Polesye & Tschernobyl Reservat in Belarus

(20 Kundenrezensionen)
 
 

750,00 850,00 

  • 7 Tage Rundreise durch Weißrussland mit 2 Tagen im Polesye & Tschernobyl Naturreservat
  • Transport wĂ€hrend der Tour (Minibus, 7 Tage);
  • deutschsprachiger oder englischer  Guide (5 Tage);
  • Unterkunft: 6 NĂ€chte in 2-3 * Hotels mit FrĂŒhstĂŒck im DZ (M/M oder F/F oder Partner/Partnerin) EZ mit Zuschlag von 100 € /Reise
  • Mahlzeiten: 6 x FrĂŒhstĂŒck inclusive, 5 x Abendessen inclusive
  • Minsk-Sightseeingtour mit sowjetischer Architektur; Besuch des “Krasniy Bereg” Lagers
  • 2-tĂ€gige Exkursion auf dem Territorium der Polesye State Reserve
  • Tour zum Dorf Motyl mit Besuch im Dorfmuseum, Gesangseinlagen und Verkostung traditioneller Speisen
  • Erkundung der Kapelle von Zakozel und das ErbbegrĂ€bnis in Grushevka
  • Sondergenehmigung fĂŒr den Besuch des Polesye-Reservats
  • Sondererlaubnis fĂŒr den Besuch von Grenzgebieten
  • Deutsche Reisebegleitung fĂŒr die Dauer der Reise
  • Dosimeter Terra P in ausreichender Menge wĂ€hrend des Aufenthaltes
  • Die Höchstteilnehmerzahl fĂŒr diese Reise ist auf 12 begrenzt
  • Die Teilnehmer mĂŒssen mindestens 18 Jahre alt sein
  • Diese Reise beginnt und endet in Minsk! FlĂŒge mĂŒssen selbst gebucht werden (Siehe Tourbeschreibung)
  • KEIN VISUM zur Einreise nach Belarus nötig nur ein gĂŒltiger Reisepass

Fragen & Antworten zur Abenteuerreise Hinweise zur Strahlung in der Sperrzone
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Beschreibung

Weißrussland – Terra incognita

Auszug aus dem Buch „Tschernobyl: Eine Chronik der Zukunft“ von Swetlana Alexijewitsch: „Belarus
 Wir sind ja fĂŒr die Welt eine Terra incognita, ein unbekanntes, unerforschtes Land. Von Tschernobyl wissen alle, aber nur in Verbindung mit der Ukraine und mit Rußland. Wir mĂŒssen erst von uns erzĂ€hlen. ‚White Russia‘ (‚Weißes Rußland‘) – so klingt der Name unseres Landes in Englisch.“ (Volkszeitung, 27. April 1996) Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl wurde fĂŒr das mit circa 10 Millionen Einwohnern sehr dĂŒnn besiedelte Weißrussland zum grĂ¶ĂŸten nationalen UnglĂŒck nach dem Zweiten Weltkrieg, obwohl das Land selbst kein einziges Atomkraftwerk besitzt. In den Jahren 1941 bis 1945 zerstörten deutsche Faschisten ĂŒber 600 Dörfer mitsamt ihren Bewohnern. Infolge des Reaktorunfalls verlor das Land knapp 500 weitere Dörfer und Siedlungen; knapp 100 von ihnen wurden dem Erdboden gleich gemacht. Dem Krieg fiel jeder vierte Weißrusse zum Opfer, heute lebt jeder fĂŒnfte auf verseuchtem Boden, 700.000 davon sind Kinder. Die radioaktive Strahlung ist Todesursache Nummer eins. In Gomel und Mogiljow, Weißrusslands zweit- und drittgrĂ¶ĂŸte StĂ€dte, ist die Sterblichkeitsrate um ĂŒber 20 Prozent höher als die Zahl der Geburten, sie von der Katastrophe am stĂ€rksten betroffen waren. Nach wie vor ist Weißrussland ein Agrarland mit ĂŒberwiegend lĂ€ndlicher Bevölkerung. Man kann kaum glauben, was dieses Land bereits fĂŒr Tragödien erleben musste.


Minsk – ein Refugium der sozialistischen Moderne

Minsk gilt als gut erhaltene, sehr gepflegte und ĂŒberraschend kontrastreiche EnzyklopĂ€die der Sowjetmoderne. Der Zweite Weltkrieg hat die Stadt hart getroffen. Die wenigen verbliebenen intakten GebĂ€ude wurden nach dem Krieg von den Sowjets zerstört. Gemeinsam besichtigen wir Architektur von der Epoche des Konstruktivismus ĂŒber den Neoklassizismus bis hin zur Nachkriegsmoderne. Fotografisch interessant sind vor allem GebĂ€ude, die durch Wandbilder, Plastiken oder SchriftzĂŒge selbst heute noch Bezug auf die Sowjetzeit nehmen.


Polessisches Staatliches Radioökologisches Schutzgebiet

FĂŒr 22.000 Menschen aus 96 Dörfern und StĂ€dtchen bedeutet die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl noch immer großes Leid und Entwurzelung. Das Atomkraftwerk liegt nur wenige Kilometer von Polesien entfernt, weshalb die Region von dem nuklearen Niederschlag unmittelbar nach der Katastrophe am stĂ€rksten betroffen war. Die Menschen mussten die kontaminierten Gebiete verlassen, um den gesundheitlichen Folgen der Strahlung zu entgehen. Zwei Jahre nach dem Unfall entstand am 18. Juli 1988 das Naturschutzgebiet Polesien, eine von WĂ€ldern und Feuchtgebieten geprĂ€gte Tieflandregion, die sich ĂŒber weißrussisches, ukrainisches, polnisches und russisches Territorium erstreckt. Mit ĂŒber 180.000 Quadratkilometern ist sie rund halb so groß wie Deutschland. UrsprĂŒnglich war geplant, Forschungen durchzufĂŒhren, um herauszufinden, welche Auswirkungen die radioaktive Strahlung auf die Umwelt hat. Doch nach dem Verschwinden der Menschen entwickelte sich die Natur in einem derart ungeahnten Ausmaß, dass das Sperrgebiet zu einem einzigartigen Naturreservat wurde, in dem sich Flora und Fauna ungestört entwickeln können. Das Territorium des Polessischen Staatlichen Radioökologischen Schutzgebietes besteht aus zwei Teilen. Der grĂ¶ĂŸte Bereich ist das eigentliche Sperrgebiet, auf dem weder eine Besiedlung noch wirtschaftliche TĂ€tigkeiten erlaubt sind. Der zweite Teil wird fĂŒr experimentelle Zwecke verwendet. Dort werden verschiedene Nutzpflanzensorten angebaut und Pferde gezĂŒchtet. Eine Imkerei und einen kleinen Holzbearbeitungsbetrieb gibt es auch. Wo Menschen nicht mehr leben können, besiedeln mehrere hundert Tier- und Pflanzenarten das Gebiet. Viele der im Reservat vorkommenden Arten stehen auf der Roten Liste. Es beherbergt mehr als 40 SĂ€ugetier-, 70 Vogel- und 25 Fischarten. Gemeinsam besichtigen wir verfallene Meliorationsanlagen, verlassene Acker, Moore sowie SĂŒmpfe und wohnen so der Entstehung eines paradiesischen Labyrinths aus GewĂ€ssern, Inseln, SĂŒmpfen, Feuchtwiesen und AuwĂ€ldern bei.

