Tschernobyl war der schwerste Kernkraftwerksunfall der Welt

Tschernobyl war der schwerste Kernkraftwerksunfall der Welt, der die Stadt Pripjat im damaligen Teil der Sowjetunion zur Evakuierung zwang, nachdem sie einer hohen Strahlung ausgesetzt war. Sowjetische Beamte spielten den Vorfall lange Zeit öffentlich herunter. Bis heute arbeiten Wissenschaftler daran, die Auswirkungen der tödlichen Explosion nachzuvollziehen.

Viele von euch haben die Premiere der Miniserie ” Tschernobyl” am 6. Mai 2019 bereits gesehen. Alle die noch nicht mit uns auf einer unserer Reisen nach Tschernobyl dabei waren und trotzdem so ein groĂźes Interesse an der Thematik haben, möchten wir euch die Verantwortlichen während der Katastrophe und deren Schauspieler hier kurz vorstellen. Auch stellen wir euch die entsprechenden Drehorte vor.

Eine Co-Produktion von HBO und SKY

Aber zuerst wollen wir dieses Filmprojekt ein wenig vorstellen. Laut Wikipedia ist Tschernobyl ein historisches Drama, das von Craig Mazin produziert wurde, das durch eine Koproduktion zwischen der amerikanischen HBO und British Sky entstanden ist. Die Premiere fand am 6. Mai 2019 statt und ist über den HBO Go-Service erhältlich. Die Serie zeigt die Tschernobyl-Katastrophe in der Ukraine (ehemalige UdSSR) vom 26. April 1986.

Die Tschernobyl-Miniserie von HBO thematisiert die wahre Geschichte einer der schlimmsten von Menschen verursachten Katastrophen der Geschichte und erzählt von den tapferen Männern und Frauen, die geopfert wurden, um Europa vor einer weiteren Katastrophe zu bewahren. Mehr über die Geschichte der Katastrophe erfährst du unter diesem Link: https://urbexplorer.com/liqidatoren-von-tschernobyl-wettlauf-gegen-den-unsichtbaren-feind/

Die Dreharbeiten begannen in Litauen

Die Dreharbeiten begannen im April 2018 in Litauen, in der Ortschaft FabijoniškÄ—s bei Vilnius, in einem ehemaligen Vorort, der teilweise an die evakuierte Stadt Pripjat erinnert. Später verlagerte sich die Produktion nach Ignalina, um AuĂźen- und Innenaufnahmen des stillgelegten Kernkraftwerks Ignalina zu machen, das dem “Cherobyl Nucelar Power Plant” sehr ähnlich ist, da hier auch die RBMK-Kernreaktor-Technologie verwendet wurde.

Film ĂĽber die katastrophe von Tschernobyl

Jared Harris als Valery Legasov

Zum Zeitpunkt der Katastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 war Legasov der erste stellvertretende Direktor des Kurchatov Institute of Atomic Energy. Er wurde ein wichtiges Mitglied der Regierungskommission, die gebildet wurde, um die Ursachen der Katastrophe zu untersuchen und die Reduzierung ihrer Folgen zu planen. Er traf die wichtigsten Entscheidungen zur Vermeidung wiederholter Unfälle und informierte die Regierung über die Situation im Katastrophengebiet. Er zögerte nicht, mit seinen Kollegen und der Presse über die Sicherheitsrisiken der zerstörten Anlage zu sprechen und bestand auf der sofortigen Evakuierung der gesamten Bevölkerung der nahe gelegenen Stadt Pripyat. Im August 1986 legte er den Bericht der sowjetischen Delegation auf der Sondertagung der IAEO in Wien vor. Sein Bericht zeigte eine Tiefe der Analyse und Ehrlichkeit bei der Diskussion über das Ausmaß und die Folgen der Tragödie.

