Tschernobyl Katastrophe – Eine Winterreise in die Sperrzone

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Touristenmagnet Tschernobyl – In diesem Jahr schon 100.000 Besucher

Im Winter herrscht eine ganz besondere Atmosphäre in der Sperrzone von Tschernobyl. Da die Sonne erst spät auf- und bereits früh wieder untergeht, sollte man sich von Kiew aus so zeitig wie möglich auf den Weg in Richtung Norden machen, um den Tag effektiv auszunutzen. Die meisten Touren in die Sperrzone beginnen in der Nähe des Kiewer Hauptbahnhofs. Auf der gut zweistündigen Fahrt passiert man urige und typisch osteuropäische Dörfer, die einem einen interessanten Eindruck von der ukrainischen Ländlichkeit geben.

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Im Winter kommen viel weniger Touristen nach Tschernobyl

Zugang zur Sperrzone erhält man über den 30 km-Kontrollpunkt Dytiatky. Er ist der wohl bekannteste aller Kontrollpunkte der Sperrzone von Tschernobyl. Dort werden zunächst die Personalien aller Reiseteilnehmer überprüft. Man bekommt ein Ticket zum Nachweis der Einreiseerlaubnis sowie ein persönliches Dosimeter überreicht, das die individuell aufgenommene Strahlendosis misst. Erst danach beginnt die außergewöhnliche Tour, welche ein Leben lang unvergesslich bleiben wird. Da ein Tag für die Erkundung des 2.600 Quadratkilometer großen Gebietes sehr knapp bemessen ist, steuert man in dieser Zeit nur die bekanntesten Stationen an. Ein Tagesausflug sieht zum Beispiel so aus:

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Tagesausflug mit Dosimeter in der Sperrzone

Zunächst besichtigt man die Stadt Tschernobyl, in der heute noch Menschen leben, die im bzw. um das Kernkraftwerk sowie im Tourismusbereich tätig sind. Beliebteste Fotomotive sind hier das Ortseingangsschild, ein Denkmal zu Ehren der Feuerwehrleute, die im Kampf gegen das durch die Explosion von Reaktorblock 4 ausgelöste Feuer ihr Leben gaben, sowie ein Denkmal, das an alle Ortschaften erinnert, die infolge der Katastrophe evakuiert und zum Großteil dem Erdboden gleichgemacht wurden. Danach steht der Besuch eines Kindergartens im Dorf Kopatschi an, welcher sich auf dem Weg von der Stadt zum Kernkraftwerk befindet. Er strahlt eine besonders bedrückende Atmosphäre aus, stellt man sich während der Besichtigung doch das unbekümmerte Kinderlachen vor, das einst die Räume erfüllt hat.

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Zwischenstopp am Kernkraftwerk Tschernobyl

Nächste Station ist das Kraftwerk selbst, das offiziell den Namen von Wladimir Iljitsch Lenin trägt und im Volksmund oft einfach „Kernkraftwerk Tschernobyl“ genannt wird. Wichtigste Anlaufstelle ist auch dort ein Denkmal, das an die aufopferungsvolle Arbeit all jener Menschen erinnert, die nach dem Unfall innerhalb kürzester Zeit den sogenannten „Sarkophag“, eine aus Stahl und Beton bestehende, provisorische Konstruktion um den zerstörten Reaktorblock, erbauten. Damit sollte verhindert werden, dass radioaktive Partikel weiterhin unkontrolliert in die Umgebung gelangen. Daneben fasziniert die neue Schutzhülle, die am 29. November 2016 ihre finale Position eingenommen hat, schlichtweg durch ihre schieren Ausmaße von 257 Metern Spannweite und 109 Metern Höhe.

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Wanderung durch die Geisterstadt Prypjat

Nun folgt die Stadt Prypjat, für viele Besucher DAS Highlight der Reise. Prypjat wurde am 4. Februar 1970 für die im Kernkraftwerk beschäftigten Arbeiter und deren Familien gegründet. Zum Zeitpunkt der Katastrophe wohnten dort knapp 50.000 Menschen, darunter mehr als 15.000 Kinder. Die Stadt sollte gemeinsam mit dem Ausbau des Kraftwerks auf bis zu 80.000 Einwohner anwachsen. Im Rahmen eines Tagesausflugs beschränkt man sich auch dort auf die bekanntesten Anlaufstellen wie zum Beispiel das Café Prypjat, das Krankenhaus МСЧ-126, das Filmtheater Prometheus, den zentralen Platz mit dem Hotel Pollisya und dem Kulturpalast Energetik, den Freizeitpark mit Riesenrad und Autoscooter sowie das Schwimmbad Lasurnij. Die einst so geschäftige und lebendige Stadt hat derartige Ausmaße, dass man ihre Erkundung leicht auf mehrere Tage ausdehnen kann. Es lohnt sich also auf jeden Fall, wiederzukommen.

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Die geheimnisvolle Radarstation Duga

Letzter Halt ist die Duga-1 Radarstation, ein Bauwerk von immenser Größe. Die zwei Installationen unterschiedlicher Größe umfassende und circa 700 Meter breite Empfangsanlage bestand ursprünglich aus rund 50 Großantennen mit einer Höhe von jeweils bis zu 150 Metern. Für deren Betrieb sowie die Auswertung ihrer Daten waren zahlreiche Fachleute erforderlich, die in einer eigens dafür errichteten Siedlung direkt in der Nähe wohnten. Auf dem Gelände befinden sich neben den Wohnhäusern für ungefähr 2.000 Arbeiter sowie deren Familien auch ein Krankenhaus, eine Feuerwehr und ein Heizkraftwerk. Mit diesem Rundgang und der anschließenden Rückfahrt nach Kiew endet ein eindrucksvoller Tag, den die Besucher noch lange im Gedächtnis haben. Viele verspüren das Bedürfnis, zurückzukehren.

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Eine 100 Prozent sichere Reise nach Tschernobyl

Wir von Urbexplorer bieten deshalb mehrtägige Exkursionen in die Sperrzone von Tschernobyl an. Abseits der touristischen Routen suchen wir spannende Fotomotive und einzigartige Abenteuer. Die Höchstteilnehmerzahl von 10 bis 15 Personen garantiert dabei einen persönlichen Charakter und stellt sicher, dass jeder Teilnehmer sein ganz eigenes Foto machen kann. Unsere zwei-, vier- und fünftägigen Touren ermöglichen viel Zeit zum Erkunden und Fotografieren und vermitteln durch die Besichtigung entlegener Dörfer am Rande der Sperrzone, den Besuch der Einsiedler, die noch immer in dem Gebiet leben, die ausgiebige Erkundung von Prypjat sowie durch viele spannende und wissenswerte Hintergrundinformationen einen ganzheitlichen Eindruck von dem Gebiet, das Unwissende abschätzig als „die Todeszone“ bezeichnen. Zudem bieten wir individuelle Privattouren an. Wer die Sperrzone mit eigenen Augen sehen will, findet auf unserer Seite Tschernobyl Reisen alle Infos, die er für eine individuelle Fotoexkursion mit Urbexplorer benötigt.

 

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