Auf unserer┬áspannenden Radioactive Nightcore Fotoexpedition erkunden wir an drei Tagen die Sperrzone von Tschernobyl bevor wir in die N├Ąhe von Perwomajsk fahren wo bis in die 1990 ger Jahre an einem als Wetterstation getarnten Ort und mit einem 3000 Volt gesicherten, dreifachen Elektrozaun die sowjetischen Atomraketen stationiert waren. Diese Raketenbasis bestand aus mehreren Kommandopl├Ątzen in deren Silos jeweils 9 Atomraketen standen umgeben von einem 40 Meter tiefen Silo mit der Kommandobr├╝cke. Wir fahren bis zu 40 Meter tief in die Erde hinab um die ehemalige Steuerungszentrale zu erkunden die den Eindruck erweckt als ob man sich in einem Raumschiff befindet. Auf dieser ehemaligen Atomwaffenbasis finden wir auch die ber├╝hmte SS-18 die im NATO Code ÔÇ×SatanÔÇť genannt wurde. Diese Rakete hat eine L├Ąnge von ├╝ber 34 Meter und eine Breite von 3 Metern. Die durchschnittliche Reichweite betr├Ągt 16.000 Kilometer.

Continue reading →


Das Leben in der Sperrzone heute

Seit Mitte 2014 organisiere ich mit urbexplorer.com spannende Fotoreisen und Expeditionen an vergessene und geheime Pl├Ątze dieser Welt. Wenn wir auf Entdeckungsreise mit unserer Kamera sind gieren wir f├Ârmlich danach, Orte zu finden, weit ab vom Schuss sind und verborgene geheime Orte die uns ├╝berraschen.┬áWir brechen auf in unbekannte Welten und an Orte die sich auf Karten nicht so leicht finden lassen. Diese Orte sind f├╝r uns au├čergew├Âhnlich und zugleich v├Âllig real. Auf eine Reise nach Tschernobyl kannst du dich mit uns Rahmen unserer Pripjat Stalker Tour┬ábegeben, hier erkunden wir an 3 Tagen wir die Geisterstadt Pripjat.

Was ist in Tschernobyl passiert?

Die Stadt wurde in den 1960 ger Jahren f├╝r die vielen jungen Arbeiter des Kernkraftwerkes im nahegelegenen Tschernobyl erbaut. Die Stadt Pripjat bot zu dieser Zeit f├╝r junge Familien zahlreiche Annehmlichkeiten die es an anderen Orten in der damaligen Sowjetunion nicht gab. Doch die glorreiche Geschichte der aufstrebenden sozialistischen Musterstadt endet am 27. April 1986.

Es ist der tag nach der Explosion im Reaktorblock 4 von Tschernobyl. Die etwa 50.000 Einwohner der Stadt wurden ├╝ber das Ausma├č und die Gefahr die im Zusammenhang mit dem Supergau entstanden ist lange Zeit im Unklaren gelassen. Erst viele Stunden nach der Katastrophe rollten Panzer in Pripjat ein, die eine lange Schlange von etwa 1225 Bussen eskortierten um alle Bewohner schnellstm├Âglich aus der Stadt zu bringen. 30 Jahre danach ist Pripjat eine unheimliche Geisterstadt. So in etwa stellt man sich “Die Welt danach vor” .

Welche Folgen hat Tschernobyl heute?

Wenn du mehr ├╝ber die Geschichte und Hintergr├╝nde erfahren m├Âchtest oder eine pers├Ânliche Fotoreportage einiger Teilnehmer unserer Fotoexpeditionen lesen m├Âchtest empfehle ich Dir folgende Links:┬á┬áZERST├ľRTES LEBEN ÔÇô VERLORENE WELT: DIE SPERRZONE UM TSCHERNOBYL ÔÇô EIN REISEBERICHT┬ávon Andrea Johlige┬áoder Fototour Tschernobyl┬ávon Georg Schuh.


Nach jahrelangem Aufbau der gigantischen Konstruktion wird nun Ende November an drei Tagen der neue Sarkophag ├╝ber den havarierten Block 4 des Atomkraftwerkes in Tschernobyl geschoben. Die Gesamtkosten f├╝r dieses ambitionierte Projekt belaufen sich auf 35 Millionen Euro.

Continue reading →


Im M├Ąrz 2015 startete die erste Reise nach Tschernobyl & Pripjat. Nun sind wir schon im dritten Jahr und fahren etwa ein Mal im Monat in die Sperrzone, mit einer kleinen Gruppe von Abenteurern.

Bei unserer Tschernobyl Tour hatten wir die einmalige M├Âglichkeit an einer gef├╝hrten wissenschaftlichen F├╝hrung durch die Bl├Âcke 1 bis 3 des Kraftwerkes teilzunehmen sowie auf dem Au├čengel├Ąnde den Fortschritt an den Arbeiten am neuen Sakrophag zu begutachten. In einem theoretischen Teil bekamen wir an einem Modell des havarierten Block 4 der im Informationszentrum steht eine Chronologie der Entscheidungen die zu dieser fatalen Kettenreaktion gef├╝hrt haben die den Supergau von Tschernobyl ausgel├Âst hat. Au├čerdem bekommen wir einen Einblick in die Funktionsweise des Kraftwerkes und d├╝rfen den Kontrollraum von Bloch 2 betreten.

Continue reading →


Ich veranstalte seit Mitte 2014 sogenannte Lost Places Fototouren, Expeditionen und Fotoreisen nach Polen, Osteuropa, und den Lofoten. Im M├Ąrz 2015 startete die erste Fotoexpedition nach Tschernobyl & Pripjat. Seitdem fahre ich etwa ein mal im Monat in die Sperrzone mit einer Gruppe aus h├Âchstens 14 Teilnehmern.

Bevor wir in die Sperrzone fahren verbringen wir einen Tag in Kiew. Hier machen wir eine interessante Sightseeing Tour als sogenannten Fotowalk. Abends fahren wir gemeinsam zum Majdan, hier werden wir von einem Zeitzeugen begleitet der bei den Unruhen 2014 an vorderster Front dabei war und uns spannende Hintergrundinformationen geliefert hat.

Ein paar Eindr├╝cke unserer Teilnehmer und Fotos “Hinter den Motiven” von der Pripjat Stalker Tour im Juni 2016. ┬áAlle Infos zur Fotoexpedition Pripjat Stalker Tour findet Ihr HIER

[supsystic-gallery id=”6″]

Ein ziemlich unbekanntes Online-Nachrichtenportal aus dem Emsland das als bisherige journalistischen Meisterleistungen das “Absenken von Gullideckeln in Buxtehude und das Entlaufen von H├╝hnern in Kotzenb├╝ll” (ein wirklich existierendes Dorf in Nordfriesland) als Breaking News vermeldete m├Âchte jetzt in den Presseolymp aufsteigen. Als Beispiel wird sich hier die Onlinestrategie eines gro├čen Onlineportals herangezogen.

Continue reading →