Stellan SkarsgĂĄrd als Borys Shcherbyna

Shcherbyna war Leiter der UdSSR-Regierungskommission, die zur Untersuchung des Unfalls eingerichtet wurde. Er hielt eine Pressekonferenz in Moskau ab, zu der ausländische Journalisten eingeladen waren. Angeblich stand diese Konferenz im Einklang mit der Politik von KPdSU-Generalsekretär Gorbatschow für mehr Offenheit bei der Berichterstattung über Ereignisse, eine Politik, die am Vortag in Kalkutta sehr deutlich zitiert worden war. Shcherbyna erklärte auch, dass die lokalen Behörden nach dem Unfall den Umfang zunächst unterschätzt hätten und dass die Evakuierung erst am nächsten Tag begonnen habe.

Emily Watson als Ulyana Khomyuk

Ulyana war ein Nuklearphysiker, der beauftragt wurde, die Ursachen für den Unfall zu klären.

Paul Ritter als Anatoly Dyatlov

Am 26. April 1986 beaufsichtigte Dyatlov einen Test im Reaktor 4 des Kernkraftwerks, der zum schwersten Atomkraftwerksunfall der Geschichte fĂĽhrte. 1987 wurde er “wegen krimineller Misswirtschaft potenziell explosiver Unternehmen” fĂĽr schuldig befunden und zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde nach fĂĽnf Jahren entlassen. Er schrieb ein Buch, in dem er behauptete, dass schlechtes Anlagendesign und nicht das Anlagenpersonal in erster Linie fĂĽr den Unfall verantwortlich sei. Während des Unfalls wurde Dyatlov einer Strahlendosis von 390 REM (3,9 Sv) ausgesetzt, die 50% der Betroffenen nach 30 Tagen den Tod bringt. Er starb 1995 an Herzinsuffizienz.

Der Supergau im Kernkraftwerk von Tschernobyl

Adrian Rawlins als Nikolai Fomin

Fomin war Chefingenieur im Kernkraftwerk Tschernobyl. Nach der Katastrophe verbrachte er einen Monat in der Moskauer Klinik und wurde im August 1986 verhaftet. Er verbrachte ein Jahr in einem Gefängnis in Kiew und wartete auf den Prozess, wurde aber später von der Anklage des Machtmissbrauchs freigesprochen, fand sich aber wegen grober Verletzung der Sicherheitsvorschriften schuldig und wurde zu 10 Jahren in einem Arbeitslager verurteilt. Bald darauf wurde er wegen eines Nervenzusammenbruchs entlassen.

Con O’Neill als Viktor Bryukhanov

Brjuchanow war zum Zeitpunkt des Unfalls der Betriebsleiter. Als Direktor des Tschernobyl-Standortes wurde er zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, aber nur zu fünf Jahren Haft verurteilt.

Adam Nagaitis als Vasily Ignatenko

Ignatenko war ein Oberfeldwebel, der zur ersten Feuerwehrmannschaft auf das Reaktordach geschickt wurde. Ignatenko erhielt eine tödliche Dosis Strahlung beim Versuch, Brände auf dem Dach und im Reaktorkern zu löschen. Er starb zwei Wochen später im Moskauer Krankenhaus 6.

Jessie Buckley als Ljudmila Ignatenko

Ljudmila Ignatenko war Wassilys 23-jährige schwangere Frau, die ihn im Pripyat Hospital Nr. 126 und später im Moscow Hospital 6 besuchte. Sie erhielt auch eine tödliche Dosis Strahlung von Vasily, starb aber nicht.

Die HBO Tschernobyl-Miniserie (5 Episoden) startete am 6. Mai 2019.  Du kannst diese auf HBO Go sehen (der erste Monat ist kostenlos). Wenn du eine Reise nach Tschernobyl unternehmen möchtest, können wir deinen besuch in der Sperrzone und Geisterstadt Pripjat schon heute organisieren. Auch bieten wir dir eine ausgiebige Führung duch das Kernkraftwerk von Tschernobyl an. Alle Infos und Touren findest du unter diesem Link: https://urbexplorer.com/tschernobyl-abenteuer-reisen/


Gedenken an die Helden von Tschernobyl

Die gusseiserne Glocke hängt stumm im steinernen Bogen. An der Mauer darunter steht auf Plaketten eingraviert eine Reihe von Namen. Namen der Menschen, die in den ersten Stunden, Tagen und Wochen unter Einsatz ihres Lebens nach einer der größten Katastrophen der Welt aufgeräumt haben. Das Denkmal erinnert an die Liquidatoren von Tschernobyl.

