit dem Ausbruch der Laki-Krater – islĂ€ndisch LakagĂ­gar – die grĂ¶ĂŸte Naturkatastrophe in der Geschichte Islands mit verheerenden Folgen fĂŒr die Menschen auf der Nordhalbkugel. Zugefrorene GewĂ€sser, Schneemassen und eisige Temperaturen: Eine KĂ€ltewelle suchte im Winter 1783 ganz Europa heim. Sie reichte vom Mittelmeer bis zum Atlantik.

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