Tschernobyl Zone in Belarus

(20 Kundenrezensionen)
 
Ausgebucht
 

  • kleine Gruppe mit maximal 7 Teilnehmern
  • Transport w├Ąhrend der Tour (Minibus, 6 Tage);
  • deutschsprachiger Guide (6 Tage);
  • Unterkunft: 5 N├Ąchte in 2 * Hotels im DZ mit einfacher Ausstattung; EZ Zuschlag von 100 ÔéČ /Reise
  • Mahlzeiten: 5 x Fr├╝hst├╝ck inclusive, 4 x Abendessen inclusive
  • 3 Tage Exkursion auf dem Territorium der Polesye State Reserve (Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl)
  • Sondergenehmigung f├╝r den Besuch des Polesye-Reservats und Grenzgebieten
  • Dosimeter Terra P in ausreichender Menge w├Ąhrend des Aufenthaltes
  • Die Teilnehmer m├╝ssen mindestens 18 Jahre alt sein
  • Diese Reise beginnt und endet in Minsk! Fl├╝ge m├╝ssen selbst gebucht werden
  • KEIN VISUM zur Einreise nach Belarus n├Âtig nur ein g├╝ltiger Reisepass
Fragen & Antworten zur Abenteuerreise Hinweise zur Strahlung in der Sperrzone

Dieses Produkt ist derzeit ausverkauft und nicht verf├╝gbar.

Beschreibung

Drei Tage Exkursion durch die Tschernobyl Sperrzone in Belarus

Letztes Jahr besuchten 124.000 Menschen die Sperrzone von Tschernobyl. Auf wei├črussischem Gebiet gibt es ein ├Ąhnliches Territorium, das in Folge der Katastrophe eingerichtet wurde. Nur circa 1.000 Menschen besichtigten im Jahr 2019 diesen Ort. Die wei├črussische Sperrzone n├Ârdlich der Ukraine bietet also eine Alternative zur mittlerweile stark besuchten Region rund um das havarierte Kernkraftwerk. Dort gibt es zwar keine Geisterstadt wie Prypjat, doch daf├╝r locken mehrere Dutzend verlassene D├Ârfer und Fabriken sowie eine Stadt, die zur Zeit der Katastrophe noch im Bau war. Die Strahlung in der wei├črussischen Sperrzone ist deutlich h├Âher als auf ukrainischem Gebiet und aufgrund der geringen Besucherzahl sind die Orte noch nahezu unber├╝hrt und wirken wie im Dornr├Âschenschlaf gefangen. Besonders interessant ist, dass es in der wei├črussischen Sperrzone kein Verbot zum Betreten der Geb├Ąude gibt, sodass der Erkundungsfreiheit keine Grenzen gesetzt sind. Kommt mit uns auf eine einzigartige Reise in ein Gebiet, das von der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl am st├Ąrksten betroffen war.


Polessisches Staatliches Radio├Âkologisches Schutzgebiet

F├╝r 22.000 Menschen aus 96 D├Ârfern und St├Ądtchen bedeutet die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl noch immer gro├čes Leid und Entwurzelung. Das Atomkraftwerk liegt nur wenige Kilometer von Polesien entfernt, weshalb die Region von dem nuklearen Niederschlag unmittelbar nach der Katastrophe am st├Ąrksten betroffen war. Die Menschen mussten die kontaminierten Gebiete verlassen, um den gesundheitlichen Folgen der Strahlung zu entgehen.

Zwei Jahre nach dem Unfall entstand am 18. Juli 1988 das Naturschutzgebiet Polesien, eine von W├Ąldern und Feuchtgebieten gepr├Ągte Tieflandregion, die sich ├╝ber wei├črussisches, ukrainisches, polnisches und russisches Territorium erstreckt. Mit ├╝ber 180.000 Quadratkilometern ist sie rund halb so gro├č wie Deutschland. Urspr├╝nglich war geplant, Forschungen durchzuf├╝hren, um herauszufinden, welche Auswirkungen die radioaktive Strahlung auf die Umwelt hat.

Doch nach dem Verschwinden der Menschen entwickelte sich die Natur in einem derart ungeahnten Ausma├č, dass das Sperrgebiet zu einem einzigartigen Naturreservat wurde, in dem sich Flora und Fauna ungest├Ârt entwickeln k├Ânnen. Viele der im Reservat vorkommenden Arten stehen auf der Roten Liste. Es beherbergt mehr als 40 S├Ąugetier-, 70 Vogel- und 25 Fischarten.


Wer lebt heute im Naturschutzgebiet Polesien?

Auf unserer Exkursion werden wir das Dorf Pogonnoye, eine der gr├Â├čten Siedlungen der wei├črussischen Sperrzone im Herzen des Naturschutzgebietes Polesien, besuchen.Vor dem Unfall lebten dort 1.053 Menschen. Das Dorf war Zentrum der Staatsfarm “Sieg des Sozialismus”. Es beherbergte ein S├Ągewerk, eine M├╝hle, eine mechanische Werkstatt, einen Pavillon des Bezirksverbraucher-Konsulats, eine Sekundarschule, ein Kulturhaus, eine Bibliothek, einen Kindergarten, ein Krankenhaus, ein Verbindungsb├╝ro, eine Kantine, 3 Gesch├Ąfte und einen Garten.

Auch werden wir unz├Ąhlige f├╝r diese Region typischen Holzh├Ąuser erkunden sowie einen tollen Ausblick zum Reaktor und Sarkophag des Kraftwerks von einem Turm dicht an der Grenze bekommen. Am zweiten Tag besuchen wir eine riesige Kolchose, rostige Schiffswracks am Ufer des Pripjat sowie die unvollst├Ąndige Stadt “Slonecznoye” die eine Art Mini-Pripjat sein sollte. An drei Tagen erkunden wir auf dem Territorium des Polessischen Staatlichen Radio├Âkologischen Schutzgebietes aufgegebene Siedlungen, Werkst├Ątten, Kolchosen, verlassene Schulen und jede Menge verlassener Holzh├Ąuser.

