Eine unvergessliche Fotoreise durch Island

9 Tage Island Fotoreise ✓ kleine Teilnehmergruppe ✓ Gletscherwanderung ✓ spektakuläre Landschaftsaufnahmen ✓ tolle Lichtstimmungen und Strände ✓ Polarlichterjagd ✓ speziell für Fotografen ✓ erfahrener Guide

Bei dem Wort “Island” werden die meisten von uns wohl direkt an Bilder beeindruckend schöner Natur, verwunschener stiller Seen, verlassener alter Wikingersiedlungen und – falls Du das gerade während des Essens lesen solltest – köstliche Fischgerichte denken. Aber es gibt auf Island weitaus mehr zu entdecken. Westlich von Norwegen, südlich des nördlichen Polarkreises, ist Island flächenmäßig der zweitgrößte Inselstaat Europas und die nördlichste Vulkaninsel der Welt. Ein beliebtes Reiseziel bei Naturliebhabern und für Fotoreisende. Spektakuläre Landschaften und Sehenswürdigkeiten warten auf Dich! Bist Du bereit für einen Kurztrip durch die Top-Ten der außergewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten Islands? Auf geht´s!

Islands unglaubliche Wasserfälle

Vom nur 3 Meter hohen Bruarfoss bis hin zum 240 Meter tief herabstürzenden Morsi ist Island neben seiner atemberaubenden Schönheit bekannt für seine über 10.000 Wasserfälle.  Und eine Reise nach Island ist nicht komplett, ohne sich wenigstens die größten und berühmtesten dieser phantastischen Naturspektakel angesehen zu haben!

Ganz oben auf der Liste sollten wohl Gullfoss, Seljalandsfoss und Skogafoss stehen:

Der Gullfoss ist der bekannteste Wasserfall Islands. Sein Name bedeutet “Goldener Wasserfall” und ist geprägt von seiner Lage am Ende des Golden Circle im Hochland.  Er fällt über zwei Stufen insgesamt 32 Meter in die Tiefe. Besonders beeindruckend sind die Breite des Flusslaufs und die Tatsache, dass je nach Perspektive des Beobachters die Illusion entsteht, der Fluss würde einfach ins endlose Nichts fallen.

Der Seljalandsfoss liegt direkt an der Ringstrasse und ist nicht nur sehr bekannt, sondern auch gern gesehen. Für die meisten Reisenden hier ist er das erste Highlight der Umrundung. Zu seinen Besonderheiten zählt, dass man hinter dem fallenden Wasser auf einem Pfad entlang wandeln kann. Das ist gerade in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, wenn die Sonne auf- bzw. untergeht und die Farben besonders intensiv sind, sehr eindrucksvoll und bietet hervorragende Motive für die Landschaftsfotografie. Neben dem Wasserfall befindet sich auch ein Campingplatz. Es bietet sich also an, hier zu übernachten.

Ein paar Kilometer weiter östlich liegt der Skógafoss. Am Fuße des Eyjafjallajökull, einer der größten Gletscher in Island, bettet sich der Wasserfall in die ehemalige Steilküste. Er fällt kurz vor der neuen Küste auf einer Breite von 25 Meter über 60 Meter in die Tiefe und viele kleine Wassertropfen generieren dabei regelmäßig wunderschöne Regenbögen.

Laut einer alten Sage versteckte Þrasi Þórólfsson, einer der Wikinger, die Island besiedelten, in der Höhle hinter dem Wasserfall eine Truhe voller Gold. So wird gesagt, dass ein Junge aus der Gegend diesen Schatz Jahre später gefunden und es geschafft haben soll, den Ring an der Seite der Truhe festzuhalten bevor der Schatz einfach verschwand. Der Legende nach behielt er den Ring und gab ihn der Kirche. Dieser Ring wird heute im Museum von Skógar aufbewahrt.

