Eines der grĂ¶ĂŸten Kraftwerke in Schlesien

Die Bewohner der Region Schlesien waren bis zum 19. Jahrhundert vorwiegend in der Landwirtschaft tĂ€tig, als im Zuge der Industrialisierung und technischer Entwicklung die Schwerindustrie hier in der Region angesiedelt wurde. Zu dieser Zeit kaufte der bekannte schlesische Industrielle Karl Godula, der hiesige Zink und Kohle-Magnat, immer mehr LĂ€ndereien mit gigantischen Rohstoffvorkommen. Nach seinem Tod ĂŒbernahm seine Adoptivtochter Joanna Gryzik, mit ihrem Ehemann Ulrich Schaffgotsch das gesamte Vermögen und die Industrieanlagen. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges entschied sich die Schaffgotsch Bergwerksgesellschaft GmbH fĂŒr die Errichtung eines Kohlekraftwerks mit Kohle aus dem nahe gelegenen Bergwerk “GrĂ€fin Johanna”. Bald wurde eines der grĂ¶ĂŸten Kraftwerke in Schlesien errichtet.

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Ein verlassenes Jagdschloss auf unserer Lost Places Fototour

Auf unserer vergangenen Lost Places Fototour in Polen entdeckten wir diesen wunderschönen geheimen Ort. Das verlassene Jagdschloss wurde im Jahre 1852 fĂŒr den Prinzen Wilhelm Braunschweig-Oels, von polnischen Architekten KarƂowski entworfen und gebaut. Es ist eines der wertvollsten BaudenkmĂ€ler in der Region. Das Jagdschloss wurde auf dem Fundament eines zweigeschossigen Kellers zusammengesetzt und teilweise als Fachwerkhaus mit Ziegeln erbaut. Die Besonderheit hier ist das es mit eigens aus Afrika importierter Rinde von Korkeichen ausgekleidet wurde. Es gibt nur zwei GebĂ€ude in Europa, wo diese Bauart angewendet wurde. Auf der Frontseite fanden wir zwei VordĂ€cher die mit BaumpfĂ€hlen gestĂŒtzt in das Gesamtensemble des Schlosse integriert wurden. Auf der RĂŒckseite, mit Blick zum Park befindet sich eine lauschige mit Weinlaub bewucherte Terrasse. Im Inneren gibt es ein großes Billardzimmer, das Schlafzimmer des Prinzen und fĂŒnf GĂ€stezimmer. Die Treppen sind aus Holz mit filigran geschmiedeten GelĂ€ndern aus Eisen.

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Gut versteckt, zugewachsen und oftmals ungenutzt, finden sich auf unseren Lost Places Fototouren interessante geheime Orte wie dĂŒstere Industrieanlagen, prachtvolle Schlösser und mĂ€rchenhafte Kirchen. Unsere Fototouren & Reisen laden Dich ein, einen Blick hinter die Kulissen der geheimnisvollen Orte zu nehmen. Manche der noch zu Zeiten des Sozialismus genutzten Bauwerke und Relikte einer untergegangenen Ära sind verlassen und nicht mehr genutzt, haben aber hinter ihren Mauern viele interessante Geschichten zu erzĂ€hlen.

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Auf unserer Tschernobyl Tour erkunden wir entlegene Dörfer am Rande der Zone

Das Riesenrad und der neue Sarkophag sind natĂŒrlich die Highlights bei einem Besuch in der Zone, aber es gibt tausend andere Dinge zu erkunden und zu bestaunen. So zum Beispiel die kleinen verlassenen Dörfer am Rande der Zone. Heute will ich euch mal nach Mashevo entfĂŒhren. ĐŒĐ°ŃˆĐ”ĐČĐŸ, zu Deutsch “mache”. Es ist das nördlichste Dorf an der Grenze zu Weißrussland. Von einem weiteren verschlossenen Kontrollpunkt geht es dann ca. 30km nach Norden. Die Straße ist ganz gut befahrbar, wenn nicht gerade BĂ€ume rumliegen (2016). Dreimal “hau ruck” und die Sache war geregelt.

