Der geheimnisvolle Spreepark PlÀnterwald in Berlin 

Der Spreepark im PlĂ€nterwald Berlin Treptow wurde 1969 als “VEB Kulturpark” eröffnet und war der einzige stĂ€ndige Rummelplatz der DDR mit FahrgeschĂ€ften aus dem Westen. Mit der Wende wurde der Park erstmals geschlossen und 1992 als “Spreepark PlĂ€nterwald” wiedereröffnet. 40 Millionen D-Mark sind damals investiert worden, um den Park zu modernisieren und mit neuen Attraktionen auszustatten. Allerdings stand das Projekt unter keinem guten Stern. Erst nach den Umbauten entschied die Senatsverwaltung fĂŒr Stadtentwicklung und Umwelt, dass der PlĂ€nterwald unter Naturschutz gestellt werden sollte. Über Nacht entfielen dem Spreepark somit 8,5 von 28,5 Hektar NutzungsflĂ€che, einschließlich sĂ€mtlicher BesucherparkplĂ€tze.  

Die Besucherzahlen gingen dramatisch zurĂŒck und so blieb 2001 nur die Insolvenz. Der Park wurde geschlossen, zwei Drittel der FahrgeschĂ€fte abgebaut oder verkauft. Verschiedenste Unternehmen bemĂŒhten sich zwischenzeitlich um die Übernahme des ehemaligen Freizeitparks, wurden jedoch mit denselben Problemen konfrontiert, mit denen auch die ehemaligen Spreepark-Betreiber bereits zu kĂ€mpfen hatten. Nach jahrelangen Verhandlungen zogen alle Bewerber ihre Angebote zurĂŒck. So blieb der Spreepark seit der Saison 2002 verwaist und fiel in einen langen Dornröschenschlaf
 und mit der Zeit eroberte sich die Natur das Areal zurĂŒck.

Diese mĂ€rchenhafte Stimmung ist auch heute noch ĂŒberall zu spĂŒren. Ein vergessener Ort mit einer unglaublich morbiden Schönheit. Etliche Fotografie-Begeisterte und Filmemacher fanden in Europas grĂ¶ĂŸtem verlassenen Freizeitpark bereits außergewöhnliche Kulissen fĂŒr ihre Berliner Fototouren und Produktionen.  

Die AuffĂ€lligste der noch verbliebenen ehemaligen Attraktionen ist wohl das Riesenrad, das sich bei gĂŒnstigem Wind weiterhin dreht und dabei schaurig knarzende Töne von sich gibt. Der mittlerweile verwachsene und zugewucherte Tunneleingang der ehemaligen Hauptattraktion, der Achterbahn “Spreeblitz”, bietet mit seinem psychedelisch anmutenden Katzenkopf und weit aufgerissenem Maul eines der beliebtesten Fotomotive.  

Auch die Wildwasserbahn “Grand Canyon”, das Tassenkarussell “Routing Cup”, die Parkeisenbahn “Santa Fe-Express”, die Auto-Bahn “Chapeau Claque”  sowie einige alte Schwanenboote, die Dinosaurier und alte, verfallene GebĂ€ude sind ebenfalls großartige Motive fĂŒr Fotografen. Leider fielen viele verbliebene und wertvolle GegenstĂ€nde Dieben und Vandalismus zum Opfer. Etliche der ehemaligen Attraktionen sind mittlerweile einsturzgefĂ€hrdet. Ein Wachschutz patrouilliert 24 Stunden vor Ort. Seit dem Sommer 2014 sind auch keine offiziellen FĂŒhrungen mehr innerhalb des Parks möglich. 

2014 kaufte das Land Berlin den Spreepark zurĂŒck. Ab 2016 ist die landeseigene GrĂŒn Berlin GmbH mit der ZustĂ€ndigkeit fĂŒr das Areal betraut. Zusammen mit Architekten und BĂŒrgerbeteiligungen soll aus dem einstigen Lost Place ein Park neuen Typs mit Kunst, Kultur und Natur geschaffen werden. Bis 2019 sollen die Abriss- und Umbauarbeiten abgeschlossen sein. Damit wĂ€re einer der interessantesten Lost Places in Europa leider verschwunden. 


Seit 2014 organisieren wir erfolgreich als deutsches Reiseunternehmen spannende Abenteuertouren in die Sperrzone von Tschernobyl. Auf unserem Tagesausflug in die Geisterstadt Prypjat durchstreifen wir auf unserem Weg zum Krankenhaus den ersten Mikrodistrikt der damals noch jungen Stadt. Dies ist gleichzeitig auch der Ă€lteste der 5 Stadtbezirke von Prypjat. Bei unseren Reisen nach Tschernobyl darf natĂŒrlich ein Tagesausflug in die Geisterstadt Prypjat nicht fehlen. Neben den von weitem sichtbaren Riesenrad, oder den verrosteten Wagen des Autoscooters und dem Kulturhaus “Energetyk” gibt es einen besonders schaurigen Ort.

Der riesige Krankenhauskomplex des “МСЧ-126” in der verlassenen Stadt Pripjat ist ein sehr interessanter, aber auch schauriger Ort. Auf dem sehr weitlaufigen Areal gibt es neben diversen GebĂ€uden auch eine Entbindungsstation, einen Bereich fĂŒr Neurologie, ein Leichenschauhaus und mehr.

Der gruseligste Ort des Krankenhauses befindet sich außerdem in den KellerrĂ€umen des Komplexes. Dort liegen immernoch die verstrahlte Kleidung und AusrĂŒstung der Feuerwehrleute des NuklearunglĂŒcks und die Strahlung  ubersteigt immer noch die die Norm von 0.30 Mikrosievert um ein Hunderttausendfaches. Aus SicherheitsgrĂŒnden wurden die KellerrĂ€ume im Jahr 2015 mit Sand zugeschĂŒttet.

Das Krankenhaus “МСЧ-126” in Prypjat war die erste Anlaufstation fĂŒr verletzte Feuerwehrleute und Helfer. Hier wurden die Verletzten und durch Strahlung geschĂ€digten Feuerwehrleute eingeliefert. Damals wußte man dort nicht, wie man mit der Strahlenkrankheit umgehen sollte. Sie blieben fĂŒr einen Tag und wurden dann nach Moskau gebracht. Nach der Evakuierung von Prypjat wurde auch das große Krankenhaus zu einem gigantischen Lost Place.

“Die Opfer litten unter Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Halluzinationen” – erinnerte sich der schichthabende Arzt des Krankenhaus 126 , Valentin Belokon, an die Nacht des Unfalls.

Auch heute noch findet der Urban Explorer viele gegenstĂ€nde aus der damaligen Zeit wie Medzinflaschen, Ampullen, Kittel, Untersuchungs- und OP-Besteck sowie eine große Anzahl an SchrĂ€nken mit vielfĂ€ltigem Inventar. Im Röntgenzimmer steht sogar noch ein Röntgen-Apparat. Nach der Evakuierung wurde zwar fast die gesamte AusrĂŒstung nach Slawutytsch gebracht, jedoch findet man auch heute noch viele interessante Dinge. Auch einige OperationssĂ€le sind bis heute erhalten. Sogar vereinzelte leere BlumenkĂ€sten finden sich noch in den verlassene Fluren.

Durch die Explosion des Atomkraftwerks wurde die gesamte Stadt radioaktiv verstrahlt und die Bewohner verließen Pripjat. Auch das Krankenhaus blieb verlassen zurĂŒck und ist heutzutage ein wirklich schauriger Ort. Der unsichtbare, aber stĂ€ndig spĂŒrbare Atem der Mitarbeiter der Station aus der Nacht vom 26. April 1986  ist in jedem Winkel spĂŒrbar.


Der Supergau am Kernkraftwerk von Tschernobyl hat sehr großen Schaden verursacht und große Gebiete der Ukraine, Weißrusslands und Russlands, fĂŒr hunderte, wenn nicht gar tausende Jahre, radioaktiv verseucht. WĂ€hrend der Beseitigungsarbeiten der Auswirkungen des Unfalls, wurde eine große Bandbreite an verschiedensten Fahrzeugen eingesetzt. Sie erfĂŒllten spezielle Aufgaben, die fĂŒr den Menschen zu gefĂ€hrlich gewesen wĂ€ren. Doch nicht einmal Fahrzeuge hielten hĂ€ufig den hohen Dosen der radioaktiven Strahlung stand und gingen einfach kaputt.

Was passierte mit den ausgedienten Fahrzeuen?

Nachdem die Maschinen unter stĂ€rksten radioaktiven EinflĂŒssen zum Einsatz kamen, wurden sie in spezielle Reinigungen ĂŒbergeben. Dort  wurden sie gewaschen und auch teilweise demontiert. Was tatsĂ€chlich erfolgreich gereinigt werden konnte, kam im Anschluß umgehend wieder fĂŒr die Beseitigungsaufgaben zum Einsatz. Blieb die Technik allerdings infiziert, so landeten die GerĂ€te auf speziellen Friedhöfen oder SchrottplĂ€tzen. In der Sperrzone gibt es davon zwei: “Rassokha” und “Buryakivka”.

In Tschernobyl existiert eine erhebliche Anzahl verlassener und radioaktiver AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde, welche bei der Beseitigung der Folgen des NuklearunglĂŒcks zum Einsatz kamen. Der Großteil liegt bereits auf den Maschinen-Friedhöfen begraben. WĂ€hrend der Beseitigung der Folgen des NuklearunglĂŒcks wurde in Rassokha radioaktive Fahrtzeuge mit mittlerer Verschmutzung, nach Spezialbehandlung (AutowĂ€sche) verbracht, wo sie bis heute leider teils als Altmetall rumliegen.

