Ground Zero – der Ort, an dem alles begann

Ab 2020 werden wir euch die Möglichkeit geben, den Kontrollraum von Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl zu besichtigen. Dort wurden vor über 33 Jahren die schwerwiegenden Fehler begangen, die zur bis dahin schlimmsten Nuklearkatastrophe der Menschheitsgeschichte geführt haben. Selbst mehr als drei Jahrzehnte nach dem Unfall übersteigt die Strahlenbelastung an diesem Ort den Normalwert um das Hundert- bis Zweihundertfache. Spezielle Kleidung wie Schutzanzüge, Atemmasken, Sicherheitsschuhe und Schutzhelme sind während der Besichtigung deshalb Pflicht und die maximal zulässige Aufenthaltsdauer an diesem Ort beträgt nur wenige Minuten. Laut den Kraftwerksmitarbeitern reicht diese kurze Zeit jedoch aus, um das Gesehene niemals zu vergessen.

Der Kontrollraum von Reaktor 4 in Chernobyl

@ Vladimir Gerasimov

Nach der überaus erfolgreichen HBO-Miniserie „Chernobyl“ ist die Sperrzone zu einem der weltweit beliebtesten Reiseziele geworden. Die staatliche Agentur der Ukraine für das Sperrzonenmanagement plant deshalb 21 neue touristische Routen (zu denen auch der Kontrollraum von Block 4 zählt), um dem gestiegenen Interesse gerecht zu werden. Vitaly Petruk, Leiter der staatlichen Agentur der Ukraine für das Sperrzonenmanagement, sagte: „Die HBO-Miniserie hat das Interesse an Tschernobyl verstärkt. Jeder möchte nun mehr sehen und wir werden dieses Verlangen befriedigen.“ Laut lokalen Medien haben dieses Jahr bereits 85.000 Menschen aus der ganzen Welt die Sperrzone besucht. Das sind durchschnittlich gut 300 Personen pro Tag.

Technische Anlagen im Reaktor Nummer 4 in Chernobyl

@ Vladimir Gerasimov

Wir organisieren für euch sowohl die Kraftwerksführung als auch die Besichtigung des Kontrollraums von Reaktorblock 4 – alles wie gewohnt in einer kleinen Gruppe von Abenteurern und Entdeckern mit dem nötigen Respekt vor den Opfern der Katastrophe und ihren Hinterbliebenen. Wenn ihr den Kontrollraum von Block 4 mit eigenen Augen sehen wollt, findet ihr auf unserer Seite Tschernobyl Fallout Tour alle Informationen, die ihr für eure individuelle Fotoreise mit Urbexplorer benötigt. Auch im Rahmen einer privaten Tschernobyl-Tour können wir einen Besuch des Kontrollraums von Block 4 organisieren. Weitere Infos findet ihr HIER.


Ein Blick in die Hölle der Sperrzone von Tschernobyl

Besichtigt mit uns das Innenleben der Sperrzone von Tschernobyl – den Kontrollraum von Reaktorblock 4, in dem vor über 33 Jahren die schwerwiegenden Fehler begangen wurden, die zur bis dahin schlimmsten Nuklearkatastrophe der Menschheitsgeschichte geführt haben.

In bisherigen Führungen konnten wir uns gemeinsam Sicherheits- und Verwaltungsräume unterhalb des Kraftwerks, einen Turbinenraum, den goldenen Korridor und das Denkmal für Walerij Chodemtschuk, das erste Todesopfer der Katastrophe, anschauen. Zukünftig werden wir ebenfalls die Gelegenheit haben, einen Blick auf die (mittlerweile entkernte) Bedieneinheit von Block 4 zu werfen, die sich zum Schutz der Kraftwerksmitarbeiter hinter einer dicken Betonmauer befindet.

Die Explosion hat nahezu den gesamten Block 4 zerstört, was die Nutzung der Bedieneinheit unnötig machte. In den folgenden Jahren fungierte sie nur noch als Ersatzteilspender für die anderen drei Blöcke, die bis Oktober 1993 (Block 2), November 1996 (Block 1) bzw. Dezember 2000 (Block 3) in Betrieb waren.

Wir organisieren für euch sowohl die Kraftwerksführung als auch die Besichtigung des Kontrollraums von Reaktorblock 4 – alles wie gewohnt in einer kleinen Gruppe von Abenteurern und Entdeckern mit dem nötigen Respekt vor den Opfern der Katastrophe und ihren Hinterbliebenen. Wenn ihr den Reaktorblock und Kontrollraum von Nummer 4 mit eigenen Augen sehen wollt, findet ihr bei unserer Chernobyl Fallout Tour alle Infos, die ihr für eure individuelle Fotoreise mit Urbexplorer benötigt.

Auch im Rahmen einer privaten Chernobyl reise mit deinen Freunden können wir einen Besuch von Reaktor 4 mit Kontrollraum organisieren. Weitere Infos findet Ihr HIER.

FĂĽhrung durch das Kraftwerk von Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Der Kontrollraum von Reaktor 4 in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Schaltzentrale im Kontrollraum von Reaktor 4 in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Die Schaltzentrale von Block 4 in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Reaktor Nummer 4 des Kraftwerks in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Technische Anlagen im Reaktor Nummer 4 in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Der zerstörte Kontrollraum von Block 4 in Chernobyl

@ Vladimir Gerasimov

Block 4 des havarierten Kraftwerks in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl

Radioaktivität im Reaktor 4 des Kernkraftwerkes in Chernobyl

@Vladimir Gerasimov / Napromieniowani.pl


Wird ein neues Dekret die Sperrzone grundlegend verändern?

