Spannende Fotoreise zum Weltraumbahnhof Bajkonur

Auf einer unserer Abenteuerreise, brachen wir im Oktober 2017 auf zu einer Fotoreise nach Kasachstan. Wir erkundeten gemeinsam einen ehemaligen Truppen√ľbungsplatz der sowjetischen Armee, die verrosteten Schiffe und die aufgegebenen Fischerd√∂rfer am Aral-See und als Highlight besuchten wir gemeinsam an zwei Tagen den Weltraumbahnhof Bajkonur und durften sogar einen Raketenstart miterleben. Aber auch atemberaubende Landschaften, Seen und Schluchten warteten darauf fotografisch festgehalten zu werden. Auch diese Fotoexpedition fand im bew√§hrten Urbexplorer Style statt, locker und entspannt mit einer kleinen Gruppe von Entdeckern. Mach Dir selbst ein Bild!

Fotografiere den erfolgreichen Start einer Sojus Rakete

Die Trägerrakete (LV) Sojus-2.1a mit dem Frachtraumschiff Progress МS-07 ist vom BAIKONUR Space Center am 14. Oktober 2017 um 11:47 MT erfolgreich abgehoben. Nach dem Flugprogramm haben die ersten drei Stufen von Sojus-2.1a die Frachtraumsonde nach exakt acht Minuten und 48 Sekunden nach dem Start, in eine niedrige Umlaufbahn gebracht. Die Korolev Mission Control Center-Spezialisten haben den weiteren Flug Progress MS-07 zur ISS kontrolliert.

Gem√§√ü der Telemetriedaten wurde das Einsetzen des Raumfahrzeugs in eine erdnahe Umlaufbahn und die Trennung von der dritten Stufe des Tr√§gerfahrzeugs planm√§√üig durchgef√ľhrt. Das Docking von Progress MS-07 an das ISS-Modul Pirs ist um 14:09:57 Uhr MEZ am 16. Oktober 2017 erfolgt. Das ISS-Docking-Verfahren wurde im automatischen Modus unter der Kontrolle des russischen Kosmonauten Segrey RYAZANSKIY, Alexandr MISURKIN und Spezialisten des russischen ISS-Segments Flugkontrollgruppe in Korolev MCC durchgef√ľhrt. Die Kapsel wird der ISS verschiedene G√ľter liefern die f√ľr den Betrieb der Raumstation wichtig sind.

Fotoexpedition in das Bajkonur Space Center und Gagarinsky Start

Das BAIKONUR Space Center ist das erste und gr√∂√üte Kosmodrom der Welt. BAIKONUR befindet sich in Kasachstan. Die Fl√§che des Weltraumbahnhofs BAIKONUR betr√§gt 6717 km¬≤. Es gibt einen Komplex namens ¬ęBAIKONUR¬Ľ, der aus der gleichnamigen Stadt und dem Kosmodrom besteht. Der Komplex wird von Kasachstan an Russland bis zum Jahr bis 2050 vermietet.

Heute besteht das BAIKONUR Space Center aus 9 Startplätzen davon sind derzeit nur 5 in Betrieb, 4 Trägerraketen zum Testen interkontinentaler ballistischer Raketen, 600 Umspannstationen, zwei Flugplätze, etwa 470 km Eisenbahnen; 1281 km Straßen, 6610 km Übertragungsleitungen und etwa 2784 km Telekommunikationsleitungen.

Bajkonur – Weltraumbahnhof und Sternenstadt in der kasachischen Steppe

Der Betreiber des Weltraumbahnhofes ist ROSCOSMOS. Dies ist eine staatliche Gesellschaft, die im August 2015 gegr√ľndet wurde, um eine umfassende Reform der russischen Raumfahrtindustrie zu √ľberwachen und umzusetzen. ROSCOSMOS sorgt f√ľr die Umsetzung des Weltraumprogramms der russischen Regierung und ihrer gesetzlichen Bestimmungen. ROSCOSMOS erteilt au√üerdem Auftr√§ge f√ľr die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Weltraumger√§ten und Objekten der Weltrauminfrastruktur. Die staatliche K√∂rperschaft ist auch f√ľr die internationale Raumfahrtkooperation verantwortlich und hat die Aufgabe, die Voraussetzungen f√ľr die zuk√ľnftige Nutzung von Ergebnissen der Weltraumaktivit√§ten in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung Russlands zu schaffen. (Quelle Roscosmos)

Foto copyright Georg Schuh

Foto copyright Georg Schuh


Liebe Abenteurer, Fotofreunde und Entdecker! Mit unserer Bajkonur & Aral See Fotoexpedition begebt Ihr euch auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit. Mit uns entdeckst Du Reiseziele die Abseits der touristischen Pfaden liegen. Wir gieren f√∂rmlich danach, Orte zu finden, die verborgen und auf keiner Landkarte verzeichnet sind. Wir sind auf den Spuren der Entdecker und suchen geheime L√§nder und Orte die uns √ľberraschen. Mit uns erkundest Du mit einer Gruppe von Fotofreunden, Explorern und Abenteurern geheimnisvolle Orte und vergessene Welten. Mit uns sammelst Du Artefakte in Form von einzigartigen Fotomotiven.

Rundreise durch Kasachstan mit dem Besuch eines ehemaligen Truppen√ľbungsplatzes, die Schiffe und Fischerd√∂rfer am Aral-See. Als Highlight erkunden wir den Weltraumbahnhof Bajkonur.