Auf zu den heißen Quellen

Island hat genug geothermische Gewässer, um alle Wünsche zu erfüllen. Es gibt heiße Quellen und Bäder im ganzen Land. Das hohe Level an geothermaler Aktivität in Island stellt sicher, dass man, egal wohin man reist, immer heiße Quellen und Flüsse zu finden sind, in denen man baden kann. Die berühmtesten sind sicherlich die Blaue Lagune und die Myvatn Naturbäder, aber es gibt auch viele heiße Flüsse, kleine Bäder und weitgehend naturbelassene Quellen. Auch wenn sich nicht alle zum Baden eignen, da sie zu heiß oder zu kalt sind, sind die folgenden offiziell fürs Baden getestet. Nur einige Beispiele:

Die berühmte Blaue Lagune. Zugleich heiße Quelle und Spa. Sie liegt mitten in einem Lavafeld in der Nähe des Flughafens in Grindavík. Beim Eintauchen in die Landschaft fühlt man sich wie in einem Märchen. Das mystisch anmutend gefärbte, hellblaue Wasser, das durch die großen Mengen an Schwefel zu hautfreundlicher Kieselerde wird, trifft auf tiefschwarzes vulkanisches Gestein.  Der Akku der Kamera sollte schon voll aufgeladen sein, denn den wird man hier brauchen. Es finden sich auch luxuriöse Umkleiden, eine Cafeteria und eine Bar mit hervorragender Auswahl.

Leider ist die Blaue Lagune ziemlich teuer. Deshalb lohnt es, nach Alternativen zu schauen, wie zum Beispiel den abgelegenen und friedlichen Myvatn Naturbädern. Sie sind wie eine “kleine Blaue Lagune” im Norden. Es gibt auch hier sehr komfortable Umkleiden und Duschen sowie zwei Dampfbäder. Ein Restaurant ist auch vorhanden und bei schönem Wetter kann man draußen sitzen und essen.

In Landmannalaugar brodelt aus den Tiefen der Erde kochend heißes Wasser heraus, das extra heruntergekühlt und manchmal auf natürliche Weise mit einer Kaltwasserquelle in einem Fluss oder Pool gemischt wird. Der Pool befindet sich direkt unter einer Wand des Lavafeldes Eldhraun. Umgeben von farbenfrohen Bergspitzen befindet man sich hier in einer idyllisch verwunschenen Atmosphäre, die noch mehr Magie hervorruft und zur Entspannung einlädt. Die Umkleiden und Duschen sind hier etwas einfach gehalten, aber durchaus funktionell.

Auch lohnt sich ein Besuch der ältesten von Menschenhand gefertigten heißen Quelle Seljavallalaug, am Ende des Tals in der Nähe des Elyjafjallajökull. Seljavallalaug ist eine beliebte Wahl, nur sollte man wissen, dass der 25 Meter lange Pool nicht gereinigt wird. Du badest also auf eigenes Risiko. Umkleiden sind ebenfalls vorhanden, wenn auch sehr schlicht gehalten. Natürlich gibt es auf Island noch weitaus mehr Bademöglichkeiten zu entdecken. Nicht alle verfügen über eine “Infrastruktur” wie Umkleideräumen oder Restaurants und dergleichen, doch gerade diese sehr ursprünglichen und einfachen Bäder haben oft auch – gerade für Freunde der Landschaftsfotografie – ihren besonderen Reiz…

