Fragen & Antworten Myanmar

[vc_row][vc_column][vc_toggle title=”Einreisebestimmungen und Visum”]Für die Einreise nach Myanmar benötigst du ein Visum, das aber sehr unkompliziert zu bekommen ist. Mit dem Visum darfst du höchstens 28 Tage im Land bleiben. Dein Reisepass muss bei Einreise außerdem noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten, dein Visum für Myanmar zu beantragen.

Myanmar eVisa

Am bequemsten ist es, online ein eVisa zu beantragen. Das kannst du auf der Webseite http://evisa.moip.gov.mm/ machen. Du füllst dazu online den Antrag aus, lädst ein biometrisches Passfoto von dir hoch und erhältst nach spätestens drei Tagen dein Visum per E-Mail. Das Visum druckst du aus und zeigst es bei der Einreise am Flughafen vor.

Das eVisa kostet etwa 50 Dollar, die du bei der Beantragung mit Kreditkarte zahlen musst. Das Visum ist anschließend 90 Tage lang gültig, du musst also in den kommenden drei Monaten damit einreisen. Beantrage das Visum bitte nicht zu früh.

Myanmar Touristen Visum

Wenn du dein Visum nicht online beantragen möchtest, kannst du das auch ganz klassisch auf dem Postweg oder persönlich machen. Das Visum kostet dann nur 25 Euro.

Du musst deinen Pass und den Antrag dazu zur Botschaft von Myanmar in Berlin schicken und erhältst alles nach etwa zwei Wochen zurück. Das Antragsformular und alle weiteren Infos findest du auf der Webseite der Botschaft von Myanmar.

Wir empfehlen hier aber nicht zu knapp zu kalkulieren, da man nie genau weiß, wie lange die Bearbeitung wirklich dauert.

Wenn du in Berlin wohnst, kannst du auch persönlich bei der Botschaft in der Thielallee in Dahlem vorbei gehen. Du musst allerdings zweimal hin, da du das Visum nicht sofort bekommst.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Sicherheit in Myanmar”]

Sicherheit in Myanmar

Myanmar ist insgesamt ein sehr sicheres Land. Die Kriminalität gegenüber Reisenden ist sehr niedrig. Klar, es gibt hier auch schwarze Schafe. Dennoch ist es wahrscheinlicher, dass dir deine verlorene Geldbörse hinterher getragen wird, als ausgeraubt zu werden.

Ein gewisses Maß an gesundem Menschenverstand sollte man natürlich auch hier an den Tag legen. Dann steht einer entspannten Reise nichts im Wege.

Auch wenn in den Touristenregionen alles sehr friedlich erscheint, gibt es in Myanmar noch immer viele Gegenden, in denen gekämpft wird. Für Touristen sind diese Zonen tabu, aber man sollte sich das immer vor Augen führen.

Gerade im Shan-Staat im Nordosten und im Rakhine-Staat im Nordwesten des Landes ist es noch immer sehr unruhig und es kommt zu blutigen Auseinandersetzungen.

Sprache und Verständigung vor Ort

In Myanmar kommt man mit Englisch relativ gut durch. Dennoch kann es nicht schaden, ein paar Worte in der Landessprache zu beherrschen.

Wir geben ganz ehrlich zu, dass wir über „Guten Tag“ und „Dankeschön“ nicht hinaus gekommen sind. Aber diese beiden Worte bringen ja schon unheimlich viel:

Guten Tag – Mingalarbar
Vielen Dank – Jay zu tin bar deh (Gesprochen: Dschässu Tinbardeh)
Danke – Jay zu bae (Gesprochen: Dschässuba)

Verhaltensregeln in Myanmar

Myanmar ist seinen Gästen gegenüber ein sehr aufgeschlossenes und tolerantes Land. Die Einheimischen sind unglaublich freundlich und herzlich. Leider sind nicht alle Reisenden ebenso nett und respektvoll den Menschen in Myanmar gegenüber.

Dabei sind es nur ein paar einfache Verhaltensregeln, die man in Myanmar beachten sollte.