Wer lebt heute auf dem Naturschutzgebiet Polesien? Was ist mit den verlassenen Dörfern und StÀdten passiert?

Auf unserer Exkursion werden wir das Dorf Pogonnoye, eine der grĂ¶ĂŸten Siedlungen der weißrussischen Sperrzone im Herzen des Naturschutzgebietes Polesien, besuchen. Vor dem Unfall lebten dort 1.053 Menschen. Das Dorf war Zentrum der Staatsfarm “Sieg des Sozialismus”. Es beherbergte ein SĂ€gewerk, eine MĂŒhle, eine mechanische Werkstatt, einen Pavillon des Bezirksverbraucher-Konsulats, eine Sekundarschule, ein Kulturhaus, eine Bibliothek, einen Kindergarten, ein Krankenhaus, ein VerbindungsbĂŒro, eine Kantine, 3 GeschĂ€fte und einen Garten. Auch werden wir unzĂ€hlige fĂŒr diese Region typischen HolzhĂ€user erkunden sowie einen tollen Ausblick zum Reaktor und Sarkophag des Kraftwerks von einem Turm dicht an der Grenze bekommen. Am zweiten Tag besuchen wir eine riesige Kolchose, rostige Schiffswracks am Ufer des Pripjat sowie die unvollstĂ€ndige Stadt “Slonecznoye” die eine Art Mini-Pripjat sein sollte.

Ein Hauch Lost Places

An zwei Tagen erkunden wir auf dem Territorium des Polessischen Staatlichen Radioökologischen Schutzgebietes aufgegebene Siedlungen, WerkstĂ€tten, Kolchosen, verlassene Schulen und jede Menge verlassener HolzhĂ€user. In den Randgebieten von Minsk besichtigen wir einen Kran-Friedhof mit gigantischen LastenkrĂ€nen sowie sozialistische Architektur in der Innenstadt. Wir besuchen das Schloss Njaswisch, ein Residenzschloss der Familie RadziwiƂƂ und erkunden verlassene Kirchen, Kapellen und ein Lange von der Außenwelt abgeschnittenes Dorf an den Ufern des Pripjat Flusses.

Erster Tag / MINSK UND UMBEGUNG

  • Eigener Flug nach Minsk International Airport (Zeitunterschied +1 Stunde am Ankunftsort)
  • Ankunft am Flughafen von Minsk, wir sorgen fĂŒr den Transfers zum Hotel, Fahrer mit dem Urbexplorer Logo wird auf dich warten und bringt dich zum Hotel
  • gegen 21.00 Uhr Ortszeit kurzes treffen mit dem deutschsprachigen Reiseleiter und kennen lernen der Reisegruppe
  • Danach Zeit zur freien VerfĂŒgung, Übernachtung im sauberen Hotel East Time 2 * in Minsk.

Zweiter Tag / MINSK – BOBRUISK – KRASNIY BEREG  – HOINIKI

  • FrĂŒhstĂŒck und Check Out aus dem Hotel, Beginn der Minsk-Sightseeing mit sowjetischer Architektur; UnabhĂ€ngigkeitsplatz mit Lenin-Denkmal, Rote Kirche, Dzerzhinsky-Denkmal und ehemaliges Hauptquartier des KGB, Oktoberplatz, Siegesplatz mit einem 40-Meter-Obelisken zum Ruhm der wĂ€hrend des Großen VaterlĂ€ndischen Krieges
  • eine Prise Lost Places wie den Kran- Friedhof am Rande der Stadt
  • Fahrt mit dem Kleinbus nach Bobruisk (≈150 km). Besichtigung der Überreste der Festung Bobruisk – eine Verteidigungsanlage der ersten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts. Zu Beginn des Jahres 1840 war die Festung nicht nur eine der uneinnehmbarsten Festungen im russischen Reich, sondern auch eine der stabilsten in Europa, was die militĂ€rische AusrĂŒstung anbelangt. Ereignisse wie der Krieg von 1812 und die Dekabristenbewegung sind mit dieser Festung verbunden.
  • Fahrt nach Krasniy Bereg – hier besuchen wir eine GedenkstĂ€tte am Ort des ehemaligen Kinderkonzentrationslagers
  • Fahrt nach Hoiniki. Freizeit.
  • Übernachtung in Hoiniki / einfaches Hotel “Zuravinka”/ und gemeinsames Abendessen (im Preis inclusive) in einem nahegelegenen Restaurant

Dritter Tag / HOINIKI – POLESYE STATE RADIOECOLOGICAL RESERVE – HOINIKI

  • FrĂŒhstĂŒck im Hotel danach Fahrt nach Polesye State Radioecological Reserve.
  • GanztĂ€giger Ausflug in der Sperrzone, zunĂ€chst besuchen wir die Tschernobyl Ausstellung im Dorf Babchin. Hier efĂ€hrst du die Geschichte des Polesye-Reservats, den Unfall von Tschernobyl, und diverses Equipment und DosimetriegerĂ€tschaften.
  • Nach dem Besuch der Ausstellung – Exkursion auf dem Territorium des Reservats: zahlreiche Dörfer, Siedlungen, Kolchosen, am Ufer des Pripyat fotografieren wir rostige Schiffe u.s.w. danach RĂŒckfahrt nach Hoiniki
  • Übernachtung in Hoiniki und gemeinsames Abendessen (im Preis inclusive) in einem nahegelegenen Restaurant

Vierter Tag / HOINIKI – POLESYE STATE RADIOECOLOGICAL RESERVE – HOINIKI

  • Check Out und FrĂŒhstĂŒck im Hotel danach Fahrt nach Polesye State Radioecological Reserve.
  • GanztĂ€gige Exkursion auf dem Territorium des Reservats: mit einem tollen Aussichtspunkt, zahlreichen Dörfern, LebensrĂ€ume der Wildtiere u.v.m.
  • frĂŒhes Abendessen (im Preis inclusive) in einem nahegelegenen Restaurant und danach Anfahrt nach Pinsk (Fahrzeit etwa 4 Stunden)
  • Check In im Hotel Pripyat 2 * in Pinsk – Mitten im Zentrum und Freizeit