Das Farbkaleidoskop der Polarlichter / Nordlichter

Dem Himmel über Island wohnt in manchen Nächten ein magischer Zauber inne. Er heißt: Aurora Borealis und bewirkt bei Anwesenden Faszination, Staunen und nicht selten auch Glücksgefühle. Einst als das Glitzern von Walküren betrachtet, die tote Seelen ins Jenseits bringen, sind diese magischen Lichter immer noch eines der Wunder der Welt. Das einzigartige Naturphänomen entsteht durch Sonnenpartikel, die in das Erdmagnetfeld eindringen und zum Nordpol hingezogen werden. Dabei bewirken sie ein mystisches Lichterschauspiel am Himmel. Doch trotz der astrophysikalischen Erkenntnis haben die Polarlichter nichts von Ihrer Magie eingebüßt. Der Anblick der Polarlichter beschert noch heute Beobachtern Gänsehaut und weckt vielleicht auch bei dem ein oder anderen den Glauben an übernatürliche Kräfte. Am häufigsten sieht man Polarlichter spät in der Nacht und in den frühen Morgenstunden, wenn die Luft schön klar und frisch ist. Eine Polarlichter-Nacht ist in abgelegenen Regionen oder mitten in der Natur sicher am eindrucksvollsten, doch auch in isländischen Städten wie Akureyri, Olafsfjordur oder Reykjavik kann man die Lichter gut beobachten oder von dort aus eine geführte Nordlichtertour buchen.

Besonders klare Nächte und damit besonders schöne Polarlichter gibt es in der Zeit von Januar bis März. Allerdings wird es in diesen Monaten auch empfindlich kalt. Wer für eine Reise nach Island den Sommer bevorzugt, muss auf das Erlebnis „Polarlichter“ jedoch nicht verzichten. Denn auch in den Monaten, in denen die Temperaturen gemäßigter und die Nächte lauer sind, stehen die Chancen nicht schlecht, das beeindruckende Farbenspiel zu sehen, das die Nordlichter nachts an den Himmel zaubert.

Es gibt keine definitive Möglichkeit, die Aktivität dieses natürlichen Kaleidoskops vorherzusagen, obwohl es eine bestimmte Anzahl von Apps und Webseiten wie Vedur gibt, die bei der Planung helfen. Als Faustformel gilt: vollständige Dunkelheit + kein Mondlicht + keine Wolkendecke + zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Es ist auch nicht empfehlenswert, sich innerhalb einer Stadt oder größeren Siedlung aufzuhalten, wenn man Nordlichter sehen möchte, da die Lichtverschmutzung die Chancen erheblich beeinträchtigt.

Es braucht gute Planung und Glück, Polarlichter zu sehen. In Island sind sie fast 8 Monate im Jahr sichtbar. Im Gegensatz zu anderen Ländern gibt es hier weniger Wolkendecken, was die Wahrscheinlichkeit, Polarlichter sehen zu können, erhöht.

Die Eishöhlen im Vatnajökull-Gletscher

Vatnajökull ist der größte Gletscher Europas und der drittgrößte der Welt. Er entstand vor etwa 2500 Jahren und ist bis zu 900 Meter dick. Seine Oberfläche misst  8100 km² und macht über 8% der Gesamtfläche Islands aus.  In den Tiefen des Gletschers gibt es eine sich ständig verändernde, farbenfrohe und eisige Welt, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Das tiefe Blau des Eises entsteht aufgrund des hohen Drucks, der von den Eismassen erzeugt wird. Immerhin ist man in den Höhlen von mehreren hundert Metern Eis umgeben! Kundige Gletscher-Führer überprüfen die Stabilität jeder Höhle, also besteht bei einer Besichtigungstour kein Grund zur Panik.

Dafür stößt man mit etwas Glück bei einer Führung auf unterirdische Flüsse und vielleicht sogar kleine Wasserfälle, die die surreale Atmosphäre innerhalb der der Eishöhlen noch phantastischer machen. Ohne Führung die Höhlen zu betreten ist alles andere als ratsam, da sie sich in ständiger Bewegung befinden und es ein gut geschultes Auge benötigt, die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Die Eishöhlensaison dauert von November bis März, da es in diesen Monaten ausreichend kalt ist, um die Stabilität der Höhlen aufrecht zu erhalten. In den Sommermonaten besteht Einsturzgefahr.