Bildergalerie

Reiseberichte

Pripjat & Tschernobyl Sperrzone in Belarus

Die Reiseroute

Reiseablauf

ERSTER TAG

ANREISETAG MINSK – TRANSFERS ZUM HOTEL

  • Eigener Flug nach Minsk International Airport (Zeitunterschied +1 Stunde am Ankunftsort)
  • Ankunft am Flughafen von Minsk, wir sorgen f├╝r den Transfers zum Hotel, Fahrer mit dem Urbexplorer Logo wird auf dich warten und bringt dich zum Hotel
  • gegen 21.00 Uhr Ortszeit kurzes treffen mit dem deutschsprachigen Reiseleiter
  • Danach Zeit zur freien Verf├╝gung, ├ťbernachtung im sauberen Hotel East Time 2 * in Minsk
ZWEITER TAG

REISEROUTE MINSK ÔÇô HOINIKI

  • Fr├╝hst├╝ck und Check Out aus dem Hotel, Beginn der Minsk-Sightseeing mit sowjetischer Architektur;
  • Unabh├Ąngigkeitsplatz mit Lenin-Denkmal, Rote Kirche, Dzerzhinsky-Denkmal und ehemaliges
  • Hauptquartier des KGB, Oktoberplatz, Siegesplatz mit einem 40-Meter-Obelisken zum Ruhm der w├Ąhrend des Gro├čen Vaterl├Ąndischen Krieges
  • Fahrt mit dem Kleinbus nach Hoiniki
  • ├ťbernachtung in Hoiniki / einfaches Hotel “Zuravinka”/ und gemeinsames Abendessen (im Preis inclusive) in einem nahegelegenen Restaurant
DRITTER TAG

HOINIKI ÔÇô POLESYE STATE RADIOECOLOGICAL RESERVE ÔÇô HOINIKI

  • Fr├╝hst├╝ck im Hotel danach Fahrt nach Polesye State Radioecological Reservat
  • Ganzt├Ągiger Ausflug in der Sperrzone</span>, zun├Ąchst besuchen wir die Tschernobyl Ausstellung im Dorf Babchin. Hier erf├Ąhrst du die Geschichte des Polesye-Reservats, den Unfall von Tschernobyl, und diverses Equipment und Dosimetrieger├Ątschaften.
  • Nach dem Besuch der Ausstellung – Exkursion auf dem Territorium des Reservats: zahlreiche D├Ârfer, Siedlungen, Kolchosen, am Ufer des Pripyat fotografieren wir rostige Schiffe u.s.w. danach R├╝ckfahrt nach Hoiniki
  • ├ťbernachtung in Hoiniki und gemeinsames Abendessen (im Preis inclusive) in einem nahegelegenen Restaurant
VIERTER TAG

VIERTER TAG / HOINIKI ÔÇô POLESYE STATE RADIOECOLOGICAL RESERVE ÔÇô HOINIKI

  • Fr├╝hst├╝ck im Hotel danach Fahrt nach Polesye State Radioecological Reservat. Ganzt├Ągige Exkursion auf dem Territorium des Reservats mit einem tollen Aussichtspunkt, zahlreichen D├Ârfern, Lebensr├Ąume der Wildtiere u.v.m.
  • ├ťbernachtung in Hoiniki und gemeinsames Abendessen in einem nahegelegenen Restaurant
F├ťNFTER TAG

HOINIKI ÔÇô POLESYE STATE RADIOECOLOGICAL RESERVE ÔÇô HOINIKI

  • Check Out und Fr├╝hst├╝ck im Hotel danachFahrt nach Polesye State Radioecological Reservat.
  • Ganzt├Ągige Exkursion auf dem Territorium des Reservats.
  • Abendessen im nahegelegenen Restaurant (im Preis inclusive) R├╝ckfahrt nach Minsk und Check In im Hotel in Minsk
SECHSTER TAG

MINSK – FLUGHAFEN – ABREISETAG

  • Fr├╝hst├╝ck oder Lunchpaket und Check out aus dem Hotel
  • Wir organisieren den Transfer zum internationalen Flughafen von Minsk. Abreise zu den Heimatdestinationen
INCLUSIVLEISTUNGEN
  • Transport w├Ąhrend der Tour (Minibus, 6 Tage)
  • deutschsprachiger Guide (6 Tage)
  • Unterkunft: 5 N├Ąchte in 2 * Hotels im Doppelzimmer mit einfacher Ausstattung
  • Einzelzimmer nur mit Zuschlag von 100 ÔéČ /Reise
  • Mahlzeiten: 5 x <strong>Fr├╝hst├╝ck inclusive, 4 x Abendessen inclusive
  • dreit├Ągige Exkursion auf dem Territorium der Polesye State Reserve (Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl)
  • Sondergenehmigung f├╝r den Besuch des Polesye-Reservats
  • Sondererlaubnis f├╝r den Besuch von Grenzgebieten
  • Deutsche Reisebegleitung
  • Dosimeter Terra P in ausreichender Menge w├Ąhrend des Aufenthaltes
  • Die H├Âchstteilnehmerzahl f├╝r diese Exkursion ist auf 7 begrenzt
  • Die Teilnehmer m├╝ssen mindestens 18 Jahre alt sein
TOURPROGRAMM IM POLESYE RESERVAT
  • Exkursionen
  • Transport
  • Dosimetrie├╝berwachung
  • ├Ârtlicher Guide
  • Genehmigungen
NICHT INCLUSIVE
  • Auslandsreisekrankenversicherung (PFLICHT bei der Einreise) am Besten bequem ├╝ber diesen Link
  • https://urbexplorer.com/wp-content/uploads/2018/09/Reiseversicherung-Travelsave-8.pdf
  • Reiseversicherung-Travelsave abschlie├čen sowie weutergehende Versicherungen wie Reiser├╝cktrittskosten-Versicherung: Wir vermitteln euch gern eine entsprechende Reiser├╝cktritt-
  • Versicherung oder Gep├Ąckversicherung in Zusammenhang mit unseren Reisen einfach https://urbexplorer.com/wp-content/uploads/2018/09/Reiseversicherung-Travelsave-8.pdf hier klicken
  • Trinkgelder f├╝r Guides und Fahrer sowie private W├╝nsche
  • Mittagessen / Snacks

Praktische Tipps

Was ist eine Urbexplorer Abenteuerreise?

Unsere Abenteuerreisen beginnen im jeweiligen Land, in welches die G├Ąste per Flugzeug reisen. Gemeinsam brechen wir dann zu den verschiedenen Destinationen auf. Wir erkunden und entdecken von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und soweit es die Wetterbedingungen zulassen. Wir nehmen unsere Mahlzeiten gemeinsam ein und verbringen auch die N├Ąchte in einer gemeinsamen Unterkunft oder Hotel. Da wir meist Abseits der touristischen Routen unterwegs sind,┬á muss mit einfachen aber sauberen Unterk├╝nften gerechnet werden. Danach fliegen die G├Ąste wieder zur├╝ck nach Deutschland. Der Flug ist in unseren Abenteuerreisen inklusive.

