Industrielle Revolution – Fototour

Bewertet mit 5.00 von 5, basierend auf 6 Kundenbewertungen
(6 Kundenrezensionen)
 
 

180,00 300,00 

  • bis zu 10 Stunden fotografieren und erkunden in 3 atemberaubenden Industrieobjekten
  • es erwartet euch ein riesiges Kraftwerk, ein Lokomotivdepot und eine ehemalige GlashĂĽtte
  • fĂĽr Liebhaber der morbiden Detailfotografie und Lost Places Fotografen
  • es erwarten euch einzigartige Fotomotive mit viel Moss, Rost, Ă–l, Staub und RuĂź
  • kleine Gruppe von 10 – 12 Fotografen und Entdeckern
  • Ăśbernachtung mit FrĂĽhstĂĽck
  • Treffpunkt zur Fototour direkt vor der ersten Location alle Informationen Adressen und Reiserouten bekommt Ihr in der Infomail 7 Tage vor Tourbeginn
  • Mitfahrgelegenheit mit unserem Urbexplorer Expeditionsbus (9 Sitzer) mit der Möglichkeit zum Zustieg in Cottbus

Hinweise zur Fototour
INFO: Das Lost Places Fotowochenende findet in der Region Görlitz und dann Schlesien in der Nähe von Katowice in Polen statt. Alle die die Option Eigenanreise gewählt haben fahren direkt mit dem eigenen PKW zur ersten Location. Dort ist dann der Treffpunkt und alle weiteren Stationen werden dann laut Plan abgefahren. Alle die die Option Mitfahrgelegenheit gewählt haben treffen sich zum vereinbarten Zeitpunkt an dem Treffpunkt für die An/Abfahrt an der Aral Tankstelle am ZOB Berlin. In der Nähe gibt es auch kostenfreie Parkplätze. Alle genauen Infos in der Rundmail 7-5 Tage vor Tourbeginn.
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Beschreibung

Spannende Lost Places Fototour – Industrielle Revolution

Liebe Fotofreunde und Entdecker! Bei unserer Urbexplorer Fototour – Industrielle Revolution begeben wir uns auf Spurensuche nach architektonischen Schätzen, Zeugnissen einer vergangenen Industriekultur und den Erinnerungen an ein geschäftiges Treiben in den Fluren und Hallen dieser Industrieobjekte in Polen. Mit Urbexplorer Fototouren kannst Du fĂĽr einen Tag aus der Alltagsroutine entfliehen und dich wie ein Entdecker fĂĽhlen. Ob geheimnisvoll oder verfallen, unheimlich oder wunderschön wir erkunden ĂĽberraschende und widerspenstige Orte die sich Erwartungen verweigern. Erkunde mit uns diese Zeugnisse der Industrialisierung. Hier entdeckst Du riesige Aggregate, generatoren und Maschinenteile, kleine Ă–lkännchen, verrostetes Werkzeug, Messinstrumente und Rohrleitungen. Hier kannst du viele Details fotografieren und dir sehr viel zeit lassen um auf Motivjagd zu gehen. In einigen Jahren werden die meisten der Orte die wir hier erkunden, völlig anders aussehen und viele werden ĂĽberhaupt nicht mehr existieren oder zugänglich sein.

Die faszinierendsten Orte sind gerade die, die plötzlich aufgegeben und verlassen wurden

Erster Tag – aufgegebene GlashĂĽtte (11.00 bis 15.00 Uhr)

Auf unserer Lost Places Fototour habt Ihr bis zu 4 Stunden Zeit um diesen spannenden Industriekomplex völlig frei zu erkunden und das ist eine Menge. Ihr findet hier Ofen zur Wärmebehandlung von Glas, Kleidung von den Arbeitern, Maschinen, Telefone, Lkws, eine Lagerhalle mit diversen Glasprodukten sowie die wunderschöne Industriearchitektur. Die Geschichte der Glashütte begann im neunzehnten Jahrhundert, man hat mit der Produktion von optischem Glas begonnen und später die Produktionslinien um Verpackungsglas (Flaschen, Gläser) und Glas für die Beleuchtung. Die Stadt war lange Zeit das europäische Zentrum der Glasherstellung. Auf dem Höhepunkt der Produktion beschäftigte der Betrieb bis zu 4000 Mitarbeiter. Die Front des Zweiten Weltkriegs zerstörte diesen Ort, einschließlich Glashütte schwer. Doch im Jahr 1949 wurde der Betrieb aufgebaut und die Produktion wieder aufgenommen. Der Betrieb lief bis zum Jahr 2007. Aus Gründen der Konkurrenz aus Asien und verpassten Chancen die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen wurde der Betrieb geschlossen.

