🎁 Teilen und weitersagen!🌲Heute verlosen wir 5 Fotokalender „GEORGIEN 2018“ vom Fotograf Matthias Hellebrandt.

Jeden Tag dabei sein lohnt sich doppelt denn alle die an unserer Adventsaktion teilnehmen kommen automatisch in den Lostopf der Silvesterverlosung. Als Hauptpreis winkt hier eine „Pripjat Stalker Tour“ 2018 fĂŒr eine Person im Wert von 590 €!

So funktioniert es:

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Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstĂŒtzt oder organisiert. Die Teilnahme ist bis einschließlich Donnerstag, dem 24. Dezember möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wenn Ihr auf das KalendertĂŒrchen klickt, gelangt Ihr zum Formular der heutigen Adventsverlosung.

 

Hinweise zum Datenschutz bekommt Ihr unter diesem Button:

Viel GlĂŒck wĂŒnscht euch Urbexplorer Fotoreisen!

Das versteckt sich heute am 11.12.2017 hinter dem KalendertĂŒrchen!

Die glĂŒcklichen 5 Gewinner bekommen jeweils einen Fotokalender 2018 aus Georgien.

  • Der Fotograf Matthias Hellebrandt hat mit uns Georgien und den Kaukasus bereist und die schönsten 13 Motive ausgewĂ€hlt. Mit dabei sind WehrtĂŒrme in Swanetien, uralte Kirchen und Kathedrahlen sowie die Hauptstadt Tbilisi.
  • 12 hochwertige KalenderblĂ€tter mit Deckblatt und einer GrĂ¶ĂŸe Din A3 297 x 420 mm

Georgien & Kaukasus Fotokalender 2018 erscheint in einer limitierten Auflage von 100 StĂŒck und ist somit ein exklusives und individuelles Geschenk. Der Fotograf Matthias Hellebrandt hat die schönsten 13 Motive ausgewĂ€hlt.

Alle Teilnehmer/innen kommen automatisch in den Lostopf fĂŒr die große Silvester Auslosung!
Gewinne in der Silvesterverlosung eine Reise nach Tschernobyl

Als Hauptpreis winkt hier eine „Pripjat Stalker Tour“ 2018 fĂŒr eine Person im Wert von 590 €!

(Freie Terminwahl fĂŒr 2018 vorbehaltlich verfĂŒgbarer PlĂ€tze) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Bedingung:

Der Gewinner ist mindestens 18 Jahre alt Die gewonnene Reise muss spÀtestens bis zum 31.12.2018 angetreten sein, danach verfÀllt diese ersatzlos.

 


🎁 Teilen und weitersagen!🌲Noch keine PlĂ€ne fĂŒr einen spannenden Fotoausflug? Seid dabei bei unserer Lost Places Fotototur zur Glasmanufaktur! Wir verlosen 2 Gutscheine fĂŒr die Lost Places Fototour „Glasmanufaktur“ am 10.03.2018 im Wert von 70 €.

Jeden Tag dabei sein lohnt sich doppelt denn alle die an unserer Adventsaktion teilnehmen kommen automatisch in den Lostopf der Silvesterverlosung. Als Hauptpreis winkt hier eine „Pripjat Stalker Tour“ 2018 fĂŒr eine Person im Wert von 590 €!

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Dieses Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstĂŒtzt oder organisiert. Die Teilnahme ist bis einschließlich Donnerstag, den 24. Dezember möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Dieser Gutschein ist ĂŒbertragbar und kann somit verschenkt werden. Jeglicher Eintausch in Geld oder einer bereits gebuchten Tour ist ausgeschlossen!

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Viel GlĂŒck wĂŒnscht euch Urbexplorer Fotoreisen!

Das versteckt sich heute am 10.12.2017 hinter dem KalendertĂŒrchen!

Hinter dem heutigen TĂŒrchen verstecken sich 2 Gutscheine fĂŒr die Lost Places Fototour „Glasmanufaktur“ am 10.03.2018 im Wert von 70 €.

Lost Places Fototour „Die Glasmanufaktur“

Dieser Gutschein ist ĂŒbertragbar und kann somit verschenkt werden. Jeglicher Eintausch in Geld oder einer bereits gebuchten Tour ist ausgeschlossen!

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Gewinne in der Silvesterverlosung eine Reise nach Tschernobyl

Als Hauptpreis winkt hier eine „Pripjat Stalker Tour“ 2018 fĂŒr eine Person im Wert von 590 €!

(Freie Terminwahl fĂŒr 2018 vorbehaltlich verfĂŒgbarer PlĂ€tze) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

Bedingung:

Der Gewinner ist mindestens 18 Jahre alt Die gewonnene Reise muss spÀtestens bis zum 31.12.2018 angetreten sein, danach verfÀllt diese ersatzlos.

 

Gewinne eine Reise nach Tschernobyl

 


❄️ Teilen und weitersagen! 🎁 Ein Tipp fĂŒr einen winterlichen Filmabend fĂŒr alle Lost Places Fotografen! Wir verlosen heute eine spannende Lost Places Filmdokumentation „Vergessenes im Harz“. Ein ausfĂŒhrlicher Film mit Geschichten von Zeitzeugen und beeindruckenden Bildern ehemaliger Sanatorien, Hotels und FDGB-Heimen.

Jeden Tag dabei sein lohnt sich doppelt denn alle die an unserer Adventsaktion teilnehmen kommen automatisch in den Lostopf der Silvesterverlosung. Als Hauptpreis winkt hier eine „Pripjat Stalker Tour“ 2018 fĂŒr eine Person im Wert von 590 €!

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Das versteckt sich heute am 09.12.2017 hinter dem heutigen KalendertĂŒrchen!

Im Herzen von Deutschland befindet sich eines der schönsten und interessantesten Landschaftsgebiete der Bundesrepublik: Der Harz.

Jedoch sind die Zeiten, als in den kleinen Ortschaften das Leben blĂŒhte und Menschen die Gassen entlang schlenderten vorbei. Was ist davon ĂŒbrig? Wie findet ein Landstrich nach 25 Jahren Teilung wieder zueinander? Was passierte mit den Sanatorien, Hotels, ehemaligen FDGB-Heimen, GutshĂ€usern, MilitĂ€reinrichtungen und Fachbetrieben der Region?

Heute kann man eine Vielzahl an beeindruckenden Bauwerken bestaunen, die seit vielen Jahren leer stehen und auf Abriss oder Neunutzung warten. Auf der Suche nach diesen verlassenen Orten und den Geschichten der Menschen dahinter besuchten wir ĂŒber zwei Jahre immer wieder SchauplĂ€tze, die in keinem ReisefĂŒhrer stehen und dennoch mehr von der Vergangenheit einer Region erzĂ€hlen, als so manches Geschichtsbuch.

Eine ErzĂ€hlerin, die als Besucherin der Harzregion mit ihrem persönlichen Blick durch den Film fĂŒhrt, ergĂ€nzt Aussagen und Erinnerungen von Zeitzeugen, sowie Statements von Historikern, VisionĂ€ren und langjĂ€hrigen Anwohnern. Geschichten von ehemaligen Mitarbeitern und Besuchern einst prachtvoller Hotels und Erinnerungen ehemaliger Ärzte und Schwestern der unzĂ€hligen leerstehenden Sanatorien, sind ebenso Bestandteil des Dokumentarfilms, wie die Recherchen von Dr. Friedhart Knolle ĂŒber die ehemalige Munitionsfabrik ÂŽWerk TanneÂŽ.

Hier findet ihr mehr Informationen zum Filmprojekt Vergessenes im Harz 

Alle Teilnehmer/innen kommen automatisch in den Lostopf fĂŒr die große Silvester Auslosung!
Gewinne in der Silvesterverlosung eine Reise nach Tschernobyl

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(Freie Terminwahl fĂŒr 2018 vorbehaltlich verfĂŒgbarer PlĂ€tze) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

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Gewinne eine Reise nach Tschernobyl


Wird der Besuch der Duga 3 Radarstation in Zukunft noch möglich sein?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem GelĂ€nde der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestĂŒrzt und tödlich verunglĂŒckt. Der Tod des 33-jĂ€hrigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen. Es gibt zwar in diesem Zusammenhang weiterhin wenig Informationen, aber eines steht heute schon fest. Es existiert ein hohes Risiko das zukĂŒnftig das Gebiet der Duga 3 Radarstation und das GelĂ€nde des Komplexes Chernobyl 2 fĂŒr den Touristenverkehr gesperrt werden. Dies soll weitere UnfĂ€lle wie diese verhindern, denn die Möglichkeit das ein „legaler“ Tourist dort einem Unfall zum Opfer fĂ€llt ist allgegenwĂ€rtig.