Zur Kleidung allgemein und in Tempeln und Pagoden

In Tempeln und Pagoden sollten Männer und Frauen ihre Schultern immer bedeckt haben und Hosen tragen, die mindestens bis zu den Knien gehen.

Leider hält sich da nicht jeder dran, dabei ist es doch gar nicht so schwer. Wer keine langen Sachen anziehen möchte, kann sich auch einfach ein Tuch mitnehmen und es in einem Tempel umhängen.

Aber auch außerhalb von Tempeln und Pagoden ist eine angemessene Kleidung, vor allem für Frauen, wichtig. Für 99 Prozent der burmesische Frauen ist ein Rock der über den Knien endet undenkbar.

Aus Respekt sollte man sich in Myanmar grundsätzlich angemessen kleiden. Für Frauen heißt das, keine kurzen Hosen oder Röcke die kürzer als Knielänge sind, keine weit ausgeschnittenen T-Shirts oder Tops.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Für wen ist Myanmar das perfekte Reiseziel?”]Myanmar hat eine absolut beeindruckende Kultur und wird nicht umsonst oft als das Land der Tempel und Pagoden bezeichnet. Wenn du gerne Tempel besichtigst, egal ob neu oder antik, dann gibt es wahrscheinlich kaum ein besseres Reiseziel auf der Welt als Myanmar.

Myanmar ist aber definitiv kein Reiseziel, um nur einen Strandurlaub zu verbringen. Dafür gibt es mit Sicherheit Länder in der Region, die besser dafür geeignet sind, wie Thailand oder Bali.

Myanmar ist auch nichts für dich, wenn du auf westliches Essen und westlichen Standard nicht verzichten kannst. Für sehr viel Geld bekommst du das natürlich auch in Myanmar. Dennoch sollte man sich immer bewusst darüber sein, dass der Tourismus im Land noch in den Kinderschuhen steckt.

Man kann das Land sehr gut bereisen, aber es gibt einfach nicht an jeder Ecke Pizza und Burger. Öffentliche Verkehrsmittel können unbequem und die Wege zwischen den Orten sehr lang sein.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Impfungen und Reiseapotheke”]Die medizinische Versorgung in Myanmar ist leider noch nicht besonders gut. Englischsprachige Ärzte sind sehr schwer zu finden und die Austattung der Kliniken ist nicht besonders gut. Bei schweren Erkrankungen wird deshalb noch immer die Ausreise nach Bangkok oder Kuala Lumpur empfohlen.

Impfungen für Myanmar

Grundsätzlich reicht für Myanmar der auch in Deutschland empfohlene Basisimpfschutz aus. Checke also, ob du gegen Tetanus, Diphterie und Hepatitis A geimpft bist.

Gerade bei Reisen in abgelegenere Gebiete oder für Risikogruppen können Impfungen gegen Tollwut, Japanische Enzephalitis, Typhus, Cholera und Hepatitis B sinnvoll sein.

Lass dich dazu am besten von deinem Arzt oder dem Tropeninstitut beraten. Denk dran, dass die Impfungen eventuell einige Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen, fang also nicht zu spät mit der Planung an.

Malaria und Dengue-Fieber

Malaria ist in Myanmar, vor allem in der Regenzeit, noch ein Problem. In den touristischen Gegenden ist das Risiko überschaubar. Wir haben keine Malaria-Prophylaxe genommen und bei den starken Nebenwirkungen sollte man sich das auch sehr gut überlegen.

Wenn du in der Regenzeit oder in sehr abgelegenen Gebieten unterwegs bist, solltest du dich damit aber befassen und deinen Arzt dazu befragen.

Dengue-Fieber kommt auch in Myanmar verstärkt vor. Leider gibt es dagegen noch kein Mittel. Regelmäßiger Mückenschutz und ein Moskitonetz sind die beste Vorsorge gegen Dengue und Malaria.

Mückenspray oder Mückencreme bekommst du in den touristischeren Gebieten sehr gut und vor allem wesentlich günstiger als in Deutschland. Außerhalb der Touristengebiete kann es aber schwierig werden, etwas zu bekommen.