Der Schrottplatz in Rassokha – 2013 offiziell geschlossen

Zwischen allerhand verlassener Fahrzeuge, die in Rassokha gelagert sind, befinden sich unter anderem auch 10 Mi-8 und MI-6 Helikopter, GerĂ€te zur Abwehr, gepanzerte Bergungsfahrzeuge, Amphibienfahrzeuge, gepanzerte Radtransportwagen, ABC-Erkundungsfahrzeuge, Autos und andere AusrĂŒstung. Nach einigen SchĂ€tzungen betrug der Gesamtwert der in Rassokha, Tschernobyl, gelagerten Maschinen etwa 46 Millionen US-Dollar. Diese Daten entprechen allerdings dem Stand aus dem Jahre des UnglĂŒcks. Das Gebiet des Friedhofes Rassokha ist knapp ĂŒber 20 Hektar groß. In 2013 wurde der “Rassokha” beseitigt und man findet dort nur noch Busse und Stapel von Metall.

Rassokha war schon immer beliebt bei “Stalkern”. Doch Ende 2012 wurde Rassokha offiziell geschlossen. Reste der AusrĂŒstung wurden zur weiteren Entsorgung und Entsorgung in die Anlage “Vector” verbracht. Ein Teil des Alt-Metalls wurde zudem von Bewohnern nahegelegener Siedlungen geplĂŒndert. Momentan hat nur Buryakovka noch mehr komplett erhaltene AusrĂŒstungsteile aus der Zeit des UnglĂŒcks gelagert. Allerding ist es weitaus schwieriger, dorthin zu gelangen, als es in Rassokha der Fall ist.

Die Fahrzeugflotte – ein wichtiger Teil bei der Dekontamination

Die Explosion des vierten Reaktors des Kernkraftwerks Tschernobyl, das sich auf dem Territorium der Ukrainischen SSR (heute Ukraine) befindet, ereignete sich am 26. April 1986.

Mitarbeiter, die mit der Aufgabe betraut waren, die PlÀtze zu reinigen, an denen sich zu stark verstrahlte Fahrzeuge befanden, entschieden, diese in der Erde zu vergraben.  So enstand der Fahrzeug-Friedhof von Tschernobyl. Das Problem aber ist, dass eben nicht alle Fahrzeuge unter der Erde gelandet sind. Viele Fahrzeuge wurden einfach an Ort und der Stelle gelassen, an der sie nach der Katastrope abgestellt wurden.

Tschernobyls Fahrzeug-Friedhöfe sind sehr gefÀhrlich

Die AusrĂŒstung an der OberflĂ€che ist aber weitaus gefĂ€hrlicher, als die im Boden liegende Technik. Sie zieht außerdem die Aufmerksamkeit von allerhand Leuten an, die nach schnellem Profit Ausschau halten. So gingen GerĂŒchte herum, dass einiges an Technik verschwunden sei und die Frage nach dem “Wohin?” erregte große Sorge bei Wissenschaftlern in aller Welt.

Neugierige, die keine Angst vor der Strahlung haben und kommen, um einen Blick auf die verstrahlte Technik zu werfen, fragen sich oft, ob es möglich sein könnte, die Maschinen irgendwann zu verwerten und fĂŒr einen guten Preis zu verkaufen. Viele GeschĂ€ftsleute nutzen zudem die Gelegenheit, sich den AusrĂŒstungs-Friedhof aus der Satellitenperpektive anzuschauen und sind sehr daran interessiert, einen so wertvollen Schatz, wie die in Tschernobyl verlassenen Fahrzeuge, zu erwerben.

Doch Angaben der Regierung von Tschernobyl zufolge, bleibt der Schrott auf ewig begraben. Aufgrund des kolossalen Ausmaßes der Verstrahlung werden die Fahrzeuge niemals wieder verwendet werden und notfalls ĂŒber Jahrtausende verrosten, bis sie komplett zersetzt sind.


Im Rahmen unserer Radiation City Tour wandern wir durch den ersten Stadtbezirk von Pripjat in Richtung Krankenhaus und zentralem Platz mit dem Kulturhaus. Aber abseits der ausgetretenen Pfade entdecken wir auf unseren Tschernobyl Touren auch neue spannende und mitunter dĂŒstere Orte. Das verlassenes Leichenschauhaus des Zentralkrankenhauses von Pripjat ist wirklich gruselig. Man entdeckt hier z.B. Tische fĂŒr Körperschauen, Einweck-GlĂ€ser, Pathologie-Literatur, kleine Proben in ReagenzglĂ€sern und es ist alles andere als leicht, einen noch furchteinflĂ¶ĂŸenderen Ort in der ausgestorbenen Stadt zu finden.

Dieses ist der Platz, an dem jeder nach dem Tod landet. Selbst in einer gewöhnlichen Stadt jagt einem solch ein Ort schon Angst ein. Ganz zu schweigen wenn dieser gruselige Ort mitten in der Sperrzone von Tschernobyl liegt.

Zum Zeitpunkt des NuklearunglĂŒcks befand sich nur eine einzige Leiche im Haus. Sie wurde noch eilig neben dem GebĂ€udekomplex begraben. Es findet sich bis heute nirgendwo ein Name oder eine Information, wer es war. Das Leichenschauhaus ist Teil des riesigen Krankenhauskomplexes. Nach dem NuklearunglĂŒck blieb ein großer teil des Inventars einfach zurĂŒck.

Bei einem aufmerksamen Rundgang durch das GebĂ€ude findet man Spritzen, Medizin, medizinische StĂŒhle, Betten, Matratzen, Ampullen. Zudem besteht hier eine besondere Verbindung mit der Geschichte, insbesondere zu der schrecklichen Nacht vom 26. April 1986, als das Krankenhaus die ersten verstorbenen Opfer in die Pathologie einlieferte. In den KellerrĂ€umen des Pripjat Krankenhauses befinden sich auch immer noch Kleidung und AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde der Feuerwehrleute, die den Brand auf dem Dach von Reaktor 4 bekĂ€mpften.

All dies weckt einerseits ein ungebrochenes Interesse und andererseits auch ein schauriges, psychisches Unbehagen der Besucher der Sperrzone bei der Erkundung in diesem Objekt.

Unser aller Lebensgeschichten sind schließlich auf die eine oder andere Art mit solchen medizinischen Instituten verbunden. Auf der Entbindungsstation beginnen wir unsere Reise, auf den Krankenstationen werden unsere Wunden und Leiden behandelt. Und schlußendlich, nachdem ein Mensch das Lebensende erreicht hat, endet der Weg im Leichenschauhaus, welches seinerseits ebenfalls ein Teil des Gesundheitssystems darstellt.

Die Pathologische Station in Pripjat war da keine Ausnahme. Sein struktureller Aufbau beinhaltete einen Raum fĂŒr Lagerung, Öffnung und Aufbereitung von Körpern fĂŒr BegrĂ€bnisse – das Leichenschauhaus.


Die dĂŒstere Stimmung in der Sperrzone von Tschernobyl

Das Sperrgebiet rund um das Kernkraftwerk von Tschernobyl ist auch 32 Jahre nach dem UnglĂŒck nicht nur unter Touristen immer beliebter. Selbsternannte “Stalker” – junge Ukrainer, Weißrussen und Russen – schleusen sich immer öfter in die Sperrzone ein. Sie fĂŒhlen sich von der besonderen Endzeit-AtmosphĂ€re des Gebiets magisch angezogen und gehen dort auf Survival-Touren.

Die eigenwillige Bezeichnung “Stalker” stammt höchstwahrscheinlich aus der Reihe Survival-Computergames “S.T.A.L.K.E.R.”, fĂŒr die ein Science-Fiction-Roman, der in der verbotenen Zone spielt, die Vorlage gab. Die “Stalker” sind zumeist junge MĂ€nner unter 30 Jahren, die sich in eigenen Gruppen organisieren und sich ĂŒber Social Networks untereinander ĂŒber ihre Erfahrungen austauschen.

Unerkannt wandern durch die Geisterstadt Pripjat

Viele von ihnen sind mittlerweile sogar regelmĂ€ĂŸig in dem 30 Quadratkilometer großen Areal um den Reaktorblock 4 herum, der sogenannten “Zone”, unterwegs. Um Polizeikontrollen zu entgehen, fĂŒhrt der Weg dorthin 60 Kilometer durch den Wald – zumeist nachts, bei Temperaturen von bis zu minus 5 Grad, umgeben von Wildschweinen, BĂ€ren und Wölfen. Es ist genau dieser Nervenkitzel, der fĂŒr die MĂ€nner den gewissen Reiz ausmacht.

Eine Reise in die Vergangenheit

Vor dem Nuklear-UnglĂŒck am 26. April im Jahre 1986, war Pripjat noch ein Ort mit ca. 50.000 Einwohnern, unweit des zerstörten Reaktors. Die Bewohner ließen alle BesitztĂŒmer zurĂŒck, da sie im Glauben gelassen wurden, nach der Evakuierung wieder nach Hause zurĂŒckkehren zu können. So blieb die Zeit im Ort stehen. Auch wenn vieles ĂŒber die Jahre zerstört oder gestohlen wurde, erzĂ€hlen die ĂŒbriggebliebenen Habseligkeiten ihre eigene Geschichte der ehemaligen Bewohner und bieten die perfekte Spielwiese fĂŒr die jungen “Stalker”.

In Pripjat bleiben sie mitunter bis zu einigen Wochen und leben dort in den verlassenen, teils selbst dekorierten Wohnungen. Neben Survival-Safari-Touren zu den zahlreichen verlassenen StĂ€tten in und rund um das Gebiet, werden alte sowjetische Zeitschriften und BĂŒcher gelesen oder Partys mit Blick auf den Sonnenuntergang ĂŒber TschernobylÂŽs Kernkraftwerk organisiert.

Nervenkitzel mit und ohne Dosimeter

Doch mĂŒssen sie unentdeckt bleiben, denn “die Zone” wird streng bewacht, um zu verhindern, dass kontaminierte GegenstĂ€nde das Gebiet verlassen. Bei ihrem stĂ€ndigen Versteckspiel tragen die “Stalker” StrahlenmessgerĂ€te bei sich, auch wenn sich nur die wenigsten tatsĂ€chlich Sorgen um Strahlung machen. Weitaus gefĂ€hrlicher ist das Einatmen der kontaminierten Luft und das Trinken von kontaminiertem Wasser, denn die jungen MĂ€nner tragen nicht einmal Atemschutzmasken und ignorieren grĂ¶ĂŸtenteils die möglichen Folgen der RadioaktivitĂ€t.