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Vorwort Am Anfang stehen alte verlassene GebĂ€ude wie Fabriken die die Wende nicht ĂŒberlebt haben oder russische Kasernen auf dem Plan. (2005) Nach ein paar Jahren verblaßt das Interesse und man wendet sich der Menschenfotografie zu. (2008) Eines bleibt aber im Hinterkopf, der krönende Abschluss der Schrottrobberzeit wĂ€re ein Besuch in der Zone. Erster Anlauf 2013. Emails an ukrainische ReisebĂŒros. Keine Antwort. 2014 dann die erste Buchung bei einem Reiseunternehmen aus Österreich. Im Mai dann die Absage wegen den Unruhen auf dem Maidan. 2015 Buchung bei Urbexplorer.com aus Berlin. Hat funktioniert und das Schrottrobberherz ĂŒberschlug sich fast.

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Auf unserer Fotoreise nach Transilvanien wandern wir auf den Spuren von Graf Dracula. Wir begeben uns in die tiefen WĂ€lder und mittelalterlichen StĂ€dte von SiebenbĂŒrgen. Wir besuchen Burgen, Schlösser, Ruinen, verlassene Kirchen und als Höhepunkt – all diese Orte, wo der Geist von Graf Dracula schwebt, und auch die Orte die mit seiner Legende verbunden sind. Wir erkunden die StĂ€dte SiebenbĂŒrgens wie zum Beispiel Brasov, Sighisoara, Sibiu, Poienari, Sinaia, Bran und Biertan, prĂ€chtige Kirchenburgen wie Viscri (Deutsch Weißkirch) stehen auch auf dem Programm. Zum Ende unserer Expedition verlassen wir die Region SiebenbĂŒrgen und machen uns auf den Weg in das Banat.

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Pripjat- das nukleare Pompeji wird zunehmend ein besonderes Reiseziel fĂŒr Lost Places Fotografen, Entdecker und Geschichtsinteressierte. Wenn mich jemand fragt: “Ja, der MĂ€rz ist die beste Reisezeit um die spektakulĂ€rsten Fotomotive auf unserer “Pripjat Stalker Tour” zu suchen. Vom 18. MĂ€rz bis 23. MĂ€rz findet unsere erste Pripjat Stalker Tour 2017 statt. Zu dieser Jahreszeit ist die Natur noch im Wintermodus und verbreitet eine dĂŒstere Aura.

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Lost Places Fototour zur verlassenen Stadtvilla

Eines Tages an einem kalten Januarmorgen, auf der RĂŒckfahrt von einer Urbexplorer Fototour entdeckte ich hinter einem imposanten Tor diese geheimnisvolle Villa. Erbaut wurde sie im Jahr 1912 von einem örtlichen Industriellen. Eine eindrucksvolle Stille umhĂŒllte die nackten Steine obwohl das Haus Mitten im Zentrum der Stadt steht. Ich war verblĂŒfft von der Harmonie und der raffinierten Architektur des uralten GemĂ€uers das in einem weitlĂ€ufigen Garten trohnt. Ich musste sofort an die Menschen denken die in diesem prĂ€chtigen Bau gelebt haben.

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Auf unserer Reise in den Iran spĂŒrst Du den Zauber des alten Persien

Vor meiner Fotoreise in den Iran las ich in vielen Reiseberichten und Blogs wie unfassbar freundlich und warmherzig die Menschen im Iran sind. Die natĂŒrliche und nicht aufgesetzte Freundlichkeit hat mich schon bei der Passkontrolle am Flughafen in Teheran beeindruckt. Aber jeder weitere Tag in diesem wunderschönen Land toppt den vorangegangenen Tag. Ich bin mit Urbexplorer Fotoreisen schon viel in der Welt herumgekommen und schon oft vorher durch Freunde, Bekannte oder Artikel in Reisemagazinen darauf aufmerksam gemacht wie gastfreundlich die Einwohner in diesem oder jenem Land sind. Leider traf dies in den seltensten FĂ€llen zu und wenn dann waren Sie nur deshalb so freundlich um irgendwelche Touristenware loszuwerden.