Eine Abenteuerreise wie diese kann mitunter sehr anstrengend sein und einige Unw├Ągbarkeiten mit sich bringen. Um zu erfahren ob Du den Mut hast um an unserer Expedition teilzunehmen stell Dir folgende Fragen:

  1. Schaffe ich es eine l├Ąngere Zeit in einem Kleinbus zu fahren?
  2. Schaffe ich es mit einem vollbeladenen Rucksack, Stativ etwa 3 bis 5 km am Tag zu wandern?
  3. Bin ich trittsicher und habe ich einen ausgepr├Ągten Orientierungssinn?
  4. Komme ich mit kurzzeitig wenig Schlaf aus und mit einem ver├Ąnderten Tagesablauf w├Ąhrend der Expedition aus?
  5. Habe ich Lust in einem kleinen Team von Entdeckern eine spannende Abenteuerreise zu erleben?
  6. War ich bereits alleine in fremden L├Ąndern auf Reisen und finde ich mich zurecht?
Der Altersdurchschnitt bei unseren Reisen

Auf unseren Reisen kommen Menschen verschiedenster Altersgruppen in Kontakt. Die j├╝ngsten Teilnehmer unserer Tschernobyl-Touren waren gerade 18 Jahre alt, unsere ├Ąlteste Teilnehmerin, die uns letztes Jahr auf unserer Tschernobyl Radiation Tour begleitet hat, war sage und schreibe 80 Jahre alt, wof├╝r wir den gr├Â├čten Respekt haben. Der Gro├čteil unserer G├Ąste ist zwischen 25 und 70 Jahren alt. Diese Mischung finde ich pers├Ânlich sehr gut, denn die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich Jung und Alt prima verstehen, gemeinsame Themen haben, ihre Erfahrungen in angeregten Gespr├Ąchen austauschen und sich gegenseitig Hilfestellungen, zum Beispiel beim Fotografieren, geben.

Dies liegt vor allem an der kleinen Gruppengr├Â├če (an unseren Reisen nehmen h├Âchstens 15 Personen teil), an der ungezwungenen und famili├Ąren Atmosph├Ąre sowie daran, dass sich meine Mitarbeiterin und ich altersm├Ą├čig irgendwo dazwischen befinden und g├Ąnzlich Teil der Gruppe sind.

Damit du von Anfang an richtig vorbereitet bist, bitte vergiss nicht:

  • g├╝ltigen REISEPASS – ohne diesen ist ein Zugang in die Sperrzone nicht m├Âglich. Visum ist NICHT erforderlich!
  • Regenjacke oder wetterfeste Kleidung im Fall von Schlechtwetter.
  • Schutz gegen M├╝cken, Zecken und andere Insekten (warme Jahreszeit)
  • Saisonal angepasste bequeme Bekleidung (lange ├ärmel und lange Hosen), Kopfbedeckung (Sonnen-/Regenschutz) und festes Schuhwerk.
  • Gaffer Tape f├╝r Reparaturen
Fotografische Ausr├╝stung
  • Reserve Akkus – keine Ladem├Âglichkeit vor Ort
  • ggf. Reservekamera
  • Gen├╝gend Speicherkarten
  • Powerbank

Bestellablauf

Bestellablauf
  • Einen Platz in unserem Urbexplorer Expeditionsteam f├╝r Dich und eventuell deiner Begleitung sichern indem Du diese auf dieser Seite buchst.
  • Du checkst ob Du noch einen g├╝ltigen Reisepass hast, wenn n├Âtig m├╝sstest Du einen beantragen. Ein VISUM wird NICHT ben├Âtigt zur Einreise nach Wei├črussland wenn man mit dem Flugzeug anreist (Flughafen Minsk)
  • Wir senden Dir einen Reisevertrag, mit allen Details zur Reise. In diesem Vertrag ben├Âtigen wir auch noch Angaben von Dir. Auch ben├Âtigen wir eine Kopie deines Reisepasses. Diesen Vertrag liest Du dir gewissenhaft durch, ganz besonders die Reisebedingungen. Wenn alles in Ordnung ist unterschreibst du diesen und sendest zwei Ausfertigungen an uns zur├╝ck mit einer Kopie deines Reisepasses.
  • Du zahlst 30 % vom Reisepreis innerhalb einer Woche an uns damit dein Platz bei dieser Abenteuerreise sicher ist.
  • 6 Wochen vor Abfahrt ├╝berweist Du uns die restlichen 70 % vom Reisepreis
  • Nachdem der Gesamtbetrag eingegangen ist bekommst Du von uns eine Best├Ątigung dar├╝ber
  • Sp├Ątestens 21 Tage vor Abfahrt ben├Âtigen wir final deine Reisepassdaten (Kopie des Reisepasses) da du sonst nicht in die Sperrzone einreisen darfst.
  • Etwa 6 Wochen vor Abfahrt bekommst Du in einer Rundmail alle Infos zur Fotoabenteuer sowie die Zeiten zur Abfahrt und einen groben Tagesablauf
Hinweise

Das Polesye & Chernobyl Naturreservat in Wei├črussland ist ein milit├Ąrischer Sicherheitsbereich und keine Touristenregion mit ausgebauter Infrastruktur und westeurop├Ąischem Niveau bitte bedenkt das bei eurer Buchung. Das Hotel in Hoiniki ist ein Touristenhotel/ Hostel mit einfacher Ausstattung. Au├čerdem ist es nicht die Chernobyl Sperrzone mit Kraftwerk und geisterstadt Pripyat. Diese befindet sich auf Ukrainischer Seite und ist eine andere Tour. Siehe hier

+ÄNDERUNGEN IM TOURABLAUF VORBEHALTEN+ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN+ÄNDERUNGEN VORBEHALTEN+

Unsere Fotoabenteuer sind eine Mischung aus Sightseeing, Lost Places Touren und Abenteuerreisen. Diese Reisen sind eine Kombination aus einer Wanderreise mit Expeditionscharakter und ausreichend Zeit f├╝r eigene Erinnerungsfotos ganz gleich, ob mit System, Vollformatkamera, Spiegelreflexkamera oder dem Smartphone. Unsere erfahrenen Guides zeigen dir die sch├Ânsten Fotospots und Sehensw├╝rdigkeiten w├Ąhrend der Reise. Hier dreht sich alles um das Erkunden von tollen Landschaften, Architektur, Relikten aus dem kalten Krieg und Details aus der Geschichte.