Tschernobyl, auch heute noch Synonym für den unsichtbaren Schrecken, steht für eine nukleare Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Die Hintergründe der furchtbaren Ereignisse könnt ihr in den Beiträgen Liquidatoren von Tschernobyl – Wettlauf gegen den unsichtbaren Feind und Bis dass der Tod uns scheidet – Das Leben der Einsiedler von Tschernobyl nachlesen.

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Riesige Pelikane aus rostigem Stahl

Auf unseren Tschernobyl Reisen fahren wir auch zum ehemaligen Binnenhafen in der Nähe des Kraftwerks. Drei riesige Metallmonster, Kräne aus rostigem Stahl bewachen das Flussufer. Ein vierter neigt sich bedenklich zur Seite und versinkt langsam in das Wasser. Von weitem sehen sie aus wie riesige Pelikane, erst wenn man direkt vor ihnen steht, sieht man deren gigantische Größe. Wie bei vielen Dingen in der Sperrzone von Tschernobyl die wir auf unserer Reise begegnen, ist es oft nicht der erste Eindruck der uns nachdenklich stimmt, sondern die weitere Erforschung und Erkundung der einzelnen Objekte und die Zeugnisse aus früherer Zeit.

Wenn man auf einen der Kräne hinaufklettert, bekommt man einen wunderschönen Panoramaausblick hinüber nach Pripjat und zum Kraftwerk. Nachdem ich meinen Kran ausgewählt habe, wo ich hochklettern möchte und mich fest mit meinen Händen am Geländer festhalte, gehe ich die ersten Stufen hinauf. Glücklicherweise sind das eher Treppen aus Metall und keine Leitern mit Sprossen wie ich es von der Duga Radarstation kenne.

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Seit 2014 organisieren wir erfolgreich als deutsches Reiseunternehmen spannende Reisen in die Sperrzone von Tschernobyl. Als ein professioneller Touranbieter ĂĽberlassen wir das Thema “Sicherheit” nicht dem Zufall. Begleitet wirst du von erfahrenen örtlichen Guides und einem Dosimeter somit kannst du mit uns gefahrlos Tschernobyl & Pripjat besuchen.

Auf unserem Tagesausflug in die Geisterstadt Prypjat durchstreifen wir auf unserem Weg zum Krankenhaus den ersten Mikrodistrikt der damals noch jungen Stadt. Dies ist gleichzeitig auch der älteste der 5 Stadtbezirke von Prypjat. Neben den von weitem sichtbaren Riesenrad, oder den verrosteten Wagen des Autoscooters und dem Kulturhaus “Energetyk” gibt es einen besonders schaurigen Ort.

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Der Supergau am Kernkraftwerk von Tschernobyl hat sehr großen Schaden verursacht und große Gebiete der Ukraine, Weißrusslands und Russlands, für hunderte, wenn nicht gar tausende Jahre, radioaktiv verseucht. Während der Beseitigungsarbeiten der Auswirkungen des Unfalls, wurde eine große Bandbreite an verschiedensten Fahrzeugen eingesetzt. Sie erfüllten spezielle Aufgaben, die für den Menschen zu gefährlich gewesen wären. Doch nicht einmal Fahrzeuge hielten häufig den hohen Dosen der radioaktiven Strahlung stand und gingen einfach kaputt.

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Sozialistische Musterstadt

Prypjat – Eine sozialistische Musterstadt fĂĽr die Mitarbeiter des Kernkraftwerkes

Die im Jahr 1970 für die Fabrikarbeiter des Atomkraftwerks Tschernobyl errichtete Stadt Prypjat war von der Katastrophe am stärksten betroffen. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag zum Zeitpunkt des Unfalls bei 25 Jahren und war die Vorzeigestadt der sowjetischen Regierung. Die Stadt verfügte über einen Bahnhof, einen Hafen, ein Krankenhaus und sogar über einen Vergnügungspark.  

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Tschernobyl – Wie sieht es heute dort aus?