Ohnehin wichtiger ist ihnen der ganz eigene Kick des Survival-Adventures in dieser speziellen Endzeit-Kulisse und das GefĂŒhl dabei, zu den letzten Überlebenden in einer ansonsten fast menschenleeren Welt, in völliger Anarchie, zu gehören.

2011 öffnete die ukrainische Regierung das Gebiet auch fĂŒr Touristen. Seither sind die Stalker nicht mehr ganz allein. Im Gegensatz zu den Touristen, die ihren MĂŒll oftmals liegenlassen und ihre Namen an die WĂ€nde schreiben, bewegen sich die “Stalker”, wie sie behaupten, behutsamer. Sie möchten “die Zone” so bewahren, wie sie ist.


Die einzigartige AtmosphÀre zur Zeit der Mitternachtssonne macht eine Fotoreise nach Norwegen zu einem ganz besonderen Erlebnis. Dazu die gigantische Fjorde, die einsamen StrÀnde auf den Lofoten und magische Polarlichter locken in das skandinavische Land.

Tipps fĂŒr Ihre Reise nach Norwegen

Reisekosten

Viele Leute sind der Meinung, dass Norwegen sehr teuer ist. Das ist richtig, aber erst vor Ort bemerkt man, wie preisintensiv dieses Land wirklich ist. Lebensmittel und Benzin scheinen dabei die teuerste Dinge zu sein. Am Ende der Reise werden Sie feststellen, dass ein Restaurantbesuch sehr teuer ist. Deshalb ist es ratsam, sich nach einer Ferienunterkunft mit integrierter KĂŒche umzuschauen, um sich preiswert Mahlzeiten selbst zubereiten zu können. Gute Tipps fĂŒr Ferienwohnungen zu erschwinglichen Preisen sind Booking.com und Airbnb.

Wenn Sie in Norwegen ein Auto mieten, was ratsam wĂ€re, sollte immer bedacht werden, dass man zusĂ€tzlich zum Mietpreis auch viel fĂŒr Benzin zahlen mĂŒssen. Die aktuellen Benzinpreise finden Sie auf folgender Webseite: https://www.globalpetrolprices.com/Norway/gasoline_prices/

Lassen Sie sich nicht von den hohen Preisen abschrecken. Ein preiswerter Urlaub in Norwegen ist definitiv machbar.

Entfernungen in Norwegen

Norwegen ist ein kleines Land mit nur 5 Millionen Einwohnern. Diese Tatsache lĂ€sst viele glauben, dass auch die Entfernungen innerhalb des Landes relativ kurz sind. Das ist ein Trugschluss! Norwegen erstreckt sich ĂŒber tausende Kilometer und ist damit das weitlĂ€ufigste Land in ganz Europa.

FĂŒr die Planung Ihrer Reise sollten Sie daher unbedingt Google Maps benutzen, um die realen Entfernungen zwischen den einzelnen Zielen genau feststellen zu können. Wichtig dabei ist auch, die Wintersperrungen zu berĂŒcksichtigen. Einige Straßen in Norwegen sind im Winter (Oktober bis Mai) geschlossen. Auf folgender Karte sind die meisten gesperrten Straßen zu sehen: https://www.vegvesen.no/trafikkbeta?lat=60.85897&long=13.21696&zoom=5&listView=false

Buchung von Zugtickets

Sollten Sie in Norwegen mit dem Zug fahren wollen, buchen Sie die Tickets bitte weit im Voraus. Dies ist bereits drei Monate vor Antritt der Reise möglich. Die Zugtickets in Norwegen können sehr teuer sein. Wenn Sie aber das Minipreis-Ticket im Voraus buchen, zahlen Sie normalerweise 200 – 300 NOK fĂŒr die gesamte Strecke.

Wenn Sie zwei Orte am selben Tag bereisen, können Sie diese Fahrten auch mit dem Minipreis-Ticket buchen.

Busfahrten

In etwas abgelegenen Gebieten Norwegens können Sie auch mit öffentlichen Bussen fahren, allerdings fahren diese manchmal nur ein- bis zweimal am Tag. Aus diesem Grund sollten Sie sich die BusfahrplÀne im ebenfalls im Voraus genau ansehen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Auch dies ist ein weiterer Grund, weshalb man sich in Norwegen ein Auto mieten sollte.

Kauf von Lebensmitteln

Sicher ist es möglich, dass man an einer Tankstelle schon mal 10 Euro fĂŒr eine Flasche Wasser und einen kleinen Snack bezahlt, aber in SupermĂ€rkten finden Sie dieselben Produkte auf jeden Fall zu gĂŒnstigeren Preisen. Hier muss auch erwĂ€hnt werden, dass das Leitungswasser in Norwegen sehr gut schmeckt, also sollten Sie immer eine leere Flasche zum NachfĂŒllen dabei haben.

Tageslicht im Norden

Im Norden Norwegens geht die Sonne niemals auf. Es ist nicht stockdunkel, eher wie nach einem Sonnenuntergang. Man sollte bei der Planung seiner AktivitĂ€ten bedenken, dass man nur begrenzte Lichtstunden zur VerfĂŒgung hat.

Oslo und der Besuch der Fjorde

Oslo liegt zwar an einem Fjord, aber wenn Sie diese wunderschönen BerghĂ€nge besichtigen wollen, reisen Sie lieber zur WestkĂŒste. Vielen Menschen fliegen nach Oslo und reisen dann direkt mit dem Auto oder dem Zug zur atemberaubenden WestkĂŒste.

Nordlichter in SĂŒdnorwegen suchen

Nordlichter sehen Sie am besten nördlich des Polarkreises. Im SĂŒden stehen die Chancen dafĂŒr eher schlecht.

Letzter wichtiger Tipp

UnterkĂŒnfte sollten Sie mindestens sechs Monate im Voraus buchen, da gerade in der Hauptsaison die Hotels und Appartements schnell vergriffen sind. So haben Sie die besten Chancen auf preiswerte UnterkĂŒnfte.

Die winterlichen Lofoten, ein Muss fĂŒr jeden Fotoabenteurer

Die winterlichen Lofoten bieten abwechslungsreiche und eindrucksvoll schöne Winterlandschaften.Insbesondere das auch im Winter fĂŒr die geografische Lage vergleichsweise milde Klima bieten Ihnen wunderbar vielfĂ€ltige Möglichkeiten fĂŒr die Fotografie und fantastische, abwechslungsreiche Motive. Die AuslĂ€ufer des Golfstroms sorgen auf den Lofoten auch im Winter fĂŒr angenehme Temperaturen. Diese liegen durchschnittlich bei ca. -1°C. Neben den milden winterlichen Temperaturen bestechen die Lofoten mit Ihren landschaftlichen QualitĂ€ten besonders durch Ihre wunderbaren und wechselnden Lichtstimmungen. Zu bestaunen auf unserer Urbexplorer Lofoten Fotoreise zum magischen Polarlicht.

 


In der Hauptstadt des alten persischen Reiches kann man zahlreiche SehenswĂŒrdigkeiten bestaunen. Die Stadt wurde von Alexander dem Großen niedergebrannt, daher sind die Palastanlagen heute nur noch Ruinen und nicht mehr in ihrer vollen Pracht zu sehen. Dennoch sind diese absolut beeindruckend. Dies ist auch ein Grund, warum die Ruinen von Persepolis zum UNESCO Weltkulturerbe gehören und ein wichtiges touristisches Ausflugsziel im Iran darstellen. FĂŒr die Besichtigung dieser Palastanlage sollte man eine gefĂŒhrte Tour bevorzugen, da es nicht mehr so viele komplette Bauwerke gibt und man von den Guides aufschlussreiche Informationen zu den einzelnen Ruinen bekommen kann.

Apadana – Palast der damaligen persischen Könige

Auch wenn heute nur noch Umrisse der monumentalen Bauwerke zu sehen sind, lĂ€sst sich mit ein bisschen Fanatsie erahnen, wlche Ausmaße die Anlage vor ca. 2500 Jahren angenommen haben muss. Verschiedene Tiere wie Stieren und Löwen, die allerdings menschliche Köpfe besaßen, zierten die SĂ€ulen. Besonders beeindruckend ist die Apadana – der Residenzsitz der damaligen persischen Könige. Auf den ĂŒber hundert verschiedenen Reliefs erkennt man Abbildungen verschiedenster Szenen, in denen Könige mit ihren Untertanen dargestellt sind. Aus diesen Szenen kann man erkennen, dass die Apadana als Empfangssaal genutzt wurde. Andere Reliefs zeigen Soldaten, Wagenlenker mit Pferden sowie verschiedene Völker, wie z. B. Inder oder Griechen, die dem König Geschenke ĂŒberbringen. Interessant ist, dass keine einzige Abbildung vorhanden ist, die eine Kampfhandlung darstellt. Die Apadana ist der Hauptgrund, dass die Persepolis zum UNESCO Weltkulturerbe wurde.

Tor aller LĂ€nder

Der Treppenaufgang zur Terrasse, auf der Persepolis erbaut wurde, gehört zu einem der ersten Bilder, die sich dem Urlauber bieten. Dieser Eingang wird nicht umsonst auch „Tor aller LĂ€nder“ genannt: Hier werden viele verschiedene Bevölkerungsgruppen abgebildet, die zwar in das persische Reich integriert wurden, jedoch ihre eigene Kultur und Lebensweise weiterhin ausĂŒben dĂŒrfen. Deshalb wird das „Tor aller LĂ€nder“ auch als Symbol fĂŒr Toleranz im persischen Reich angesehen. Das Tor wurde in Richtung des Kuh-e-Rahmat, dem „Berg der Barmherzigkeit“ errichtet. Da am Tag des persischen Neujahrsfestes das morgendliche Sonnenlicht genau durch das Tor scheint, geht man davon aus, dass das Tor damals auch eine kalendarische Funktion erfĂŒllte.