Visafreie Einreise nach Belarus

Pr├Ąsident der Republik Belarus đÉlexander Lukashenko hat am 24. Juli 2018 den Erlass Nr.265 zur ├änderung des Erlasses des Pr├Ąsidenten der Republik Belarus Ôäľ 8 vom 09.01.2017 unterschrieben. Der obengenannte Erlass Ôäľ 265 verl├Ąngert die Dauer der visafreie Einreise nach Belarus von 5 bis 30 Tagen f├╝r Staatsb├╝rger von 74 Staaten, darunter Deutschland.
Der Erlass trat am 27. Juli 2018 in Kraft.

Wichtig!

Die Regelung zur visafreien Einreise gilt nicht:
-f├╝r die Personen, die nach Belarus mit den Fl├╝gen von Russland kommen sowie diejenigen, die von Minsk weiter nach Russland fliegen m├Âchten (diese sind Binnenfl├╝ge ohne Grenzkontrolle);
-f├╝r die Ausl├Ąnder, die offizielle Reisen machen: diplomatische, dienstliche, spezielle und andere gleichgestellte P├Ąsse werden nicht ber├╝cksichtigt.

Der Erlass gilt f├╝r Staatsb├╝rger 80 Staaten, darunter aller Staaten der Europ├Ąischen Union, sowie der USA, Kanada, Australien, anderer in der Migrationssicht g├╝nstiger Staaten, strategischer Partner der Republik Belarus, der Staaten, die visafreie Einreisen f├╝r die Staatsb├╝rger der Republik Belarus in einseitiger Weise eingef├╝hrt haben. Dabei gilt die Regelung zur visafreien Einreise auch f├╝r Nichtb├╝rger der Republik Lettland sowie f├╝r staatenlose Personen der Republik Estland.

Der Erlass ist auf Aktivierung der gesch├Ąftlichen, touristischen und privaten Reisen der Ausl├Ąnder mit gew├Âhnlichen Reisep├Ąssen gerichtet.

Die visafreie Einreise muss ├╝ber den Grenzkontrollpunkt am Nationalen Flughafen Minsk erfolgen, dabei ist Folgendes bereitzuhalten:
1) ein g├╝ltiger Reisepass bzw. Ersatzreisedokument, der mindestens drei Monate ab dem Tag der Ausreise aus Belarus g├╝ltig ist (ID-Karten werden nicht akzeptiert);
2) Zahlungsmittel: Auslands- oder Nationalw├Ąhrung im Gegenwert von mindestens zwei Basiswerten f├╝r jeden Tag des Aufenthaltes in Belarus (zurzeit ungef├Ąhr 23 Euro, aber wir empfehlen genaue Summe immer vor der Einreise zu pr├╝fen);
3) eine in Belarus g├╝ltige Police der Reisekrankenversicherung mit der Versicherungssumme von mind. 10000 Euro.

Wir sind ein Reiseveranstalter aus Deutschland und organisieren Reisen nach Tschernobyl seit 2014. Wir unterliegen dem deutschen Reiserecht. Nach deiner Buchung bekommst du von uns einen Reisevertrag und einen Sicherungsschein nach ┬ž 651k BGB per E Mail zugesendet. Dieser sichert deine Anzahlung (30 %) und Restzahlung (70 %) ab. Beleg daf├╝r ist der so genannte Sicherungsschein, der mit der Buchungsbest├Ątigung an die Kunden ausgegeben werden muss.

20 Bewertungen f├╝r Tschernobyl Zone in Belarus

  1. Felix G.

    Die Reise war tadellos geplant und durchgef├╝hrt. Der Bus war komfortabel und zum Schlafen geeignet, die Unterkunft in Kiew vollkommen okay. Das Hotel in Tschernobyl schlicht aber okay. Die Fremdenf├╝hrerin in Kiew kompetent, sprach gutes Englisch. Unser Guide in der Zone war freundlich und kompetent. Der Reiseleiter zeigte uns alle Ecken und Enden in der Zone, von den klassischen Fotomotiven (Kindergarten, Jahrmarkt, Reaktor) bis zu versteckten Ecken. Insgesamt ohne Einschr├Ąnkung zu empfehlen und definitiv den Preis wert.

  2. Fabian

    Diese Reise war f├╝r mich das Au├čergew├Âhnlichste was ich bisher erlebt habe! F├╝r die reibungslose Organisation seitens Urbexplorer gebe ich mehr als 100%. Man sp├╝rte die ganze Zeit die Leidenschaft seitens der Organisatoren. Es wurden nicht nur Standards abgespult sondern auch noch Orte in der Zone gezeigt zu denen selten jemand f├Ąhrt. Das war keine gew├Âhnliche Reise sondern ein gemeinsames Erlebnis mit der kleinen Reisegruppe.

  3. Martin Gandlau

    Ich komme gerade von der Tour zur├╝ck und kann nur Positives berichten. Die Fahrt ab Berlin lief reibungslos ab, wir hatten ausreichend Pausen und ich konnte die Mitreisenden kennenlernen. Die Fahrt war sicherlich anstrengend, weil man nicht viel Schlaf bekommt. Ich m├Âchte das aber nicht missen, es geh├Ârt ein St├╝ck weit einfach dazu und man lernt seine Mitreisenden gut kennen. Die Guides vor Ort waren alle sehr nett und hilfbereit, mit meinem 30 Jahre alten Schulenglisch ging die Verst├Ąndigung eigentlich ganz gut. Marek kam mit dem Flieger direkt nach Kiew und k├╝mmerte sich gut um uns. Die ganze Tour ist etwas rustikal, aber man lernt Land und Leute kennen und hat grandiose Motive vor der Kamera. Ich w├╝rde jederzeit wieder ein Tour (egal wohin) bei Marek buchen.

