Um das “Regierungskrankenhaus der DDR”, das sich von 1949 bis 1976 noch im Gebäude der Militärärztlichen Akademie in Berlin-Mitte und erst ab 1976 in Berlin-Buch befand, rankten sich schon immer zahllose GerĂĽchte.  Das Krankenhaus war hervorragend ausgestattet. Berichtet wurde von hochmoderner Medizintechnik und Medikamenten aus dem Westen. Ab Mitte der 80er Jahre befand sich hier einer der insgesamt zwei Computertomographen der DDR. Es gab Einzelbett-Krankenzimmer mit luxuriösester Ausstattung und Telefonen, West-Fernsehen, Zeitungen aus der Bundesrepublik, ĂĽberall Schalen voller begehrter SĂĽdfrĂĽchte. Zusätzlich ausgezeichnetes Essen sowie Bäder- und Massageeinrichtungen. Durch die hauseigene Apotheke konnten Ă„rzte hinsichtlich spezieller Medikamente frei entscheiden. War ein Medikament mal nicht vorrätig, wurde es innerhalb von zwei Stunden durch einen Stasimitarbeiter in West-Berlin beschafft. Die Ă„rzte dieser Einrichtung in Berlin-Buch sollen ihr Gehalt auĂźerdem in West-Mark erhalten haben.

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Der geheimnisvolle Spreepark Plänterwald in Berlin

Der Spreepark im Plänterwald Berlin Treptow wurde 1969 als “VEB Kulturpark” eröffnet und war der einzige ständige Rummelplatz der DDR mit Fahrgeschäften aus dem Westen. Mit der Wende wurde der Park erstmals geschlossen und 1992 als “Spreepark Plänterwald” wiedereröffnet. 40 Millionen D-Mark sind damals investiert worden, um den Park zu modernisieren und mit neuen Attraktionen auszustatten. Allerdings stand das Projekt unter keinem guten Stern. Erst nach den Umbauten entschied die Senatsverwaltung fĂĽr Stadtentwicklung und Umwelt, dass der Plänterwald unter Naturschutz gestellt werden sollte. Ăśber Nacht entfielen dem Spreepark somit 8,5 von 28,5 Hektar Nutzungsfläche, einschlieĂźlich sämtlicher Besucherparkplätze.

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