Bis heute ist es verboten, diese Zone zu betreten. Einzig den ehemaligen Bewohnern, die die Friedhöfe in der Sperrzone besuchen wollen oder Personen mit einer speziellen Genehmigung ist der Zutritt gestattet. Die wenigen Bewohner sind meist ältere Menschen mit einem Durchschnittsalter von 85 Jahren die dauerhaft in der Sperrzone leben. Diese sogenannten Einsiedler, von denen etwa 150 in den ehemaligen Dörfern im 30 Kilometer Radius wohnen, tun dies auf eigenes Risiko und werden nur geduldet. Zeitweise arbeiten im Kraftwerk und in der Zone selbst bis zu 1000 Menschen, allerdings unter speziellen Bedingungen. Die meisten von ihnen pendeln jeden Tag vom nahegelegenen Slavutych zur Arbeit im Kraftwerk, andere halten sich bis zu zwei Wochen im Sperrgebiet auf und werden dann von der nächsten Schicht abgelöst.

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Der heldenhafte Einsatz der Hubschrauberpiloten beim Supergau von Tschernobyl

Kurz nach dem Super-GAU im Kernkraftwerk von Tschernobyl wurden etliche Hubschrauber eingesetzt. Ihre Aufgabe war Sandsäcke in die klaffende Reaktorschlucht abzuwerfen. Die Besatzung riskierte  bei diesen gefährlichen Einsätzen oft das Leben.

Am 26. April 1986 ereignete sich im Kernkraftwerk Tschernobyl die bisher größte nukleare Katastrophe. Um den havarierten Reaktorblock 4 aus der Luft zu versiegeln, wurden Militärhubschrauber eingesetzt. Die Besatzungen waren häufig extremer Strahlung ausgesetzt. Der damalige Stabschef der Luftstreitkräfte des Militärbezirks Kiew, Kommandeur der Hubschrauberstaffel und Leiter der Operation zur Löschung des brennenden Reaktors aus der Luft, General Nikolai Antoschkin, wird die Erinnerung an die schrecklichen Stunden und Tage nicht mehr los. Der Codename „Kubok“ hat sich in tief in sein Bewusstsein eingebrannt und lässt ihn nicht mehr los.

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Zwei verdächtige Päckchen von der Polizei sichergestellt

In der Nähe von Kiew hat gestern die Polizei bei einer Verkehrskontrolle zwei Männer festgenommen die zwei verdächtige Päckchen mit sich geführt haben.

Die beiden Männer im Alter von 48 und 65 Jahren fuhren mit Ihrem eigenen Auto aus der Sperrzone von Tschernobyl in Richtung Kiew. Nachdem sie von der Polizei des Bezirkes Vyshgorod angehalten wurden durchsuchte diese den Kofferraum des Wagens und fand in einer Sporttasche radioaktives Material.

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Wird der Besuch der Duga 3 Radarstation in Zukunft noch möglich sein?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weiĂźrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem Gelände der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestĂĽrzt und tödlich verunglĂĽckt. Der Tod des 33-jährigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen. Es gibt zwar in diesem Zusammenhang weiterhin wenig Informationen, aber eines steht heute schon fest. Es existiert ein hohes Risiko das zukĂĽnftig das Gebiet der Duga 3 Radarstation und das Gelände des Komplexes Chernobyl 2 fĂĽr den Touristenverkehr gesperrt werden. Dies soll weitere Unfälle wie diese verhindern, denn die Möglichkeit das ein “legaler” Tourist dort einem Unfall zum Opfer fällt ist allgegenwärtig.

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Das Riesenrad in Pripjat

Vor einigen Tagen kursierte ein Video im Internet, das angeblich den Moment zeigte wo eine Gruppe polnischer Touristen das weltberühmte Riesenrad in Pripjat in Gang gesetzt haben. Dies löste im Internet und diversen Foren einen regelrechten Skandal aus. Einige Aktivisten warfen den Touristen Gedankenlosigkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Opfern vor. Sogar von offizieller Seite wurde eine Untersuchung eingeleitet. was ist an den Vorwürfen dran?

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Auf unseren Tschernobyl Reisen bekommen wir die Genehmigung die geheime Militärstadt “Chernobyl 2” und die gigantische Radarstation Duga 3 zu erkunden.