Kap Dyrhólaey

Kap Dyrhólaey, die Türhügelinsel, ist das Wahrzeichen für die Südspitze Islands. Diese dramatische Küste bietet einen majestätischen Einblick in die wilde Kraft der Natur. Ursprünglich handelt es sich um einen Inselberg, der vor tausenden Jahren durch vulkanische Aktivität entstanden ist. Heute ist Dyrhólaey verlandet und die Insel so zu einem 120 Meter hohen Kap geworden. Von hier oben bietet sich eine einzigartige Aussicht, während das Meer unter einem mit turbulenten Wellen aufsteigt. Seinen Namen verdankt der Felsen seiner markanten Form, die an ein gigantisches Tor mitten im Meer erinnert. Als „Draufgänger“ kann man den Torbogen entlanglaufen und findet sich schlussendlich “am Rande der Welt” wieder.

Kap Dyrhólaey bietet eine unglaublich spektakuläre Rundum-Sicht. Richtung Norden fällt der Blick auf Islands viertgrößte Eiskappe, den überraschend großen Mýrdalsjökull-Gletscher. Richtung Osten schaut man auf die interessanten Reynisdrangar-Felsformationen mit ihren malerischen Basaltsäulen und im Westen folgt die Sicht dem scheinbar endlosen schwarzen und romantischen Sandstrand Solheimafjara mit der Lagune Dyrholaos ganz in der Nähe. Direkt auf dem Kap steht ein 1927 erbauter und ebenfalls sehr fotogener Leuchtturm.

Weiterhin gibt es auf Kap Dyrhólaey Vogelfelsen, die bis zum August von vielen Seevögeln bevölkert werden. Das Gebiet ist ein Vogelschutzgebiet, vor allem für Papageientaucher und Küstenseeschwalben. Daher ist dieser Teil während der Brutsaison im Mai und Juni geschlossen. Die genauen Daten variieren von Jahr zu Jahr.

Hallgrimskirkja / Die Hallgrimurs Kirche

Die Hallgrimurs Kirche ist mit ihrem knapp 76 Meter hohen Turm ein toller Punkt für eine super Aussicht über Reykjavik. Die weiße Betonkirche wurde 1937 von Guðjón Samúelsson entworfen, inspiriert von den vulkanischen Basaltsäulen, die überall in Islands Landschaft verstreut sind.  Auf einem vor der Kirche scheint die Statue von Leif Eriksson (isländisch: Leifur Eiríksson) Wache zu stehen. Im Inneren der Kirche ist es sehr minimalistisch und nordisch eingerichtet.  Eine große Orgel rundet das Ganze ab. Mit einem Fahrstuhl kommt man bis auf die Turmspitze und hat eine wunderbare Aussicht über Reykjavik, auch wenn es dort oben sehr kalt und windig ist. Dafür wird man mit einem Panoramablick über die hellen Dächer der Hauptstadt belohnt. Die beste Zeit für einen Besuch ist von Mitte Juni bis Mitte August. In diesem Zeitraum werden zahlreiche Aktivitäten in der Kirche angeboten, z.B. Chorkonzerte, Orgelkonzerte auf der 5000-Pfeifen-Orgel und Sonntagsgottesdienste. Für einige der Aktivitäten wird eine Gebühr erhoben, also sollte man sich gegebenenfalls vor seinem Besuch schon einmal online schlau machen.

Landmannalaugar

Island ist die Heimat vieler magischer Landschaften. Von seinen bunten Bergen, gewundenen Lavastrecken, kristallklaren Seen, bis hin zu seinen beruhigenden heißen Quellen. Aber wo kann man all diese unglaublichen Naturphänomene auf einmal beobachten? In Landmannalaugar!

Man fragt sich bestimmt, was die einzigartige farbenreiche Bergwelt von Landmannalaugar eigentlich ausmacht. Reolith – eine mit Mineralien angereicherte Art von Lava – bildet die Spitzen der Gipfel und erzeugt durch langsame Abkühlung phantastische Spritzer von Regenbogenfarben. Diese Landschaft eignet sich besonders für Foto-Touren mit dem Jeep. Aber auch eine der besten Wanderungen in Island – Laugavegurinn – die in regenbogenfarbenen Hügeln zu tiefschwarzen vulkanischen Wüsten, mystischen Eishöhlen und üppigen grünen Tälern führt, beginnt hier.