Nun stellen sich viele die Frage, warum diese Maßnahmen wenn doch der besagte Dimitrij sich dort illegal aufgehalten hat? Es sieht so aus das durch diese Tragödie die sich dort ereignet hat, die Verwaltung der Zone festgestellt hat, das die Unfallgefahr dort sehr hoch ist. SelbstverstĂ€ndlich, war es bisher immer verboten auf die Antenne zu klettern, aber alle die bisher mit uns dort waren wissen wie einfach es ist dieses Verbot zu ignorieren.

Was wissen wir genaueres ĂŒber den Tod des Stalkers?

Weiterhin nicht viel. Auf das GelĂ€nde der Sperrzone drang er illegal in Begleitung eines Mannes und einer Frau ein. Das tragische UnglĂŒck nahm am Abend des 27. November seinen Lauf als es schon sehr Dunkel war. Die WetterverhĂ€ltnisse waren zu diesem Zeitpunkt auch alles andere als Optimal. Es war windig und kalt. Es fiel Schnee und die Temperatur bewegte sich zwischen minus 2 und 0 Grad. Die Gruppe benutzte bei der Kletteraktion auch keine Taschenlampen da sie befĂŒrchteten dadurch von der Security entdeckt zu werden.

Die gesamte Konstruktion der Duga 3 Radarstation ist 150 Meter hoch. Noch immer wissen wir nicht warum Dimitrij plötzlich aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe fiel. Die Frau die sich entschlossen hat nicht nach oben zu klettern wartete am Boden auf die beiden MÀnner. Sie hat den Unfall zwar nicht gesehen aber sie hörte einen dumpfen Aufprall ganz in ihrer NÀhe. Dimitrij fiel mit dem Kopf in den Sand und starb noch am Unfallort.

Die beiden Begleiter liefen sofort zum etwa 500 Meter entfernten Kontrollpunkt um Hilfe zu holen. Die Security alarmierte unverzĂŒglich den Rettungsdienst und die örtliche Polizei. Nach etwa 20 Minuten traf der Notarzt ein, dieser konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.

Den beiden Begleitern droht nun ein Strafverfahren wegen illegalem Eindringen in die Sperrzone von Tschernobyl sowie einen Anfangsverdacht wegen fahrlÀssiger Tötung. Beide wurden bis in die Morgenstunden ausgiebig von der Polizei verhört.

Vielen Dank an Napromieniowani.pl fĂŒr die Informationen und die Fotos.

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem GelĂ€nde der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestĂŒrzt und tödlich verunglĂŒckt. Der Tod des 33-jĂ€hrigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Was sind die Folgen des tödlichen Unfalls auf dem GelÀnde der Duga 3 Radarstation?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem GelĂ€nde der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestĂŒrzt und tödlich verunglĂŒckt. Der Tod des 33-jĂ€hrigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Was sind die Folgen des tödlichen Unfalls auf dem GelÀnde der Duga 3 Radarstation?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem GelĂ€nde der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestĂŒrzt und tödlich verunglĂŒckt. Der Tod des 33-jĂ€hrigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Was sind die Folgen des tödlichen Unfalls auf dem GelÀnde der Duga 3 Radarstation?


Auf den StreifzĂŒgen durch den Osten Europas springen einem alte Fahrzeuge förmlich ins Auge. Auto, Landmaschinen, Pferdewagen und was auch immer sich zum Fortbewegen eignet. Das Schöne und Interessante daran, nicht jedes Auto wird nach 5 Jahren verschrottet … manchmal nicht mal nach 50 Jahren.
Der MĂ€hdrescher NIVA SK-5 von Rostselmash ist so ein unverwĂŒstliches Teil. Mit dem Bau wurde ungefĂ€hr 1973 begonnen. In manchen Teilen der Ukraine steht er verstrahlt am Wegesrand und rostet vor sich hin (wie hieß gleich der Hersteller?). In anderen Landesteilen flitzt man damit noch ĂŒber die Felder. Auch so mancher E301 vom DDR „Kombinat Fortschritt Landmaschinen“ ist zu finden.

 

Ein weiteres noch oft gebrĂ€uchliches „Fahrzeug“ ist das Pferd. Manchmal sogar als Taxi. Adrenalina heißt die Gute im ersten Bild, also das Pferd. In den georgischen Bergregionen haben die Mopeds auch oft vier Beine. (Link zur Georgienreise)

 

FĂŒr die Wasserwege gibt es Schiffe und Boote. Manche liegen schon auf dem Trockenen oder auch auf dem Grund. Ob es nun das schwimmende CafĂ© von Prypjat ist oder der Yachthafen, es sind alles fotografische Leckerbissen die sich nach einer kleinen Wanderung finden lassen. Das rostige Teil rechts wurde zur Fischzucht genutzt. (Link zu Reisen nach Tschernobyl und Prypjat)
NĂ€her am Ursprung der Quelle des Prypjat kann man nicht nur die Einheimischen mit ihren Booten beobachten sondern auch selbst durch die SĂŒmpfe und verzweigten Wasserstraßen paddeln. Man sollte aber einen erfahrenen FĂŒhrer dabei haben. Man nennt die Gegend nicht umsonst den ukrainischen Amazonas. (Der Link zur Paddeltour)

 

DemnÀchst werden wir mal etwas nach den Automobilen und Panzern schauen.


Im dritten und letzten Teil von „Georgien – Abenteuer Mensch“ möchte ich euch noch ein paar Bilder aus dem Alltagsleben in Georgien zeigen. Speziell aus der Freizeit. Da gibt es einmal diese nervigen Touristen und auch Menschen die sich einfach nur entspannen wollen.

 

Das Handy mit dem man jeden Augenblick festhalten muss hat auch hier Einzug gehalten. Selfitime. Religion und Glauben sind noch tief im Land verwurzelt. Das merkt man speziell in den Kirchen und auch an den bunten Trachten.

 

Man heiratet gern, mal mehr und mal weniger nach den alten BrÀuchen.

 

Überrascht war ich ĂŒber das „Stelzen Haus“, deutscher Name, aber georgische KĂŒche. Auch sonst werden die gastronomischen Einrichtungen gern wahrgenommen.

 

Im Großen und Ganzen ist Georgien sehr europĂ€isch. Der Umgang mit den Tieren ist vielleicht noch etwas ursprĂŒnglicher, aber die Menschen wollen sich zeigen, kleiden sich modern und sind sehr freundlich und offen.

Ein buntes Land mit vielen bleibenden EindrĂŒcken. Hier und da auch ein Hauch Ostalgie. FĂŒr mich auf jeden Fall die bessere Variante als in El Arenal zwischen Ballermann 6 und Strand zu pendeln.

Link zur Buchung.

Wer einen georgischen Naturkalender fĂŒr Weihnachten und das nĂ€chste Jahr möchte, den gibt es hier.

Georgien & Kaukasus Fotokalender 2018 erscheint in einer limitierten Auflage von 100 StĂŒck und ist somit ein exklusives und individuelles Geschenk.


Im 2. Teil von „Georgien – Abenteuer Mensch“ geht es um die Arbeit und die TĂ€tigkeiten die sich in Georgiens Straßen abspielen. In den StĂ€dten und grĂ¶ĂŸeren Dörfern reihen sich lauter kleine LĂ€den aneinander. Aber auch an den Landstraßen herrscht reger Handel. Im 1. Teil habe ich ja auch schon ein paar geschĂ€ftstĂŒchtige Leute vorgestellt. SchĂ€fer, Schuster und Salzhandel.

Am Interessantesten fand ich das GewĂŒrzbrot. Gebacken auf Reisig und Tannenzapfen in vasenĂ€hnlichen Öfen. Als GewĂŒrze sind auf jeden Fall Koriander, Zimt, Vanille und Nelken drin. Kann man wirklich gern essen.

 

In Tbilisi gibt es einen coolen Trödelmarkt. Es ist einfach unvorstellbar was es hier alles gibt. Im wahrsten Sinne des Wortes vom verbogenen Nagel bis zu StudioausrĂŒstungen fĂŒr Foto und Film, Schwerter, Musikinstrumente und und und …

 

Interessant und sehenswert sind auch die kleinen LĂ€den lĂ€ngs der Straßen. Manche schließen dann auch mal gegen Mitternacht. Egal ob Reifen, Obst, Bier, Wasser, Tontöpfe, iPhone oder Zigaretten, was man braucht das bekommt man auch.

 

Von den fliegenden HÀndlern war mir der WeinhÀndler der Liebste. Kaufst du drei Flaschen Wein, bekommst du zwei Flaschen Schnaps dazu. Aber die Honigleute im Gebirge sind auch sehr beflissen und lassen dich alles mal kosten und probieren.

 

Der nÀchste Teil wird dann etwas bunter und anders. Bilder aus dem Leben und der Freizeit in Georgien.
Ich kann euch nur raten, fahrt hin und lasst euren Gaumen und eure Augen verwöhnen.

Link zur Buchung.

Wer einen georgischen Naturkalender fĂŒr Weihnachten und das nĂ€chste Jahr möchte, den gibt es hier.

Georgien & Kaukasus Fotokalender 2018 erscheint in einer limitierten Auflage von 100 StĂŒck und ist somit ein exklusives und individuelles Geschenk.

