Spitzbergen & Lost Places Tour

Wandern und Fotografieren mit Schwerpunkt auf der ehemaligen russischen Bergbausiedlung Pyramiden in Spitzbergen. Fotoreise Spitzbergen mit Lost Places

Zum Reiseangebot: Spitzbergen & Pyramiden Lost Places

Abenteuerreise nach Spitzbergen

In einer kleinen Gruppe könnt ihr unsere spannenden Reiseziele erkunden, interessante Fotomotive suchen, intensiv erleben und wahrnehmen. Uns alle verbindet die Fotografie auf unseren Reisen ganz gleich ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Die Fotomotive sehen, fotografisch fixieren und gemeinsam auswerten ist unsere Herangehensweise. Unsere Abenteuerreisen auf die Inselgruppe Spitzbergen sind eine Mischung aus Lost Places-Fototour und Ausflug mit Expeditionscharakter, auf denen ausreichend Zeit für eigene Fotoaufnahmen – egal ob mit Spiegelreflexkamera, Systemkamera oder Smartphone – bleibt und man sich voll und ganz der Motivsuche widmen kann. Wir zeigen unseren Gästen die schönsten Fotospots zu den entsprechenden Tageszeiten. Hier dreht sich alles ums Fotografieren und Erkunden. Hintergrundinformationen zu den Ausflugszielen runden unser gemeinsames Abenteuer ab.

Lenindenkmal auf Spitzbergen

Das Fotoabenteuer 1.200 Kilometer vom Nordpol

Der circa 1.200 Kilometer vom Nordpol entfernt liegende norwegische Archipel Spitzbergen liegt nördlich des Polarkreises zwischen dem 74. und 81. Breitengrad. Vier Nordmeere treffen dort aufeinander: Die Barentssee im Osten, das Europäische Nordmeer im Süden, die Grönlandsee im Westen und das Nordpolarmeer im Norden. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei -4,5 °C, sodass die Küstenregionen nur im Sommer für etwa sechs Wochen auftauen. Die Besiedlung Spitzbergens erfolgte erst Anfang des 20. Jahrhunderts infolge der Entdeckung seiner reichen Kohlevorkommen. In der Nähe des ersten Kohletagebaus entstand die Stadt Longyearbyen – bis heute die Hauptstadt der Insel. In den Jahrhunderten zuvor wurde Spitzbergen nur als zeitlich begrenzter Stützpunkt für Walfänger und Robbenjäger genutzt. Die Inselkette ist Heimat der Eisbären, überall warnen Schilder vor den weißen Riesen. Mit rund 3.000 Exemplaren leben mehr Eisbären auf Spitzbergen als Menschen.

Arktis, Eisbären und Lost Places in Pyramiden

Auf unserer Spitzbergen Reise in die Arktis erkunden wir spannende Lost Places, machen beeindruckende Landschaftsaufnahmen und halten Ausschau nach Eisbären, Walen und anderen arktischen Bewohnern. An zwei Tagen besuchen wir die aufgegebene sowjetische Bergarbeitersiedlung “Pyramiden”, die eine Fülle an Motiven, speziell für Lost Places-Fotografen, zu bieten hat. Dort spüren wir den Hauch der untergegangenen Sowjetunion, denn wir übernachten in einem Hotel in der Geisterstadt. Einen Tag verbringen wir in der russischen Polarstation und Bergarbeitersiedlung Barentsburg, wo wir ein noch aktives Bergwerk erkunden und den Bergarbeitern bei der Arbeit zuschauen können. In erster Linie folgen wir immer dem Licht und stellen uns den wechselnden Wetterverhältnissen. Wir sind sowohl mit dem Boot und dem Kleinbus als auch zu Fuß unterwegs. Uns liegt sehr viel daran, unseren Gästen diese vielseitige und spannende Inselkette zwischen dem norwegischen Festland und dem Nordpol näher zu bringen.

Bootstour zur verlassenen Bergbausiedlung

Per Boot machen wir uns am frühen Morgen auf um von Longyearbyen nach Pyramiden zu kommen. Diese Fahrt von gut 50 Kilometern Strecke nimmt einige Stunden in Anspruch. Im Billefjord, in dem Pyramiden liegt, halten wir Ausschau nach Eisbären und fotografieren Gletscher und Landschaften. Sobald wir die ehemalige russische Grubensiedlung Pyramiden erreicht haben, quartieren wir uns dort im wiedereroffneten Hotel Tulipan ein. Heute ist der seit 1998 verlassene Ort weitgehend eine Geisterstadt, nur etwa 10 Personen halten einen minimalen Betrieb aufrecht, darunter das Hotel im sozialistischen Stil. Am Nachmittag brechen wir zu einer etwa 5 stündigen Fototour durch Pyramiden auf. Der Fokus liegt heute auf dem zentralen Platz mit seinen kulturellen Einrichtungen wie Sporthalle, Schwimmbad, Kantine, Schule und Kindergarten sowie die Verwaltung und andere Gebäude.

Trekkingtour zur Bergwerksmine

Am nächsten Morgen brechen wir zu einer Trekkingtour auf, die entlang der ehemaligen Förder- und Transportbahn verläuft und einen grandiosen Blick auf die Geisterstadt bereithält. Die Siedlung Pyramiden verdankt ihren Namen dem gleichnamigen Berg, der sich direkt nordlich vom Ort 937 Meter hoch erhebt. Danach erkunden wir die Werkstätten, Bergbauanlagen, Kohlekraftwerke und andere Industrieanlagen. Am nächsten Tag fahren wir zum Schiffsanleger und besteigen unser Boot das uns in die russische Bergarbeitersiedlung Barentsburg bringt. Unterwegs haben wir Zeit um nach Eisbären Ausschau zu halten und die Landschaft zu fotografieren. Sobald wir den Hafen von Barentsburg erreicht haben, quartieren wir uns dort im wieder eröffneten Hotel ein. Nach einer kurzen Verschnaufpause habt Ihr die Möglichkeit auf eigene Faust die sozialistische Architektur von Barentsburg zu fotografieren und auf Fototour zu gehen.
Spitzbergen Fotoreise ✓ atemberaubende Landschaften ✓ Lost Places Fototour ✓ kleine Gruppe von Fotoabenteurern ✓ erfahrener Guide

Tagesausflug nach Barentsburg

Nach dem Frühstück gehen wir zur örtlichen Kohlengrube in Barentsburg und machen eine etwa 3 stündige Führung wo wir auch den Arbeitern über die Schulter schauen können sowie die Werkzeuge, Maschinen und die gesamte Berbau-Infrastruktur auf Spitzbergen bewundern können. Denn die Besonderheit hier ist das die Tunnel nicht senkrecht in die Erde getrieben werden sondern waagerecht in den Berg gebohrt werden. Am Nachmittag verlassen wir mit dem Boot die Stadt Barentsburg und fahren entlang der Küste zurück nach Longyearbyen. Hier kommen wir an den ehemaligen sowjetischen Siedlungen Grumant und Coalbukta vorbei, die in den 1950 ger Jahren zur Kohleförderung und dem Kohletransport errichtet wurden.
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