Dareios Palast

Dieser Palast gehört zu den besterhaltensten der gesamten Persepolis, da noch deutlich TĂŒr- und Fensteranlagen zu erkennen sind. Ein Grund fĂŒr den heute noch sehr guten Zustand ist die Bauweise aus massiven Steinblöcken, die mehrere Tonnen schwer sind. Ebenfalls berĂŒhmt wurde dieser Palast, der auch „Hundert-SĂ€ulen-Saal“ genannt wird, durch die 100 SĂ€ulen, die einst das Dach trugen. Das Feuer, dass die meisten GebĂ€ude in Persepolis zerstörte, hatte auch etwas Gutes: es beschĂŒtzte ca. 30000 Tontafeln, so dass diese ĂŒber 2500 Jahre erhalten blieben und heute den Forschern interessante Einblicke in den Alltag im persischen Reich gewĂ€hrt. Einige dieser Tontafeln lassen darauf schließen, dass diese riesige Anlage nicht von Sklaven errichtet wurde (Verpflegung und Lohn der Arbeiter).
.

Drei AKW Blöcke mussten bisher abgeschaltet werden

Schon seit lĂ€ngerer Zeit hĂ€ufen sich Störungen in den ukrainischen Atomkraftwerken. So auch am 3. Januar 2018. Diesmal traf es den Block 2 der Anlage in Chmelnickij. In der Folge dieses Störfalls musste am 11. Januar 2018 der Block des Atomkraftwerks „SĂŒdukraine“ abgeschaltet werden, am 19. Januar 2018 folgte der Block 3 des Atomkraftwerks Riwne, das bereits im Oktober letzten Jahres zweimal hintereinander notabgeschaltet werden musste. Die letzte Abschaltung aufgrund eines Störfalls wurde am 20. Januar 2018 im Block 2 des AKW Saporischschja vorgenommen. Somit sind knapp 25 Prozent der ukrainischen Kraftwerksreaktoren von den Havarien betroffen.
Da die AKW’s knapp 60 Prozent des Stroms in der Ukraine erzeugen, stehen somit 15 Prozent der installierten Kraftwerksleitung außerplanmĂ€ĂŸig nicht zur VerfĂŒgung. Fasst man die entsprechenden Ereignisse der zurĂŒckliegenden Jahre zusammen, so geht dabei die Kurve der StörfĂ€lle steil nach oben. Bereits im Jahr 2016 waren doppelt so viele Störungen wie im Jahr zuvor zu verzeichnen. GrĂŒnde dafĂŒr gibt es viele. Einerseits sind die AKW in der Ukraine absolut ĂŒberaltert. Sie wurden zumeist in den 70er und 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts errichtet. Von den bestehenden 15 Reaktoren haben 7 ihre planmĂ€ĂŸige Laufzeit bereits ĂŒberschritten und produzieren nur noch mit Sondergenehmigungen weiter. Weitere 5 haben ihre Laufzeit bis zum Jahr 2023 erreicht. Was danach passiert, weiß niemand.

Kein geordneter RĂŒckbau wegen fehlender finanzieller Mittel

Um in der Ukraine geordnet stilllegen zu können, fehlt die finanziellen Mittel. Atomkraftwerke zurĂŒckzubauen verursacht Kosten in Ă€hnlicher Höhe wie deren Erbauung. Normalerweise hĂ€tte „Energoatom“ RĂŒcklagen aus den laufenden ErtrĂ€gen der Stromproduktion bilden mĂŒssen, um nun die Kosten fĂŒr Stilllegung und RĂŒckbau tragen zu können. Dies ist aber in den vorhergehenden Jahren nie ausreichend geschehen.

Sind die amerikanischen Brennelemente schuld am Risiko?

Warum sich gerade in den ukrainischen Atomkraftwerken derzeit diese StörfĂ€lle hĂ€ufen, erklĂ€ren Experten nur unter der Hand. Die Politik traf die Entscheidung, dass fĂŒr die Reaktoren amerikanische Brennelemente der Firma Westinghouse eingesetzt werden sollen, die in Schweden produziert werden. Offensichtlich gibt es bei jedem Wechsel dieser Teile aber große Schwierigkeiten. Besonders riskant sind nach Expertenmeinungen die Situationen, wenn russische und amerikanische Brennelemente nebeneinander montiert wurden, so berichtet 2017 auch die Washington Times. Westinghouse plante die Lieferung der Brennteilelemente an die Ukraine explizit als Pilotprojekt. Ziel war es, Russland mittelfristig aus den westlichen Staaten, in denen russische Reaktoren stehen, aus dem Markt zu drĂ€ngen. Finnland stellt beispielsweise stellte 2017 die versuchsweise Zusammenarbeit mit Westinghouse aufgrund UnzuverlĂ€ssigkeit wieder ein, zumal die Produkte um ein Drittel teurer sind als die Elemente aus Russland.

Politische Entscheidungen werden zur Gefahr

In der Ukraine ist es bis heute nicht gelungen, die Lieferungen aus Russland vollstÀndig zu ersetzen. Im Jahr 2017 investierte die Ukraine 548 Millionen Dollar in Brennelemente, davon 126 Millionen Euro in amerikanische Produkte. Geht es nach der ukrainischen Regierung, sollen nun auch noch Lieferungen aus China hinzukommen. Somit gehen die Experimente auf Kosten der ukrainischen und auch europÀischen Bevölkerung unaufhaltsam weiter.


Eine spannende Fotoreise in den Iran mit Urbexplorer

Wir brechen zu einer #Urbexplorer Abenteuerreise in das geheimnisvolle Persien auf, ein Land das in den letzten Jahrzehnten nicht im Fokus der Welt stand. Auf unserer #Fotoreise durch den #Iran erkunden wir majestĂ€tische StĂ€dte und farbenfrohe Moscheen, wundervolle BrĂŒcken, prĂ€chtige PalĂ€ste, heilige StĂ€tten fĂŒr die AnhĂ€nger des schiitischen Islam. Die Ă€ltesten StĂ€dte der Welt, Dörfer aus Lehm und heiligen Orte des Zarathustrismus. SehenswĂŒrdigkeiten in Teheran, Kom, Kaschan, Abjane, Isfahan, Mejbod, Chak Chak, Kharanaq, Jazd, Persepolis und Shiraz. Unsere Iran Fotoreise findet wĂ€hrend des „heiligen“ Monats Muharram statt, somit wird es möglich sein, bunte Prozessionen und Trans-Shi’a zu sehen!

Willkommen in Abyaneh, dieses 2500 Jahre alte Dorf ist ein lebendiges Museum

Abyaneh ist ein Dorf am Stadtrand von Natanz, 30 Kilometer westlich von der Autobahn, die Kashan mit Isfahan verbindet. Ein rotes, altes Dorf mit mehrstöckigen Strukturen aus Ton, endlosen verschachtelten Gassen, traditionellen Trachten, verschiedenen antiken Strukturen, hölzernen TĂŒren und Fenstern mit schönen geometrischen Formen. Alles in diesem Dorf ist ein Symbol der Schönheit. Abgesehen von der Schönheit wird das Dorf fĂŒr die bewahrte Kultur und Geschichte geschĂ€tzt, die sich in verschiedenen Formen manifestiert hat, einschließlich der vorherrschenden Trachten, Dialekte und Traditionen des Dorfes.

Ein Fotospaziergang durch die Gassen von Abyaneh

Die traditionellen Lebensweisen, wie beispielsweise dem Abyanaki, einem KostĂŒm fĂŒr Frauen (weißer langer Schal mit bunten Blumenmustern und bunten Kleidern) bis zum lokalen Dialekt (der Elemente der alten „Mittelpersischen„ Sprache bewahrt) und den Festen und Zeremonien haben sich hier bis Heute erhalten. Es ist ein ruhiges Dorf mit nur etwa 300 Einwohnern, die in den Rot schimmernden LehmziegelhĂ€usern leben. Der rötliche Farbton kommt von dem Eisenoxid im Lehm, aus dem die Ziegelsteine ​​hergestellt wurden.

Abyaneh ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit mit eindrucksvollen Fotomotiven

GegrĂŒndet wurde Abyaneh in der Zeit der Sasaniden die sich in den Jahren 224 n. Chr. Bis 651 n. Chr. hier niedergelassen haben. Es wird auch vermutet, das die Zooastrier, die vor arabischen Eindringlingen fliehen mussten, eine Reihe von Dörfern in der Umgebung der nahegelegenen Karkas-Berge grĂŒndeten. Dieser Teil des Irans ist sehr abgelegen aber auch gleichzeitig sehr malerisch gelegen und zieht im Sommer lokale Touristen an, die eine Lebensweise sehen wollen, die anderswo im Iran nicht mehr zu finden sind.

In Abyaneh ist nicht nur die lebendige Kultur wichtig. Das Dorf selbst beherbergt einige wichtige historische GebĂ€ude wie die Jameh-Moschee aus dem 11. Jahrhundert, zwei weitere Moscheen und einen alten Zoroastrischen Feuertempel aus der Sassanidenzeit. Abyaneh ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit und beherbergt eine FĂŒlle von spannenden und eindrucksvollen Fotomotiven die Man in den verwinkelten Gassen findet. Unfall zu spĂ€t gekommen.

 


Prypjat – Eine sozialistische Musterstadt fĂŒr die Mitarbeiter des Kernkraftwerkes

Die im Jahr 1970 fĂŒr die Fabrikarbeiter des Atomkraftwerks Tschernobyl errichtete Stadt Prypjat war von der Katastrophe am stĂ€rksten betroffen. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung lag zum Zeitpunkt des Unfalls bei 25 Jahren und war die Vorzeigestadt der sowjetischen Regierung. Die Stadt verfĂŒgte ĂŒber einen Bahnhof, einen Hafen, ein Krankenhaus und sogar ĂŒber einen VergnĂŒgungspark.  

WĂ€hrend des gesamten Tages nach dem Unfall wurden die 50.000 Einwohner ĂŒber die drohende radioaktive Verseuchung nicht informiert. Nicht einmal Jodtabletten wurden verteilt, die bei Bestrahlungen helfen. Der Nuklearunfall fĂŒhrte dazu, dass in Prypjat das Strahlenniveau auf das Tausendfache der natĂŒrlichen Strahlung stieg. Die Evakuierung der Stadt erfolgte erst am nĂ€chsten Tag, also am 27.4. Um eine Panik zu vermeiden, wurde die Bevölkerung bewusst falsch informiert, indem man ihnen sagte, sie sollten nur das Nötigste mitnahmen, da sie nach drei Tagen wieder zurĂŒckkehren könnten. SpĂ€ter dann wurde entschieden, dass niemand jemals wieder die Stadt betreten darf.

