Um das “Regierungskrankenhaus der DDR”, das sich von 1949 bis 1976 noch im GebĂ€ude der MilitĂ€rĂ€rztlichen Akademie in Berlin-Mitte und erst ab 1976 in Berlin-Buch befand, rankten sich schon immer zahllose GerĂŒchte.  Das Krankenhaus war hervorragend ausgestattet. Berichtet wurde von hochmoderner Medizintechnik und Medikamenten aus dem Westen. Ab Mitte der 80er Jahre befand sich hier einer der insgesamt zwei Computertomographen der DDR. Es gab Einzelbett-Krankenzimmer mit luxuriösester Ausstattung und Telefonen, West-Fernsehen, Zeitungen aus der Bundesrepublik, ĂŒberall Schalen voller begehrter SĂŒdfrĂŒchte. ZusĂ€tzlich ausgezeichnetes Essen sowie BĂ€der- und Massageeinrichtungen. Durch die hauseigene Apotheke konnten Ärzte hinsichtlich spezieller Medikamente frei entscheiden. War ein Medikament mal nicht vorrĂ€tig, wurde es innerhalb von zwei Stunden durch einen Stasimitarbeiter in West-Berlin beschafft. Die Ärzte dieser Einrichtung in Berlin-Buch sollen ihr Gehalt außerdem in West-Mark erhalten haben.

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