Polarlichter Fotoreise in Island – Das magische Leuchten

Lofoten und Polarlichter Fotoreise ✓ atemberaubende Landschaften ✓ tolle Lichtstimmungen und Strände ✓ kleine Gruppe von Fotoabenteurern ✓ erfahrener Guide
Fotoabenteuer am nördlichen Polarkreis

Jeder Natur-Fan, der Skandinavien, Kanada oder Alaska zu kälteren Jahreszeiten bereist hat, muss sie mindestens einmal gesehen haben: Polarlichter, die farbenfrohen Leuchtspektakel am nordischen Nachthimmel. Einer der besten Orte weltweit, um das Tanzen der Nordlichter live mitzuerleben, ist Island. Wann und wo Sie die besten Chancen auf Polarlichter in Island haben, verrate ich Ihnen in diesem Artikel.

Achtung: Das Reiseangebot ist nicht mehr aktuell. Aktuelle Angebote gibt es auf https://go2explore.de/

Wie entstehen Polarlichter?

Die Entstehung von Polarlichtern kann man sich – extrem vereinfacht – so vorstellen: Wenn aufgeladene Partikel der Sonne auf das Magnetfeld der Erde treffen, entsteht ein farbenprächtiges Licht.

Die verschiedenen Farben werden durch unterschiedliche chemische Prozesse hervorgebracht: Grünes Licht entsteht zum Beispiel durch Sauerstoffatome, die in 100 km Höhe angereichert werden. Rotes Licht entsteht, wenn sie in 200 km Höhe angeregt werden.

Damit die bunten Lichter auch gut zu sehen sind, ist eine sternenklare Nacht ohne Wolken Voraussetzung.

Beste Zeit für Polarlichter in Island – wann hat man die besten Chancen?

Eine hunderprozentige Nordlicht-Garantie gibt es natürlich zu keiner Zeit in keinem Land. Island, vor allem der Norden, gilt allerdings als Land mit den meisten Polarlicht-Nächten in Europa – und ist damit das perfekte Reiseziel für Nordlicht-Jäger.

Die beste Reisezeit für das Sichten von Nordlichtern in Island sind September und Oktober sowie Februar und März – die Zeit zwischen der immerwährenden Mitternachtssonne und dem finsteren nordischen Winter. Dann strahlen die Polarlichter in Island in ihrem kräftigsten Licht und sind an einigen Orten sogar jede Nacht zu sehen.

Wer im Frühjahr oder frühen Herbst in Island unterwegs ist, hat also allerbeste Chancen, das farbenfrohe Phänomen am Himmel mitzuerleben. Aber auch Ende August, Ende Januar, Anfang April und Anfang November stehen die Chancen gut.

Wo sieht man die meisten Polarlichter in Island?

Zur Nordlicht-Saison können Sie im Grunde im ganzen Land Polarlichter erleben. Die einzigen Orte, wo die Chancen schlechter stehen, sind künstlich beleuchtete Städte – und davon gibt es eigentlich nur zwei: Reyjkavik und Akureyri.

Grundsätzlich gilt: Je weiter nördlich Sie sich befinden, desto höher sind die Chancen auf Polarlichter.

Polarlichter in der Region Akureyri

Akureyri liegt in der Nähe des Polarkreises ganz im Norden Islands. Optimale Voraussetzungen für tolle Polarlicht-Nächte – wäre da nicht das verfälschende Kunstlicht der Stadt.

Ein kleines Stück weiter haben Sie aber wieder beste Sichtchancen auf das Tanzen am Firmament: In Nordisland besteht in der Saison bei klarem Himmel eine fast 100%ige Polarlicht-Wahrscheinlichkeit (durchschnittlich 10 von 10 sternenklaren Nächten)!

Von Akureyri aus sind Sie mit einem Mietwagen in knapp einer Stunde in der vulkanischen Region rund um den Mückensee Mývatn: Dessen spektakuläre, einsame Vulkanlandschaften bieten die besten Bedingungen für das Sichten von Nordlichtern.

Polarlichter rund um Reykjavik

Natürlich kann man mit etwas Glück auch in Reykjavik Polarlichter sehen. Wer das magische Leuchten aber in seiner ganzen Kraft erleben will, sollte ein Stück aus der Stadt rausfahren. In der direkten Umgebung von Reykjavik ist der Thingvellir-Nationalpark eine gute Anlaufstelle.

Tagsüber ist Thingvellir wegen seiner außergewöhnlichen geologischen und kulturellen Besonderheiten eine bedeutende Station auf der Golden Circle-Route. Abends zieht er Nordlicht-Jäger und Naturfotografen aus aller Welt an, die den bunt leuchtenden Himmel mit der Kamera festhalten wollen.

Tipps für Polarlicht-Jäger

  1. Wählen Sie die optimale Reisezeit für Polarlichter in Island (September/Oktober oder Februar/März).
  2. Wenn Ihre Reise am Anfang der Polarlicht-Saison startet, fahren Sie von Süden nach Norden den Polarlicht-Regionen in Island entgegen.
  3. Verfolgen Sie den Wetterbericht. Planen Sie Ihre Polarlicht-Beobachtung in sternenklaren Nächten und bei wolkenlosem Himmel.
  4. Wählen Sie Beobachtungspunkte in der freien Natur außerhalb von Städten. So erleben Sie das Leuchten am intensivsten, ohne dass es durch Kunstlicht verfälscht wird.
  5. Reisen Sie am besten mindestens eine Woche und verlieren Sie nicht die Geduld! Nach einigen ereignislosen bzw. wolkenverhangenen Nächten folgt häufig eine ganze Periode von fantastischen Polarlicht-Nächten.
  6. Wenn Sie sich nicht nur auf Ihr Glück verlassen wollen, kann Ihnen eine Nordlicht-App weiterhelfen: Aurora Forecast oder NorthernEye treffen aktuelle Vorhersagen für Polarlichter in Island und an vielen anderen Orten der Welt. Auch hilfreich sind die Polarlicht-Vorhersagen auf den Seiten des Space Weather Prediction Centers und die Facebookseite von Aurora Service – Europe. 

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