Schönheit des Zerfalls – Der verlassene Freizeitpark Kejonuma Leisure Land sorgt für Gänsehaut und einzigartige Aufnahmen

Wir stehen inmitten einer hĂĽfthohen Wiese, der Sommerwind streicht durch das Gras und wir hören ein paar Vögel leise zwitschern. Eigentlich die pure Idylle, wäre da nicht das nervenaufreibende Quietschen rostiger Stahlstreben im Hintergrund – ein schauriges Geräusch wie aus einem Albtraum von Horrorautor Stephen King! Wir befinden uns direkt vor dem Kejonuma Leisure Land, einem ehemaligen Freizeitpark in Japan. Mehr als 200.000 Besuchern strömten Jahr fĂĽr Jahr durch dessen Pforten, um mit dem Riesenrad ungeahnte Höhen zu erreichen oder eine Runde zu fröhlicher Musik auf dem Karussell zu drehen.

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Eines der größten Kraftwerke in Schlesien

Die Bewohner der Region Schlesien waren bis zum 19. Jahrhundert vorwiegend in der Landwirtschaft tätig, als im Zuge der Industrialisierung und technischer Entwicklung die Schwerindustrie hier in der Region angesiedelt wurde. Zu dieser Zeit kaufte der bekannte schlesische Industrielle Karl Godula, der hiesige Zink und Kohle-Magnat, immer mehr Ländereien mit gigantischen Rohstoffvorkommen. Nach seinem Tod ĂĽbernahm seine Adoptivtochter Joanna Gryzik, mit ihrem Ehemann Ulrich Schaffgotsch das gesamte Vermögen und die Industrieanlagen. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges entschied sich die Schaffgotsch Bergwerksgesellschaft GmbH fĂĽr die Errichtung eines Kohlekraftwerks mit Kohle aus dem nahe gelegenen Bergwerk “Gräfin Johanna”. Bald wurde eines der größten Kraftwerke in Schlesien errichtet.

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Ein verlassenes Jagdschloss auf unserer Lost Places Fototour

Auf unserer vergangenen Lost Places Fototour in Polen entdeckten wir diesen wunderschönen geheimen Ort. Das verlassene Jagdschloss wurde im Jahre 1852 für den Prinzen Wilhelm Braunschweig-Oels, von polnischen Architekten Karłowski entworfen und gebaut. Es ist eines der wertvollsten Baudenkmäler in der Region. Das Jagdschloss wurde auf dem Fundament eines zweigeschossigen Kellers zusammengesetzt und teilweise als Fachwerkhaus mit Ziegeln erbaut. Die Besonderheit hier ist das es mit eigens aus Afrika importierter Rinde von Korkeichen ausgekleidet wurde. Es gibt nur zwei Gebäude in Europa, wo diese Bauart angewendet wurde. Auf der Frontseite fanden wir zwei Vordächer die mit Baumpfählen gestützt in das Gesamtensemble des Schlosse integriert wurden. Auf der Rückseite, mit Blick zum Park befindet sich eine lauschige mit Weinlaub bewucherte Terrasse. Im Inneren gibt es ein großes Billardzimmer, das Schlafzimmer des Prinzen und fünf Gästezimmer. Die Treppen sind aus Holz mit filigran geschmiedeten Geländern aus Eisen.

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Gut versteckt, zugewachsen und oftmals ungenutzt, finden sich auf unseren Lost Places Fototouren interessante geheime Orte wie düstere Industrieanlagen, prachtvolle Schlösser und märchenhafte Kirchen. Unsere Fototouren & Reisen laden Dich ein, einen Blick hinter die Kulissen der geheimnisvollen Orte zu nehmen. Manche der noch zu Zeiten des Sozialismus genutzten Bauwerke und Relikte einer untergegangenen Ära sind verlassen und nicht mehr genutzt, haben aber hinter ihren Mauern viele interessante Geschichten zu erzählen.

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Auf unserer Fotoreise nach Transilvanien wandern wir auf den Spuren von Graf Dracula. Wir begeben uns in die tiefen Wälder und mittelalterlichen Städte von Siebenbürgen. Wir besuchen Burgen, Schlösser, Ruinen, verlassene Kirchen und als Höhepunkt – all diese Orte, wo der Geist von Graf Dracula schwebt, und auch die Orte die mit seiner Legende verbunden sind. Wir erkunden die Städte Siebenbürgens wie zum Beispiel Brasov, Sighisoara, Sibiu, Poienari, Sinaia, Bran und Biertan, prächtige Kirchenburgen wie Viscri (Deutsch Weißkirch) stehen auch auf dem Programm. Zum Ende unserer Expedition verlassen wir die Region Siebenbürgen und machen uns auf den Weg in das Banat.

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Pripjat- das nukleare Pompeji wird zunehmend ein besonderes Reiseziel für Lost Places Fotografen, Entdecker und Geschichtsinteressierte. Wenn mich jemand fragt: “Ja, der März ist die beste Reisezeit um die spektakulärsten Fotomotive auf unserer “Pripjat Stalker Tour” zu suchen. Vom 18. März bis 23. März findet unsere erste Pripjat Stalker Tour 2017 statt. Zu dieser Jahreszeit ist die Natur noch im Wintermodus und verbreitet eine düstere Aura.