FĂŒnfter Tag /  PINSK – MOTYL – KUDRICHI

  • FrĂŒhstĂŒck im Hotel
  • Fahrt zum Dorf Motyl; Hier erfahren wir im Dorfmuseum die Geschichte und traditionen der Region Polesien; wir bekommen eine Gesangs – und Tanzeinlage des örtlichen Chors und probieren traditionelles Essen aus der Region (im Preis inclusive)
  • Fahrt in das Dorf Kudrichi; Dieses Dorf am Ufer des Pripjat war bis in die 1950 ger Jahre auf dem Landweg von der Außenwelt abgeschnitten; hier besuchen wir die Dorfbewohner und erfahren wie sie leben und fotografieren die traditionellen HolzhĂ€user sowie Tiere.
  • Am Abend RĂŒckfahrt nach Pinsk. 
  • Übernachtung im Hotel Pripyat 2 * in Pinsk

Sechster Tag / PINSK – ZAKOZEL – GRUSHEVKA – NJASWISCH – MINSK

  • FrĂŒhstĂŒck und Check out aus dem Hotel
  • Fahrt nach Zakozel und Erkundung der Kapelle von Ozheshko.
  • Fahrt nach Grushevka, Erkundung des ehemaligen Familiensitzes von Reitans und deren Kapelle 
  • Schloss Njaswisch ein Residenzschloss der Familie RadziwiƂƂ in Njaswisch sowie die im UNESCO Welterbe stehende “Corpus Christi” Kathedrale
  • RĂŒckkehr nach Minsk und Übernachtung im Hotel in Minsk Hotel East Time 2 * mit gemeinsamen Abendessen (im Preis inclusive)

Siebenter Tag /MINSK – FLUGHAFEN – ABREISETAG

  • FrĂŒhstĂŒck oder Lunchpaket und Check out aus dem Hotel 
  • wir organisieren den Transfer zum internationalen Flughafen von Minsk
  • Abreise zu den Heimatdestinationen

Inklusivleistungen

  • Transport wĂ€hrend der Tour (Minibus, 7 Tage);
  • deutschsprachiger (oder englischer) Guide (6 Tage);
  • Unterkunft: 6 NĂ€chte in 2 * Hotels im Doppelzimmer mit einfacher Ausstattung
  • Einzelzimmer nur mit Zuschlag von 100 € /Reise
  • Mahlzeiten: 6 x FrĂŒhstĂŒck inclusive, 5 x Abendessen inclusive
  • Minsk-Sightseeingtour mit sozialistischer Architektur
  • Besuch des Krasniy Bereg Kinderkonzentrationslagers
  • ZweitĂ€gige Exkursion auf dem Territorium der Polesye State Reserve (Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl)
  • Exkursion in das Dorf Motyl und Khudrichi am Ufer des Pripyat
  • Exkursion zur Kapelle von Zakozel und ErbbegrĂ€bnis Grushevka
  • Besuch des Schlosses der Familie Radziwill und die Unesco "Corpus Chisti" Kathedrale
  • Sondergenehmigung fĂŒr den Besuch des Polesye-Reservats
  • Sondererlaubnis fĂŒr den Besuch von Grenzgebieten
  • Deutsche Reisebegleitung
  • Dosimeter Terra P in ausreichender Menge wĂ€hrend des Aufenthaltes
  • Die Höchstteilnehmerzahl fĂŒr diese Fotoexpedition ist auf 12 begrenzt.
  • Die Teilnehmer mĂŒssen mindestens 18 Jahre alt sein

Das Tour-Programm im Polesye-Reservat beinhaltet:

  • Exkursionen
  • Transport
  • DosimetrieĂŒberwachung
  • örtlicher Guide
  • Genehmigungen

Nicht Inclusive

  • Auslandsreisekrankenversicherung (PFLICHT bei der Einreise) am Besten bequem ĂŒber diesen Link Reiseversicherung-Travelsave abschließen sowie weutergehende Versicherungen wie ReiserĂŒcktrittskosten-Versicherung: Wir vermitteln euch gern eine entsprechende ReiserĂŒcktritt-Versicherung oder GepĂ€ckversicherung in Zusammenhang mit unseren Reisen einfach hier klicken
  • Trinkgelder fĂŒr Guides und Fahrer sowie private WĂŒnsche
  • Mittagessen / Snacks

Eines vorweg, wir sind Abenteurer und keine Luxusreisenden, bei unseren Expeditionen gibt es kein Sterneniveau. Wer Luxus sucht findet diesen bei vielen anderen Anbietern. Alle anderen brechen mit uns in das Abenteuer ihres Lebens auf. Du solltest auch ein gewisses maß an FlexibilitĂ€t und Geduld mitbringen sowie ein "Gruppenmensch" sein.

Eine Abenteuerreise wie diese kann mitunter sehr anstrengend sein und einige UnwÀgbarkeiten mit sich bringen. Um zu erfahren ob Du den Mut hast um an unserer Expedition teilzunehmen stell Dir folgende Fragen:

  1. Schaffe ich es eine lÀngere Zeit (etwa 2-4 Stunden am Tag) in einem Kleinbus zu fahren?
  2. Schaffe ich es mit einem vollbeladenen Rucksack etwa 7 bis 9 Kilometer am Tag zu wandern?
  3. Bin ich trittsicher und habe ich einen ausgeprÀgten Orientierungssinn?
  4. Komme ich mit kurzzeitig wenig Schlaf aus und mit einem verÀnderten Tagesablauf wÀhrend der Exkursion aus?
  5. Habe ich Lust in einem kleinen Team eine spannende Abenteuerreise zu erleben?
  6. War ich bereits alleine in fremden LĂ€ndern auf Reisen und finde ich mich zurecht?
  7. Habe ich mich ausgiebig ĂŒber die Strahlung informiert?

Wenn Du alle Fragen mit Ja beantwortet hast und es jetzt schon kaum erwarten kannst mit uns in das Abenteuer Deines Lebens aufzubrechen bist Du garantiert der/die Richtige fĂŒr unsere spannende Fotoexpedition.

