Fotoreise Georgien – Straßen und Porträtfotografie

Bei einer Reise durch Georgien gibt es natürlich unendlich viele Gebirgsansichten, Klöster und Burgen zu fotografieren. Aber man kann auch sehr schnell mit den Menschen in Kontakt treten. Die meisten sind gegenüber Ausländern sehr aufgeschlossen und wissbegierig. Es gibt im Gegenzug immer kleine Geschichten und Besonderheiten zu erfahren. Nach einem Gespräch kann man auch gern mal ein Portrait machen. Etwas russisch oder englisch ist zwar sehr hilfreich, aber mit Zeichensprache und Gesten kommt man auch gut klar.

Der stolzeste Poser war wohl dieser Herr. Ein Sammler und Schrauber von alten Autos, die Hände bis zum Ellenbogen ölverschmiert. Er kroch gerade aus dem Motorraum eines Urals als ich kam und zeigte mir seine Schätze. Ein paar hat er schon einem französischen Attaché vermacht. Sein absolutes Lieblingsstück war ein VW Bus.

Ein Sammler alter Autos

Ein ziemlich lustiger Geselle war dieser Schafhirt der am Jvari Querpass in 2395 Meter Höhe seine Schäfchen zusammen hielt. Wie so oft kam man nach einer Zigarette ins Gespräch. Georgien ist übrigens ein wunderbares Land, man darf in Gaststätten noch rauchen. Hoffentlich treten sie nicht so schnell der EU bei. Ein paar Meter daneben war ein Kriegsgefangenenfriedhof, mit einer deutschen Gedenktafel.
Der junge Mann war auch sehr umtriebig und verkaufte an einem Foto Spot vor Ushguli sein swanetisches Gewürzsalz. Ushguli ist das höchste bewohnte europäische Gebirgsdorf, 2200 Meter.
Rechts im Bild dann noch ein Schuster aus Tbilisi, nicht sehr gesprächig aber sehr fotogen.

 

In Chiatura erzählte ein alter Mann das Stalin mit Hilfe eines Österreichers (der war auch ein paar Jahre in Deutschland zugange war) das wunderschöne Theater gebaut hatte. Ein anderer freute sich über ein paar Brocken russisch um über Stalins Sanatorien zu berichten. Am liebeswertesten waren allerdings die Damen vom Grill, einer Discothekengastwirtschaft, sie winken uns noch mal zum Abschied.

 

Die lustigsten Leute trifft man allerdings wenn man nachts durch die Städte streift um Langzeitbelichtungen zu machen. Da trifft man Typen die alle deutschen Fußballclubs kennen. Die alle Spieler kennen die mal international gespielt haben. Man trifft Leute die um eine Zigarette bitten und dann darauf bestehen fotografiert zu werden oder einfach Frauen die mal mit einem deutschen Riesen fotografiert werden wollen.

 

Ich habe euch jetzt mal ein knappes Dutzend Menschen vorgestellt mit denen ich etwas näher in Kontakt gekommen bin. Gespräche, lachen, rauchen oder auch eine Flasche Bier … alles was sich in meinem Hirn verewigt hat. Demnächst werde ich euch zeigen (in Farbe) wie man in Georgien sein Geld verdienen kann.
Wer sich das lieber selbst anschauen möchte dem rate ich zu folgendem Link zur Buchung.

Wer einen georgischen Naturkalender für Weihnachten und das nächste Jahr möchte, den gibt es hier.

Georgien & Kaukasus Fotokalender 2018 erscheint in einer limitierten Auflage von 100 Stück und ist somit ein exklusives und individuelles Geschenk.

Und so geht es bald weiter … .. .

Gruppenfoto mit Miliz


Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.