Die Evakuierung der Bewohner war eine gigantische Herausforderung 

Das Problem der Evakuierung bestand darin, dass es nicht genĂŒgend Busse in der Umgebung gab. SpĂ€ter kamen andere aus Teilen der Sowjetunion hinzu, um die 50.000 Bewohner von dort wegzubringen. In weniger als drei Stunden war die Stadt leer. Am 5.5. wurde die Evakuierung der Menschen in der 30 km Zone um das Kernkraftwerk beendet. Heute ist dieser Bereich gesperrt. Lediglich Personen mit einer Genehmigung oder ehemalige Bewohner, die die GrĂ€ber besuchen wollen, dĂŒrfen sich dort aufhalten. Auf eigene Gefahr leben dort heute ca. 100 ĂŒberwiegend alte Menschen. Ca. 3000 Arbeiter sind dort noch in einem speziellen Modus tĂ€tig.

Die Geisterstadt Prypjat heute ist eine Reise in die Vergangenheit 

Heute ist Prypjat eine Geisterstadt. Trotz allem oder vielleicht gerade deshalb hat sie einen eigenen Charme, eine eigene AtmosphĂ€re. Im Gegensatz zu den anderen Dörfern in der NĂ€he der Anlage wurde sie nicht dem Erdboden gleich gemacht.  Trotz Überwachung der Stadt durch Polizei und Armee konnten Raube und PlĂŒnderungen nicht verhindert werden. Besonders nach 1991 als die Zone nach der Abspaltung der Ukraine von der Sowjetunion einzige Zeit unbewacht war, wurde Prybjat ausgeplĂŒndert. Es gibt heute dort keine Wohnung mehr, die Dieben nicht zum Opfer gefallen ist. Gleiches gilt fĂŒr die bis zum Jahr 1994 funktionierende militĂ€rische Fabrik namens Jupiter.  

Ein Spaziergang durch Prypjat ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Überall findet man zeitgenössische Inschriften, Kennzeichen, LehrbĂŒcher und Bilder. Besonders Zitate und Bilder von Lenin sind allgegenwĂ€rtig – in KulturhĂ€usern, im Hotel, im Krankenhaus und der Polizeistation sowie in Schulen und KindergĂ€rten.  

Die Dörfer in der unmittelbaren Umgebung erinnern an Siedlungen aus dem 19. Jahrhundert und sind teilweise so bewachsen, dass man sie von der Straße nicht einmal richtig erkennen kann. Dies zeigt wieder einmal, dass die Natur sich alles zurĂŒckholt. Mittlerweile ist die Sperrzone zu einem riesigen inoffiziellen Naturschutzgebiet geworden, indem Wildtiere frei leben können. Hier leben neben Przewaksi-Pferden auch BĂ€ren, Wölfe, Sumpfschildkröten, Adler und Elche.


Ein verlassenes Jagdschloss auf unserer Lost Places Fototour

Auf unserer vergangenen Lost Places Fototour in Polen entdeckten wir diesen wunderschönen geheimen Ort. Das verlassene Jagdschloss wurde im Jahre 1852 fĂŒr den Prinzen Wilhelm Braunschweig-Oels, von polnischen Architekten KarƂowski entworfen und gebaut. Es ist eines der wertvollsten BaudenkmĂ€ler in der Region. Das Jagdschloss wurde auf dem Fundament eines zweigeschossigen Kellers zusammengesetzt und teilweise als Fachwerkhaus mit Ziegeln erbaut. Die Besonderheit hier ist das es mit eigens aus Afrika importierter Rinde von Korkeichen ausgekleidet wurde. Es gibt nur zwei GebĂ€ude in Europa, wo diese Bauart angewendet wurde. Auf der Frontseite fanden wir zwei VordĂ€cher die mit BaumpfĂ€hlen gestĂŒtzt in das Gesamtensemble des Schlosse integriert wurden. Auf der RĂŒckseite, mit Blick zum Park befindet sich eine lauschige mit Weinlaub bewucherte Terrasse. Im Inneren gibt es ein großes Billardzimmer, das Schlafzimmer des Prinzen und fĂŒnf GĂ€stezimmer. Die Treppen sind aus Holz mit filigran geschmiedeten GelĂ€ndern aus Eisen.

Nach der Wende begann der Verfall

Im Jahr 1885 ĂŒbernahm das Jagdschloss Baron Daniel von Diergardt. Dieser erweiterte den Bau  um einen Speisesaal und in den Jahren 1902-1903 wurde der markante fĂŒnfstöckige Turm mit einer Aussichtsplattform gebaut. In einem FlĂŒgel des Turms wurde die Bibliothek und das BĂŒro des Barons untergebracht. Im zentralen Teil des Jagdschlosses fanden wir vier Zimmer mit original Holzdecken mit dekorativen Wandmalereien. Bis 1945 gehörte das Jagdschloss der Witwe Agnes von Diergardt. Nach dem Tod der Baronin von Diergardt im Jahr 1945 wurde das Schloss von der sowjetischen Armee besetzt. In den Nachkriegsjahren diente das Jagdschloss als Unterkunft fĂŒr Kriegsgefangene, die im Forstrevier gearbeitet haben. Danach diente das Jagdschloss mit kurzen Unterbrechungen als Forstschule bis Juni 1975. Das Schloss blieb aber im Besitz der staatlichen Forstgesellschaft. In den Jahren 1975-1988 wurde das Schloss als staatliche Berufsschule fĂŒr Förster genutzt, danach in den Jahren 1988-1992 als Hotel fĂŒr die Waldarbeiter. Seit 1992 ist das Jagdschloss geschlossen und an eine Privatperson verkauft worden. Rund um das Schloss erstreckt sich ein Park, dieser wurde Mitte des neunzehnten Jahrhunderts im englischen Stil gestaltet mit einer FlĂ€che von 10,1 Hektar. Es wachsen im Park etwa 55 Baumarten und 20 Arten von StrĂ€uchern dort.

Eine Gruppe Aktivisten kĂ€mpft fĂŒr die Rettung und Restaurierung

Derzeit befindet sich das verwunschene Jagdschloss in privaten HĂ€nden. Nach Angaben des Vereins, kĂŒmmert sich der EigentĂŒmer nicht um das Anwesen, denn das Schloss verfĂ€llt immer mehr und die Gefahr das es durch einen Brand zerstört wird ist sehr hoch. Selbst die Sicherungsmaßnahmen werden von dem EigentĂŒmer strĂ€flich vernachlĂ€ssigt. Das Alleinstellungsmerkmal des Jagdschlosses ist, das es das einzige in Polen und einer der drei in Europa verbliebenen ist, dessen Fassade aus Holz zusĂ€tzlich noch mit Eichenrinde ummantelt ist.Leider hat nach vielen Jahren mangelnder Pflege die Bausubstanz stark gelitten. Die zwischenzeitliche Hoffnung das der PrivateigentĂŒmer nach den vielen Worten endlich Taten folgen lĂ€sst und das Baudenkmal endlich im Sinne des Denkmalschutzes restauriert ist zusehends verflogen.

Der Verein ist in dieser Hinsicht sehr aktiv und macht Druck, bei dem EigentĂŒmer, bei den Behörden und beim Denkmalschutz. Das zweite Problem ist wieder mal das liebe Geld, Man muss telefonieren, Briefe schreiben, Berater engagieren, Gutachter, RechtsanwĂ€lte, zu Behörden fahren und die Öffentlichkeit mobilisieren. Eure Spende wĂŒrde dem Verein sehr helfen das hier wieder leben eingehaucht wird und dem mĂ€rchenhaften Jagdschloss nicht das letzte StĂŒndlein geschlagen hat.

Der Verein zur Rettung des Jagdschlosses ist eine nichtstaatliche, gemeinnĂŒtzige Organisation, die seit 23 Jahren besteht, um die schwierige Situation des historischen Denkmals erfolgreich lösen möchte. Die Mitglieder verfĂŒgen ĂŒber umfangreiche Erfahrungen in zivil-, straf- und verwaltungsrechtlichen Fragen und sind sehr zuversichtlich eine Rettung in letzter Minute zu erreichen.  Als soziale Organisation sind wir auf Ihre WohltĂ€tigkeit angewiesen. Informationen zur Spendenaktion findet Ihr hier: https://pomagam.pl/en/ratujmymojawole

 


Einzigartige Bergpanoramen, quirlige StÀdte und uralte Klöster

Unsere Fotoreise nach Georgien wird euch immer in Erinnerung bleiben. Wir brechen auf in unbekanntes Terrain, an Orte, die sich auf Karten nur selten oder gar nicht finden lassen an der Grenze zwischen Europa und Asien. Das Land bietet euch wahrlich viel wie zum Beispiel uralte Klosteranlagen, Überreste der ehemals blĂŒhenden StĂ€dte, die Teil der Seidenstraße bildeten, malerische Bergdörfer im Kaukasus, dĂŒstere Industrieruinen, grandiose Landschaftsaufnahmen und die quirligen Gassen von Tbilisi. Uralte Klöster, verlassene IndustriedenkmĂ€ler und mĂ€rchenhafte Kirchen gepaart mit der Tradition des Weinanbaus und die georgische Handwerkskunst machen eine Reise in dieses schöne Land zu einem besonderen Reiseziel was Massentourismus noch nicht entdeckt ist.

Kaukasus und Georgien Rundreise mit Urbexplorer

Auf unserer Erkundungsroute liegt auch der Besuch einer geheimnisvollen Felsenstadt im SĂŒden des Landes und unweit der Grenze zur TĂŒrkei. In der NĂ€he der Festung Tschertwisi die mit mehr als 2000 Jahren eine der Ă€ltesten Festungen Georgiens ist, erreicht man wenn man entlang des Flusses Mtkwari fĂ€hrt, die Klosterstadt Wardsia. GegrĂŒndet wurde diese ursprĂŒnglich als Festungsstadt unter König Giorgi III. Der spĂ€tere Ausbau des Klosters erfolgte auf Initiative der in Georgien besonders verehrten Königin Tamar. Wardsia spielte zu dieser zeit eine bedeutende Rolle im politischen, religiösen und kulturellen Leben des Landes.