Damit du von Anfang an richtig vorbereitet bist, bitte vergiss nicht:

  • gĂŒltigen REISEPASS - ohne diesen ist ein Zugang in die Sperrzone nicht möglich. Visum ist NICHT erforderlich!
  • Regenjacke oder wetterfeste Kleidung im Fall von Schlechtwetter.
  • Schutz gegen MĂŒcken, Zecken und andere Insekten (warme Jahreszeit)
  • Saisonal angepasste bequeme Bekleidung (lange Ärmel und lange Hosen), Kopfbedeckung (Sonnen-/Regenschutz) und festes Schuhwerk.
  • Gaffer Tape fĂŒr Reparaturen

Fotografische AusrĂŒstung:

  • Reserve Akkus - keine Lademöglichkeit vor Ort
  • ggf. Reservekamera
  • GenĂŒgend Speicherkarten
  • Powerbank

Bestellablauf

  • Einen Platz in unserem Urbexplorer Expeditionsteam fĂŒr Dich und eventuell deiner Begleitung sichern indem Du diese auf dieser Seite buchst.
  • Du checkst ob Du noch einen gĂŒltigen Reisepass hast, wenn nötig mĂŒsstest Du einen beantragen. Ein VISUM wird NICHT benötigt zur Einreise nach Weißrussland wenn man mit dem Flugzeug anreist (Flughafen Minsk)
  • Wir senden Dir einen Reisevertrag, mit allen Details zur Reise. In diesem Vertrag benötigen wir auch noch Angaben von Dir. Auch benötigen wir eine Kopie deines Reisepasses. Diesen Vertrag liest Du dir gewissenhaft durch, ganz besonders die Reisebedingungen. Wenn alles in Ordnung ist unterschreibst du diesen und sendest zwei Ausfertigungen an uns zurĂŒck mit einer Kopie deines Reisepasses.
  • Du zahlst 30 % vom Reisepreis innerhalb einer Woche an uns damit dein Platz bei dieser Abenteuerreise sicher ist.
  • 6 Wochen vor Abfahrt ĂŒberweist Du uns die restlichen 70 % vom Reisepreis
  • Nachdem der Gesamtbetrag eingegangen ist bekommst Du von uns eine BestĂ€tigung darĂŒber
  • SpĂ€testens 21 Tage vor Abfahrt benötigen wir final deine Reisepassdaten (Kopie des Reisepasses) da du sonst nicht in die Sperrzone einreisen darfst.
  • Etwa 6 Wochen vor Abfahrt bekommst Du in einer Rundmail alle Infos zur Fotoabenteuer sowie die Zeiten zur Abfahrt und einen groben Tagesablauf

Hinweise

Das Polesye & Chernobyl Naturreservat in Weißrussland ist ein militĂ€rischer Sicherheitsbereich und keine Touristenregion mit ausgebauter Infrastruktur und westeuropĂ€ischem Niveau bitte bedenkt das bei eurer Buchung. Das Hotel in Hoiniki ist ein Touristenhotel/ Hostel mit einfacher Ausstattung. Außerdem ist es nicht die Chernobyl Sperrzone mit Kraftwerk und geisterstadt Pripyat. Diese befindet sich auf Ukrainischer Seite und ist eine andere Tour. Siehe hier

+ÄNDERUNGEN IM TOURABLAUF VORBEHALTEN+ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN+ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN+

Unsere Fotoabenteuer sind eine Mischung aus Sightseeing, Lost Places Touren und Abenteuerreisen. Diese Reisen sind eine Kombination aus einer Wanderreise mit Expeditionscharakter und ausreichend Zeit fĂŒr eigene Erinnerungsfotos ganz gleich, ob mit System, Vollformatkamera, Spiegelreflexkamera oder dem Smartphone. Unsere erfahrenen Guides zeigen dir die schönsten Fotospots und SehenswĂŒrdigkeiten wĂ€hrend der Reise. Hier dreht sich alles um das Erkunden von tollen Landschaften, Architektur, Relikten aus dem kalten Krieg und Details aus der Geschichte.

Visafreie Einreise nach Belarus

PrĂ€sident der Republik Belarus Аlexander Lukashenko hat am 24. Juli 2018 den Erlass Nr.265 zur Änderung des Erlasses des PrĂ€sidenten der Republik Belarus № 8 vom 09.01.2017 unterschrieben. Der obengenannte Erlass № 265 verlĂ€ngert die Dauer der visafreie Einreise nach Belarus von 5 bis 30 Tagen fĂŒr StaatsbĂŒrger von 74 Staaten, darunter Deutschland.
Der Erlass trat am 27. Juli 2018 in Kraft.

Wichtig!

Die Regelung zur visafreien Einreise gilt nicht:
-fĂŒr die Personen, die nach Belarus mit den FlĂŒgen von Russland kommen sowie diejenigen, die von Minsk weiter nach Russland fliegen möchten (diese sind BinnenflĂŒge ohne Grenzkontrolle);
-fĂŒr die AuslĂ€nder, die offizielle Reisen machen: diplomatische, dienstliche, spezielle und andere gleichgestellte PĂ€sse werden nicht berĂŒcksichtigt.

Der Erlass gilt fĂŒr StaatsbĂŒrger 80 Staaten, darunter aller Staaten der EuropĂ€ischen Union, sowie der USA, Kanada, Australien, anderer in der Migrationssicht gĂŒnstiger Staaten, strategischer Partner der Republik Belarus, der Staaten, die visafreie Einreisen fĂŒr die StaatsbĂŒrger der Republik Belarus in einseitiger Weise eingefĂŒhrt haben. Dabei gilt die Regelung zur visafreien Einreise auch fĂŒr NichtbĂŒrger der Republik Lettland sowie fĂŒr staatenlose Personen der Republik Estland.

Der Erlass ist auf Aktivierung der geschÀftlichen, touristischen und privaten Reisen der AuslÀnder mit gewöhnlichen ReisepÀssen gerichtet.

Die visafreie Einreise muss ĂŒber den Grenzkontrollpunkt am Nationalen Flughafen Minsk erfolgen, dabei ist Folgendes bereitzuhalten:
1) ein gĂŒltiger Reisepass bzw. Ersatzreisedokument, der mindestens drei Monate ab dem Tag der Ausreise aus Belarus gĂŒltig ist (ID-Karten werden nicht akzeptiert);
2) Zahlungsmittel: Auslands- oder NationalwĂ€hrung im Gegenwert von mindestens zwei Basiswerten fĂŒr jeden Tag des Aufenthaltes in Belarus (zurzeit ungefĂ€hr 23 Euro, aber wir empfehlen genaue Summe immer vor der Einreise zu prĂŒfen);
3) eine in Belarus gĂŒltige Police der Reisekrankenversicherung mit der Versicherungssumme von mind. 10000 Euro.

Wir sind ein Reiseveranstalter aus Deutschland und organisieren Reisen nach Tschernobyl seit 2014. Wir unterliegen dem deutschen Reiserecht. Nach deiner Buchung bekommst du von uns einen Reisevertrag und einen Sicherungsschein nach § 651k BGB per E Mail zugesendet. Dieser sichert deine Anzahlung (30 %) und Restzahlung (70 %) ab. Beleg dafĂŒr ist der so genannte Sicherungsschein, der mit der BuchungsbestĂ€tigung an die Kunden ausgegeben werden muss.