Und so geht es bald weiter … .. .


Bei einer Reise durch Georgien gibt es natĂŒrlich unendlich viele Gebirgsansichten, Klöster und Burgen zu fotografieren. Aber man kann auch sehr schnell mit den Menschen in Kontakt treten. Die meisten sind gegenĂŒber AuslĂ€ndern sehr aufgeschlossen und wissbegierig. Es gibt im Gegenzug immer kleine Geschichten und Besonderheiten zu erfahren. Nach einem GesprĂ€ch kann man auch gern mal ein Portrait machen. Etwas russisch oder englisch ist zwar sehr hilfreich, aber mit Zeichensprache und Gesten kommt man auch gut klar.

Der stolzeste Poser war wohl dieser Herr. Ein Sammler und Schrauber von alten Autos, die HĂ€nde bis zum Ellenbogen ölverschmiert. Er kroch gerade aus dem Motorraum eines Urals als ich kam und zeigte mir seine SchĂ€tze. Ein paar hat er schon einem französischen AttachĂ© vermacht. Sein absolutes LieblingsstĂŒck war ein VW Bus.

Ein Sammler alter Autos

Ein ziemlich lustiger Geselle war dieser Schafhirt der am Jvari Querpass in 2395 Meter Höhe seine SchĂ€fchen zusammen hielt. Wie so oft kam man nach einer Zigarette ins GesprĂ€ch. Georgien ist ĂŒbrigens ein wunderbares Land, man darf in GaststĂ€tten noch rauchen. Hoffentlich treten sie nicht so schnell der EU bei. Ein paar Meter daneben war ein Kriegsgefangenenfriedhof, mit einer deutschen Gedenktafel.
Der junge Mann war auch sehr umtriebig und verkaufte an einem Foto Spot vor Ushguli sein swanetisches GewĂŒrzsalz. Ushguli ist das höchste bewohnte europĂ€ische Gebirgsdorf, 2200 Meter.
Rechts im Bild dann noch ein Schuster aus Tbilisi, nicht sehr gesprÀchig aber sehr fotogen.

 

In Chiatura erzĂ€hlte ein alter Mann das Stalin mit Hilfe eines Österreichers (der war auch ein paar Jahre in Deutschland zugange war) das wunderschöne Theater gebaut hatte. Ein anderer freute sich ĂŒber ein paar Brocken russisch um ĂŒber Stalins Sanatorien zu berichten. Am liebeswertesten waren allerdings die Damen vom Grill, einer Discothekengastwirtschaft, sie winken uns noch mal zum Abschied.

 

Die lustigsten Leute trifft man allerdings wenn man nachts durch die StĂ€dte streift um Langzeitbelichtungen zu machen. Da trifft man Typen die alle deutschen Fußballclubs kennen. Die alle Spieler kennen die mal international gespielt haben. Man trifft Leute die um eine Zigarette bitten und dann darauf bestehen fotografiert zu werden oder einfach Frauen die mal mit einem deutschen Riesen fotografiert werden wollen.

 

Ich habe euch jetzt mal ein knappes Dutzend Menschen vorgestellt mit denen ich etwas nĂ€her in Kontakt gekommen bin. GesprĂ€che, lachen, rauchen oder auch eine Flasche Bier … alles was sich in meinem Hirn verewigt hat. DemnĂ€chst werde ich euch zeigen (in Farbe) wie man in Georgien sein Geld verdienen kann.
Wer sich das lieber selbst anschauen möchte dem rate ich zu folgendem Link zur Buchung.

Wer einen georgischen Naturkalender fĂŒr Weihnachten und das nĂ€chste Jahr möchte, den gibt es hier.

Georgien & Kaukasus Fotokalender 2018 erscheint in einer limitierten Auflage von 100 StĂŒck und ist somit ein exklusives und individuelles Geschenk.

Und so geht es bald weiter … .. .

Gruppenfoto mit Miliz


Gut versteckt, zugewachsen und oftmals ungenutzt, finden sich auf unseren Lost Places Fototouren interessante geheime Orte wie dĂŒstere Industrieanlagen, prachtvolle Schlösser und mĂ€rchenhafte Kirchen. Unsere Fototouren & Reisen laden Dich ein, einen Blick hinter die Kulissen der geheimnisvollen Orte zu nehmen. Manche der noch zu Zeiten des Sozialismus genutzten Bauwerke und Relikte einer untergegangenen Ära sind verlassen und nicht mehr genutzt, haben aber hinter ihren Mauern viele interessante Geschichten zu erzĂ€hlen.

Mich faszinierten schon immer dĂŒstere Industrieobjekte da ich hier sehr viele verschieden Fotomotive entdecken kann. Auf unseren seit 2 Jahren regulĂ€r stattfindenden Fototouren zu verlassenen Orten besuchen wir auch seit etwa einem Jahr diese „Perle“ eines frĂŒher pulsierenden Industriebetriebes. Diese Lokomotiv- und Waggon Werkstatt einer regionalen Eisenbahngesellschaft die im Großraum Oberschlesien der grĂ¶ĂŸte Betreiber von Schmalspurbahnen war ist das neue Ziel unserer spannenden Entdeckungsreisen. Der Bau der Schmalspurbahn wurde von der Oberschlesischen Eisenbahngesellschaft auf der Grundlage der im Jahre 1851 erhaltenen Lizenz des preußischen Staates begonnen. Die ersten Abschnitte des Netzes mit einer Schienenbreite von 785 mm  wurden 2 Jahre spĂ€ter fertiggestellt. Das ĂŒber 150-jĂ€hrige Bestehen der Oberschlesischen Schmalspurbahnen hat alle großen Industrieanlagen mit ihren Gleisen abgedeckt: Minen, Stahlwerke, Kraftwerke und SteinbrĂŒche. Viele der mittlerweile aufgegebenen Bahnanlagen und Lokschuppen sind leider Leer gerĂ€umt von Metalldieben und Vandalen sowie zweifelhafte „GraffitikĂŒnstler“ berauben diesen Orten auch noch den letzten Rest von „Stolz“.

Doch glĂŒcklicherweise gibt es sie noch, diese „Perlen“ der Industrialisierung. Mit Sicherheit wĂŒrde dieser Ort nicht so aussehen wenn ein gigantischer Hund ihn nicht Rund um die Uhr bewachen wĂŒrde. Als der „Wauwau“ an die Kette gelegt wurde und ich diese weitlĂ€ufigen Halle betrat, war ich von dem mittlerweile allgegenwĂ€rtigen GrĂŒn ĂŒberrascht das sich zwischen den rostigen Waggons, Lokomotiven und Maschinen zwĂ€ngte. Es war eine wunderschöne Komposition die alle menschlichen Sinne angesprochen hat. Man sah eine dĂŒstere, rostige AtmosphĂ€re gepaart mit dem lebendigen GrĂŒn der Pflanzen. Ich schloss fĂŒr einen Augenblick die Augen und spĂŒrte eine Mischung aus altem Öl und Diesel aber auch das den Duft der Natur. Als ich mich umdrehte hörte ich in den DachkĂ€sten das Zwitschern der nistenden Vögel.

Nachdem ich die Augen geöffnet habe sah ich eine Farbenvielfalt aus GrĂŒn, Rot und Orange. Jeder Schritt in diesem Objekt und jedes Motiv war ein farbenfrohes GemĂ€lde. Das sind jene Orte die inspirierend sind fĂŒr jeden Lost Places Fotografen. Hinter jeder Ecke prĂ€sentiert sich ein neues Fotomotiv. Wirklich ĂŒberrascht war ich das hier noch so viel erhalten geblieben ist. Angefangen von den Lokomotiven, Waggons, diversen Maschinenteilen aus der Jahrhundertwende sowie den alltĂ€glichen Dingen aus dem Arbeitsalltag.

Das was der Mensch einst geschaffen hat holt sich die Natur langsam aber bestĂ€ndig zurĂŒck.

Diese interessante Location kannst Du wĂ€hrend unserer Lost Places Fototour „Die Wallfahrer“ bestaunen und fotografieren.

 

 

 


Der spektakulÀre Ausbruch des Laki-Vulkans auf Island

Jeder von uns erinnert sich noch ganz gut an den Ausbruch des Eyjafjallajökull. Vor sieben Jahren legte der Vulkan mit seiner Aschewolke den Flugverkehr auf dem ganzen Kontinent lahm. Die gigantische Aschewolke schob sich ĂŒber den Nordatlantik und stĂŒrzt den gesamten europĂ€ischen Luftverkehr ins Chaos. Doch eine weitaus grĂ¶ĂŸere Naturkatastrophe spielte sich schon im Jahr 1783 ab. In diesem Jahr begann mit dem Ausbruch der Laki-Krater – islĂ€ndisch LakagĂ­gar – die grĂ¶ĂŸte Naturkatastrophe in der Geschichte Islands mit verheerenden Folgen fĂŒr die Menschen auf der Nordhalbkugel. Zugefrorene GewĂ€sser, Schneemassen und eisige Temperaturen: Eine KĂ€ltewelle suchte im Winter 1783 ganz Europa heim. Sie reichte vom Mittelmeer bis zum Atlantik.