  4. Lutzi

    Ich schlie├če mich meinem Vorredner Martin (Hase :-)) anstandslos an. Ich habe diese Tour zum 2. mal mit gemacht und Sie war wiedermal tadellos. Im ganzen war ich jetzt 3mal mit Urbexplorer unterwegs und werde es noch ├Âfter sein. W├Ąhrend der gesamten Tour f├╝hlt man sich sicher und hat trotzdem genug Freiraum (im Rahmen der Sicherheit und M├Âglichkeit). Die Hotels sind v├Âllig in Ordnung und das Essen gut und ausreichend. Letzteres liegt nat├╝rlich im Auge des Betrachters. Man sollte nat├╝rlich keinen Erholungsurlaub erwarten, es ist ein Abenteuer und jeden Cent wert.
    Danke Marek f├╝r die Touren und auf weitere “Zusammenarbeit”.

  5. Angela G├╝nther 4.April 2017

    Die Tour kann ich nur dringend empfehlen,allen Fotofreunden,aber auch Geschichtsinteressierten! Organisatorisch lief alles tadellos-die lange Busfahrt,die Hotels,die gastronomische Versorgung,die Reiseleitung inklusive der ├Ârtlichen Guides. Die Reise war ein nachhaltiges,beeindruckendes Erlebnis,ob man interessiert ist an spannenden Fotomotiven oder der einmaligen,eigent├╝mlichen Atmosph├Ąre in der
    ” Zone”.Tschernobyl war f├╝r mich wie ein riesiges Mahnmal f├╝r die Verletzlichkeit des Menschen-aber auch die Kraft der Natur. Also-unbedingt ansehen !

  6. Flo D├Âhmer

    Die Reise nach Tschernobyl war ein lange gehegter Wunsch. Nach vielen Erkundigungen habe ich mich 2015 f├╝r eine Reise mit Marek und Urbexplorer entschieden – v├Âllig zu Recht! Die Reise war von Anfang bis Ende super geplant und Marek war stets daran gelegen, allen “Kunden”-W├╝nschen gerecht zu werden. Dass das Essen und die Unterbringung keinem westeurop├Ąische Hotel-Standard entsprechen, sollte jedem vern├╝nftig denkenden Menschen klar sein. Meine Erwartungen wurden aber klar ├╝bertroffen. Es war ein unvergessenes Abenteuer abseits der ausgetretenen Pfade mit eindr├╝cklichen, oft auch sehr bewegenden Erfahrungen und unz├Ąhligen Bildern…nur viel, viel zu kurz! Deshalb ging es ein Jahr sp├Ąter (2016) nochmal nach Tschernobyl. Ratet mal mit wem! Genau: Mit Marek und Urbexplorer! Und diesmal gleich die gro├če Tour mit Kraftwerksbesuch!

  7. Patrick Becker

    F├╝r mich war es eine Reise ins Ungewisse, Eindr├╝cke die ich ein Leben lang nicht vergessen werde! Was als lockere Idee begann, entwickelte sich zu einer Reise, die mein Leben nicht ver├Ąndert hat, mein Leben und mich als Menschen aber unheimlich bereichert hat. Mein Besuch in Chernobyl und Pripyat f├╝r mich abstrakt, gedanklich kaum fassbar. Danke an Marek und sein Team f├╝r die kompetente Unterst├╝tzung w├Ąhrend der ganzen Reise. Ein Erlebnis das man nicht so schnell vergisst!

  8. Oliver Kopp

    Ich bin nun seit zwei Tagen wieder zu Hause. Diese au├čergew├Âhnliche Reise besch├Ąftigt mich seitdem st├Ąndig, und das nicht nur wegen der vielen Bilder, die ich gemacht habe. Die Organisation war klasse, von der sehr langen Busfahrt, ├╝ber die Unterbringung in Kiew und Chernobyl bis zu den vielen besuchten Orten in der Zone. Marek und die Guides haben uns sehr gut betreut, hier vielen Dank daf├╝r ! Das Gesehene wird mich glaube ich ver├Ąndern. Die Kraft der Natur, sich die Zone zur├╝ckzuholen, ist beeindruckend. Ich kann ausdr├╝cklich jedem, der sich daf├╝r interessiert, diese Reise mit diesem Veranstalter empfehlen. Daher vergebe ich hier gerne 5 Sterne !

  9. Nadine Petersen

    Ich bin nun seit einigen Tagen wieder zu Hause und immer noch gehen mir die Bilder und Eindr├╝cke nicht aus dem Kopf – das wird wohl auch noch l├Ąnger so bleiben. Schon auf der R├╝ckfahrt habe ich mich gefragt, was ich auf die Frage “und wie war┬┤s?” antworte … ich habe soviel an Eindr├╝cken, Gedanken (und nat├╝rlich auch Fotos) mitgenommen, da├č sich das nicht mal eben beantworten l├Ąsst. Diese Tour war wirklich nachhaltig beeindruckend und spannend und ich kann sie jedem Interessierten nur empfehlen.

  10. Mandy Ullmann (Verifizierter Besitzer)

    Anfang September 2017 bin ich mit auf Pripjat Stalker Tour gefahren – und das gut 20 h im Kleinbus… hier lernt man sich schon mal etwas kennen. ;-)
    Es wurden ausreichend Pausen (und Fahrerwechsel) gemacht, der Tourablauf wurde noch einmal ausf├╝hrlich erkl├Ąrt, ich habe mich von Anfang an sehr gut aufgehoben gef├╝hlt.
    Die Hotels waren v├Âllig in Ordnung, sicherlich darf man in der Sperrzone keinen Luxus erwarten – dann sollte man sich ernsthaft fragen, warum man hier ist. Doch wir hatten “Warmwasser aus der Wand” :-D, bequeme Betten und auch das Essen war in Ordnung.
    Das abendliche Sightseeing in Kiew war sehr infomativ und rundete die Reise ab. Der Besuch der Sperrzone war jedoch nicht zu ├╝bertreffen. Am meisten hat mich der Besuch bei den Einsiedlern – Maria und Ivan ber├╝hrt. Deren herzlicher Empfang und Gastfreundschaft lie├čen mich so manches Tr├Ąnchen wegdr├╝cken… Auch im Kindergarten, Ferienlager und der Schule hatte ich ein sehr bedr├╝ckendes Gef├╝hl.