Reiseapotheke für Myanmar

Apotheken gibt es in Myanmar überall und die meisten Medikamente sind dort gut erhältlich und sehr günstig. Man bekommt sogar Antibiotika ohne Rezept.

Dennoch empfehlen wir, eine gewisse Basisaustattung an Medikamenten mitzunehmen. Die Verständigung in der Apotheke ist nicht immer ganz einfach und es ist nicht gesagt, dass du immer das bekommst, was du gerade brauchst.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Kann man das Leitungswasser trinken?”]Leitungswasser in Myanmar ist im nicht abgekochten Zustand auf keinen Fall trinkbar.

Lebensmittelvergiftungen und Magenverstimmungen sind auch die häufigsten Beschwerden, unter denen Myanmar-Reisende leiden.

Ganz ausschließen kann man das nie, aber man kann das Risiko zumindest minimieren.

Du solltest definitiv kein aufgeschnittenes Obst (z. B. Wassermelonen) kaufen und in einfachen Restaurants und Straßenständen rohe Zutaten (z. B. Salatblätter) meiden.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Geld & Kreditkarten”]

Die einheimische Währung Kyat

In Myanmar bezahlt man mit der Landeswährung Kyat. 1000 Kyat sind umgerechnet etwa 0,70 Euro. Geläufig sind Scheine zu 50, 100, 200, 500, 1.000 und 5.000 Kyat. Stell dich also darauf ein, immer ein größeres Geldbündel dabei zu haben.

Mittlerweile gibt es ein großes Netz an Geldautomaten, an denen du pro Abhebung maximal 300.000 Kyat bekommst.

Geld abheben in Myanmar

Geld abheben kannst du mit einer Visa- oder Mastercard. Dafür verlangen die Automatenbetreiber vor Ort eine Gebühr zwischen 5.000 und 6.500 Kyat pro Abhebung. Außerdem verlangt eventuell deine heimische Bank bzw. dein Kreditkartenbetreiber eine Gebühr. Aufgrund des geringen Abhebungslimits kann das ganz schön ins Geld gehen.

Geld umtauschen in Myanmar

Euro und US-Dollar in Myanmar

Lange Zeit waren US-Dollar das wichtigste Zahlungsmittel in Myanmar. Mittlerweile ist das nicht mehr so und man kann wirklich alles in Kyat bezahlen. Hotelrechnungen und Flugtickets werden zwar noch immer in US-Dollar auf der Rechnung ausgewiesen. Bezahlen kannst du aber alles in Kyat.

Trotzdem ist es nicht verkehrt, ein paar Dollar oder Euro in bar mitzunehmen. Als Notgroschen ist das immer eine gute Alternative. Tauschen kannst du in allen Banken und auch in vielen Hotels.

Dollarnoten müssen aber in absolut einwandfreiem Zustand sein, sonst werden sie nicht akzeptiert. Schon ein kleiner Knick oder leichte Gebrauchsspuren reichen aus, dass du die Scheine nicht mehr los wirst. Bei Euronoten ist das nicht ganz so streng.

[/vc_toggle][vc_toggle title=”Internet & W Lan in Myanmar”]W-Lan gibt es mittlerweile in fast allen Hotels. Allerdings ist hier die Verbindung tatsächlich sehr schlecht und selten zu gebrauchen. Manchmal reicht es, um einfache Sachen wie Mails oder Social Media zu checken. Oft funktioniert es aber auch gar nicht.

Mobiles Internet in Myanmar

In den letzten Jahren wurde in Myanmar flächendeckend das Mobilfunknetz ausgebaut, sodass man heute nahezu überall zuverlässig mobil surfen kann.

Wir empfehlen einen kleinen mobilen WIFI Router mitzunehmen. Mit diesem hast du oft besseren Empfang, als wenn deine Karte im Handy steckt. So kannst du eine zusätzliche SIM-Karte z. B. ausschließlich für den Router benutzen.

Der beste Anbieter für eine Daten-SIM ist Ooredoo. Direkt im Flughafen von Yangon gibt es einen Verkaufsschalter. Wenn es dort gerade zu voll ist, bekommst du die SIM-Karten aber auch an vielen Verkaufsstellen in der Stadt.