Der Vulkan Hekla, einer der bekanntesten Vulkane Europas, sowie der Explosionskrater Ljótipollur und der Wasserfall Hjálparfoss sind nur einige der beliebtesten Ziele und Fotomotive.

Für ein Bad in einer der zahlreichen Heißwasserquellen empfiehlt es sich, immer Badesachen dabei zu haben. Auch eine wasserdichte Jacke und Hose sowie gute Wanderschuhe sollte man auf keinen Fall vergessen. Landmannalaugar ist nur in den Sommermonaten von Juni bis September zugänglich. Den Rest des Jahres sind die Straßen gesperrt!

Islands Geysire

Geysire sind nicht nur eine aufregende Attraktion, sondern auch ein ziemlich seltenes Naturphänomen. Auf den gesamten Planeten existieren nur etwa 1.000 davon.

Geysire sind eine natürliche Quelle, die, wenn das Wasser auf das überhitzte Magma weit unterhalb unserer Füße trifft, das Wasser zum Blasen und Schweben zwingt, bis es mit unglaublicher Geschwindigkeit und in einigen Fällen unglaublicher Höhe in die Luft explodiert. Der Begriff “Geyser” wurde eigentlich vom isländischen Werk “geysa” geprägt, das “schwärmen” bedeutet.

Das Haukadalu-Tal, etwa 90 Fahrminuten von der Hauptstadt Reykjavik entfernt, ist ein Thermalgebiet im Süden von Island. Ein Besuch dort zählt zum Standardrepertoire einer jeden Islandreise: Haukadalur ist Islands Geysir-Hotspot Nummer 1. Hier liegt der Große Geysir, der Namensgeber aller Springquellen. Früher sprang er bis zu 60 Meter hoch, jedoch sind die Fontänen heute weitaus seltener und niedriger. Sein Aktivitätsmaximum erreichte er im Jahre 1896. Wissenschaftliche Analysen ergaben, dass diese Springquelle schon seit ca. 10.000 Jahren aktiv war. Nicht weit vom Großen Geysir entfernt liegt der ruhelose Strokkur Geysir, “Butterfass” genannt, der alle paar Minuten ausbricht, auch wenn die Eruptionsgröße mit etwa maximal 20 Metern etwas kleiner ausfällt. Nach einem Erdbeben von 1896 fiel der Geysir in einen Schlaf und erst ab 1907 begann Strokkur wieder aktiv zu werden.

Vestrahorn und Brunnhorn

Stell Dir vor, Du sitzt in der Brandung einer kleinen Lagune an einem endlos schwarzen Sandstrand.  Das kristallklare Wasser berührt Deine Zehen und zwei der beeindruckendsten Gipfel Islands überragen die gesamte Aussicht. Vestrahorn und Brunnhorn sind definitiv einer der Top Spots zur Besichtigung auf Deiner Island Tour. Sie sind die markanten Gipfel des Bergmassivs Klifatindur im Osten Islands auf der Landzunge Stokksnes. Das Vestrahorn ist 756 Meter hoch. Seiner markanten Form hat das Brunnhorn viele phantasievollen Namen zu verdanken: Engelsberg, Drachenberg und sogar Batman-Berg sind nur einige. Nähert man sich von Osten, wirkt der Berg wie ein von Flügeln umgebener Kopf. Dieser Eindruck wird durch zwei extreme und symmetrisch erscheinende Verwerfungen erzeugt, der durch wundersame Wolken an den Gipfeln noch unterstrichen wird. Geologisch betrachtet ist das Bergmassiv Klifatindur eine eingestürzte Magmakammer eines Zentralvulkans.