Etwa acht Monate war der Laki-Krater aktiv, nachdem er am 8. Juni 1783 ausbrach. In dieser Zeit spuckte der Vulkan Unmengen an Lava und Asche in die Luft, die zusammen mit Wasser zu Sulfatpartikeln und SchwefelsĂ€ure reagierten. Diese sogenannten Aerosole verteilten sich in der StratosphĂ€re wie ein Schleier ĂŒber der Erde. Anders als Asche können Aerosolpartikel Jahre in der AtmosphĂ€re schwirren und die Sonnenstrahlung abschirmen.

Die Folge waren Tod und Dunkelheit

Auf Island machte sich als erste Auswirkung des Vulkanausbruches der giftige Ascheregen bemerkbar. Die Folge war eine Kettenreaktion, denn viele Tiere und Pflanzen starben und Missernten fĂŒhrten zu Hungersnöten. Von Island aus legte sich die giftige Wolke schließlich ĂŒber ganz Europa, vor allem die nicht weit entfernten britischen Inseln waren hier stark betroffen. Augenzeugen berichten davon, dass der schwarze Smog dort wochenlang am Himmel hing. Es war eine gespenstische Stimmung. Bis zu minus 26 Grad wurden vielerorts gemessen. Fast alle GewĂ€sser in Mitteleuropa erstarrten zu Eis.

Sogar der große Belt, eine Meeresstraße zwischen den dĂ€nischen Inseln, konnte plötzlich mit Schlitten passiert werden. Hinzu kamen gewaltige Schneemassen, die die Agrarproduktion einschrĂ€nkten und zu VersorgungsengpĂ€ssen fĂŒhrten.

Nachdem es wĂ€rmer wurde folgten Überschwemmungen

Als im Winter des Jahres 1784 ein Wetterumschwung warme Luft brachte, fingen die angestauten Eis- und Schneemassen an zu schmelzen. Das folgende Hochwasser verwĂŒstete viele tief liegende Regionen an FlĂŒssen und KĂŒsten. Der Rhein stieg in diesem Jahr auf einen Pegel von knapp 14 Metern an. Dieser vulkanischen Winter der Jahre 1783 bis 1784 und seinen Folgen gilt als die grĂ¶ĂŸte Naturkatastrophe der frĂŒhen Neuzeit.

Komm mit auf eine spannende Island Fotoreise zu den Laki – Kratern

Die Spuren dieser Katastrophe kannst du bei einer Landschaftsfotografie Fotoreise durch Island entdecken. Die heute zum grĂ¶ĂŸten Teil mit Wasser gefĂŒllten Laki-Krater erstrecken sich in einer etwa 25 Kilometer langen Reihe von Vulkanen. Es ist eine mondartige dĂŒstere Landschaft in den Farben Schwarz, GrĂŒn, Gelb und Orange. Überall erkennt man Kratern, ehemalige Lavafelder und Felsformationen. Die gewaltigen KrĂ€fte, die hier gewirkt haben, kann man sich nur sehr schwer vorstellen. Ein Besuch an diesem Ort macht einem deutlich wie wenig der Mensch einer solch gewalttĂ€tigen Natur entgegenzusetzen hat.


Vorwort

Bei meiner Ausstellungseröffnung zum Thema Tschernobyl trat Herr Schaffer an mich heran und gab mir einen Reisebericht von 1997.
Herr Schaffer lebt nicht weit von mir und ist ein Weltenrumbummler. Er war bei einer SolidaritĂ€tsaktion fĂŒr die Zone dabei. Ich habe die Seiten mal eingescannt um euch seine EindrĂŒcke zu zeigen.

Tschernobyl – Die Folgen der Katastrophe

Das Leben nach den Supergau

Breites, narbiges, buckeliges Asphaltband. Schnurgeradeaus zum fernen Horizont. Katen ducken sich lĂ€ngs der Straße windschief in verwilderte GĂ€rten. Sonnenblumen. Der Kerne wegen. Endlos die Allee kunterbunter BĂ€ume. Grelles Gelb, flammendes Rot, leuchtendes Orange. Reste staubigen GrĂŒns.  Wolkenlos blau blendender Himmel. Ein MĂ€hdrescher treckt ĂŒber die Piste. Ein LKW scheppert vorbei. Ein Planenwagen zockelt auf dem Sommerweg daher. Der Kutscher nickt in sich hinein. Kopfbetuchte Babuschkas sitzen im grauen Gras am Rand. Ein Rabe krĂ€chzt mĂŒde. Kleine Pause. Weites Land.  Fruchtbares Land. Armes Land.

Welche Folgen hatte Tschernobyl fĂŒr die Menschen?

GAU. SUPERGAU. Der vor sich hin brĂŒtende Reaktor Nummer vier explodiert am 26. April. FĂŒnf vor Zwölf. FragwĂŒrdig gebĂ€ndigte Energie bricht aus. Schleudert vulkangleich tödlich strahlende Betonbrocken kilometerweit um sich. Wolken tragen giftigen Staub weithin ĂŒbers Land. Weithin ĂŒber den Kontinent. Es regnet Unheil. RadioaktivitĂ€t. Niemand sieht sie, niemand riecht sie, niemand schmeckt sie. Die ĂŒberall gegenwĂ€rtige. HeldenmĂŒtig stĂŒrzten sich Feuerwehrleute und Kraftwerker in das Inferno. Mit unsĂ€glichen Mitteln, fast mit bloßen HĂ€nden zu retten, was nicht zu retten ist. 29 gehen elend zugrunde. VerglĂŒht, verstrahlt, vergangen. Was die Menschen fĂŒr ihr Wohl schufen, geriet ihnen zum VerhĂ€ngnis. Kommunismus, das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des ganzen Landes. Über allem herrscht Schweigen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Kiew feiert den 1. Mai. Wie jedes Jahr.

FragwĂŒrdig gebĂ€ndigte Energie, Foto: Wilhelm Schaffer

Das Gebiet um Tschernobyl

Ein Posten. Ein Schlagbaum. Eine digitale Anzeige zeigt 82 Milliröntgen (820 ”Sv? Ich vermute eher Mikroröntgen, also 0,8 ”Sv) an. Dahinter liegt Prypjat. Menschenleer. Eine Geisterstadt. Mit der Atomstation entstanden, eine moderne Wohnsiedlung. Wohnblöcke, HochhĂ€user, Restaurants, Hotels, Universalnie Magazin, ein Kulturpalast. Schulen und KindergĂ€rten. Inmitten von GrĂŒnanlagen und Parks. FĂŒr 20 000 Menschen. Stolz auf ihre Errungenschaften. Bis sie am 29. April Lautsprecher auf den zentralen Platz zusammenplĂ€rren. Alle. Evakuierung. Wie sie kamen, kesselt sie die Armee ein. Selektiert nach Kind, Weib, Mann. Verladen und in  den  Wald.  Entkontaminiert. Ab in die Ferne. Es dauert Wochen, ehe sich manche Familien wieder finden.

Niemand konnte etwas mitnehmen. Möbel, Hausrat, Kleidung, Lebensmittel blieben in den Wohnungen. Vieles in zehn Jahren verdorben. Geraubt. Der Rest steht hinter geborstenen Fensterscheiben. Die HĂ€user wuchern langsam zu. Die Natur kommt zurĂŒck. Ganz langsam, ganz sicher. Obdachlose, anderswo nicht Angekommene siedeln schon wieder in der 30-Kilometer-Zone. Woanders können sie nicht ĂŒberleben, hier ĂŒberleben sie sich zu Tode.

Das Museum

Im Foyer hĂ€ngen Ortsschilder. Mit einem roten Diagonalstrich . 72 liquidierte Ortschaften  in der 30-Kilometer-Zone. Eine Vitrine. Ein junges Gesicht, eine Uniform, ein Orden. Macht einen Helden,  einen Heiligen. Hunderte junger Gesichter, hunderte Helden, hunderte Heilige. Im Saal an der Decke die fĂŒnf Erdteile. Die Atomstationen darauf. VollzĂ€hlig. FĂŒr jedes leuchtet harmlos ein LĂ€mpchen. An der Wand tausend leuchtende Augenpaare. Tausend Kindergesichter. Tausendfach Sinnbild der Zukunft. Vergangen im dritten, vierten, fĂŒnften Jahr ihres Daseins. In fast elf Jahren „nach Tschernobyl“. Auf dem Parkett abgebildet die Deckplatte des Reaktors. Originalgroß. Einige StĂ€be ragen heraus. Tragen eine Sitzplatte. Eine holzgeschnitzte Wiege hĂ€ngt von der Decke herab. Schaukelt sacht ĂŒber dem fiktiven Reaktor. Puppen, Teddys, ein Buratino sitzt stumm darin. Sie blieben ĂŒbrig. Die Kinder sind tot.