Pripjat & Tschernobyl Sperrzone in Belarus

Tschernobyl Sperrzone & Lost Places in Belarus

20 Bewertungen fĂŒr Polesye & Tschernobyl Reservat in Belarus

  1. Felix G.

    Die Reise war tadellos geplant und durchgefĂŒhrt. Der Bus war komfortabel und zum Schlafen geeignet, die Unterkunft in Kiew vollkommen okay. Das Hotel in Tschernobyl schlicht aber okay. Die FremdenfĂŒhrerin in Kiew kompetent, sprach gutes Englisch. Unser Guide in der Zone war freundlich und kompetent. Der Reiseleiter zeigte uns alle Ecken und Enden in der Zone, von den klassischen Fotomotiven (Kindergarten, Jahrmarkt, Reaktor) bis zu versteckten Ecken. Insgesamt ohne EinschrĂ€nkung zu empfehlen und definitiv den Preis wert.

  2. Fabian

    Diese Reise war fĂŒr mich das Außergewöhnlichste was ich bisher erlebt habe! FĂŒr die reibungslose Organisation seitens Urbexplorer gebe ich mehr als 100%. Man spĂŒrte die ganze Zeit die Leidenschaft seitens der Organisatoren. Es wurden nicht nur Standards abgespult sondern auch noch Orte in der Zone gezeigt zu denen selten jemand fĂ€hrt. Das war keine gewöhnliche Reise sondern ein gemeinsames Erlebnis mit der kleinen Reisegruppe.

  3. Martin Gandlau

    Ich komme gerade von der Tour zurĂŒck und kann nur Positives berichten. Die Fahrt ab Berlin lief reibungslos ab, wir hatten ausreichend Pausen und ich konnte die Mitreisenden kennenlernen. Die Fahrt war sicherlich anstrengend, weil man nicht viel Schlaf bekommt. Ich möchte das aber nicht missen, es gehört ein StĂŒck weit einfach dazu und man lernt seine Mitreisenden gut kennen. Die Guides vor Ort waren alle sehr nett und hilfbereit, mit meinem 30 Jahre alten Schulenglisch ging die VerstĂ€ndigung eigentlich ganz gut. Marek kam mit dem Flieger direkt nach Kiew und kĂŒmmerte sich gut um uns. Die ganze Tour ist etwas rustikal, aber man lernt Land und Leute kennen und hat grandiose Motive vor der Kamera. Ich wĂŒrde jederzeit wieder ein Tour (egal wohin) bei Marek buchen.

  4. Lutzi

    Ich schließe mich meinem Vorredner Martin (Hase :-)) anstandslos an. Ich habe diese Tour zum 2. mal mit gemacht und Sie war wiedermal tadellos. Im ganzen war ich jetzt 3mal mit Urbexplorer unterwegs und werde es noch öfter sein. WĂ€hrend der gesamten Tour fĂŒhlt man sich sicher und hat trotzdem genug Freiraum (im Rahmen der Sicherheit und Möglichkeit). Die Hotels sind völlig in Ordnung und das Essen gut und ausreichend. Letzteres liegt natĂŒrlich im Auge des Betrachters. Man sollte natĂŒrlich keinen Erholungsurlaub erwarten, es ist ein Abenteuer und jeden Cent wert.
    Danke Marek fĂŒr die Touren und auf weitere “Zusammenarbeit”.

  5. Angela GĂŒnther 4.April 2017

    Die Tour kann ich nur dringend empfehlen,allen Fotofreunden,aber auch Geschichtsinteressierten! Organisatorisch lief alles tadellos-die lange Busfahrt,die Hotels,die gastronomische Versorgung,die Reiseleitung inklusive der örtlichen Guides. Die Reise war ein nachhaltiges,beeindruckendes Erlebnis,ob man interessiert ist an spannenden Fotomotiven oder der einmaligen,eigentĂŒmlichen AtmosphĂ€re in der
    ” Zone”.Tschernobyl war fĂŒr mich wie ein riesiges Mahnmal fĂŒr die Verletzlichkeit des Menschen-aber auch die Kraft der Natur. Also-unbedingt ansehen !

  6. Flo Döhmer

    Die Reise nach Tschernobyl war ein lange gehegter Wunsch. Nach vielen Erkundigungen habe ich mich 2015 fĂŒr eine Reise mit Marek und Urbexplorer entschieden – völlig zu Recht! Die Reise war von Anfang bis Ende super geplant und Marek war stets daran gelegen, allen “Kunden”-WĂŒnschen gerecht zu werden. Dass das Essen und die Unterbringung keinem westeuropĂ€ische Hotel-Standard entsprechen, sollte jedem vernĂŒnftig denkenden Menschen klar sein. Meine Erwartungen wurden aber klar ĂŒbertroffen. Es war ein unvergessenes Abenteuer abseits der ausgetretenen Pfade mit eindrĂŒcklichen, oft auch sehr bewegenden Erfahrungen und unzĂ€hligen Bildern…nur viel, viel zu kurz! Deshalb ging es ein Jahr spĂ€ter (2016) nochmal nach Tschernobyl. Ratet mal mit wem! Genau: Mit Marek und Urbexplorer! Und diesmal gleich die große Tour mit Kraftwerksbesuch!

  7. Patrick Becker

    FĂŒr mich war es eine Reise ins Ungewisse, EindrĂŒcke die ich ein Leben lang nicht vergessen werde! Was als lockere Idee begann, entwickelte sich zu einer Reise, die mein Leben nicht verĂ€ndert hat, mein Leben und mich als Menschen aber unheimlich bereichert hat. Mein Besuch in Chernobyl und Pripyat fĂŒr mich abstrakt, gedanklich kaum fassbar. Danke an Marek und sein Team fĂŒr die kompetente UnterstĂŒtzung wĂ€hrend der ganzen Reise. Ein Erlebnis das man nicht so schnell vergisst!

  8. Oliver Kopp

    Ich bin nun seit zwei Tagen wieder zu Hause. Diese außergewöhnliche Reise beschĂ€ftigt mich seitdem stĂ€ndig, und das nicht nur wegen der vielen Bilder, die ich gemacht habe. Die Organisation war klasse, von der sehr langen Busfahrt, ĂŒber die Unterbringung in Kiew und Chernobyl bis zu den vielen besuchten Orten in der Zone. Marek und die Guides haben uns sehr gut betreut, hier vielen Dank dafĂŒr ! Das Gesehene wird mich glaube ich verĂ€ndern. Die Kraft der Natur, sich die Zone zurĂŒckzuholen, ist beeindruckend. Ich kann ausdrĂŒcklich jedem, der sich dafĂŒr interessiert, diese Reise mit diesem Veranstalter empfehlen. Daher vergebe ich hier gerne 5 Sterne !

  9. Nadine Petersen

    Ich bin nun seit einigen Tagen wieder zu Hause und immer noch gehen mir die Bilder und EindrĂŒcke nicht aus dem Kopf – das wird wohl auch noch lĂ€nger so bleiben. Schon auf der RĂŒckfahrt habe ich mich gefragt, was ich auf die Frage “und wie warÂŽs?” antworte … ich habe soviel an EindrĂŒcken, Gedanken (und natĂŒrlich auch Fotos) mitgenommen, daß sich das nicht mal eben beantworten lĂ€sst. Diese Tour war wirklich nachhaltig beeindruckend und spannend und ich kann sie jedem Interessierten nur empfehlen.