    Alles in Allem kann ich die Abenteuertour ├╝ber Urbexplorer absolut empfehlen und bin n├Ąchstes Jahr definitiv noch einmal zu einer anderen Jahreszeit mit dabei um die gr├Â├čtm├Âglichen Eindr├╝cke zu sammeln und fotografisch festzuhalten. Hoffentlich wird es die Nightcore-Tour (oder eine ├Ąhnliche) wieder geben. ?
    Gro├čen Dank an Marek und Marek und alle weiteren, die diese Reise zu dem gemacht haben, was sie f├╝r mich war und ist: Ein unvergessliches Erlebnis. Bis bald! :-)

  11. Agnes Raulf

    Es handelt sich bei dieser Reise definitiv um ein Abenteuer. Es kommt mir aufgrund der vielen Eindr├╝cke und Erlebnisse so vor, als w├Ąre ich nicht 4 sondern mindestens 10 Tage im Urlaub gewesen. Die Organisation ist sehr gut und auch das Hotel in der Zone war besser als erwartet. Das WLAN dort reicht definitiv aus, um die besorgte Mutter zuhause ├╝ber Whatsapp auf dem Laufenden zu halten. Die Busreise ist zwar anstrengend, aber das Ziel ist es Wert diese auf sich zu nehmen. Als einzige Frau in der Gruppe bekommt man zudem auch tiefe Einblicke in die m├Ąnnliche Psyche, ob man will oder nicht :D. Alles in allem war dies eine einzigartige Reise, die nicht missen m├Âchte und nur weiterempfehlen kann; gerne wieder eine Reise mit Marek und urbexplorers.

  12. Eva Ueberhofen

    Zuhause angekommen bin ich immernoch sprachlos und geflashed von diesem Erlebnisurlaub! Sowohl das Hotel in Kiew als auch das Hotel in Tschernobyl waren super. F├╝r alles wurde gesorgt. Die Organisation ist top! Tolle Gruppe-Toller Veranstalter-Toller Guide! Die Einsiedler zu treffen-zu sehen wie sie leben,hat mich nachhaltig beeindruckt. Es ist Wahnsinn zu sehen, wie die Natur sich St├╝ck f├╝r St├╝ck ihr Eigen zur├╝ckholt. F├╝r mich der Beste und Beeindruckenste Urlaub, den ich je hatte. Ich kann jedem zu diesem Abenteuer raten! Urbexplorer-das war nicht das letzte Mal PERFEKT!***

  13. Sebastian Rasel (Verifizierter Besitzer)

    Von A wie Anreise bis Z wie Zuverl├Ąssig hat hier alles funktioniert.
    Die Busfahrt war sehr gut organisiert, das Hotel in Kiew war gut und auch das Hotel in Tschernobyl hat gepasst.
    Die Tour durch die Zone war tadellos geplant und gef├╝hrt durch unsere Guides. Diese war sogar so gut geplant, dass man auf keine anderen Gruppen traf und somit die Verlassenheit dieses Ortes bestens auf uns wirken konnte.
    Die Spots waren gut gew├Ąhlt und durch unseren Guide gab es viel Hintergrundwissen.
    Es waren wirklich unvergessliche Tage.
    Vielen Dank und bis bald ;)

  14. Ela Mosel (Verifizierter Besitzer)

    Ich bin vor einer Woche von der Tour gekommen und bin immer noch begesteistert. Die Tour ist straff durchorganisiert und es hat es alles super geklappt. Die Tour durch Tschernobyl war der Hammer. Gestartet haben wir mit einem Besuch bei den Einsiedlern, die uns sehr gastfreundlich empfangen haben. Es ist super spannend zu sehen wie die Menschen in der Zone leben. Au├čerdem wird darauf geachtet, dass man die Spots so besucht, dass man auf m├Âglichst wenige Gruppen trifft, was ich sehr angenehm fand. Wir sind in den drei Tagen nur einmal einer anderen Gruppe begegnet. Zu der Zone selbst sag ich mal nicht so viel, denn das muss man einfach selber sehen! Wer selbst st├Ąndig auf der Suche nach verlassen Orten ist wei├č wie eindrucksvoll das sein kann. Durch eine Stadt zu laufen die langsam wieder von der Natur ├╝berrannt wird, kann ich gar nicht wirklich beschreiben. Das Hotel in Tschernobyl war klein aber fein und man hat alles was man braucht. Sowohl der Veranstalter als auch unser Guide waren super. Zwei lustige und enspannte Charakterk├Âpfe mit denen es einfach Spa├č gemacht hat unterwegs zu sein. Auch unsre Gruppe war top. Sowohl unterwegs als auch Abends beim gem├╝tlichen zusammensitzen bei einem Bierchen. Kurz, ich bin restlos begeistert und die Reise wirkt immer noch nach. Danke f├╝r die tolle Zeit und ich werde auf jeden Fall wieder kommen.

  15. Hartmut Mewes (Verifizierter Besitzer)

    Hallo, war ein sehr spannendes Erlebnis. Lange hatten wir schon vor einmal diesen Ort zu besuchen. Mit Marek war es eine sehr spannende und gut durchgeplante Tour mit den ganzen Orten die einem zeigen wie die Natur sich alles zur├╝ck erobert und wie klein doch der Mensche ist. Jeder der einen tollen Lost Place mit Hintergrund besuchen m├Âchte sollte diese Tour machen. Auch die Ukraine und das Hotel ist ein Erlebnis. Also nicht lange ├╝berlegt und die Abenteuerreise nach Pripyat gemacht. Mallorca kann jeder.

  16. Kirstin Sult (Verifizierter Besitzer)

    Ab Warschau ging es Richtung Kiew und anschliessend nach Tschernobyl , das Hotel in Kiew ist ok , f├╝r eine Nacht vollkommen ausreichend. Der Guide in Kiew hat vieles Wissenswertes von Kiew erz├Ąhlt und gezeigt , in einen sehr guten Englisch. Sperrzone Tschernobyl , das Hotel ist klein aber alles was man ben├Âtigt absolut ok , wenn man bedenkt das man nur zum ├╝bernachten dort ist und sonst den Tag unterwegs ist ! Die Sperrzone selber hat alle meine Erwartungen KOMPLETT ├╝bertroffen. Das ├╝blich bekannte Riesenrad / Autoscooter usw waren in der Tour zusehen , aber auch Ecken die noch interessanter waren. Unser Guide in Tschernobyl hat alle Fragen und vieles ├╝ber Pripyat erz├Ąhlt und anhand Bilder gezeigt wie es vor der Katastrophe aussah, auch in einen super guten Englisch, TOP! Die n├Ąchste Tour wird definitiv l├Ąnger, den man hat nur einen ganz kleinen Teil angekratzt! Kann das jeden empfehlen um einen Einblick von Tschernobyl zubekommen!