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Lost Places Fototour zur verlassenen Stadtvilla

Eines Tages an einem kalten Januarmorgen, auf der Rückfahrt von einer Urbexplorer Fototour entdeckte ich hinter einem imposanten Tor diese geheimnisvolle Villa. Erbaut wurde sie im Jahr 1912 von einem örtlichen Industriellen. Eine eindrucksvolle Stille umhüllte die nackten Steine obwohl das Haus Mitten im Zentrum der Stadt steht. Ich war verblüfft von der Harmonie und der raffinierten Architektur des uralten Gemäuers das in einem weitläufigen Garten trohnt. Ich musste sofort an die Menschen denken die in diesem prächtigen Bau gelebt haben.

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Auf unserer Reise in den Iran spĂĽrst Du den Zauber des alten Persien

Vor meiner Fotoreise in den Iran las ich in vielen Reiseberichten und Blogs wie unfassbar freundlich und warmherzig die Menschen im Iran sind. Die natürliche und nicht aufgesetzte Freundlichkeit hat mich schon bei der Passkontrolle am Flughafen in Teheran beeindruckt. Aber jeder weitere Tag in diesem wunderschönen Land toppt den vorangegangenen Tag. Ich bin mit Urbexplorer Fotoreisen schon viel in der Welt herumgekommen und schon oft vorher durch Freunde, Bekannte oder Artikel in Reisemagazinen darauf aufmerksam gemacht wie gastfreundlich die Einwohner in diesem oder jenem Land sind. Leider traf dies in den seltensten Fällen zu und wenn dann waren Sie nur deshalb so freundlich um irgendwelche Touristenware loszuwerden.

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Im März 2015 startete die erste Reise nach Tschernobyl & Pripjat. Nun sind wir schon im dritten Jahr und fahren etwa ein Mal im Monat in die Sperrzone, mit einer kleinen Gruppe von Abenteurern.

Bei unserer Tschernobyl Tour hatten wir die einmalige Möglichkeit an einer geführten wissenschaftlichen Führung durch die Blöcke 1 bis 3 des Kraftwerkes teilzunehmen sowie auf dem Außengelände den Fortschritt an den Arbeiten am neuen Sakrophag zu begutachten. In einem theoretischen Teil bekamen wir an einem Modell des havarierten Block 4 der im Informationszentrum steht eine Chronologie der Entscheidungen die zu dieser fatalen Kettenreaktion geführt haben die den Supergau von Tschernobyl ausgelöst hat. Außerdem bekommen wir einen Einblick in die Funktionsweise des Kraftwerkes und dürfen den Kontrollraum von Bloch 2 betreten.

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Es gibt wieder Leben in Tschernobyl

Lange Zeit gingen Wissenschaftler davon aus dass die Vegetation rund um den havarierten Reaktorblock in Tschernobyl für immer zerstört wurde, und die Flora & Fauna für immer ausgelöscht. Doch es gibt mittlerweile neues Leben in der Sperrzone wie beispielsweise Mäuse, die keine sichtbaren Veränderungen am Körper zeigen, und sich scheinbar bester Gesundheit erfreuen, eine vom Aussterben bedrohte Wildpferderasse, die sich munter weiter fortpflanzt und Birkenwälder, die ganze Dörfer verschlingen.

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Ein ziemlich unbekanntes Online-Nachrichtenportal aus dem Emsland das als bisherige journalistischen Meisterleistungen das “Absenken von Gullideckeln in Buxtehude und das Entlaufen von HĂĽhnern in KotzenbĂĽll” (ein wirklich existierendes Dorf in Nordfriesland) als Breaking News vermeldete möchte jetzt in den Presseolymp aufsteigen. Als Beispiel wird sich hier die Onlinestrategie eines groĂźen Onlineportals herangezogen.

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Wie viel Gefahr geht vom Kernkraftwerk in Tschernobyl aus?

Das größte Problem in Tschernobyl selbst war bis zur Fertigstellung der neuen SchutzhĂĽlle der alte Sarkophag aus Beton und Blech. Dieser wurde nach dem Super-GAU noch 1986 eilig hochgezogen. Unmittelbar nach der Katastrophe im Block 4 hatten die Behörden eine Sperrzone 30 Kilometer rund um das Kraftwerk errichtet. Ein Grund dafĂĽr war vor allem die immense Belastung durch Cäsium-137. Aus dem alten Sarkophag drang nach wie vor Cäsium-137 – als Aerosol ĂĽber die Luft nach drauĂźen. Zudem drohte das altersschwache Blechdach einzustĂĽrzen.

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Auf unserer vergangenen Lost Places Fototour in Görlitz entdeckten wir diese ehemalige Fabrik. Die Fans von düsteren Industrieanlagen und detailverliebte Fotografen deren die Zeugnisse der Industrialisierung wichtig sind und diese in Ihren Bildern festhalten wollen, kommen hier voll auf Ihre Kosten. Zu entdecken gibt es ein Heizhaus mit viel Metall, Rost, Moos und Staub. In der Produktionshalle steht eine riesige Dampfmaschine mit scheinbar unendlichen Rohrleitungen die zum angrenzenden Kesselhaus führen.

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