  10. Mandy Ullmann (Verifizierter Besitzer)

    Anfang September 2017 bin ich mit auf Pripjat Stalker Tour gefahren – und das gut 20 h im Kleinbus… hier lernt man sich schon mal etwas kennen. ;-)
    Es wurden ausreichend Pausen (und Fahrerwechsel) gemacht, der Tourablauf wurde noch einmal ausfĂŒhrlich erklĂ€rt, ich habe mich von Anfang an sehr gut aufgehoben gefĂŒhlt.
    Die Hotels waren völlig in Ordnung, sicherlich darf man in der Sperrzone keinen Luxus erwarten – dann sollte man sich ernsthaft fragen, warum man hier ist. Doch wir hatten “Warmwasser aus der Wand” :-D, bequeme Betten und auch das Essen war in Ordnung.
    Das abendliche Sightseeing in Kiew war sehr infomativ und rundete die Reise ab. Der Besuch der Sperrzone war jedoch nicht zu ĂŒbertreffen. Am meisten hat mich der Besuch bei den Einsiedlern – Maria und Ivan berĂŒhrt. Deren herzlicher Empfang und Gastfreundschaft ließen mich so manches TrĂ€nchen wegdrĂŒcken… Auch im Kindergarten, Ferienlager und der Schule hatte ich ein sehr bedrĂŒckendes GefĂŒhl.

    Alles in Allem kann ich die Abenteuertour ĂŒber Urbexplorer absolut empfehlen und bin nĂ€chstes Jahr definitiv noch einmal zu einer anderen Jahreszeit mit dabei um die grĂ¶ĂŸtmöglichen EindrĂŒcke zu sammeln und fotografisch festzuhalten. Hoffentlich wird es die Nightcore-Tour (oder eine Ă€hnliche) wieder geben. ?
    Großen Dank an Marek und Marek und alle weiteren, die diese Reise zu dem gemacht haben, was sie fĂŒr mich war und ist: Ein unvergessliches Erlebnis. Bis bald! :-)

  11. Agnes Raulf

    Es handelt sich bei dieser Reise definitiv um ein Abenteuer. Es kommt mir aufgrund der vielen EindrĂŒcke und Erlebnisse so vor, als wĂ€re ich nicht 4 sondern mindestens 10 Tage im Urlaub gewesen. Die Organisation ist sehr gut und auch das Hotel in der Zone war besser als erwartet. Das WLAN dort reicht definitiv aus, um die besorgte Mutter zuhause ĂŒber Whatsapp auf dem Laufenden zu halten. Die Busreise ist zwar anstrengend, aber das Ziel ist es Wert diese auf sich zu nehmen. Als einzige Frau in der Gruppe bekommt man zudem auch tiefe Einblicke in die mĂ€nnliche Psyche, ob man will oder nicht :D. Alles in allem war dies eine einzigartige Reise, die nicht missen möchte und nur weiterempfehlen kann; gerne wieder eine Reise mit Marek und urbexplorers.

  12. Eva Ueberhofen

    Zuhause angekommen bin ich immernoch sprachlos und geflashed von diesem Erlebnisurlaub! Sowohl das Hotel in Kiew als auch das Hotel in Tschernobyl waren super. FĂŒr alles wurde gesorgt. Die Organisation ist top! Tolle Gruppe-Toller Veranstalter-Toller Guide! Die Einsiedler zu treffen-zu sehen wie sie leben,hat mich nachhaltig beeindruckt. Es ist Wahnsinn zu sehen, wie die Natur sich StĂŒck fĂŒr StĂŒck ihr Eigen zurĂŒckholt. FĂŒr mich der Beste und Beeindruckenste Urlaub, den ich je hatte. Ich kann jedem zu diesem Abenteuer raten! Urbexplorer-das war nicht das letzte Mal PERFEKT!***

  13. Sebastian Rasel (Verifizierter Besitzer)

    Von A wie Anreise bis Z wie ZuverlÀssig hat hier alles funktioniert.
    Die Busfahrt war sehr gut organisiert, das Hotel in Kiew war gut und auch das Hotel in Tschernobyl hat gepasst.
    Die Tour durch die Zone war tadellos geplant und gefĂŒhrt durch unsere Guides. Diese war sogar so gut geplant, dass man auf keine anderen Gruppen traf und somit die Verlassenheit dieses Ortes bestens auf uns wirken konnte.
    Die Spots waren gut gewÀhlt und durch unseren Guide gab es viel Hintergrundwissen.
    Es waren wirklich unvergessliche Tage.
    Vielen Dank und bis bald ;)

  14. Ela Mosel (Verifizierter Besitzer)

    Ich bin vor einer Woche von der Tour gekommen und bin immer noch begesteistert. Die Tour ist straff durchorganisiert und es hat es alles super geklappt. Die Tour durch Tschernobyl war der Hammer. Gestartet haben wir mit einem Besuch bei den Einsiedlern, die uns sehr gastfreundlich empfangen haben. Es ist super spannend zu sehen wie die Menschen in der Zone leben. Außerdem wird darauf geachtet, dass man die Spots so besucht, dass man auf möglichst wenige Gruppen trifft, was ich sehr angenehm fand. Wir sind in den drei Tagen nur einmal einer anderen Gruppe begegnet. Zu der Zone selbst sag ich mal nicht so viel, denn das muss man einfach selber sehen! Wer selbst stĂ€ndig auf der Suche nach verlassen Orten ist weiß wie eindrucksvoll das sein kann. Durch eine Stadt zu laufen die langsam wieder von der Natur ĂŒberrannt wird, kann ich gar nicht wirklich beschreiben. Das Hotel in Tschernobyl war klein aber fein und man hat alles was man braucht. Sowohl der Veranstalter als auch unser Guide waren super. Zwei lustige und enspannte Charakterköpfe mit denen es einfach Spaß gemacht hat unterwegs zu sein. Auch unsre Gruppe war top. Sowohl unterwegs als auch Abends beim gemĂŒtlichen zusammensitzen bei einem Bierchen. Kurz, ich bin restlos begeistert und die Reise wirkt immer noch nach. Danke fĂŒr die tolle Zeit und ich werde auf jeden Fall wieder kommen.

  15. Hartmut Mewes (Verifizierter Besitzer)

    Hallo, war ein sehr spannendes Erlebnis. Lange hatten wir schon vor einmal diesen Ort zu besuchen. Mit Marek war es eine sehr spannende und gut durchgeplante Tour mit den ganzen Orten die einem zeigen wie die Natur sich alles zurĂŒck erobert und wie klein doch der Mensche ist. Jeder der einen tollen Lost Place mit Hintergrund besuchen möchte sollte diese Tour machen. Auch die Ukraine und das Hotel ist ein Erlebnis. Also nicht lange ĂŒberlegt und die Abenteuerreise nach Pripyat gemacht. Mallorca kann jeder.