Zweiter Tag – Stillgelegtes Bahnbetriebswerk (9.00 bis 11.00 Uhr)

In diesem stillgelegten Bahnbetriebswerk kommen alle Lost Places Fotografen auf ihre Kosten die auf düstere Industriedenkmäler mit viel Staub, Rost und Ruß stehen. Es stehen in der Haupthalle einige Lokomotiven und Waggons herum. Aber auch die angrenzenden Werkstätten bieten einmalige Fotomotive. Zur Jahrhundertwende arbeiteten im Werk etwa 150 Mitarbeiter. Im Jahr 1912 wurde das Werk erweitert und modernisiert. Anstelle der Gasbeleuchtung wurde Elektrizität eingeführt, Dampfheizung, ein elektrisches Fahrzentrum und zahlreiche pneumatische Vorrichtungen. Auf dem Höhepunkt der Industrialisierung waren die Werkstätten die größten und modernsten in Europa und beschäftigten etwa 500 Menschen. Aufgrund politischer Ereignisse im Zuge der Wiedererlangung staatlicher Souverenität durch Polen, verursachte dass ein Teil des Schienennetzes nut auf polnischem Territorium war und die Werkstätten selbst im Deutschen Reich angesiedelt waren. Aufgrund dieser Komplikationen begann der Niedergang des Bahnbetriebswerkes. Hinzu kamen Versorgungsprobleme für Reparaturen. Um eine Massenentlassung von Arbeitnehmern zu verhindern, wurden in diesem Fall Ersatzarbeiten für Normalspurbahnen durchgeführt, die unter anderem renoviert wurden. Im Jahr 1939 wurde die Anlage stark ausgebaut. Garagen für Autos, Feuerwehr und Unterkünfte wurden geschaffen. Nach dem Krieg wurde der Betrieb der Anlagen im September 1945 wiederhergestellt. In den 1960er Jahren begann ein erneuter Niedergang der Anlage. Dafür gab es mehrere Gründe, aber der Hauptgrund ist der Mangel an Investitionen in die Infrastruktur der Reparaturwerkstätten. Die letzte Reparatur der Dampflok fand 1974 statt. Ende der 80er Jahre wurde die Mitarbeiterzahl auf 104 reduziert. Im Oktober 2001 wurde der Betrieb aller Schmalspurbahnen eingestellt. Ein Jahr später wurde das Vermögen der Anlagen von der Stadt übernommen,

Zweiter Tag – Das E-Werk aus der GrĂĽnderzeit (13.00 bis 16.00 Uhr)

Das Kraftwerk wurde nach dem Ersten Weltkrieg fertiggestellt und 1920 in Betrieb genommen. Es lieferte Strom fĂĽr die gesamte Region Schlesien. Die ursprĂĽnglich als Sprengstofffabrik geplante Struktur umfasst rund 36.000 Quadratmeter. Es wurde zu Beginn von der Schaffgotsch Bergwerksgesellschaft GmbH (ein deutsches Unternehmen der Familie Schaffgotsch) betrieben. Die Struktur wurde von den deutschen Architekten Georg und Emil Zillmann entworfen. Bemerkenswerte Merkmale des Entwurfs umfassten eine groĂźe Halle (2.800 Quadratmeter), drei 120-Meter-Schornsteine ​​und ein Uhrturm mit einer Uhr, eine der größten Revolveruhren in Polen. Bis zum Zweiten Weltkrieg hatte die Anlage eine Kapazität von 100 MW. Nach dem Krieg schnell wieder aufgebaut und in den 1950er Jahren in ähnlicher Funktion betrieben, war das Kraftwerk eines der größten in der Volksrepublik Polen und in Europa.  In den 1970er Jahren wurde das Kraftwerk von einem Wärmekraftwerk auf ein Heizkraftwerk umgestellt. Es wurde bis Mitte der 1990er Jahre modernisiert. Seit den späten 1990er Jahren wird das Kraftwerk mit deutlich reduzierter Kapazität betrieben, hauptsächlich als Reservekraftwerk. Heute ist es ein Industriedenkmal. Während einer Abstimmung 2009, wurde es zu einem der “Sieben architektonischen Wunder der Woiwodschaft Schlesien” gewählt.