Die geheimnisvolle Felsenstadt Wardsia

Die Klosterstadt erstreckt sich ĂŒber eine LĂ€nge von 900 Metern und einer Höhe von 40 Metern ĂŒber insgesamt 7 Ebenen und besteht aus hunderten RĂ€umen. Diese sind ĂŒber BrĂŒcken, Tunnel, und zahlreiche treppen miteinander verbunden. Es gab in der Klosterstadt eine Apotheke und einen Weinkeller. Im Zentrum der Festung befindet sich die Kirche mit wunderschönen Wandmalereien die dem meister Giorgi zugeschrieben werden und auf das 12 Jahrhundert datiert werden. Direkt hinter der Kirche befand sich zu dieser zeit ein von Mineralquellen im Berginneren gespeistes Wasserreservoir. Das Wasser diente dem tĂ€glichen Bedarf und wurde als heilig betrachtet. In der BlĂŒtezeit der Anlage lebten hier etwa 700 Mönche.

Bei Angriffen von Feinden konnten sich bis zu 4000 Menschen in den Höhlen verstecken. Durch die hervorragende Infrastruktur konnten sich diese ĂŒber eine lange Belagerungszeit selbst versorgen. Eine lange zeit galt Wardsia als uneinnehmbar, dies Ă€nderte sich aber im 16 Jahrhundert als die Höhlenstadt zuerst von den Persern und dann von den TĂŒrken eingenommen und geplĂŒndert wurde.


Tschernobyl – Wie sieht es heute dort aus?

Bis heute ist es verboten, diese Zone zu betreten. Einzig den ehemaligen Bewohnern, die die Friedhöfe in der Sperrzone besuchen wollen oder Personen mit einer speziellen Genehmigung ist der Zutritt gestattet. Die wenigen Bewohner sind meist Àltere Menschen mit einem Durchschnittsalter von 85 Jahren die dauerhaft in der Sperrzone leben. Diese sogenannten Einsiedler, von denen etwa 150 in den ehemaligen Dörfern im 30 Kilometer Radius wohnen, tun dies auf eigenes Risiko und werden nur geduldet. Zeitweise arbeiten im Kraftwerk und in der Zone selbst bis zu 1000 Menschen, allerdings unter speziellen Bedingungen. Die meisten von ihnen pendeln jeden Tag vom nahegelegenen Slavutych zur Arbeit im Kraftwerk, andere halten sich bis zu zwei Wochen im Sperrgebiet auf und werden dann von der nÀchsten Schicht abgelöst.

Wird Pripyat jemals wieder bewohnbar sein?

Pripyat Ă€hnelt heute einer Geisterstadt, ein verlassener Ort mit einer einzigartigen AtmosphĂ€re. Alle umliegenden Dörfer wurden nach der Katastrophe von speziellen Panzern dem Erdboden gleich gemacht, bis auf die Stadt Pripyat. Heute erinnern nur noch Tafeln auf der Straße oder Kartenmarkierungen an diese Dörfer. Die Ruinen von Pripyat werden, wie die gesamte Sperrzone von insgesamt 30 km, von MilitĂ€r und Polizei bewacht und kontrolliert. Nach dem Zerfall der Sowjetunion umd im Zuge der Wirren im Zusammenhang mit der UnabhĂ€ngigkeit der Ukraine und aller Nachfolgestaaten der GUS wurde in diesem Gebiet sehr viel gestohlen und geplĂŒndert. Dies war das Ergebnis der unklaren ZustĂ€ndigkeiten zu dieser Zeit. Vor allem im Jahre 1991 wurden Pripyat von Dieben heimgesucht. Heute gibt es dort keine GebĂ€ude mehr, das nicht geplĂŒndert wurde. Am Stadtrand steht noch eine militĂ€risch genutzte Fabrik namens Jupiter. Diese war bis 1997 noch in Betrieb, heute ist sie genauso leer geplĂŒndert wie alles in Pripyat. Gleiches kann man von sĂ€mtlichen SchrottplĂ€tzen behaupten, es wurden zum Teil hochgradig verstrahlte Metalle abtransportiert.

Eine Zeitreise 30 Jahre danach – Ein Fotospaziergang

Die Stadt ist allerdings noch voll von Papieren, BĂŒchern und Schautafeln aus den 80er Jahren. Man kann noch heute Bilder oder Parolen von Lenin finden, zum Beispiel im Haus der Kulturen, im Krankenhaus und in Schulen und KindergĂ€rten. Durch Pripyat zu spazieren gleicht einer Zeitreise. Man kann sich ausmalen, wie es in dieser Stadt gewesen sein muss mit fast 50.000 Einwohnern. Pripyat ist heute wohl die die bekannteste Geisterstadt der Welt. Aber die Natur sorgt dafĂŒr, dass sie nicht tot ist.


Georgien fĂŒhrt ab 2018 den “TÜV” fĂŒr Autos ein

Auf unserer Fotoreise durch Georgien und dem Kaukasus waren sie an jeder Ecke sichtbar, die altertĂŒmlichen verrosteten Fahrzeuge aus sowjetischer Produktion. Doch damit ist jetzt Schluss. Um den Umweltschutz und die Verkehrssicherheit zu verbessern, fĂŒhrt Georgien eine landesweite regelmĂ€ĂŸige PrĂŒfung der Verkehrstauglichkeit von Autos ein. Die PrĂŒfung wird ab Januar 2018 zur Pflicht fĂŒr jeden Autobesitzer sowie auch fĂŒr die Hersteller neuer Modelle. Bisher war die PrĂŒfung eines Fahrzezuges in Georgien immer freiwillig, denn eine verpflichtende PrĂŒfung der Verkehrstauglichkeit wurde im Jahr 2004 abgeschafft. Bis heute gab es somit keine verpflichtenden PrĂŒfmechanismen um Kraftfahrzeuge zu prĂŒfen.

Mit Blick auf das nĂ€herrĂŒcken an die EU und die Beitrittsbestrebungen des Landes, ist dies ein weiterer wichtiger Schritt fĂŒr Georgien. Im Jahr 2014 unterzeichneten Georgien und die EU ein Assoziierungsabkommen, dieses ist im Jahr 2016 feierlich in Kraft getreten.  Ein Punkt in diesem Abkommen betrifft auch die Umwelt und Sicherheitsstandards bei Kraftfahrzeugen, das Georgien dazu verpflichtet, die gesamte Autolandschaft auf europĂ€ische Standards zu setzen. Denn der CO2 Ausstoß von alten Autos ist einer der Hauptfaktoren fĂŒr die Luftverschmutzung im Land.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verringerung der hohen Unfallzahlen auf den Straßen und die Investition in die Sicherheit im Straßenverkehr.

Eine Fotoreise durch den Kaukasus

Da ich so viel Material ĂŒber Autos in Georgien habe beschrĂ€nke ich mich mal auf dieses Land und bringe die Ukraine spĂ€ter. NatĂŒrlich fahren im modernen Georgien junge Autos aus aller Welt. Um die gesamte georgische Autolandschaft auf europĂ€ische Standards zu setzen wird ab Januar 2018 die PrĂŒfung der Verkehrstauglichkeit eingefĂŒhrt. Wird von der EU im Assoziierungsabkommen verlangt. Okay, aber noch ist es nicht so weit und das eine oder andere Rat Car macht die Straßen unsicher. Ein Teil geht bei georgischen Autos immer, die Hupe. Wer zuerst hupt hat Vorfahrt! … oder so Ă€hnlich.
Fangen wir mal mit den LKWs an, die aus einem Block gefeilten sowjetischen Teile gehen scheinbar nie kaputt.
Link: Auf nach Georgien 

Wenn dann doch mal etwas den Geist aufgibt kann man die zahllosen WerkstÀtten oder die am Wegesrand liegenden Ersatzteile in Anspruch nehmen. Man flickt sich sein Auto zusammen und weiter geht es.

Immer wieder sehe ich alte Bekannte aus meiner Jugend. Die Transporter wurden meist von der Sowjetarmee genutzt und Wolga fuhren die BegĂŒnstigten.

Es gab liebevoll restaurierte GelĂ€ndewagen mit dem russischen BĂ€ren als KĂŒhlerfigur, oder auch mal ein Polizeiauto mitten im Gebirge auf ĂŒber 2000 Meter. Und eine Planeta.
Also nicht so trist wie in Deutschland wo man mit dem SUV ins Fitnessstudio zum Spinning fÀhrt.

Was gab es sonst noch bemerkenswertes? Ein paar Öl Laster aus dem Iran vielleicht, am Straßenrand zum Verkauf abgestellte Oldtimer und nicht zu vergessen die HornissenschwĂ€rme von Mitsubishi Allrad in den Gebirgen. Ganz einfach. Man reißt die vorhandene Seilbahn ab, weil die den Frieden der Bergkirchen stört. Jetzt kauft man sich ein Allrad und kann sich mit den Touristen den Lebensunterhalt verdienen.

Zum Schluss noch das Highlight unserer Abenteuertour nach Georgien. Der Schrauber und Sammler vor dem Herrn. Sein Garten und sein Hof ist eine wahre Fundgrube fĂŒr Oldtimer. Sein ganzer Stolz ist ein VW Bus. Der fĂ€hrt auch noch. Als wir ihn trafen steckte er gerade kopfĂŒber in einem GAZ-66.
Im Gartenbild links könnte ein BMW 320 oder326 sein. Irgendwie in den dreißiger Jahren gebaut. Vielleicht sogar in Eisenach. Das fette schwarze Teil erinnert etwas an einen Tschaika, aber die LinienfĂŒhrung passt nicht ganz. Rechts dann ein Lada. Dann ein GAZ M20, ein Jeep Willys (aus den 40ern), ein Skoda und ein Moskwitsch. Wer noch andere Typen erkennt kann sich gerne bei mir melden.
Und wer eine Reise nach Georgien buchen möchte klicke bitte hier.