  16. Kirstin Sult (Verifizierter Besitzer)

    Ab Warschau ging es Richtung Kiew und anschliessend nach Tschernobyl , das Hotel in Kiew ist ok , fĂŒr eine Nacht vollkommen ausreichend. Der Guide in Kiew hat vieles Wissenswertes von Kiew erzĂ€hlt und gezeigt , in einen sehr guten Englisch. Sperrzone Tschernobyl , das Hotel ist klein aber alles was man benötigt absolut ok , wenn man bedenkt das man nur zum ĂŒbernachten dort ist und sonst den Tag unterwegs ist ! Die Sperrzone selber hat alle meine Erwartungen KOMPLETT ĂŒbertroffen. Das ĂŒblich bekannte Riesenrad / Autoscooter usw waren in der Tour zusehen , aber auch Ecken die noch interessanter waren. Unser Guide in Tschernobyl hat alle Fragen und vieles ĂŒber Pripyat erzĂ€hlt und anhand Bilder gezeigt wie es vor der Katastrophe aussah, auch in einen super guten Englisch, TOP! Die nĂ€chste Tour wird definitiv lĂ€nger, den man hat nur einen ganz kleinen Teil angekratzt! Kann das jeden empfehlen um einen Einblick von Tschernobyl zubekommen!

  17. Jörg Kuznik (Verifizierter Besitzer)

    Wooooouuuwww!!!! War im August 2018 Pripjat stalken und…
    …kann mich Kirstin nur anschliessen! Alles OK, natĂŒrlich keine 5-Sterne Hotels, aber vollkommen ausreichend. Kiev war sehr interresant. Danke an den Guide “Inessa”. Die Sperrzone jedoch war der Hammer. Nachdem ich mich im Vorfeld ausgiebig ĂŒber die Katastrophe am 26.04.1986 und den Folgen informiert hatte, kann ich nur sagen-… IHR seid noch wochenlang geflasht von den EindrĂŒcken. Teilweise habe ich das fotografieren vergessen, so beeindruckend. Apropos Fotos – haltet drauf was das Zeug hĂ€lt! ( ISO regelt)!!! So viel zu sehen, so viele Locations! Straffer Zeitplan, trotzdem ausreichend Zeit! Die zusĂ€tzlichen Infos durch ( KrassHeftig-General) Marek und (Guide) Marek waren ausfĂŒhrlich. Sogar ĂŒber Tablett hat Guide Marek die einzelnen Locations per Foto gezeigt, wie es vor dem UnglĂŒck ausgesehen hat.
    Der Besuch bei “Maria” der Einsiedlerin bleibt ebenfalls unvergessen…versprochen!
    Besonders lobenswert, die “Beiden Mareks” hatten immer ein offenes Ohr! Egal was! Aber auch immer eine Antwort!

    In diesem, positiven Sinne… DAS IST NICHT NORMAL! :-)

  18. Harald Biebel

    Bin seit gestern (09. August 2019) von der Tour „Pripjat & Tschernobyl Naturreservat in Belarus“ zurĂŒck und stelle fest, dass es ein Naturreservat mit diesem Namen nicht gibt. Gemeint ist vermutlich das „Polessische staatliche Radioökologische Schutzgebiet“, wobei der vom Veranstalter gewĂ€hlte Name bei potenziellen Kunden sicherlich mehr Aufmerksamkeit erhĂ€lt.

    Beim Aufbruch zu unserer Rundreise und Abholung vom Hotel in Minsk stellte sich heraus, dass Marek als Veranstalter die Tour selbst noch nicht gemacht hat und wir die allerersten Teilnehmer der Tour waren. Darum konnte uns Marek im Verlauf der Tour auch keine Infos zu den Locations geben und wusste oft selbst nicht, welche Orte wir anfahren. Bei Fragen wurden wir stattdessen auf den englischsprachigen Guide verwiesen, den der Veranstalter erst vor Ort persönlich kennenlernte. Unser Guide hatte sich zum GlĂŒck sehr gut auf die Tour vorbereitet und teilte sein enormes Wissen ĂŒber Weissrussland und die besuchten Orte mit uns.

    Bei der Einfahrt in die ca. 175km im Radius große radioaktive Sperrzone erhielt lediglich ein mit dem Veranstalter befreundeter Teilnehmer ein Dosimeter, das zweite GerĂ€t behielt der Veranstalter fĂŒr sich. In der Tour-Beschreibung steht „ausreichend viele Dosimeter“, dass damit nur zwei GerĂ€te fĂŒr 15 Teilnehmer gemeint sind, habe ich nicht erwartet.

    In der Sperrzone besichtigten wir einige zu Ruinen heruntergekommene ehemalige IndustriegebĂ€ude, die absolut leergerĂ€umt waren und aus fotografischer Sicht wenig zu bieten hatten – klar, die Tour ist ja auch nicht als Fototour ausgeschrieben. Außerdem gab es einige leergerĂ€umte und fast gĂ€nzlich verfallene PrivathĂ€user zu besichtigen. Das von mir erwartete apokalyptische Tschernobyl-Szenario hat sich leider nicht eingestellt. Um abgeranzte IndustriegebĂ€ude und PrivathĂ€user zu fotografieren, muss man meiner Meinung nach nicht nach Weissrussland reisen.

    Die tĂ€glichen Busfahrten dauerten meist viele Stunden mit oft viel zu kurzen Pausen – das Streckenpensum musste ja abgefahren werden. Meist kamen wir deshalb erst zwischen 20 und 22 Uhr im Hotel an, wo dann das Abendessen auf uns wartete.

    Anzumerken ist auch, dass es hÀufig Kommunikationsprobleme zwischen dem Veranstalter und unserer Gruppe gab. So kam es zum Beispiel vor, dass eine Uhrzeit zur Weiterfahrt nach einer Besichtigung festgelegt wurde, die dann kurzum verlegt wurde, ohne dass es andere Teilnehmer wussten. In diesem Fall war warten auf die anderen am Bus angesagt.

    FĂŒr mich persönlich hat sich die Reise nur bedingt gelohnt, da viel zu viele Kilometer fĂŒr viel zu wenig Sehenswertem zurĂŒckgelegt werden und die Besichtigungen der Locations fĂŒr ernsthaftes Fotografieren viel zu kurz waren. Schnelle Knipser kamen da sicher eher auf ihre Kosten. Statt an jedem Tag der Tour weite Entfernungen zurĂŒckzulegen hĂ€tte ich es schöner gefunden, in einem typischen Dörfchen „ausschwĂ€rmen“ zu können. Auch vom Umgang des Veranstalters mit uns als zahlenden Kunden in einem oft belehrenden Ton bin ich persönlich enttĂ€uscht und fĂŒhle mich bei Urbexplorer als Kunde nicht willkommen.