Ein Ausflug lohnt sich, denn aufgrund der abgeschiedenen Lage ist diese atemberaubende Landschaft nicht mit Touristen überfüllt.  Fotoreisende können hier mit Ihrer Kamera praktisch touristenfreie Bilder einfangen. Und auch wenn die Fotografie nicht Ihre Leidenschaft ist, besteht kein Grund zur Sorge. Genieße einen Spaziergang am einzigartigen schwarzen Sandstrand, streichele die isländischen Ponys und wenn Du Glück hast, siehst Du vielleicht sogar ein paar Robben.

Ein Besuch ist das ganze Jahr über möglich. Allerdings sollte man gerade im Winter bedenken, dass es sowohl kalt, sogar eisig sein wird. Wer sich dementsprechend vorbereitet, wird dafür mit schneebedeckten Gipfeln, eisig-schwarzen Reflexen auf dem Wasser und einem weiten, romantischen Himmel belohnt.

Whale-Watching

Island ist einer der besten Orte für Whale-Watching weltweit. Hier lassen sich neben Blauwalen besonders häufig Buckelwale und Zwergwale sichten, außerdem besteht die Chance auf Delfine und Finnwale. Selbst der Promi-Orca “Keiko” aus “Free Willy” stammt aus dem Reyðarfjörður Fjord auf Island. Jährlich werden an Islands Küsten insgesamt etwa um die 11 verschiedenen Wal-Arten beobachtet.  Aber es gibt wirklich besonders herausragende Hotspots für´s Whale-Watching.

Die typischen Spots für Wal-Touren sind Reykjavik und Húsavik im Norden Islands. Húsavik verzeichnet weit mehr Walsichtungen als Reykjavik und ist das Hauptziel für das Whale-Watching. Die Stadt liegt in einer Bucht inmitten grüner Hügel und schneebedeckter Berge und bietet einen der schönsten Aus- und Anblicke Islands. Mit 182 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Islands und genießt den internationalen Ruf als Europas Walbeobachtungshauptstadt. Die durchschnittliche Erfolgsquote für Walsichtungen liegt bei 98%. Außerdem lassen sich hier zahlreiche Papageientaucher beobachten. Solltest Du mal dorthin reisen, solltest Du unbedingt das Wal-Museum besuchen. Die Bucht von Reykjavik ist ideal für Walbeobachtungen geeignet. Am häufigsten werden Zwergwale, Schweinswale, Buckelwale und Weißschnauzendelfine gesichtet. Islands Hauptstadt bietet zudem ein sehr buntes und gastfreundliches Flair. Du wirst es lieben!

Sehr beliebt ist auch der Eyjafjörður-Fjord im Norden Islands – mit bis zu 24 km Breite und 60 km Länge der längste Fjord auf Island.

Das blasende Auftauchen eines Wales, nur wenige Meter entfernt vom Boot, ist ein unvergessliches Islanderlebnis. Im Licht der Mitternachtssonne finden sich besonders beeindruckende Fotomotive.

Wale kann man das ganze Jahr auf Island beobachten, jedoch die beste Zeit ist die Sommerperiode zwischen Juni-September, wenn die See warm und die Bestände an Fisch und Krill reichhaltig sind. Spitzenzeit ist von Juni bis August, also sollte man rechtzeitig buchen. Wer also sehr viel Wert auf eine Walsichtung auf seiner Islandreise legt, sollte das beachten.

Auch sollte man an warme Kleidung denken, denn auf dem Wasser wird es auch bei Sonnenschein sehr frisch.

Willst du mehr sehen? Dann solltest Du Deine Sachen packen!

Es gibt auf Island so viel zu sehen und zu bestaunen, dass es eigentlich kaum möglich ist, die atemberaubende Schönheit dieser mythenumwobenen Insel auf 10 Punkte zu reduzieren. Aber hoffentlich bist Du nun inspiriert, Deine eigene Reise nach Island zu planen. Es lohnt sich!

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