Die einzige Zufahrt zum Gelände der geheimen Militärstadt ist ein holpriger Weg aus aneinander gereihten Betonplatten das mich gleich an die Autobahnen in der ehemaligen DDR erinnert hat. Der Weg führte kilometerweit durch einen dichten Nadelwald der bei Baubeginn dieser Anlage künstlich angelegt wurde. Getarnt war das Gelände als ein Kinderferienlager.

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Pripjat leuchtet nach ĂĽber 30 Jahren wieder

Zwei polnische Urban Explorer haben nach über 30 Jahren Dunkelheit wieder die Geisterstadt Pripjat erleuchten lassen. Die Stadt wurde nach der Atomkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 aufgegeben und evakuiert. Krystian und Adam sind die Gründer des Online-Portals Napromieniowani.pl, das sich mit der Geschichte der Geisterstadt Pripjat und den Auswirkungen des Supergaus beschäftigt. In regelmäßigen Abständen reisen sie in die Sperrzone von Tschernobyl um die Veränderungen während der seit 1986 verlassenen sowjetischen Musterstadt zu dokumentieren.

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Auf unserer spannenden Radioactive Nightcore Fotoexpedition erkunden wir an drei Tagen die Sperrzone von Tschernobyl bevor wir in die Nähe von Perwomajsk fahren wo bis in die 1990 ger Jahre an einem als Wetterstation getarnten Ort und mit einem 3000 Volt gesicherten, dreifachen Elektrozaun die sowjetischen Atomraketen stationiert waren. Diese Raketenbasis bestand aus mehreren Kommandoplätzen in deren Silos jeweils 9 Atomraketen standen umgeben von einem 40 Meter tiefen Silo mit der Kommandobrücke. Wir fahren bis zu 40 Meter tief in die Erde hinab um die ehemalige Steuerungszentrale zu erkunden die den Eindruck erweckt als ob man sich in einem Raumschiff befindet. Auf dieser ehemaligen Atomwaffenbasis finden wir auch die berühmte SS-18 die im NATO Code „Satan“ genannt wurde. Diese Rakete hat eine Länge von über 34 Meter und eine Breite von 3 Metern. Die durchschnittliche Reichweite beträgt 16.000 Kilometer.

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Seit etwa 4 Wochen sind wir alle wieder von unserer Pripjat Silvester 1985 Tour nach Hause zurückgekehrt! Wir begaben uns in das Jahr 1985 um auf eine außergewöhnliche „Silvester“ Fotoexpedition nach Tschernobyl und Pripjat. An zwei Tagern erkundeten wir die zu dieser Jahreszeit menschenleere Sperrzone.

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Das Leben in der Sperrzone heute

Seit Mitte 2014 organisiere ich mit urbexplorer.com spannende Fotoreisen und Expeditionen an vergessene und geheime Plätze dieser Welt. Wenn wir auf Entdeckungsreise mit unserer Kamera sind gieren wir förmlich danach, Orte zu finden, weit ab vom Schuss sind und verborgene geheime Orte die uns überraschen. Wir brechen auf in unbekannte Welten und an Orte die sich auf Karten nicht so leicht finden lassen. Diese Orte sind für uns außergewöhnlich und zugleich völlig real. Auf eine Reise nach Tschernobyl kannst du dich mit uns Rahmen unserer Pripjat Stalker Tour begeben, hier erkunden wir an 3 Tagen wir die Geisterstadt Pripjat.

Was ist in Tschernobyl passiert?

Die Stadt wurde in den 1960 ger Jahren fĂĽr die vielen jungen Arbeiter des Kernkraftwerkes im nahegelegenen Tschernobyl erbaut. Die Stadt Pripjat bot zu dieser Zeit fĂĽr junge Familien zahlreiche Annehmlichkeiten die es an anderen Orten in der damaligen Sowjetunion nicht gab. Doch die glorreiche Geschichte der aufstrebenden sozialistischen Musterstadt endet am 27. April 1986.

