Eine militärische Forschungsabteilung im kalten Krieg?

Vor der Katastrophe war die Jupiter-Fabrik eine Zweigstelle des Kiewer Unternehmens „Mayak“ und stellte elektrische Komponenten her, die damals hauptsächlich für Tonbandgeräte verwendet wurden. Es halten sich immer noch Gerüchte über eine militärische Forschungsabteilung und angesichts der Zeit des kalten Krieges und der strategisch günstigen Lage ist es sehr wahrscheinlich, dass dies wahr ist. Nach der Katastrophe im Jahr 1986 befanden sich in der Fabrik Radiologielabors, in denen Dekontaminationsverfahren und Dosimetriegeräte getestet wurden. Die Laboratorien waren bis 1996 in Betrieb, dann wurde die Fabrik endgültig aufgegeben.

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Seit 2014 organisieren wir erfolgreich als deutsches Reiseunternehmen spannende Reisen in die Sperrzone von Tschernobyl. Als ein professioneller Touranbieter ĂĽberlassen wir das Thema “Sicherheit” nicht dem Zufall. Begleitet wirst du von erfahrenen örtlichen Guides und einem Dosimeter somit kannst du mit uns gefahrlos Tschernobyl & Pripjat besuchen.

Auf unserem Tagesausflug in die Geisterstadt Prypjat durchstreifen wir auf unserem Weg zum Krankenhaus den ersten Mikrodistrikt der damals noch jungen Stadt. Dies ist gleichzeitig auch der älteste der 5 Stadtbezirke von Prypjat. Neben den von weitem sichtbaren Riesenrad, oder den verrosteten Wagen des Autoscooters und dem Kulturhaus “Energetyk” gibt es einen besonders schaurigen Ort.

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