Am 10. Juli unterzeichnete Wolodymyr Selenskyj, seit fast zwei Monaten neuer Präsident der Ukraine, ein Dekret “ĂĽber bestimmte Entwicklungen in den Gebieten, die von der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl betroffen sind”. Einige Punkte des Dekrets sprach Selenskyj während seines Sperrzonen-Besuches Anfang dieser Woche an.

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Auf unserer spannenden Radioactive Nightcore Fotoexpedition erkunden wir an drei Tagen die Sperrzone von Tschernobyl bevor wir in die Nähe von Perwomajsk fahren wo bis in die 1990 ger Jahre an einem als Wetterstation getarnten Ort und mit einem 3000 Volt gesicherten, dreifachen Elektrozaun die sowjetischen Atomraketen stationiert waren. Diese Raketenbasis bestand aus mehreren Kommandoplätzen in deren Silos jeweils 9 Atomraketen standen umgeben von einem 40 Meter tiefen Silo mit der Kommandobrücke. Wir fahren bis zu 40 Meter tief in die Erde hinab um die ehemalige Steuerungszentrale zu erkunden die den Eindruck erweckt als ob man sich in einem Raumschiff befindet. Auf dieser ehemaligen Atomwaffenbasis finden wir auch die berühmte SS-18 die im NATO Code „Satan“ genannt wurde. Diese Rakete hat eine Länge von über 34 Meter und eine Breite von 3 Metern. Die durchschnittliche Reichweite beträgt 16.000 Kilometer.

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Nach jahrelangem Aufbau der gigantischen Konstruktion wird nun Ende November an drei Tagen der neue Sarkophag ĂĽber den havarierten Block 4 des Atomkraftwerkes in Tschernobyl geschoben. Die Gesamtkosten fĂĽr dieses ambitionierte Projekt belaufen sich auf 35 Millionen Euro.

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Im März 2015 startete die erste Reise nach Tschernobyl & Pripjat. Nun sind wir schon im dritten Jahr und fahren etwa ein Mal im Monat in die Sperrzone, mit einer kleinen Gruppe von Abenteurern.

Bei unserer Tschernobyl Tour hatten wir die einmalige Möglichkeit an einer geführten wissenschaftlichen Führung durch die Blöcke 1 bis 3 des Kraftwerkes teilzunehmen sowie auf dem Außengelände den Fortschritt an den Arbeiten am neuen Sakrophag zu begutachten. In einem theoretischen Teil bekamen wir an einem Modell des havarierten Block 4 der im Informationszentrum steht eine Chronologie der Entscheidungen die zu dieser fatalen Kettenreaktion geführt haben die den Supergau von Tschernobyl ausgelöst hat. Außerdem bekommen wir einen Einblick in die Funktionsweise des Kraftwerkes und dürfen den Kontrollraum von Bloch 2 betreten.

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Ich veranstalte seit Mitte 2014 sogenannte Lost Places Fototouren, Expeditionen und Fotoreisen nach Polen, Osteuropa, und den Lofoten. Im März 2015 startete die erste Fotoexpedition nach Tschernobyl & Pripjat. Seitdem fahre ich etwa ein mal im Monat in die Sperrzone mit einer Gruppe aus höchstens 14 Teilnehmern.

Bevor wir in die Sperrzone fahren verbringen wir einen Tag in Kiew. Hier machen wir eine interessante Sightseeing Tour als sogenannten Fotowalk. Abends fahren wir gemeinsam zum Majdan, hier werden wir von einem Zeitzeugen begleitet der bei den Unruhen 2014 an vorderster Front dabei war und uns spannende Hintergrundinformationen geliefert hat.

Ein paar EindrĂĽcke unserer Teilnehmer und Fotos “Hinter den Motiven” von der Pripjat Stalker Tour im Juni 2016.  Alle Infos zur Fotoexpedition Pripjat Stalker Tour findet Ihr HIER

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Es gibt wieder Leben in Tschernobyl

Lange Zeit gingen Wissenschaftler davon aus dass die Vegetation rund um den havarierten Reaktorblock in Tschernobyl für immer zerstört wurde, und die Flora & Fauna für immer ausgelöscht. Doch es gibt mittlerweile neues Leben in der Sperrzone wie beispielsweise Mäuse, die keine sichtbaren Veränderungen am Körper zeigen, und sich scheinbar bester Gesundheit erfreuen, eine vom Aussterben bedrohte Wildpferderasse, die sich munter weiter fortpflanzt und Birkenwälder, die ganze Dörfer verschlingen.

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Ein ziemlich unbekanntes Online-Nachrichtenportal aus dem Emsland das als bisherige journalistischen Meisterleistungen das “Absenken von Gullideckeln in Buxtehude und das Entlaufen von HĂĽhnern in KotzenbĂĽll” (ein wirklich existierendes Dorf in Nordfriesland) als Breaking News vermeldete möchte jetzt in den Presseolymp aufsteigen. Als Beispiel wird sich hier die Onlinestrategie eines groĂźen Onlineportals herangezogen.

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