Ein Blick in die Hölle der Sperrzone von Tschernobyl

Besichtigt mit uns das Innenleben der Sperrzone von Tschernobyl – den Kontrollraum von Reaktorblock 4, in dem vor über 33 Jahren die schwerwiegenden Fehler begangen wurden, die zur bis dahin schlimmsten Nuklearkatastrophe der Menschheitsgeschichte geführt haben.

In bisherigen Führungen konnten wir uns gemeinsam Sicherheits- und Verwaltungsräume unterhalb des Kraftwerks, einen Turbinenraum, den goldenen Korridor und das Denkmal für Walerij Chodemtschuk, das erste Todesopfer der Katastrophe, anschauen. Zukünftig werden wir ebenfalls die Gelegenheit haben, einen Blick auf die (mittlerweile entkernte) Bedieneinheit von Block 4 zu werfen, die sich zum Schutz der Kraftwerksmitarbeiter hinter einer dicken Betonmauer befindet.

Die Explosion hat nahezu den gesamten Block 4 zerstört, was die Nutzung der Bedieneinheit unnötig machte. In den folgenden Jahren fungierte sie nur noch als Ersatzteilspender für die anderen drei Blöcke, die bis Oktober 1993 (Block 2), November 1996 (Block 1) bzw. Dezember 2000 (Block 3) in Betrieb waren.

Wir organisieren für euch sowohl die Kraftwerksführung als auch die Besichtigung des Kontrollraums von Reaktorblock 4 – alles wie gewohnt in einer kleinen Gruppe von Abenteurern und Entdeckern mit dem nötigen Respekt vor den Opfern der Katastrophe und ihren Hinterbliebenen. Wenn ihr den Reaktorblock und Kontrollraum von Nummer 4 mit eigenen Augen sehen wollt, findet ihr bei unserer Chernobyl Fallout Tour alle Infos, die ihr für eure individuelle Fotoreise mit Urbexplorer benötigt.

Auch im Rahmen einer privaten Chernobyl reise mit deinen Freunden können wir einen Besuch von Reaktor 4 mit Kontrollraum organisieren. Weitere Infos findet Ihr HIER.

FĂĽhrung durch das Kraftwerk von Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Der Kontrollraum von Reaktor 4 in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Schaltzentrale im Kontrollraum von Reaktor 4 in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Einblick in den Kontrollraum von Reaktor Nummer 4

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Die Schaltzentrale von Block 4 in Chernobyl

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Reaktor Nummer 4 des Kraftwerks in Chernobyl

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Technische Anlagen im Reaktor Nummer 4 in Chernobyl

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Der zerstörte Kontrollraum von Block 4 in Chernobyl

@ Vladimir Gerasimov

Block 4 des havarierten Kraftwerks in Chernobyl

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Radioaktivität im Reaktor 4 des Kernkraftwerkes in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl


Die meisten Urlauber suchen sich als Ziel für die schönste Zeit des Jahres moderne Städte, das Meer oder urige Bergdörfer aus. Ablenken, entspannen, fotografieren – dies ist die allgemeine Idealvorstellung eines gelungenen Urlaubs. Der schwarze Tourismus allerdings ist ein Trend, bei dem immer mehr Menschen genau das Gegenteil suchen: Orte, an denen Schlimmes passiert ist.

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Auf unserer spannenden Radioactive Nightcore Fotoexpedition erkunden wir an drei Tagen die Sperrzone von Tschernobyl bevor wir in die Nähe von Perwomajsk fahren wo bis in die 1990 ger Jahre an einem als Wetterstation getarnten Ort und mit einem 3000 Volt gesicherten, dreifachen Elektrozaun die sowjetischen Atomraketen stationiert waren. Diese Raketenbasis bestand aus mehreren Kommandoplätzen in deren Silos jeweils 9 Atomraketen standen umgeben von einem 40 Meter tiefen Silo mit der Kommandobrücke. Wir fahren bis zu 40 Meter tief in die Erde hinab um die ehemalige Steuerungszentrale zu erkunden die den Eindruck erweckt als ob man sich in einem Raumschiff befindet. Auf dieser ehemaligen Atomwaffenbasis finden wir auch die berühmte SS-18 die im NATO Code „Satan“ genannt wurde. Diese Rakete hat eine Länge von über 34 Meter und eine Breite von 3 Metern. Die durchschnittliche Reichweite beträgt 16.000 Kilometer.

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