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Bei meiner Fotoreise durch den Iran fiel mir auf das in jeder Stadt die ich besucht habe an vielen öffentlichen PlĂ€tzen schwarze Fahnen mit grĂŒnen Inschriften wehten. Ein Imam den ich in in Qom danach gefragt habe wies mich auf den Monat Muharram hin und klĂ€rte mich auf was es mit “Ashura” auf sich hat.

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Im MĂ€rz 2015 startete die erste Reise nach Tschernobyl & Pripjat. Nun sind wir schon im dritten Jahr und fahren etwa ein Mal im Monat in die Sperrzone, mit einer kleinen Gruppe von Abenteurern.

Bei unserer Tschernobyl Tour hatten wir die einmalige Möglichkeit an einer gefĂŒhrten wissenschaftlichen FĂŒhrung durch die Blöcke 1 bis 3 des Kraftwerkes teilzunehmen sowie auf dem AußengelĂ€nde den Fortschritt an den Arbeiten am neuen Sakrophag zu begutachten. In einem theoretischen Teil bekamen wir an einem Modell des havarierten Block 4 der im Informationszentrum steht eine Chronologie der Entscheidungen die zu dieser fatalen Kettenreaktion gefĂŒhrt haben die den Supergau von Tschernobyl ausgelöst hat. Außerdem bekommen wir einen Einblick in die Funktionsweise des Kraftwerkes und dĂŒrfen den Kontrollraum von Bloch 2 betreten.

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Es gibt wieder Leben in Tschernobyl

Lange Zeit gingen Wissenschaftler davon aus dass die Vegetation rund um den havarierten Reaktorblock in Tschernobyl fĂŒr immer zerstört wurde, und die Flora & Fauna fĂŒr immer ausgelöscht. Doch es gibt mittlerweile neues Leben in der Sperrzone wie beispielsweise MĂ€use, die keine sichtbaren VerĂ€nderungen am Körper zeigen, und sich scheinbar bester Gesundheit erfreuen, eine vom Aussterben bedrohte Wildpferderasse, die sich munter weiter fortpflanzt und BirkenwĂ€lder, die ganze Dörfer verschlingen.

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Ein ziemlich unbekanntes Online-Nachrichtenportal aus dem Emsland das als bisherige journalistischen Meisterleistungen das “Absenken von Gullideckeln in Buxtehude und das Entlaufen von HĂŒhnern in KotzenbĂŒll” (ein wirklich existierendes Dorf in Nordfriesland) als Breaking News vermeldete möchte jetzt in den Presseolymp aufsteigen. Als Beispiel wird sich hier die Onlinestrategie eines großen Onlineportals herangezogen.

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Seit genau 4 Jahren wird unter Hochdruck an der neuen stĂ€hlernen Kuppel fĂŒr den UnglĂŒcksreaktor in Tschernobyl gearbeitet. Die GrĂ¶ĂŸe des Bauwerkes ist gigantisch. Lang wie ein Fußballstadion und Hoch wie ein zehnstöckiges Haus. Das Gesamtgewicht des Sarkophags betrĂ€gt etwa 38.000 Tonnen. Die Innen und AußenwĂ€nde der HĂŒlle sind mit Edelstahl verkleidet. Etwa 3000 Arbeiter bauen seit etwa 4 Jahren an der neuen SchutzhĂŒlle. Am 07 und 08 November 2016 soll die gigantische Konstruktion auf Schienen gesetzt und endgĂŒltig ĂŒber den UnglĂŒcksreaktor geschoben werden.

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Auf unserer vergangenen Lost Places Fototour in Görlitz entdeckten wir diese ehemalige Fabrik. Die Fans von dĂŒsteren Industrieanlagen und detailverliebte Fotografen deren die Zeugnisse der Industrialisierung wichtig sind und diese in Ihren Bildern festhalten wollen, kommen hier voll auf Ihre Kosten. Zu entdecken gibt es ein Heizhaus mit viel Metall, Rost, Moos und Staub. In der Produktionshalle steht eine riesige Dampfmaschine mit scheinbar unendlichen Rohrleitungen die zum angrenzenden Kesselhaus fĂŒhren.

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