Wir wollten Helden sein – Tschernobyl und seine Folgen

Dieser mutige Feuerwehrmann und sein Denkmal stehen beispielhaft für eine Riege von Menschen - von Helden -, die mit der Zeit leider immer mehr in Vergessenheit geraten.

Tschernobyl und seine Folgen

Während unserer Tour durch Weißrussland im Oktober dieses Jahres besuchten wir ein Denkmal zu Ehren Wassili Iwanowitsch Ignatenkos, das auf dem zentralen Platz der Ortschaft Brahin errichtet wurde. Infolge des Unfalls im Kernkraftwerk Tschernobyl, das sich nur 45 Kilometer südlich der Siedlung befindet, wurde Brahin wie viele andere Orte in Weißrussland radioaktiv kontaminiert und ist eine der von der Katastrophe am stärksten betroffenen Ortschaften.

Die mutigen Helden von Tschernobyl

Ignatenko war ein weißrussischer Feuerwehrmann und Liquidator von Tschernobyl. Dort hatte er am 26. April 1986 Wachdienst und war für den vierten Reaktorblock des Kernkraftwerks zuständig. Er war einer der ersten, der in der Unglücksnacht vor Ort war und das radioaktive Feuer bekämpfte. Ignatenko arbeitete in großer Höhe, bei hohen Temperaturen und starkem Rauch, womit er seiner Mannschaft als “Kommandeur der Abteilung der 6. unabhängigen paramilitärischen Feuerwehr zum Schutz der Stadt Prypjat ein großes Vorbild war. Bei seinem aufopferungsvollen Einsatz nahm er eine tödliche Strahlendosis auf, weshalb er bereits am 13. Mai in einer Moskauer Spezialklinik verstarb. Ignatenkos Geschichte wird von seiner Witwe Ljudmila in dem Buch „Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft“ von Nobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch und in der HBO-Miniserie “Chernobyl” erzählt.

Tschernobyl und die Gefahr für Europa

Dieser mutige Feuerwehrmann und sein Denkmal stehen beispielhaft für eine Riege von Menschen – von Helden -, die mit der Zeit leider immer mehr in Vergessenheit geraten. Dabei ist es so wichtig, sich an sie und ihre Taten zu erinnern. Dass sie nicht nur ihr eigenes Land, sondern ganz Europa gerettet haben. Man mag sich nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn es zu einer weiteren, noch viel schlimmeren Explosion im Kernkraftwerk gekommen wäre. Sie hätte nicht nur alles Leben im Umkreis von 30 Kilometern ausgelöscht, sondern auch große Teile Europas für lange Zeit unbewohnbar gemacht. Diese Menschen sind Helden der neuen Geschichte. Dabei retteten sie mehr als ihr Heimatland – sie retteten unser aller Leben.

Dieser mutige Feuerwehrmann und sein Denkmal stehen beispielhaft für eine Riege von Menschen - von Helden -, die mit der Zeit leider immer mehr in Vergessenheit geraten.

Eine 100 Prozent sichere Reise nach Tschernobyl

Wir bieten nicht nur Exkursionen in die Sperrzone von Tschernobyl an. Wir möchten auch den überwiegend alten Menschen, die nach der Katastrophe in ihre Heimat zurückgekehrt sind (Einsiedler oder Samosely genannt), unter die Arme greifen. Mithilfe unserer treuen Gäste und zuverlässigen Guides, mit denen wir seit 2014 erfolgreich zusammenarbeiten, konnten wir bereits mehrere hundert Euro sammeln, um die Einsiedler zu unterstützen. Unser Antrieb ist dabei nicht geschäftlicher Natur; es ist uns vielmehr ein ganz persönliches und privates Anliegen, dabei zu helfen, den Samosely ihr Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Wir sind ein verantwortungsvolles Reiseunternehmen und uns der Verpflichtung unseren Gästen gegenüber bewusst. Deshalb bieten wir mit unseren Exkursionen in die Sperrzone von Tschernobyl nicht nur ein unvergessliches Erlebnis, sondern wir unterstützen seit Jahren auch den Strahlemännchen e.V., der sich für an Krebs erkrankte Kinder und deren Familien engagiert und ihnen einen Herzenswunsch erfüllen möchte.

Mit eurer Buchung sichert ihr euch also nicht nur einen Platz für das Abenteuer eures Lebens, sondern unterstützt uns auch aktiv bei unserem sozialen Engagement!

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