  • Wir fahren an Lost Places um diese zu erkunden, dies sind Gebäude und Orte die wir mit Zustimmung besuchen dĂĽrfen. Dies sind keine illegalen Touren! Jeder haftet fĂĽr sich bei eventuellen Unfällen e.t.c. FĂĽr die Fotos sind nach RĂĽcksprache mit den EigentĂĽmern/Verwaltern Fotorechte fĂĽr den privaten Gebrauch eingeräumt worden.
  • Bei den Objekten handelt es sich um verlassene Orte. Die auf den Bildern gezeigten Motive entsprechen dem aktuellen Stand. Wir können aber nicht ausschlieĂźen, dass sich kurzfristig die Situationen und Motive vor Ort ändern. Bitte habt dafĂĽr Verständnis.
  • Genauso können sich auch Ă„nderungen im Tourablauf ergeben. Insbesondere wenn kurzfristig einzelne Objekte verkauft, abgerissen, vermietet werden. In diesem Fall erstellen wir eine Alternativroute.
  • Nach Abschluss des Bestellvorgangs bekommt Ihr eine Bestellbestätigung. Wir verschicken dann den Tourplan per PDF an die angegeben E-Mail Adresse, etwa 7-5 Tage vor Abreise.

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Die Glasmanufaktur - Lost Places Fototour

Fotogalerie

Industrielle Revolution - Lost Places Fototour

6 Bewertungen fĂĽr Industrielle Revolution – Fototour

  1. Bewertet mit 5 von 5

    Michael Hammesfahr (Verifizierter Besitzer)

    Ein toller Ostersamstag in einer sehr sehenswerten, alten, polnischen Produktionsanlage. Wieder mal bestens von Marek vorbereitet.
    Vielen Dank und ich freue mich auf die nächste Phototour. Da lohnt sich auch eine Anreise von 700 km.

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Christian Wallbott (Verifizierter Besitzer)

    Mal wieder eine super interessante Tour in diese alte Fabrikanlage. Unzählige Details von damals als hier noch produziert wurde-als wären die Arbeiter gerade gegangen hängen teilweise noch Sachen im Spind oder liegt Schriftverkehr auf der Werkbank, sehr viel zu erkunden, so viele Fotomotive. Auch toll die Ausstellungsräume mit der Vielfalt der produzierten Ware. Gleichzeitig Verfall mit eingestürztem Dach durchtropfendem Regen. Die verbliebenen Maschinen waren sehr interessant. Viel Chemie und Farbe ist noch im Lager/Stahlschrank-sogar von einem Hersteller fast aus unserer Heimat 700km entfernt!
    War unser 5. Tag in Polen mit Urbexplorer und insgesamt der 10. Tag mit den Touren in Deutschland zusammen.
    Wir sind beim nächsten Lost Place gerne wieder dabei.

  3. Bewertet mit 5 von 5

    Ulrich GĂĽnther (Verifizierter Besitzer)

    Eine wunderschöne Fotosession am Samstag zu Pfingsten. Perfekt organisiert, es lief alles wie beschrieben ab, sehr schön auch, dass wir die Verwaltungsetage mit der Produktausstellung anschauen und fotografieren konnten. Ein Dank auch an die polnische Kollegin, die uns das Werksgelände mit zeigte und sogar ein kleines Präsent überreichte. Sehr interessant auch, wenn man sich die Geschichte der Glasindustrie in dieser Region vor Augen führt.
    Vielen Dank an Roman und hoffentlich findest Du noch mehr dieser industriegeschichtlichen Perlen heraus. Ich bin gern wieder dabei

  4. Bewertet mit 5 von 5

    Alexander (Verifizierter Besitzer)

    Tolle Location mit interessanten Motiven und interessanter Geschichte. Die Fabrik macht einerseits den Eindruck als ob die Zeit stehen geblieben ist, anderseits ist der Geruch noch so, als hätte dort gestern noch jemand gearbeitet.

    Das Gelände ist für die Gruppe groß genug und man wirklich genug Zeit alles in Ruhe zu bearbeiten.

  5. Bewertet mit 5 von 5

    Janine (Verifizierter Besitzer)

    Definitiv empfehlenswert. Alte Industrieanlagen mit Inventar haben fĂĽr mich sowieso groĂźen Charme … ist eben mal etwas anderes als leerstehende Heilanstalten oder Schwimmbäder. Dazu die kurze Fahrt durch idyllische polnische Dörfer … besser geht’s nicht, um ein wenig der Entschleunigung zu frönen. Auch beim Fotografieren war kein StreĂź angesagt … Die Zeit hat locker gereicht, um in Ruhe alles in Augenschein nehmen und ablichten zu können. Weiter so, und bestimmt bis demnächst mal wieder!

  6. Bewertet mit 5 von 5

    Mike Bistrosch (Verifizierter Besitzer)

    Wieder absolut super Location und absolut empfehlenswert!
    Bitte mehr davon!

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