Ein Fotospaziergang durch Tbilissi

Die wunderschöne Hauptstadt der Republik Georgien im SĂŒdkaukasus, hat es in die Liste der zehn Orte geschafft, die man im Jahr 2018 unbedingt besuchen sollte. Das jedenfalls sieht das Magazin National Geografic so, das die Top Ten Liste erstellt hat. Das Magazin begrĂŒndet seine Wahl damit, daß in Tbilissi immer noch ein authentischer Charme erhalten werden konnte. Zu sehen ist das in seinen malerischen Gassen, der Architektur, die einen Kontrast aus der Jahrhundertwende bildet. Zum einen mit gemauerten StadthĂ€usen und den typischen Holzbalkonen und sozialistischem Brutalismus auf der anderen Seite. Nicht zu vergessen die alten SchwefelbĂ€der in der historischen Altstadt, die leckeren großen Teigtaschen (Chinkali) die mit Hackfleisch und Koriander gefĂŒllt sind und in einer krĂ€ftigen BrĂŒhe gekocht und der herzllichen Gastfreundschaft der Menschen.

Spannende Kaukasus Reisen nach Georgien

Liebe Fotofreunde und Entdecker! unsere Fotoreise nach Georgien wird euch immer in Erinnerung bleiben. Wir brechen auf in unbekanntes Terrain, an Orte, die sich auf Karten nur selten oder gar nicht finden lassen an der Grenze zwischen Europa und Asien. Diese Orte sind außergewöhnlich und zugleich völlig Real. Das Land bietet euch wahrlich viel wie zum Beispiel uralte Klosteranlagen, Überreste der ehemals blĂŒhenden StĂ€dte, die Teil der Seidenstraße bildeten, malerische Bergdörfer im Kaukasus, dĂŒstere Industrieruinen, grandiose Landschaftsaufnahmen und die quirligen Gassen von Tbilisi. Uralte Klöster, verlassene IndustriedenkmĂ€ler und mĂ€rchenhafte Kirchen gepaart mit der Tradition des Weinanbaus und die georgische Handwerkskunst machen eine Reise in dieses schöne Land zu einem besonderen Reiseziel was Massentourismus noch nicht entdeckt ist.

 


Hallo liebe Freunde der Fotografie, speziell der Menschenfotografie

Am 25. MĂ€rz 13:00 bis ca. 17:00 planen wir einen Workshop im alten Stadtbad von Leipzig. Der Workshop wird von Matthias Hellebrandt durchgefĂŒhrt.
An einem Model werden wir die Arbeit am Model (Kommunikation) und Lichtsetzung besprechen.
Bei der Lichtsetzung wird es im 1. Teil um verfĂŒgbares natĂŒrliches Licht (Available Light) und im 2. Teil um kĂŒnstliches Licht (Blitze) gehen.
FĂŒr den 2. Teil wird eine Kamera mit Blitzschuh benötigt.

Zu Beginn werden wir kurz die Grundlagen der manuellen Kameraeinstellungen besprechen.
Ein lichtstarkes Objektiv und ein Stativ vereinfachen die Arbeit mit verfĂŒgbarem Licht.
Wer eigene Funkauslöser besitzt, bitte mitbringen.
Die Lichtsets können durch Tethering (Funkverbindung) am Tablet analysiert werden.
Ein Modelvertrag fĂŒr nichtkommerzielle Bildrechte wird vorliegen.
Die Workshop Dauer wird ca. 4 Stunden betragen.
Der Preis liegt bei 100 Euro.
Zur Buchung geht es hier


Der heldenhafte Einsatz der Hubschrauberpiloten beim Supergau von Tschernobyl

Kurz nach dem Super-GAU im Kernkraftwerk von Tschernobyl wurden etliche Hubschrauber eingesetzt. Ihre Aufgabe war SandsÀcke in die klaffende Reaktorschlucht abzuwerfen. Die Besatzung riskierte  bei diesen gefÀhrlichen EinsÀtzen oft das Leben.

Am 26. April 1986 ereignete sich im Kernkraftwerk Tschernobyl die bisher grĂ¶ĂŸte nukleare Katastrophe. Um den havarierten Reaktorblock 4 aus der Luft zu versiegeln, wurden MilitĂ€rhubschrauber eingesetzt. Die Besatzungen waren hĂ€ufig extremer Strahlung ausgesetzt. Der damalige Stabschef der LuftstreitkrĂ€fte des MilitĂ€rbezirks Kiew, Kommandeur der Hubschrauberstaffel und Leiter der Operation zur Löschung des brennenden Reaktors aus der Luft, General Nikolai Antoschkin, wird die Erinnerung an die schrecklichen Stunden und Tage nicht mehr los. Der Codename „Kubok“ hat sich in tief in sein Bewusstsein eingebrannt und lĂ€sst ihn nicht mehr los.

Alles begann am Abend des 26. April 1986, 16 Stunden nach der Explosion: Nikolai Antoschkin stand in der nahegelegenen Stadt Pripjat auf dem Dach des zehngeschossigen Hotels “Polisya” und beobachtete aus der Ferne das Lodern eines dunkelroten Feuers, aus dem ein gigantischer schwarzer Rauchkegel in den Himmel stieg. Er stammte vom gerade einmal anderthalb Kilometer entfernten explodierten Reaktorblock 4 und warf unsichtbare Todesstrahlen. Die Werksfeuerwehr hatte zwar die Flammen rund um den Reaktor gelöscht, doch im Reaktorinneren brannten noch immer 2 500 Tonnen Graphit mit ĂŒber 3 000 Grad Celsius und leiteten eine gigantische Kernschmelze ein.

Es war ein Wettlauf gegen die Zeit um eine Kernschmelze zu verhindern

Sowjetische Atomexperten schlugen als erstes vor, den Reaktor mit einer Sandschicht zu versiegeln. An den havarierten Reaktorblock konnte man jedoch nur aus der Luft herankommen. Die Zeit drĂ€ngte, weswegen Hubschrauber möglichst schnell damit beginnen sollten, SandsĂ€cke ĂŒber dem glĂŒhenden Krater abzuwerfen. UnverzĂŒglich wurde ein Hubschraubergeschwader angefordert. Mehrzwecktransporthubschrauber vom Typ Mi-6 und Mi-8 setzten den Befehl unverzĂŒglich um und trafen bei widrigen Flugbedingungen – Nacht, Gewitter und niedrige Wolkendecke – auf dem nĂ€chstgelegenen MilitĂ€rflugplatz ein. Die Besatzungen bestanden aus erfahrenen Piloten, die ihre Feuertaufe gerade in Afghanistan bestanden hatten.

Mit den ersten beiden Mi-8-Helikoptern, die von Oberst Boris Nesterow und Oberst Alexander Serebrjakow gesteuert wurden, unternahmen die Mitglieder der in aller Eile gebildeten Regierungskommission einen Erkundungsflug ĂŒber dem Atomkraftwerk. Gleichzeitig wurde die RadioaktivitĂ€t ĂŒber Reaktorblock 4 in ihrem Höhendiagramm bestimmt. Die Auswertung ergab, dass die Hubschrauber zum Abwerfen der SandsĂ€cke drei bis vier Minuten im Schwebeflug ĂŒber dem strahlenden Reaktor verharren mussten. In dieser Zeitspanne wĂŒrden die Piloten bei jedem Flug einer Strahlendosis von 200 bis 800 Millisievert (mSv) ausgesetzt sein. Schon das lĂ€ge mindestens 50-mal ĂŒber der maximal erlaubten Jahresdosis eines Atomkraftwerkers. Und es waren sehr viele FlĂŒge notwendig.

Schon bald steuerte der erste Hubschrauber mit SandsĂ€cken beladene Hubschrauber das Ziel an. Mit einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometern flog die Mi-8 direkt auf Block 4 zu und schwebte in 110 Metern Höhe ĂŒber dem zerstörten Reaktor. Die RadioaktivitĂ€t war so hoch, dass das Dosimeter, dessen Anzeige Strahlungswerte bis zu 5 Sievert (Sv) registrieren kann, voll ausschlug und danach seinen Dienst versagte.

Der tragische Hubschrauberabsturz – es war menschliches Versagen

Der erste Hubschrauber sackte im Horizontalflug ĂŒber dem Epizentrum plötzlich 30 Meter in die Tiefe. Alle hielten den Atem an, denn die enorme Lufttemperatur verringerte abrupt die Schubkraft der RotorblĂ€tter. Doch der erfahrene Pilot konnte die Maschine rechtzeitig abfangen. Der durch ein Seil im Frachtraum gesicherte Bordmechaniker erstarrte zunĂ€chst beim Blick in das nukleare Inferno, doch er konnte noch geistesgegenwĂ€rtig die SandsĂ€cke abwerfen. Hochgewirbelter Staub und radioaktive Graphitasche setzten sich sofort in den Atemwegen der Besatzung fest. Damit konnten sie sich nicht lange aufhalten, denn ihnen folgte bereits der nĂ€chste Helikopter. 27 Hubschrauber, die jeweils in Dreiergruppen starteten, waren ununterbrochen im Einsatz.

Unerwartet stellte sich heraus, dass die immer dicker werdende Sandschicht die Temperatur im Inneren des havarierten Reaktors ansteigen ließ. Die Wissenschaftler berieten und entschieden, nur noch Blei abzuwerfen. GeneralstabsmĂ€ĂŸig wurde aus der gesamten Sowjetunion Blei herbeigeschafft. Es wurde in Form von Barren, Blöcken oder gesacktem Bleikies geliefert. Erst jetzt konnten die Piloten eine Art von Strahlenschutz bauen. Sie schoben Bleiplatten unter die Sitze und legten die Bodenplatten der Hubschrauber damit aus. Doch da waren schon hunderte FlĂŒge unternommen und hunderte Tonnen FĂŒllmaterial ĂŒber dem Reaktor abgeworfen.