Die humanitÀre Hilfe

Worte des Landrats. Vom Winde verweht. Eine Schulklasse wĂŒnscht gute Fahrt. Der Konvoi geht ab gen Osten. 1600 Kilometer. 36 Stunden non stopp. Hoffnungsvoll ĂŒberladen mit Paketen, PĂ€ckchen, Geschirr, Overalls fĂŒr die Tschernobyler Feuerwehrleute. Verpflegung fĂŒr die neunköpfige Transportmannschaft. Neun Wochenrationen. ,,Helft den Kindern von Tschernobyl!“ rief die Zeitung auf. Das DRK zur Seite.

Tausend packten Pakete ein. SchĂŒler vor allem, engagierte Veteranen, MitbĂŒrger aller Orten. Reich gefĂŒllt, bunt eingehĂŒllt. Mit Bildern lieb bemalt. Ein „PlĂŒschi“ oben drauf . Eine alte Dame stiftete gar Kaffee fĂŒr die Fahrer. Manchen war jede Mark zu schade. Sie entsorgten, was sie nicht mehr brauchten. Wenige.

Halt an einer Grenze. Neben uns elf Trucks mit HilfsgĂŒtern. FĂŒr drei Millionen. Sagt ein Fahrer. Ausgebaute Fenster und TĂŒren, alte RöntgengerĂ€te. Die werdens sicher noch verwenden können. In Moldavien. Sagte ein anderer. Ein peinlich sauber geharkter Grenzstreifen trennt Polen und die Ukraine.

Opfer der Tschernobyl Katastrophe

Die Klinik riecht deprimierend, schmuddelig und nach Chemie. Eine Alte hockt am Fenster. Kaut Sonnenblumenkerne Reinemachen gilt nicht. Kleine Glatzköpfe mit großen Augen stehen in offenen TĂŒren. Spielen auf dem Flur. Sitzen, liegen apathisch in ihren Betten. BettwĂ€sche mĂŒssen die Eltern mitbringen. Medikamente bezahlen. Wer kann. Sonst gibt es keine. Essen kocht die Mutter, die Oma auf dem Flur. Die bunten Pakete ziehen alle an. Der Berg aufgestapelter PlĂŒschtiere, das Spielzeug. Die Kindersachen, sortiert nach GrĂ¶ĂŸen. Die Ärztin hilft beim Verteilen. Familie fĂŒr Familie. Da steht eine Frau bescheiden. Wartet, was sie erhĂ€lt, wĂ€hlt zaghaft ein Kleidchen aus. Eine andere kommt zum fĂŒnften Mal, mit flinken Augen sieht und noch flinkerem Griff erhascht sie das sechste StĂŒck. Ein dĂŒnner Winzling grapscht heimlich durch die Barriere eine Knautschmaus. Haut ab. „Mein Kind besitzt alles. Nur keine Gesundheit“, sagt eine blasse Frau. Irgendwie vorwurfsvoll. „Sucht mal ein schönes Freßpaket raus. In der 7 liegt ein Junge. Der stirbt wahrscheinlich in ein, zwei Wochen“. Er bekommt einen riesigen Affen aus PlĂŒsch. Seine Augen leuchten matt auf. Die Samariter verlassen das Haus. Fix und fertig. Die Alte hockt immer noch am Fenster und kaut Sonnenblumenkerne.

Sucht mal ein schönes Freßpaket raus, Foto: Ulrich Fischer

Die Veteranen

Mitten in der Stadt. Die Pakete wandern flott von Hand zu Hand ins Haus. RĂŒstige alte Krieger. Das Fernsehen war schon weg. Festakt. Eine Rede ĂŒber die Freundschaft. Vor allem zur DDR. Schade, dass das mit dem  Sozialismus nicht klappte. Jetzt herrscht großer Mangel. Doch wir hoffen, dass, bald, mit Hilfe, aus eigener Kraft…  Der Redakteur der Zeitschrift

,,Buchenwald mahnt“ mahnt uns. Die Samariter erhalten einen Orden. Mit Urkunde. Und eine Einladung in die ukrainische Weite. Nahe der Desna. Eine Datscha, ein lustiger General, seine Matka, ein mit SpezialitĂ€ten des Landes gedeckter Tisch. Alles aus Wald, Fluss, Feld und Garten. Wodka aus der Naturalform des Warenaustausches. Zwei Stunden Toast auf Toast. 50 Gramm auf 50 Gramm. Umarmung . Drei KĂŒsse. Doswidanija, Towarischtschi!

Die Poliklinik inmitten der Stadt

Eine Klinik fĂŒr 60 000 Menschen. FĂŒr alles. Das Personal erhielt schon fĂŒnf Monate kein Gehalt. Sagt die ChefĂ€rztin. Auch ihre Patienten mĂŒssen die Medikamente bezahlen. Wenn vorhanden. Wenn sie gespendete erhalten, kosteten sie weniger. Vielleicht die HĂ€lfte. Medikamente brauchen sie. Gezielt, fĂŒr ganz bestimmte Indikationen. Dringender als Lebensmittel. Obwohl sie uns 850 Adressen nennen kann. Von Alten und Kranken, die hilflos zuhause liegen. Hungern. Verhungern. Allein in ihrem Rayon. Aber alle Adressen  kennt sie nicht. Die Samariter hinterlassen einen  Berg Pakete. In den richtigen HĂ€nden. Denken sie.
Abends gehen sie in die Sauna.

Die Feuerwehr

,,Hallo, Kinder, schafft mal die Pakete rein“. Ein Befehl. Die grĂŒngraukhaki  gescheckten Jungs kommen aus der Ruhestellung. Der Feuerwehrhauptmann hat gerade Geburtstag. Das Gesicht gerötet, die breitrandige SchirmmĂŒtze auf den Hinterkopf gerutscht. Anzeichen zahlreicher herzlicher  Gratulationen. Zuerst zeigt er uns die Helden seiner Einheit. Die Heiligen, die den Strahlentod starben. Sein Stellvertreter, einer der ersten am UnglĂŒcksreaktor, ĂŒberlebte. Ein lebendes Denkmal. Eines aus Beton erhebt sich monumental vor dem Feuerwehrareal. Daneben das schwere LöschgerĂ€t. RĂ€umpanzer, Lafetten mit Wasserkanonen, Katjuschas zum Zersprengen des Brandherdes. ,,Wenn unsere Feuerwehr hier vorgefahren kĂ€me, den Genossen gingen die Augen ĂŒber, sagt ein ThĂŒringer Feuerwehrmann. Zweihundert Meter weiter das Kraftwerk. Der Sarkophag. BrĂŒtet vielleicht an einem neuen Ausbruch. Der Reaktor ist sicher. Sagen die Feuerwehrleute von Tschernobyl. Da sind sie sicher. Die AlltĂ€glichkeit des Lebens am Rande der Gefahr stumpft die Angst. Außerdem gibts „WĂ€sserchen“. Zumindest am Geburtstag. Schwer zu entscheiden wer besser dran ist. Sie, oder die zu Hause tĂ€glich die Spuren des Massenmords auf deutschen Straßen beseitigen mĂŒssen.

geschrieben von
WILHELM SCHAFFER


Spannende Fotoreise zum Weltraumbahnhof Bajkonur

Auf einer unserer Abenteuerreise, brachen wir im Oktober 2017 auf zu einer Fotoreise nach Kasachstan. Wir erkundeten gemeinsam einen ehemaligen TruppenĂŒbungsplatz der sowjetischen Armee, die verrosteten Schiffe und die aufgegebenen Fischerdörfer am Aral-See und als Highlight besuchten wir gemeinsam an zwei Tagen den Weltraumbahnhof Bajkonur und durften sogar einen Raketenstart miterleben. Aber auch atemberaubende Landschaften, Seen und Schluchten warteten darauf fotografisch festgehalten zu werden. Auch diese Fotoexpedition fand im bewĂ€hrten Urbexplorer Style statt, locker und entspannt mit einer kleinen Gruppe von Entdeckern. Mach Dir selbst ein Bild!

Fotografiere den erfolgreichen Start einer Sojus Rakete

Die TrĂ€gerrakete (LV) Sojus-2.1a mit dem Frachtraumschiff Progress МS-07 ist vom BAIKONUR Space Center am 14. Oktober 2017 um 11:47 MT erfolgreich abgehoben. Nach dem Flugprogramm haben die ersten drei Stufen von Sojus-2.1a die Frachtraumsonde nach exakt acht Minuten und 48 Sekunden nach dem Start, in eine niedrige Umlaufbahn gebracht. Die Korolev Mission Control Center-Spezialisten haben den weiteren Flug Progress MS-07 zur ISS kontrolliert.

