Eine militärische Forschungsabteilung im kalten Krieg?

Vor der Katastrophe war die Jupiter-Fabrik eine Zweigstelle des Kiewer Unternehmens „Mayak“ und stellte elektrische Komponenten her, die damals hauptsächlich für Tonbandgeräte verwendet wurden. Es halten sich immer noch Gerüchte über eine militärische Forschungsabteilung und angesichts der Zeit des kalten Krieges und der strategisch günstigen Lage ist es sehr wahrscheinlich, dass dies wahr ist. Nach der Katastrophe im Jahr 1986 befanden sich in der Fabrik Radiologielabors, in denen Dekontaminationsverfahren und Dosimetriegeräte getestet wurden. Die Laboratorien waren bis 1996 in Betrieb, dann wurde die Fabrik endgültig aufgegeben.

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