Es ist der tag nach der Explosion im Reaktorblock 4 von Tschernobyl. Die etwa 50.000 Einwohner der Stadt wurden ĂĽber das AusmaĂź und die Gefahr die im Zusammenhang mit dem Supergau entstanden ist lange Zeit im Unklaren gelassen. Erst viele Stunden nach der Katastrophe rollten Panzer in Pripjat ein, die eine lange Schlange von etwa 1225 Bussen eskortierten um alle Bewohner schnellstmöglich aus der Stadt zu bringen. 30 Jahre danach ist Pripjat eine unheimliche Geisterstadt. So in etwa stellt man sich “Die Welt danach vor” .

Welche Folgen hat Tschernobyl heute?

Wenn du mehr über die Geschichte und Hintergründe erfahren möchtest oder eine persönliche Fotoreportage einiger Teilnehmer unserer Fotoexpeditionen lesen möchtest empfehle ich Dir folgende Links:  ZERSTÖRTES LEBEN – VERLORENE WELT: DIE SPERRZONE UM TSCHERNOBYL – EIN REISEBERICHT von Andrea Johlige oder Fototour Tschernobyl von Georg Schuh.


Nach jahrelangem Aufbau der gigantischen Konstruktion wird nun Ende November an drei Tagen der neue Sarkophag ĂĽber den havarierten Block 4 des Atomkraftwerkes in Tschernobyl geschoben. Die Gesamtkosten fĂĽr dieses ambitionierte Projekt belaufen sich auf 35 Millionen Euro.

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Im März 2015 startete die erste Reise nach Tschernobyl & Pripjat. Nun sind wir schon im dritten Jahr und fahren etwa ein Mal im Monat in die Sperrzone, mit einer kleinen Gruppe von Abenteurern.

Bei unserer Tschernobyl Tour hatten wir die einmalige Möglichkeit an einer geführten wissenschaftlichen Führung durch die Blöcke 1 bis 3 des Kraftwerkes teilzunehmen sowie auf dem Außengelände den Fortschritt an den Arbeiten am neuen Sakrophag zu begutachten. In einem theoretischen Teil bekamen wir an einem Modell des havarierten Block 4 der im Informationszentrum steht eine Chronologie der Entscheidungen die zu dieser fatalen Kettenreaktion geführt haben die den Supergau von Tschernobyl ausgelöst hat. Außerdem bekommen wir einen Einblick in die Funktionsweise des Kraftwerkes und dürfen den Kontrollraum von Bloch 2 betreten.

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Ich veranstalte seit Mitte 2014 sogenannte Lost Places Fototouren, Expeditionen und Fotoreisen nach Polen, Osteuropa, und den Lofoten. Im März 2015 startete die erste Fotoexpedition nach Tschernobyl & Pripjat. Seitdem fahre ich etwa ein mal im Monat in die Sperrzone mit einer Gruppe aus höchstens 14 Teilnehmern.

Bevor wir in die Sperrzone fahren verbringen wir einen Tag in Kiew. Hier machen wir eine interessante Sightseeing Tour als sogenannten Fotowalk. Abends fahren wir gemeinsam zum Majdan, hier werden wir von einem Zeitzeugen begleitet der bei den Unruhen 2014 an vorderster Front dabei war und uns spannende Hintergrundinformationen geliefert hat.

Ein paar EindrĂĽcke unserer Teilnehmer und Fotos “Hinter den Motiven” von der Pripjat Stalker Tour im Juni 2016.  Alle Infos zur Fotoexpedition Pripjat Stalker Tour findet Ihr HIER

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Es gibt wieder Leben in Tschernobyl

Lange Zeit gingen Wissenschaftler davon aus dass die Vegetation rund um den havarierten Reaktorblock in Tschernobyl für immer zerstört wurde, und die Flora & Fauna für immer ausgelöscht. Doch es gibt mittlerweile neues Leben in der Sperrzone wie beispielsweise Mäuse, die keine sichtbaren Veränderungen am Körper zeigen, und sich scheinbar bester Gesundheit erfreuen, eine vom Aussterben bedrohte Wildpferderasse, die sich munter weiter fortpflanzt und Birkenwälder, die ganze Dörfer verschlingen.

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