GemĂ€ĂŸ der Telemetriedaten wurde das Einsetzen des Raumfahrzeugs in eine erdnahe Umlaufbahn und die Trennung von der dritten Stufe des TrĂ€gerfahrzeugs planmĂ€ĂŸig durchgefĂŒhrt. Das Docking von Progress MS-07 an das ISS-Modul Pirs ist um 14:09:57 Uhr MEZ am 16. Oktober 2017 erfolgt. Das ISS-Docking-Verfahren wurde im automatischen Modus unter der Kontrolle des russischen Kosmonauten Segrey RYAZANSKIY, Alexandr MISURKIN und Spezialisten des russischen ISS-Segments Flugkontrollgruppe in Korolev MCC durchgefĂŒhrt. Die Kapsel wird der ISS verschiedene GĂŒter liefern die fĂŒr den Betrieb der Raumstation wichtig sind.

Fotoexpedition in das Bajkonur Space Center und Gagarinsky Start

Das BAIKONUR Space Center ist das erste und grĂ¶ĂŸte Kosmodrom der Welt. BAIKONUR befindet sich in Kasachstan. Die FlĂ€che des Weltraumbahnhofs BAIKONUR betrĂ€gt 6717 kmÂČ. Es gibt einen Komplex namens «BAIKONUR», der aus der gleichnamigen Stadt und dem Kosmodrom besteht. Der Komplex wird von Kasachstan an Russland bis zum Jahr bis 2050 vermietet.

Heute besteht das BAIKONUR Space Center aus 9 StartplĂ€tzen davon sind derzeit nur 5 in Betrieb, 4 TrĂ€gerraketen zum Testen interkontinentaler ballistischer Raketen, 600 Umspannstationen, zwei FlugplĂ€tze, etwa 470 km Eisenbahnen; 1281 km Straßen, 6610 km Übertragungsleitungen und etwa 2784 km Telekommunikationsleitungen.

Bajkonur – Weltraumbahnhof und Sternenstadt in der kasachischen Steppe

Der Betreiber des Weltraumbahnhofes ist ROSCOSMOS. Dies ist eine staatliche Gesellschaft, die im August 2015 gegrĂŒndet wurde, um eine umfassende Reform der russischen Raumfahrtindustrie zu ĂŒberwachen und umzusetzen. ROSCOSMOS sorgt fĂŒr die Umsetzung des Weltraumprogramms der russischen Regierung und ihrer gesetzlichen Bestimmungen. ROSCOSMOS erteilt außerdem AuftrĂ€ge fĂŒr die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von WeltraumgerĂ€ten und Objekten der Weltrauminfrastruktur. Die staatliche Körperschaft ist auch fĂŒr die internationale Raumfahrtkooperation verantwortlich und hat die Aufgabe, die Voraussetzungen fĂŒr die zukĂŒnftige Nutzung von Ergebnissen der WeltraumaktivitĂ€ten in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung Russlands zu schaffen. (Quelle Roscosmos)

Foto copyright Georg Schuh

Foto copyright Georg Schuh


Abenteuertouren & Erlebnisreisen mit Urbexplorer

Wo im FrĂŒhjahr unendliche Meere von Wermut blĂŒhten strahlen jetzt die Überreste eines teils kollabierten und mittlerweile stillgelegten Kraftwerkes.
Auf den ersten Blick dominieren mÀchtige Betonklötze, Mahnmale und Statuen.
Das Gebiet ist weitlÀufig und ruhig.
Wir werden einen Blick in diese Betonklötze wagen. Es gibt vier dieser Klötze, Block 1 bis 4.
Block 4 (1.000 MW) explodierte am 26. April 1986 und brachte Tschernobyl unrĂŒhmlich in aller Munde. Wermut und Wehmut.
Die anderen drei Blöcke wunden nach und nach abgeschaltet. Block 2 1991, Block 1 1996 und Block 3 2000.


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FĂŒhrung durch das Kernkraftwerk von Tschernobyl

Im Block 2 wird fĂŒr interessierte Besucher eine FĂŒhrung angeboten. Ein strenger und exakter gut englisch sprechender Mitarbeiter fĂŒhrt die Besucher durch einige RĂ€ume des Kraftwerkes.
Mit Kraftwerkskleidung geht es dann durch unzĂ€hlige Schranken und Sperren. ÜberflĂŒssige MetallgegenstĂ€nde sollte man nicht mitnehmen. Handys, Fotoapparat und GeigerzĂ€hler sind erlaubt.

Der Goldene Flur im Kraftwerk von Tschernobyl

Durch den ewig langen goldenen Flur kommen wir dann direkt in die Steuerzentrale von Block 2.
Block 2 ging am 28. Mai 1979 ans Netzt (Baubeginn 1973) und war der erste der am 11. Oktober 1991 abgeschaltet wurde. Es ist fast 45 Jahre alte russische Technik zu bewundern. Im Handyzeitalter sind die WĂ€hlscheibentelefone schon ein Hingucker.

Das Rechenzentrum

Dann ging es weiter zum Rechenzentrum mit dicken Servern und vertrauenswĂŒrdiger und millionenfach benutzter Software. Windows XP. Auf dem Weg gab es immer wieder kurze knappe Anweisungen von unserem FĂŒhrer, fotografieren erlaubt, fotografieren verboten, nach rechts an die Wand, stehenbleiben usw.
Die Bahnlinie zum Abtransport des verstrahlten Schrottes war auch fertig.

Der Energieverteiler

Jedes normale Kraftwerk erzeugt Strom. Tschernobyl verbraucht Strom. 20 bis 25 Jahre braucht ein abgeschaltetes Atomkraftwerk zum Abklingen.
Die von außen zugefĂŒhrte Energie muss sicher und sinnvoll verteilt werden. Die Ukraine lebt da gerade nicht im Überfluss.

Vorbei an weiteren sonderbaren Telefonen ging es dann zum Ausgang. Aber am Kontrollpunkt wollte man uns weder kontrollieren noch passieren lassen. Es lag kein Auftrag vor. Unser FĂŒhrer telefonierte eine ewige Zeit …

Die QuarantÀnestation

Ist schon ein komisches GefĂŒhl. Aber dann kam die Auflösung. Es ging weiter mit der FĂŒhrung. Wir besuchten noch die SanitĂ€tsstation, oder besser gesagt die QuarantĂ€nestation. Jede Menge Liegen, Luftfilter, Wasserfilter, Notstromaggregate, Messstellen, halt alles was dazu gehört.

Spannende Reise nach Tschernobyl

Nach etwas ĂŒber zwei Stunden war dann die FĂŒhrung beendet. Auch wenn man sich vielleicht noch ein paar andere Dinge im Kraftwerk erhofft hatte (nicht unbedingt den Elefantenschuh) war es ein beeindruckender Streifzug durch das Innere des Kraftwerkskomplexes. Mit FaktenĂŒberlauf im Kopf ging es dann ins Freie. Die Strahlung lag ĂŒbrigens fast immer bei 0,13 ÎŒSv. Fast wie zuhause.


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Auf unserer Tschernobyl Tour erkunden wir entlegene Dörfer am Rande der Zone

Das Riesenrad und der neue Sarkophag sind natĂŒrlich die Highlights bei einem Besuch in der Zone, aber es gibt tausend andere Dinge zu erkunden und zu bestaunen. So zum Beispiel die kleinen verlassenen Dörfer am Rande der Zone. Heute will ich euch mal nach Mashevo entfĂŒhren. ĐŒĐ°ŃˆĐ”ĐČĐŸ, zu Deutsch „mache“. Es ist das nördlichste Dorf an der Grenze zu Weißrussland. Von einem weiteren verschlossenen Kontrollpunkt geht es dann ca. 30km nach Norden. Die Straße ist ganz gut befahrbar, wenn nicht gerade BĂ€ume rumliegen (2016). Dreimal „hau ruck“ und die Sache war geregelt.

Das imposanteste Bauwerk ist die Schule. Ziemlich groß fĂŒr so ein kleines Dorf.

Im Inneren gibt es zahlreiche FachrĂ€ume. Der Abakus hat schon eine beachtliche GrĂ¶ĂŸe und Lenin ist immer noch sehr dominant.

Sehr erstaunlich ist es mitten in dieser Abgelegenheit ein Zimmer fĂŒr den Deutschunterricht zu finden.

Der Physikraum lÀsst jedes Technikerherz höher schlagen. Solch eine Vielfalt an GerÀtschaften und Schautafeln möchte ich mal in deutschen Schulen sehen.

Auch wenn der hier bildlich dominierende Typ mit der Glatze mit seinem Spruch „Lernen, lernen und nochmals lernen“ durchaus Recht hat … ein paar Impressionen vom Dorf selbst. Auffallend zwischen den hölzernen BlockhĂŒtten sind die steinernen ReihenhĂ€user incl. NebengebĂ€ude. Eine Gemeinsamkeit haben sie aber doch, die Wellasbestplatten auf den DĂ€chern.

Das soll mal genĂŒgen. Es gibt in Mashevo noch viel zu entdecken. Das Innere der HĂ€user und Schuppen, der Bereich der Kolchose, die lĂ€ngeren Dorfstraßen, die Grenze zu Weißrussland … usw.

