Tschernobyl: Wei├črussland versch├Ąrft Grenzkontrollen

Hotel Polissya in Prypjat

Der Ansturm auf Tschernobyl ist nach wie vor ungebrochen. Laut den ukrainischen Beh├Ârden haben die Sperrzone dieses Jahr bis Anfang November mehr als 107.000 Menschen aus der ganzen Welt besucht. Wei├črussland ist mittlerweile so besorgt dar├╝ber, dass das Land n├Ârdlich der Ukraine nun seine Grenzkontrollen versch├Ąrft.

Ungebrochener Hype um Tschernobyl

Der Tourismus in der Sperrzone von Tschernobyl boomt weiterhin ÔÇô auch wenn die Besucherzahlen aufgrund der fallenden Temperaturen und des schlechter werdenden Wetters langsam zur├╝ckgehen. Die sowohl von Kritikern als auch Zuschauern hochgelobte HBO-Miniserie ÔÇ×ChernobylÔÇť hat ma├čgeblich zum gestiegenen Interesse an den Geschehnissen vor ├╝ber 33 Jahren und dem heute verlassenen Gebiet um das havarierte Kernkraftwerk gef├╝hrt. Einige Personen nehmen dabei nicht den offiziellen Weg ├╝ber den Kontrollpunkt Dytiatky, sondern betreten die ukrainische Sperrzone illegal in der N├Ąhe zu Wei├črussland. Nur etwa zehn Kilometer liegen zwischen der wei├črussisch-ukrainischen Grenze und Prypjat, dem Hauptziel der meisten ÔÇ×StalkerÔÇť, wie illegale Besucher umgangssprachlich genannt werden.

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F├╝r die illegale Einreise von Wei├črussland in die Ukraine drohen empfindliche Strafen.

Ein riskantes Vorhaben

Dieses Unterfangen ist jedoch nicht ganz ungef├Ąhrlich. Selbst heute ist das Gebiet auf ukrainischer und wei├črussischer Seite teilweise noch massiv kontaminiert. ÔÇ×Der Grenzraum ist stark radioaktiv verseucht. Die Menschen sollten nicht dorthin gehenÔÇť, sagte Anatoli Lappo, Leiter des wei├črussischen Grenzschutzes der Staatsagentur ÔÇ×BeltaÔÇť. Gesetzesbrecher, die ├╝ber Wei├črussland illegal in die Ukraine einreisen, h├Ątten keine Angst vor der Strahlung. Seinen Angaben zufolge werden entlang der Grenze zur Ukraine deshalb bereits Drohnen eingesetzt; ├ťberwachungskameras sollen bald folgen. Diese Ma├čnahmen seien nun wichtiger denn je, weil immer mehr Menschen sich unerlaubt in dem Gebiet aufhielten. Daf├╝r drohen empfindliche Strafen: W├Ąhrend diese f├╝r die illegale Einreise in der Ukraine eher symbolisch sind, droht in Wei├črussland ein Bu├čgeld in H├Âhe von 1.700 Euro.

Eine sichere Reise mit Urbexplorer

Mit dem n├Âtigen Respekt vor den Opfern und Hinterbliebenen besuchen wir als Fotoreisende die Sperrzone von Tschernobyl. Hier bieten sich beeindruckende Motive f├╝r einzigartige Bilder. Wenn ihr die Sperrzone mit eigenen Augen sehen wollt, findet ihr auf unserer Seite Tschernobyl Reisen alle Infos, die ihr f├╝r eure individuelle Fotoexkursion mit Urbexplorer ben├Âtigt.

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