  17. J├Ârg Kuznik (Verifizierter Besitzer)

    Wooooouuuwww!!!! War im August 2018 Pripjat stalken und…
    …kann mich Kirstin nur anschliessen! Alles OK, nat├╝rlich keine 5-Sterne Hotels, aber vollkommen ausreichend. Kiev war sehr interresant. Danke an den Guide “Inessa”. Die Sperrzone jedoch war der Hammer. Nachdem ich mich im Vorfeld ausgiebig ├╝ber die Katastrophe am 26.04.1986 und den Folgen informiert hatte, kann ich nur sagen-… IHR seid noch wochenlang geflasht von den Eindr├╝cken. Teilweise habe ich das fotografieren vergessen, so beeindruckend. Apropos Fotos – haltet drauf was das Zeug h├Ąlt! ( ISO regelt)!!! So viel zu sehen, so viele Locations! Straffer Zeitplan, trotzdem ausreichend Zeit! Die zus├Ątzlichen Infos durch ( KrassHeftig-General) Marek und (Guide) Marek waren ausf├╝hrlich. Sogar ├╝ber Tablett hat Guide Marek die einzelnen Locations per Foto gezeigt, wie es vor dem Ungl├╝ck ausgesehen hat.
    Der Besuch bei “Maria” der Einsiedlerin bleibt ebenfalls unvergessen…versprochen!
    Besonders lobenswert, die “Beiden Mareks” hatten immer ein offenes Ohr! Egal was! Aber auch immer eine Antwort!

    In diesem, positiven Sinne… DAS IST NICHT NORMAL! :-)

  18. Harald Biebel

    Bin seit gestern (09. August 2019) von der Tour ÔÇ×Pripjat & Tschernobyl Naturreservat in BelarusÔÇť zur├╝ck und stelle fest, dass es ein Naturreservat mit diesem Namen nicht gibt. Gemeint ist vermutlich das ÔÇ×Polessische staatliche Radio├Âkologische SchutzgebietÔÇť, wobei der vom Veranstalter gew├Ąhlte Name bei potenziellen Kunden sicherlich mehr Aufmerksamkeit erh├Ąlt.

    Beim Aufbruch zu unserer Rundreise und Abholung vom Hotel in Minsk stellte sich heraus, dass Marek als Veranstalter die Tour selbst noch nicht gemacht hat und wir die allerersten Teilnehmer der Tour waren. Darum konnte uns Marek im Verlauf der Tour auch keine Infos zu den Locations geben und wusste oft selbst nicht, welche Orte wir anfahren. Bei Fragen wurden wir stattdessen auf den englischsprachigen Guide verwiesen, den der Veranstalter erst vor Ort pers├Ânlich kennenlernte. Unser Guide hatte sich zum Gl├╝ck sehr gut auf die Tour vorbereitet und teilte sein enormes Wissen ├╝ber Weissrussland und die besuchten Orte mit uns.

    Bei der Einfahrt in die ca. 175km im Radius gro├če radioaktive Sperrzone erhielt lediglich ein mit dem Veranstalter befreundeter Teilnehmer ein Dosimeter, das zweite Ger├Ąt behielt der Veranstalter f├╝r sich. In der Tour-Beschreibung steht ÔÇ×ausreichend viele DosimeterÔÇť, dass damit nur zwei Ger├Ąte f├╝r 15 Teilnehmer gemeint sind, habe ich nicht erwartet.

    In der Sperrzone besichtigten wir einige zu Ruinen heruntergekommene ehemalige Industriegeb├Ąude, die absolut leerger├Ąumt waren und aus fotografischer Sicht wenig zu bieten hatten ÔÇô klar, die Tour ist ja auch nicht als Fototour ausgeschrieben. Au├čerdem gab es einige leerger├Ąumte und fast g├Ąnzlich verfallene Privath├Ąuser zu besichtigen. Das von mir erwartete apokalyptische Tschernobyl-Szenario hat sich leider nicht eingestellt. Um abgeranzte Industriegeb├Ąude und Privath├Ąuser zu fotografieren, muss man meiner Meinung nach nicht nach Weissrussland reisen.

    Die t├Ąglichen Busfahrten dauerten meist viele Stunden mit oft viel zu kurzen Pausen ÔÇô das Streckenpensum musste ja abgefahren werden. Meist kamen wir deshalb erst zwischen 20 und 22 Uhr im Hotel an, wo dann das Abendessen auf uns wartete.

    Anzumerken ist auch, dass es h├Ąufig Kommunikationsprobleme zwischen dem Veranstalter und unserer Gruppe gab. So kam es zum Beispiel vor, dass eine Uhrzeit zur Weiterfahrt nach einer Besichtigung festgelegt wurde, die dann kurzum verlegt wurde, ohne dass es andere Teilnehmer wussten. In diesem Fall war warten auf die anderen am Bus angesagt.

    F├╝r mich pers├Ânlich hat sich die Reise nur bedingt gelohnt, da viel zu viele Kilometer f├╝r viel zu wenig Sehenswertem zur├╝ckgelegt werden und die Besichtigungen der Locations f├╝r ernsthaftes Fotografieren viel zu kurz waren. Schnelle Knipser kamen da sicher eher auf ihre Kosten. Statt an jedem Tag der Tour weite Entfernungen zur├╝ckzulegen h├Ątte ich es sch├Âner gefunden, in einem typischen D├Ârfchen ÔÇ×ausschw├ĄrmenÔÇť zu k├Ânnen. Auch vom Umgang des Veranstalters mit uns als zahlenden Kunden in einem oft belehrenden Ton bin ich pers├Ânlich entt├Ąuscht und f├╝hle mich bei Urbexplorer als Kunde nicht willkommen.