Siehe auch: Chernobyl Fallout Tour


Eine kurze Erinnerung an das Jahr 1986 in der damaligen DDR

Im April 1986 – ich 17 Jahre alt und im ersten Ausbildungsjahr an einer Berufsschule mit Internat im Osten von Berlin. Wir hörten heimlich auf den Zimmern West-Radio. Der RIAS war problemlos zu empfangen und hatte die bessere Musik. Daher lief das Radio am Sonntagabend. In den Nachrichten brachten sie eine Mitteilung ĂŒber einen Reaktorunfall in der Sowjetunion. Wir diskutierten an diesem Abend lange ĂŒber die Situation und wussten, dass dieser Unfall auch Einfluss auf unser jetziges und zukĂŒnftiges Leben haben wird. Von den DDR-Medien war zu dieser Zeit nichts darĂŒber zu hören. Es wurde totgeschwiegen.

NĂ€chster Montagmorgen – erste Stunde Sport. Unser Lehrer, ein ehemaliger NVA-Offizier, verordnete 5 km Waldlauf unter dem Motto: „Nicht dass ihr denkt, ich schere mich um die aktuelle Lage. Frische Luft ist gesund!“ Mehr wurde darĂŒber nicht gesprochen und das Thema generell unter den Tisch gekehrt. Ich weiß nicht, ob diese Sportstunde einen Einfluss auf meine Gesundheit hatte. Ich habe noch viele Jahre danach Joggen mit diesem Ereignis verknĂŒpft und es gehasst.

Bei uns war die Welt also auch danach noch in Ordnung. In Westberlin und der BRD nicht. Plötzlich gab es Unmengen an frischem GemĂŒse: GrĂŒner Salat und Gurken – im FrĂŒhjahr! Jeder wusste, dass in Westdeutschland Niemand das (offensichtlich) verstrahlte GemĂŒse und Obst anrĂŒhrte. Wir auch nicht. Es war eine Zeit der GerĂŒchte und Vermutungen und wir hatten Angst. Was wĂŒrde die Zukunft bringen?

Die DDR war bis 1989 in permanenten Kriegszustand. Das erfuhr ich allerdings erst nach der Wende. Mit 14 lernten wir, wie ein sicherer Unterschlupf fĂŒr den Katastrophenfall zu bauen ist. Mit 16 robbten wir mit Gasmasken durch die Natur – eine Kombination aus Survivals- und Pfadfindertraining. Mit dem kalten Krieg lernten wir umzugehen. Eine Katastrophe durch die „guten“ Atome – das war nicht vorgesehen. Das UnglĂŒck von Tschernobyl wurde zur grĂ¶ĂŸten technologischen Katastrophe des 20. Jahrhunderts.

Heute begebe ich mich auf eine spannende Tschernobyl Reise

31 Jahre spĂ€ter mache ich mich mit 11 anderen Unerschrockenen auf den Weg nach Tschernobyl. Das Gebiet ist in zwei Zonen eingeteilt. In der 30 km Zone leben noch ca. 2000 Menschen, die hauptsĂ€chlich im Kraftwerk arbeiten. Hier ist auch das einzige Hostel zu finden, in dem wir zwei NĂ€chte verbringen. In der 10 km Zone liegt die heutige Geisterstadt Pripyat, ca. 4 km entfernt vom Reaktor 4. Vor der Katastrophe muss Pripiyat eine sehr lebenswerte Stadt fĂŒr ihre 50.000 Einwohner gewesen sein: Ein nie fertig gestelltes Stadion, eine Schiffsanlegestelle, Kino, Kulturhaus, Schwimmbad, Rummelplatz sowie zahlreiche Sporthallen, die Einwohner hatten viele Möglichkeiten. Heute sehen noch viele HĂ€user aus wie am Tag der Evakuierung, trotz PlĂŒnderungen und Vandalismus.

Im Krankenhaus stehen die Babybetten in Reihe als wĂ€re nichts passiert. Wir wandern ĂŒber kaum erkennbare Straßen und Wege. Die Natur hat sich Raum zurĂŒckerobert. Die einstige Hauptstraße ist mit BĂ€umen und StrĂ€uchern zu gewuchert und nicht mehr erkennbar. Wenn man mit den FĂŒĂŸen das Laub und den Humus wegschiebt, kommt der Beton zum Vorschein. Es ist still, sehr still. Nur vereinzelt hört man ein Zwitschern. Wo sind die Vögel? Bienen und Wespen sucht man ebenfalls vergebens. Das leise Ticken des MessgerĂ€tes am Hosenbund wird nur ab und zu unterbrochen von einem hektischen Fiepen, wenn die radioaktive Strahlung ĂŒber dem Grenzwert liegt. Hier kann ich mich nicht auf meine Sinne verlassen. Denn radioaktive Strahlung kann man nicht riechen, sehen oder schmecken. Ich laufe quasi blind durch die Gegend. Tiere sollen die Gefahr ja spĂŒren, ich verlasse mich auf den GeigerzĂ€hler. TatsĂ€chlich ist die Strahlung unregelmĂ€ĂŸig. Es gibt sogenannte Hotspots, die schlimmsten sind mit einem Warnschild versehen. Die Hauptwege und umliegende GebĂ€ude wurden dekontaminiert, so dass man sich gefahrenfrei bewegen konnte.

Erkundungstour zu Fuß durch die Straßen der Geisterstadt Pripjat

In drei Tagen, nach vielen Kilometern Weg und etlichen Stockwerken sind mir die Schicksale der Menschen in Pripyat und Umgebung nĂ€her. Ich wĂŒnschte ich könnte mich nur fĂŒr einen Augenblick 35 Jahre in die Vergangenheit zurĂŒck beamen und Szenen des tĂ€glichen Lebens beobachten. Besonders stark ist dieses GefĂŒhl im Kindergarten. Hier stehen noch die Spielzeugautos auf dem Tisch und Kinderschuhe im Schrank. Es muss ein schönes GebĂ€ude gewesen sein – offen und hell.

Abends ab 18 Uhr gehört Pripyat wieder den Geistern. Niemand darf sich ĂŒber Nacht dort aufhalten. Bevor wir die 10 km Zone verlassen, werden Fahrzeug und Mensch auf RadioaktivitĂ€t untersucht. Nach 3 Tagen haben wir eine errechnete Gesamt-Strahlendosis von ca. 29 Microsievert aufgenommen. Gut, dass in diesem Jahr kein Langstreckenflug mehr ansteht.

Die Reise wurde organisiert von urbexplorer.com und fand im September 2017 statt.

Marek & Marek – herzlichen Dank fĂŒr die tolle Organisation. 


Vorwort Am Anfang stehen alte verlassene GebĂ€ude wie Fabriken die die Wende nicht ĂŒberlebt haben oder russische Kasernen auf dem Plan. (2005) Nach ein paar Jahren verblaßt das Interesse und man wendet sich der Menschenfotografie zu. (2008) Eines bleibt aber im Hinterkopf, der krönende Abschluss der Schrottrobberzeit wĂ€re ein Besuch in der Zone. Erster Anlauf 2013. Emails an ukrainische ReisebĂŒros. Keine Antwort. 2014 dann die erste Buchung bei einem Reiseunternehmen aus Österreich. Im Mai dann die Absage wegen den Unruhen auf dem Maidan. 2015 Buchung bei Urbexplorer.com aus Berlin. Hat funktioniert und das Schrottrobberherz ĂŒberschlug sich fast.

Zum Thema Nochmal hin? … ja, aber nur mit Model.
Die Suche nach einem Model begann, nach ca. 6 Monaten und vielen kontroversen Diskussionen Model gefunden und zwei PlÀtze gebucht.

Dann kam die Frage nach dem Outfit auf. Die Fotos sollten nachdenklich stimmen. Eine KittelschĂŒrze und ein Leinenkleid waren es dann.
Der bedrĂŒckendste Raum fĂŒr mich war der in der Schule mit den unzĂ€hligen Kindergasmasken. Man wird automatisch ganz still. Man denkt plötzlich weniger an den Atomunfall, sondern mehr an die Kinder und die Auswirkungen des kalten Krieges.

Wo fotografiert man? NatĂŒrlich nicht an Hotspots. Die RadioaktivitĂ€t in der Zone ist sehr unterschiedlich. Bei dem Bild mit dem Baum waren es 0,05 ÎŒSv, das ist die HĂ€lfte wie der deutsche Durchschnittswert.

Die beliebten Gruppenfotos wĂŒrde ich auch zu diesem Thema rechnen.
Model ist ein weitlÀufiger Begriff. Die Laura war nicht das einzige Model.

Wer jetzt Lust auf Modelfotografie bekommen hat, egal ob als Model oder als Fotograf der kann sich mal diese Seite anschauen.
FĂŒr Tips und Tricks stehe ich gern zur VerfĂŒgung.