Die Preise für Datenpakete sind sehr günstig und reichen von 1 GB für 3.000 Kyat (2,10 Euro) bis 40 GB für 50.000 Kyat (35 Euro). Guthabenkarten zum Aufladen bekommst du in ganz vielen Geschäften. Die roten Ooredoo-Schilder sind einfach überall.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Fotografieren in Myanmar”]Allgemein lassen sich die meisten Einheimischen gern fotografieren. Trotzdem gibt es Ausnahmen und die sollte man respektieren. Bevor wir, z. B. auf einem Markt, Menschen fotografieren, fragen wir immer um Erlaubnis.

Dazu reicht es schon zu lächeln oder zu nicken und dabei auf die Kamera zu zeigen. Wenn jemand nicht fotografiert werden möchte, akzeptieren wir das selbstverständlich. Es gibt leider sehr wenig Touristen, die das genauso sehen. Wir bitten dich inständig, dass genauso zu handhaben.

Zu Kindern

Kindern sollte man in Myanmar niemals über den Kopf streicheln. Diese für uns völlig normale Geste ist in Myanmar extrem respektlos. Und noch ganz wichtig: Kindern gibt man weder Geld (wenn sie nach Euros fragen oder Euros gegen Kyat tauschen wollen) noch kauft man ihnen was ab.

Wir wissen, dass es schwer ist den niedlichen Kindern etwas abzuschlagen, aber du tust ihnen damit nichts Gutes. Die Eltern schicken bewusst ihre Kinder zum Verkaufen anstatt zur Schule, da ihnen natürlich bewusst ist, dass die Touristen den Kinderaugen nichts abschlagen können.

Zum respektvollen Verhalten

Insgesamt sind die Einheimischen sehr freundlich und ruhig. Deshalb gehört es sich auch nicht, die Stimme zu erheben. Lautes Schimpfen gilt als extrem unhöflich und wird definitiv jede Situation nur noch schlimmer machen.

Mit einem Lächeln kommt man in Myanmar immer sehr weit. Sei freundlich zu den Einheimischen und du bekommst es definitiv zurück. Mit einem Lächeln durch die Welt zu gehen, hat sowieso noch niemandem geschadet.[/vc_toggle][vc_toggle title=”Gepäck und Reisetaschen”]Für Reisen durch Südostasien raten wir wir dir immer einen Fotorucksack, ein leichtes Reisestativ und eine Reisetasche mitzunehmen, da die Straßen und Wege hier nicht wirklich dafür gemacht sind, einen Trolley darüber zu ziehen.

Sicherheit

Sicherheit ist immer ein wichtiges Thema bei der Reiseplanung. Was wir auf Reisen am wenigsten gebrauchen können, sind Zwischenfälle wie ein Regenguss, der die Technik zerstört oder Gelegenheitsdiebstähle, die uns ohne Geld, Kreditkarten und Reisepässe dastehen lassen.

Pacsafe – Reisesafe für Wertsachen, Technik & Kamera
Wasserdichter Rucksack – für Regengüsse, Fährfahrten oder Bootsausflüge
Regenhülle – schützt das komplette Gepäck

Wir haben so viel teures Equipment dabei, dass wir richtig froh sind, es nicht einfach im Zimmer rumliegen lassen zu müssen. Mit dem Pacsafe können wir zumindest unsere Laptops und Kreditkarten vor den typischen Gelegenheitsdieben schützen, da der Aufwand den Draht loszuschneiden einfach zu groß ist.

Regenhüllen für den Rucksack, wasserdichte Beutel, ein Drysack oder alternativ ein wasserdichter Rucksack sind unserer Meinung nach ein absolutes Muss für jede Südostasienreise.

Denn in Südostasien regnet es nicht wie bei uns, es regnet meist wie aus Eimern. Daran solltest du immer denken und zu jeder Zeit deine Wertsachen (vor allem natürlich Technik) geschützt haben.[/vc_toggle][/vc_column][/vc_row]