  19. Rainer Albert (Verifizierter Besitzer)

    Marek und Franziska haben sich bei der Tour durch Belarus wann immer n├Âtig nahezu auf den Kopf gestellt, um f├╝r ihre G├Ąste die Reise zu einem Erlebnis im allerbesten Sinn zu machen. Wer in die Staaten der ehemaligen Sowjetunion reist und dies noch dazu, um weitgehend unbekannte Orte abseits der ├╝blichen Touristendestinationen zu erkunden, sollte keinen Cluburlaub erwarten und auch mit ├ťberraschungen gelassen umgehen k├Ânnen. Die Unterk├╝nfte waren landes- und ortstypisch: einfach aber bequem, und das Essen nach meinem Geschmack lecker und reichlich. Jeden Tag gab es die M├Âglichkeit, sonstigen eigenen Bedarf in Superm├Ąrkten und L├Ąden zu decken. Ganz nebenbei bekommt man einen Eindruck davon, wie hilflos man ohne Kentnisse der Landessprache und der einheimischen Gegebenheiten mitunter ist und wie froh man sein kann, solch eine Reise nicht selbst organisieren zu m├╝ssen.

    Hoch interessant war f├╝r mich die Art der Reise, die als Rundreise viele Gegenden von Wei├črussland mit unterschiedlicher Geschichte umfasste und mir auf leichte Weise einen ganz neuen Blick auf das Land und ein Verst├Ąndnis f├╝r seine Bewohner und seine Historie vermitteln konnte. Ein ├Ąu├čerst emotionales Erlebnis war der Besuch des Lagers in Krasny Bereg, der mich mit tiefem Entsetzen und gro├čer Scham zur├╝ckgelassen hat. Am anderen Ende der Skala die erfreulichen ├ťberraschungen, als sich spontan Gelegenheiten boten, die Kapelle in Zakozel und das Reytansche Gutshaus auch von innen besichtigen und nat├╝rlich fotografieren zu k├Ânnen.
    Ach ja, und da war ja noch eine “Kleinigkeit”: Die Zone. An den beiden Tagen hatten wir mehrfach Gelegenheit, jeweils bis zu mehrere Stunden lang in D├Ârfern und kleinen St├Ądten umherzustreifen, auch jeder f├╝r sich, wenn er es wollte – bei der Weitl├Ąufigkeit der Siedlungen war man dann ganz schnell wirklich allein und konnte sich in aller Ruhe von Fotomotiven inspirieren lassen. Zumindest die nicht allzu prominent gelegenen Geb├Ąude waren alles andere als leerger├Ąumt. Die Apokalypse kommt hinter jeder Ecke und in jedem Schatten zum Vorschein, wenn man richtig hinsieht. In den H├Ąusern kann man pers├Ânliche Schicksale erahnen. Ich denke noch immer mit einem Schaudern an das Knirschen meiner Schritte in den stillen Ruinen einer verlassenen sowjetischen Planstadt. Und ich betrachte es als Privileg, allein in der warmen Nachmittagssonne auf der ├╝berwachsenen Stra├če eines vertr├Ąumten Dorfs in der Zone gestanden zu haben, wo ich mir vorstellen konnte, wie die Menschen jetzt hier vor den H├Ąusern sitzen oder ihre Ernte einfahren w├╝rden – wenn mir der Geigerz├Ąhler in der Hand nicht sagen w├╝rde, dass das so nie mehr passieren wird…

    So viel ich hier vom Allein-Erfahren rede, so gro├čartig und fein waren aber die Menschen der Reisegruppe, mit denen das Zusammensein von morgens bis abends sehr angenehm und eine Freude war. Wohl auch, weil alle Fotografie-Enthusiasten waren und jeder ein Verst├Ąndnis daf├╝r hatte, die anderen nicht zu behindern und man ├╝ber alles freundlich reden konnte. Abends bildete sich spontan manch fr├Âhliche Runde mit interessanten und lustigen Gespr├Ąchen. Toll war es auch, hier einige Bekannte von fr├╝heren Urbexplorer-Touren wieder zu treffen. Marek, du bringst die Menschen zusammen!

    Ich m├Âchte mich bei Marek und Franziska sowie allen meinen Mitreisenden f├╝r diese sehr sch├Ânen, spannenden und wirklich au├čergew├Âhnlichen Tage ganz, ganz herzlich bedanken!

  20. Ritschi (Verifizierter Besitzer)

    Liebe Urbexler!
    Hier mal eine (Kurz-)Bewertung von mir:
    F├╝r mich war die Belarus-Tour 2019 die erste Reise mit Urbexplorer. Von daher war ich recht
    skeptisch mit einem mir unbekannten Reiseveranstalter in ein mir unbekanntes Land zu reisen.
    Zum Zweiten bin ich kein ausgesprochener Gruppenreisefanatiker. Also: doppelt Vorsicht!

    Buchung: ich war recht ├╝berrascht, mit wieviel Details ich nach der Buchung ├╝bersch├╝ttet wurde.
    Es gab massenweise Informationen zur Reise und von daher blieb eigentlich keine Frage offen.

    Organisation: Marek und Franzi hatten alles voll in Griff – sogar uns ;-) es gab keinen
    ├ärger, keine Hektik und selbst verloren geglaubtes Gep├Ąck von Flug wurde irgendwie nachgeliefert.

    Reise: Die Durchf├╝hrung der Reise war durchorganisiert und lie├č keine W├╝nsche offen. Pausen
    nach Wunsch. M├Âglichkeiten zum individuellen Einkauf vorhanden. Essen immer hervorragend!
    Unterk├╝nfte laut Info und es gab nie Grund zum Meckern.
    Die Foto-Lokationen waren sorgf├Ąltig gew├Ąhlt und ├╝beraus sehenswert. Ok, oftmals w├Ąre ich gern
    l├Ąnger geblieben. Aber wer kennt das nicht?
    Zudem hatten wir Gelegenheit, ein bewohntes Haus in der Sperrzone, eine in Restauration befindliche Kapelle
    und ein altes Herrenhaus von innen zu besichtigen. Das hat sich spontan vor Ort ergeben und war so nicht geplant.
    Gerade damit hat es dem Ganzen noch einen Kick oben auf gesetzt!

    Und zuletzt: die Reisegruppe! Ein total sympathischer und liebenswerter Haufen “Foto-Verr├╝ckter”! Unter diesen
    Gleichgesinnten hab ich mich doch gleich wohl gef├╝hlt und die manchmal langen Fahrten im ger├Ąumigen Sprinter
    sind uns wahrlich wie im Flug vergangen.

    Weiterempfehlungsrate?: Ein klares “DEFINITIV!” Der Marek wird mit einigen weiteren Buchungen
    von mir rechnen m├╝ssen! Vielleicht mutiere ich doch noch zum Gruppenreisefan…

F├╝ge deine Bewertung hinzu

Deine E-Mail-Adresse wird nicht ver├Âffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.