Spannende Tschernobyl & Pripjat Tour mit Urbexplorer.com

Abenteuerreise deines Lebens! Wir fahren zum neuen Sarkophag und Kernkraftwerk, wir zeigen dir das Riesenrad und den Autoscooter sowie den riesigen Duga 3 Radarkomplex. Als Höhepunkt besuchen wir auch die Babushkas von Tschernobyl. Ihr werden erfahren wie Sie hier leben und was sie uns zu sagen haben. Das alles in einer kleinen Gruppe von Entdeckern und Abenteurern. https://urbexplorer.com/shop/fototour-tschernobyl-pripyat/


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Fotomotive und HintergrĂŒnde

Die Stadt Prypjat

Die Stadt wurde 1970 gegrĂŒndet und zĂ€hlte 1986 knapp 50.000 Einwhner, davon ca. 15.000 Kinder.
Auf unserer Tour werden wir die bekanntesten SehenswĂŒrdigkeiten der Stadt besuchen.
Dazu zĂ€hlen der Rummelplatz der 4 Tage vor der Eröffnung fĂŒr immer geschlossen wurde, der Kulturpalast „Energetik“, Das Kaufhaus, Hotel „Polissja“ und weitere staatliche Einrichtungen.

Schulen und KindergÀrten

Da Prypjat durch die vielen Kinder eine sehr junge Stadt war gibt es eine große Zahl an Schulen und KindergĂ€rten. Hier und da ist schon ein Marx oder Engels gefallen, oder auch eine komplette Klassenzimmerwand. Man findet noch viele LehrbĂŒcher, Klassenarbeiten und Bastelarbeiten. Ebenso die zahllosen Gasmasken. Aber das ist eine andere Geschichte und hat mit dem Atomunfall nichts zu tun.

Krankenhaus

Alte Instrumente, Medikamente und BehandlungsrĂ€ume fesseln die Augen und jagen auch den ein oder anderen Schauer ĂŒber den RĂŒcken. Durch viele originale Schautafeln kann man sich ein gutes Bild machen was hier vor ĂŒber 30 Jahren vor sich ging.

Kleinigkeiten und ganz große Sachen

Die Zone ist eine Schatzgrube an Zeugen der Vergangenheit. Kleinigkeiten oder auch hier und da mal eine Installation?
Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis die EindrĂŒcke fotografisch einzufangen, oder auch einfach nur die großen Bauwerke auf sich wirken zu lassen.

Man sieht sich? … jetzt buchen … bis bald … .. .


Island Fotoreisen – Die unberĂŒhrten Landschaften des islĂ€ndischen Hochlandes sind ein unvergessliches Reiseabenteuer.

WĂŒrde man die Berge von Landmannalaugar mit einem Satz beschreiben wollen, dann wĂŒrde dieser lauten: „Islands unbeschreiblich schöne bunte Bergwelt.

Eine breite Schlucht schneidet sich in einem weiten Bogen durch eine farbenreiche mĂ€chtige Gebirgswelt. Zu Fuß dieser bunten Berge zieht eine raue, schwarze Lavazunge hinab bis zu einer warme Quellen. Ringsherum ist alles von grĂŒnen Wiesen umgeben. Wir erreichen Landmannalaugar, ein farbenfrohes Stilleben in einer einer spektakulĂ€ren Felslandschaft. Es ist, als wĂŒrde man in ein GemĂ€lde eintauchen, wenn man das Gebiet erreicht. Landmannalaugar gehört zum aktiven Vulkansystem des Torfajökull. Die die Landschaft prĂ€genden Rhyolith-Berge sind fĂŒr ihre unglaublichen Farben weltberĂŒhmt – nirgends auf Island gibt es sie in einer so großen zusammenhĂ€ngenden FlĂ€che.

Das stĂ€ndig wechselnde Licht Islands lĂ€sst die Berge von Landmannalaugar in immer neuen Farbkombinationen aufleuchten – ein Schauspiel, das sich nur schwer beschreiben lĂ€sst. Man muss es selbst auf einer Island Rundreise gesehen haben. Landmannalaugar ist auch eines der grĂ¶ĂŸten Hochtemperaturgebiete des Landes. Die heißen Quellen sind nur eines von unzĂ€hligen Beispielen der geothermalen AktivitĂ€t in diesem Gebiet. An vielen Stellen zischt und dampft es.

Sei dabei bei der Abenteuerreise deines Lebens!


Die Anreise

Ich habe mich entschlossen mit dem Auto zum Treffpunkt nach Berlin zu fahren. Ausschlaggebend fĂŒr mich sind die nicht kalkulierbaren Zeiten an der ukrainischen Grenze. So kann ich egal wann wir wieder ankommen einfach ins Auto steigen. Außerdem hatte ich einen Mitfahrer, Kai-Uwe L. Unser Fahrer machte noch schnell ein Gruppenfoto und dann ging es Richtung Osten. Über die ukrainische Grenze (ziemlich flott) durch die Nacht, durch KĂŒhe und durch viel Regen erreichten wir nach ca. 18 Stunden unseren Zielpunkt.

 

Der erste Paddelschlag

Endlich war es soweit. Wir verteilten uns und unser GepĂ€ck auf die Paddelboote. Richtig heißt das wohl Kajak, aber egal. Vor uns lagen 40 Kilometer. Ich und Sport, das ist wie Feuer und Wasser. Überstanden habe ich es trotzdem. Ob ich es bereut habe? Nie im Leben! Am Anfang ging es quer ĂŒber den Lyubyazh See und schon waren die ersten drei Kilometer geschafft. Der graue Himmel freute sich mit mir und schickte die ersten Sonnenstrahlen. Ab jetzt ging es durch die mit Seerosen verkrauteten und sich vor sich hin schlĂ€ngelnden Adern des Prypjat. Auf einer Insel gab es dann ein uriges Mittag. Wurst, KĂ€se, Tomaten, Bier usw.


Wir laden euch zu einer spannenden Abenteuer & Fotoreise im Pripjat Nationalpark ein. Wir schwimmen im Kajak auf den GewĂ€ssern des ukrainischen Amazonas in der NĂ€he der Grenze zu Weißrussland.   In den vier Tagen werden wir etwa 40 Kilometer auf dem Pripjat Fluss zurĂŒcklegen. Wir durchqueren wilde SĂŒmpfe, Dörfer fernab jeder Zivilisation. Wir begegnen wilde und zahme Tiere bevor wir am Abend den wunderschönen Sonnenuntergang gemeinsam am Lagerfeuer genießen.

Unser FrĂŒhstĂŒck wird von Einwohner der einzelnen Dörfer zubereitet die wir gerade durchqueren. Wir genießen die unbeschreibliche Stille und das GefĂŒhl fernab jeder Zivilisation zu sein. Hier siehst du Dörfer die man so bei uns im 19 Jahrhundert gesehen hat.

Wir schlagen jeden Tag unsere Zelte in wilder Zivilisation auf, bereiten unser Abendessen gemeinsam zu und sammeln Holz fĂŒr unser Lagerfeuer. Vielleicht haben wir GlĂŒck und fangen einen prĂ€chtigen Fisch den wir dann gemeinsam Zubereiten und Essen. NatĂŒrlich habt Ihr jeden Tag die Möglichkeit jeden Tag im kristallklaren Wasser zu baden. Die Abende verbringen wir gemeinsam am Lagerfeuer und lassen so den Tag ausklingen und planen dann die Reiseroute fĂŒr den nĂ€chsten Tag.

Vorfreude und Vorbereitung

Endlich mal wieder ein paar Tage in unberĂŒhrter Natur verbringen. Weitab von Glas, Asphalt, Stahl und Beton. Das waren so die ersten Gedanken die mir durch den Kopf schossen.

Dann wurde es aber gleich ernster. MĂŒcken und Bremsen. Wasser und Fotoapparat/Handy. Gegen die MĂŒcken hatte ich mir dann voller Panik ein MĂŒckennetz fĂŒr den Kopf gekauft und eine Flasche Anti Brumm war auch im GepĂ€ck. Das Netz ist ĂŒbrigens heute noch ungebraucht in seiner Verpackung, Anti Brumm genĂŒgt voll und ganz.

Ich hatte mich entschlossen nur die kleine SONY A6000 mit auf die Reise zu nehmen. Die Spiegelreflexkameras blieben im trockenen Zuhause. Eine wasserdichte Kameratasche wurde gerade noch rechtzeitig geliefert, ebenso eine wasserdichte HandyhĂŒlle. Auch wenn unser Kajak nie gekentert ist, man spritzt beim Paddeln schon etwas rum (abgesehen von den Wasserschlachten).

Ein Wort vielleicht noch zur Sonne. Eine Kopfbedeckung (Strohhut) und lange dĂŒnne Sachen sowie etwas Sonnenschutzmilch sollte man unbedingt einpacken.Wir hatten bis auf den Anreisetag das schönste Sommerwetter, Sonne satt. Eine komplette dĂŒnne Regenschutzkleidung war trotzdem im GepĂ€ck.