  19. Rainer Albert (Verifizierter Besitzer)

    Marek und Franziska haben sich bei der Tour durch Belarus wann immer nötig nahezu auf den Kopf gestellt, um fĂŒr ihre GĂ€ste die Reise zu einem Erlebnis im allerbesten Sinn zu machen. Wer in die Staaten der ehemaligen Sowjetunion reist und dies noch dazu, um weitgehend unbekannte Orte abseits der ĂŒblichen Touristendestinationen zu erkunden, sollte keinen Cluburlaub erwarten und auch mit Überraschungen gelassen umgehen können. Die UnterkĂŒnfte waren landes- und ortstypisch: einfach aber bequem, und das Essen nach meinem Geschmack lecker und reichlich. Jeden Tag gab es die Möglichkeit, sonstigen eigenen Bedarf in SupermĂ€rkten und LĂ€den zu decken. Ganz nebenbei bekommt man einen Eindruck davon, wie hilflos man ohne Kentnisse der Landessprache und der einheimischen Gegebenheiten mitunter ist und wie froh man sein kann, solch eine Reise nicht selbst organisieren zu mĂŒssen.

    Hoch interessant war fĂŒr mich die Art der Reise, die als Rundreise viele Gegenden von Weißrussland mit unterschiedlicher Geschichte umfasste und mir auf leichte Weise einen ganz neuen Blick auf das Land und ein VerstĂ€ndnis fĂŒr seine Bewohner und seine Historie vermitteln konnte. Ein Ă€ußerst emotionales Erlebnis war der Besuch des Lagers in Krasny Bereg, der mich mit tiefem Entsetzen und großer Scham zurĂŒckgelassen hat. Am anderen Ende der Skala die erfreulichen Überraschungen, als sich spontan Gelegenheiten boten, die Kapelle in Zakozel und das Reytansche Gutshaus auch von innen besichtigen und natĂŒrlich fotografieren zu können.
    Ach ja, und da war ja noch eine “Kleinigkeit”: Die Zone. An den beiden Tagen hatten wir mehrfach Gelegenheit, jeweils bis zu mehrere Stunden lang in Dörfern und kleinen StĂ€dten umherzustreifen, auch jeder fĂŒr sich, wenn er es wollte – bei der WeitlĂ€ufigkeit der Siedlungen war man dann ganz schnell wirklich allein und konnte sich in aller Ruhe von Fotomotiven inspirieren lassen. Zumindest die nicht allzu prominent gelegenen GebĂ€ude waren alles andere als leergerĂ€umt. Die Apokalypse kommt hinter jeder Ecke und in jedem Schatten zum Vorschein, wenn man richtig hinsieht. In den HĂ€usern kann man persönliche Schicksale erahnen. Ich denke noch immer mit einem Schaudern an das Knirschen meiner Schritte in den stillen Ruinen einer verlassenen sowjetischen Planstadt. Und ich betrachte es als Privileg, allein in der warmen Nachmittagssonne auf der ĂŒberwachsenen Straße eines vertrĂ€umten Dorfs in der Zone gestanden zu haben, wo ich mir vorstellen konnte, wie die Menschen jetzt hier vor den HĂ€usern sitzen oder ihre Ernte einfahren wĂŒrden – wenn mir der GeigerzĂ€hler in der Hand nicht sagen wĂŒrde, dass das so nie mehr passieren wird…

    So viel ich hier vom Allein-Erfahren rede, so großartig und fein waren aber die Menschen der Reisegruppe, mit denen das Zusammensein von morgens bis abends sehr angenehm und eine Freude war. Wohl auch, weil alle Fotografie-Enthusiasten waren und jeder ein VerstĂ€ndnis dafĂŒr hatte, die anderen nicht zu behindern und man ĂŒber alles freundlich reden konnte. Abends bildete sich spontan manch fröhliche Runde mit interessanten und lustigen GesprĂ€chen. Toll war es auch, hier einige Bekannte von frĂŒheren Urbexplorer-Touren wieder zu treffen. Marek, du bringst die Menschen zusammen!

    Ich möchte mich bei Marek und Franziska sowie allen meinen Mitreisenden fĂŒr diese sehr schönen, spannenden und wirklich außergewöhnlichen Tage ganz, ganz herzlich bedanken!

  20. Ritschi (Verifizierter Besitzer)

    Liebe Urbexler!
    Hier mal eine (Kurz-)Bewertung von mir:
    FĂŒr mich war die Belarus-Tour 2019 die erste Reise mit Urbexplorer. Von daher war ich recht
    skeptisch mit einem mir unbekannten Reiseveranstalter in ein mir unbekanntes Land zu reisen.
    Zum Zweiten bin ich kein ausgesprochener Gruppenreisefanatiker. Also: doppelt Vorsicht!

    Buchung: ich war recht ĂŒberrascht, mit wieviel Details ich nach der Buchung ĂŒberschĂŒttet wurde.
    Es gab massenweise Informationen zur Reise und von daher blieb eigentlich keine Frage offen.

    Organisation: Marek und Franzi hatten alles voll in Griff – sogar uns ;-) es gab keinen
    Ärger, keine Hektik und selbst verloren geglaubtes GepĂ€ck von Flug wurde irgendwie nachgeliefert.

    Reise: Die DurchfĂŒhrung der Reise war durchorganisiert und ließ keine WĂŒnsche offen. Pausen
    nach Wunsch. Möglichkeiten zum individuellen Einkauf vorhanden. Essen immer hervorragend!
    UnterkĂŒnfte laut Info und es gab nie Grund zum Meckern.
    Die Foto-Lokationen waren sorgfĂ€ltig gewĂ€hlt und ĂŒberaus sehenswert. Ok, oftmals wĂ€re ich gern
    lÀnger geblieben. Aber wer kennt das nicht?
    Zudem hatten wir Gelegenheit, ein bewohntes Haus in der Sperrzone, eine in Restauration befindliche Kapelle
    und ein altes Herrenhaus von innen zu besichtigen. Das hat sich spontan vor Ort ergeben und war so nicht geplant.
    Gerade damit hat es dem Ganzen noch einen Kick oben auf gesetzt!

    Und zuletzt: die Reisegruppe! Ein total sympathischer und liebenswerter Haufen “Foto-VerrĂŒckter”! Unter diesen
    Gleichgesinnten hab ich mich doch gleich wohl gefĂŒhlt und die manchmal langen Fahrten im gerĂ€umigen Sprinter
    sind uns wahrlich wie im Flug vergangen.

    Weiterempfehlungsrate?: Ein klares “DEFINITIV!” Der Marek wird mit einigen weiteren Buchungen
    von mir rechnen mĂŒssen! Vielleicht mutiere ich doch noch zum Gruppenreisefan…

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