Die dĂŒstere Stimmung in der Sperrzone von Tschernobyl

Das Sperrgebiet rund um das Kernkraftwerk von Tschernobyl ist auch 32 Jahre nach dem UnglĂŒck nicht nur unter Touristen immer beliebter. Selbsternannte “Stalker” – junge Ukrainer, Weißrussen und Russen – schleusen sich immer öfter in die Sperrzone ein. Sie fĂŒhlen sich von der besonderen Endzeit-AtmosphĂ€re des Gebiets magisch angezogen und gehen dort auf Survival-Touren.

Die eigenwillige Bezeichnung “Stalker” stammt höchstwahrscheinlich aus der Reihe Survival-Computergames “S.T.A.L.K.E.R.”, fĂŒr die ein Science-Fiction-Roman, der in der verbotenen Zone spielt, die Vorlage gab. Die “Stalker” sind zumeist junge MĂ€nner unter 30 Jahren, die sich in eigenen Gruppen organisieren und sich ĂŒber Social Networks untereinander ĂŒber ihre Erfahrungen austauschen.

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Auf illegaler Erkundungstour durch die Sperrzone von Tschernobyl

“Höher, schneller, weiter” Irgendwann musste es soweit kommen. Ein illegaler Tourist auch “S.T.A.L.K.E.R” genannt ist am 27. November von der Duga 3 Radarstation abgestĂŒrzt. Die Stalker-Bewegung das sind Urban Explorer und Abenteurer die sich Illegal in der Sperrzone aufhalten und vorwiegend Nachts dort auf Erkundungstour gehen. Die Szene begann sich seit 2007 aktiv zu entwickeln, als das erste Computerspiel aus der „S.T.A.L.K.E.R„-Serie herauskam, dessen Handlungsort die Sperrzone von Tschernobyl wurde.

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