Am Ende eines Einsatztages wurde die gesamte Flugtechnik dekontaminiert, die Besatzungen mussten in die Sauna. Jeder, der in der Evakuierungszone zu tun hatte, bekam tĂ€glich neue Uniform und ein Paar Schuhe. „Wenn bei einem Piloten die Einmaldosis 370 mSv ĂŒberschritt, nahm ich ihn aus dem aktiven Flugdienst und wies ihm einen nicht strahlenexponierten Arbeitsplatz als Dispatcher auf den Start- und LandeplĂ€tzen zu,” beschreibt Nikolai Antoschkin seine Sorge um seine Piloten.

Trotz der ĂŒbermenschlichen Aufgaben, die die BewĂ€ltigung der Katastrophe erforderte, verlief der Krieg gegen den unsichtbaren Feind erfolgreich. Zu einem operativen Unfall kam es erst und zum einzigen Mal im Herbst 1986. Die erste Wand des Sarkophags ĂŒber Block 4 war fertig, und Hubschrauber mussten ihn mit einer Deaktivierungslösung besprĂŒhen und flogen dazu dicht an den Betonmantel heran. Als die Besatzung einer Mi-8 den Ausleger eines 160 Meter hohen deutschen Schwerlastkrans unterquerte, verfing sich das Heck ihres Hubschraubers in der Krantrosse, und sie stĂŒrzten ab. Alle Besatzungsmitglieder – Vladimir Vorobiev, Alexander Jungkin, Leonid Khristich und Nikolai Ganzhuk wurden getötet. Die operative FĂŒhrung entschied, dass der Tod der Mannschaft als Verschlusssache zu behandeln sei. NatĂŒrlich wurde der tödliche Unfall in der sowjetischen Presse mit keinem Wort erwĂ€hnt.

Im Zuge der VerĂ€nderungen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion sind immer mehr Details dieses schrecklichen Unfalls ans Tageslich gekommen. AllmĂ€hlich sickerten immer mehr Informationen und Bildmaterial zum Absturz an die Öffentlichkeit. In dieser Zeit wurde auch ein Denkmal zum Gedenken an die Helden erbaut.

Vor kurzem wurde nach mehr als 31 Jahren, bei Vorbereitungsarbeiten zur Demontage des Block 4, der Heckpopeller des 1986 abgestĂŒrzten Hubschraubers entdeckt. Der Popeller stĂŒrzte auf das Dach der Turbinenhalle des Block 4, dieser war aber so stark kontaminiert das man diesen unverzĂŒglich mit unmengen Beton zugemauert hat. Es wird gerade diskutiert dieses StĂŒck Geschichte zu reinigen und einem Museum als mahnnendes Exponat zur VerfĂŒgung zu stellen. Fotonachweis: www.chnpp.gov.ua


Trolle, Feuer und Eis auf unseren Island Fotoreisen!

Zehn hartgesottene Fotografen, ein Urbexplorer Expeditionsbus, neun Tage Island Fotoreise auf der Suche nach einzigartigen Fotomotiven. Auf unseren Tagesetappen werden wir immer spontane Stopps einlegen und interessantes auf der Fahrtroute fotografieren zu können. Wie beispielsweise diesen spektakulÀren Krater auf unserer Erkundungsroute.

Der spektakulÀre Kerid Vulkankrater

Der KeriĂ°, ist ein 55 Meter tiefer Vulkankrater der etwa 3000 Jahre Alt ist. Er ist ein Bestandteil einer Gruppe von Vulkanen die sich TjarnarhĂłlar nennen. Wissenschaftler waren bis vor kurzem der Meinung, dass KeriĂ° ein Explosionskrater sei. Diese entstehen meist bei kurzen aber heftigen VulkanausbrĂŒchen. Heute wird die Ansicht vertreten, dass Kerid ursprĂŒnglich ein riesiger Schlackekrater war und mindestens die halbe Menge an Lava und Geröll im Gebiet TjarnahĂłlahraun vom Kerid Vulkankrater stammt.

Das heutige Aussehen bekam der Krater vermutlich gegen Ende des Ausbruchs, als eine große Ansammlung von Lava unter dem Krater abfließen konnte und dies die Lavadecke zum Einbruch brachte. Tief unten in der Mitte ist der Krater mit Grundwasser gefĂŒllt. Auf einen Trampelpfad kann man bequem um den Krater gehen und auch zum Grundwassersee absteigen. Das Wasser im Krater ist ĂŒbrigens angenehm warm.

Spannende Fotoexpedition fĂŒr abenteuerlustige Fotografen

Im Tagesprogramm werden wir immer Flexibel sein können und spontan Änderungen einfließen lassen. Jedes Jahr sind wir mit einer kleinen Gruppe Abenteurern auf der Jagd nach spektakulĂ€ren Landschaftsaufnahmen in Skandinavien. Uns liegt sehr viel daran, euch diese wahnsinnig vielseitige und spannende Insel nĂ€her zu bringen und die wichtigsten und schönsten Spots der Insel anzufahren.


🎁 Teilen und weitersagen!🌲 Heute verstecken sich hinter dem TĂŒrchen ein Gutschein fĂŒr einen Bildbearbeitungsworkshop!

Jeden Tag dabei sein lohnt sich doppelt denn alle die an unserer Adventsaktion teilnehmen kommen automatisch in den Lostopf der Silvesterverlosung. Als Hauptpreis winkt hier eine “Pripjat Stalker Tour” 2018 fĂŒr eine Person im Wert von 590 €!

So funktioniert es:

❄️1. Diesen Beitrag teilen und liken
🎁2. Auf das TĂŒrchen klicken
📸3. Das E Mail Formular ausfĂŒllen und abschicken
💰4. Auf deine Gewinnbenachrichtigung warten

– – – – – – – – –
Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstĂŒtzt oder organisiert. Die Teilnahme ist bis einschließlich Donnerstag, den 24. Dezember möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wenn Ihr auf das KalendertĂŒrchen klickt, gelangt Ihr zum Formular der heutigen Adventsverlosung.

Hinweise zum Datenschutz bekommt Ihr unter diesem Button:

Viel GlĂŒck wĂŒnscht euch Urbexplorer Fotoreisen!

Das versteckt sich heute am 24.12.2017 hinter dem KalendertĂŒrchen! Der glĂŒckliche Gewinner bekommt einen 4 stĂŒndigen Einzelworkshop in Bildbearbeitung bei Matthias Hellebrandt. Einzulösen bis Ende 2018.

Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.

Alle Teilnehmer/innen kommen automatisch in den Lostopf fĂŒr die große Silvester Auslosung!
Gewinne in der Silvesterverlosung eine Reise nach Tschernobyl

Als Hauptpreis winkt hier eine “Pripjat Stalker Tour” 2018 fĂŒr eine Person im Wert von 590 €!

(Freie Terminwahl fĂŒr 2018 vorbehaltlich verfĂŒgbarer PlĂ€tze) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Bedingung:

Der Gewinner ist mindestens 18 Jahre alt Die gewonnene Reise muss spÀtestens bis zum 31.12.2018 angetreten sein, danach verfÀllt diese ersatzlos.

 

Gewinne eine Reise nach Tschernobyl

 


Zwei verdÀchtige PÀckchen von der Polizei sichergestellt

In der NĂ€he von Kiew hat gestern die Polizei bei einer Verkehrskontrolle zwei MĂ€nner festgenommen die zwei verdĂ€chtige PĂ€ckchen mit sich gefĂŒhrt haben.

Die beiden MĂ€nner im Alter von 48 und 65 Jahren fuhren mit Ihrem eigenen Auto aus der Sperrzone von Tschernobyl in Richtung Kiew. Nachdem sie von der Polizei des Bezirkes Vyshgorod angehalten wurden durchsuchte diese den Kofferraum des Wagens und fand in einer Sporttasche radioaktives Material.

Die MĂ€nner wurden verhaftet und entsprechend verhört und die verdĂ€chtigen Substanzen sichergestellt. Die Ermittlungen laufen noch auf Hochtouren aber die MĂ€nner können sich auf eine hohe Haftstrafe gefasst machen. FĂŒr das Herausschmuggeln von radioaktivem Material droht Ihnen ein Strafverfahren nach Paragraph 2. Absatz.262 (Diebstahl, Aneignung, Erpressung von Feuerwaffen, Munition, Sprengstoffen oder radioaktiven Material) des Strafgesetzbuches der Ukraine. Das Fahrzeug wird sichergestellt da mit diesem radioaktives Material befördert wurde. Nicht bestĂ€tigt sind Information der Ermittlungsbehörden, dass es sich bei dem Material um Uran handele. Je nach Anreicherungsgrad taugt Uran auch fĂŒr die Herstellung einer so genannten “schmutzige Bombe” (konventionelle Bombe mit radioaktiven Partikeln) bauen lassen. Weitere Infos/Quelle: https://kv.npu.gov.ua/uk/

Die Katastrophe von Tschernobyl 1986

Bereits am 25. April 1986 sollte im 4. Block ein Experiment stattfinden, bei dem ĂŒberprĂŒft werden sollte, ob die Turbinen bei einem kompletten Stromausfall im Kraftwerk noch genĂŒgend Strom liefern können, um die NotkĂŒhlung des Reaktors zu gewĂ€hrleisten. Um das Experiment unter realistischen Bedingungen stattfinden zu lassen, wurde das Notprogramm „Havarieschutz“ abgeschaltet, in dem alle wichtigen Sicherheitseinrichtungen wie die NotkĂŒhlung und das Einfahren der BremsstĂ€be zusammengefaßt sind. Doch der Beginn des Experiments wurde verschoben, so dass die unvorbereitete Nachtschicht des 26. April die DurchfĂŒhrung eines Experiments ĂŒbernahm, dessen Versuchsanordnung den Reaktor praktisch schutzlos gemacht hatte.

Der Supergau von Tschernobyl – Eine Kette fataler Entscheidungen

Durch einen Bedienungsfehler des unerfahrenen Reaktoroperators Leonid Toptunow fiel kurz vor Beginn des Experiments die Reaktorleistung stark ab. Um sie wieder anzuheben, entfernten die Operatoren BremsstÀbe (mit denen die atomare Kettenreaktion kontrolliert werden kann) und unterschritten dabei die zulÀssige Minimalgrenze von 28 StÀben. Damit war der Reaktor noch schwerer zu beherrschen und in einem gefÀhrlichen Sicherheitszustand das Ende ist bekannt.