Foto & Expeditionsreise nach Bajkonur und dem Aralsee

Wir brechen auf zu einer Expedition nach Kasachstan und erkunden gemeinsam einen ehemaligen Truppen√ľbungsplatz der sowjetischen Armee, die verrosteten Schiffe und die aufgegebenen Fischerd√∂rfer am Aral-See und als Highlight erkunden wir gemeinsam an zwei Tagen den Weltraumbahnhof Bajkonur und d√ľrfen sogar einen Raketenstart miterleben. Aber auch atemberaubende Landschaften, Seen und Schluchten warten darauf fotografisch festgehalten zu werden. Auch diese Fotoexpedition findet im bew√§hrten Urbexplorer Style statt, locker und entspannt mit einer kleinen Gruppe von Entdeckern. Mach Dir selbst ein Bild!

Der Wasserspiegel des Aralsees war schon¬†immer gro√üen Schwankungen ausgesetzt. Ein wichtiger Grund dieser Schwankungen liegt darin, dass die beiden Zufl√ľsse √ľber flaches Schwemmland flossen, so dass bereits geringe Ver√§nderungen des Flussbettes gro√üe Wassermassen umlenken konnten. Gro√üe Teile des Aralsees waren sehr flach, folglich reduzierte auch ein verh√§ltnism√§√üig geringer R√ľckgang des Wasservolumens schnell seine Oberfl√§che. Auch bewirkten die hei√üen Sommer eine gro√üe Verdunstung des Oberfl√§chenwassers. Daher f√ľhrte ein Ausbleiben der Zufl√ľsse sehr rasch zu einem starken R√ľckgang der Wassermenge.

Das Zarenreich entdeckte schon sehr fr√ľh diese Gegend¬†als Rohstoffquelle, man erkannte das Potenzial¬†im¬†Baumwollanbau und nutzte gegen Ende des 19. Jahrhunderts schon gro√üe Fl√§chen daf√ľr.¬†Der Fischfang im Aralsee hatte bislang kaum eine √ľberregionale Rolle gespielt. Er wurde seit den zwanziger Jahren ausgeweitet. Ende der zwanziger Jahre wurden noch etwa 5.000 Tonnen Fisch im Jahr gefangen, diese Zahl stieg bis in die 50er Jahre auf 44.000 Tonnen. Der Fischfang ern√§hrte etwa 60.000 Fischer mit ihren Familien.

Rundreise durch Kasachstan mit dem Besuch eines ehemaligen Truppen√ľbungsplatzes, die Schiffe und Fischerd√∂rfer am Aral-See. Als Highlight erkunden wir den Weltraumbahnhof Bajkonur.

Fotoreise nach Balkonur & Aral See

Der Reisanbau wurde nach 1960 vorangetrieben: die Anbaufl√§che stieg von 46.000 auf √ľber 300.000 Hektar. Um diese Fl√§chen bew√§ssern zu k√∂nnen, wurden Tausende Kilometer Kan√§le in den Sand gegraben. Der gr√∂√üte ist der Karakumkanal (heute Turkmenbaschi-Kanal). Mit seinem Bau wurde 1950 begonnen. Er zweigt bei Kerki aus dem Amu-Darja, durchzieht Turkmenistan in Richtung Westen auf einer L√§nge von ca. 1.500 km und bew√§ssert vor allem das Land am Fu√üe des Kopet-Dagh-Gebirges. Der Kanal allein verursacht etwa 40 % des Wasserverlustes des Aralsees. Insgesamt verdunsten etwa 40 – 60 % der den Zufl√ľssen entnommenen Wassermenge aus diesen Kan√§len oder versickern im Sand.

Die Austrocknung des Sees hat gravierende¬†Folgen. Durch die anhaltende Verdunstung entsteht √ľber dem See eine Dunstglocke. Das wetterabh√§ngige Verschwinden dieser Dunstglocke bewirkt eine Versch√§rfung des kontinentalen Klimas. Daraus resultiert das die Sommer hei√üer werden und die Winter k√§lter.¬†Vom ausgetrockneten Seeboden werden jedes Jahr bis zu 100 Mio. t salzhaltiger Staub aufgewirbelt und durch Staubst√ľrme in der Region verteilt. Der Staub enth√§lt auch die R√ľckst√§nde von Pestiziden und Herbiziden aus den bew√§sserten Gebieten. 1992 musste der Fischfang im Aralsee eingestellt werden. In den Deltagebieten und an den Unterl√§ufen der Fl√ľsse gingen etwa 550.000 ha Nutzfl√§che verloren, vor allem Felder, Schilfwiesen, Schilfw√§lder. Das gr√∂√üte Problem der gesamten Region ist die Versalzung. Die meisten B√∂den der Region haben einen nat√ľrlich hohen Salzgehalt in den tieferen Bodenschichten. Die intensive Bew√§sserung f√ľhrt dazu, dass dieses Salz an die Oberfl√§che gelangt. Die Folge ist die Versalzung gro√üer Fl√§chen.

Diverse nationale und internationale Projekte versuchen derzeit, die Probleme der Aralseeregion in den Griff zu bekommen. Der n√∂rdliche Teil des Aralsees scheint sich zu stabilisieren. Nachdem im Jahre 1997 von der kasachischen Regierung ein erster Deich zwischen den beiden Seen aufgesch√ľttet wurde, um ein Eindringen des Salzwassers in den n√∂rdlichen Teil zu verhindern, stieg der Wasserspiegel wieder an. Gleichzeitig sank der Salzgehalt des n√∂rdlichen Sees. Da der urspr√ľngliche Damm jedoch bauliche M√§ngel hatte, konnte er dem Wasserdruck nicht standhalten und brach nach relativ kurzer Zeit wieder ein. Im Jahre 2003 griff man die Idee mit dem Bau eines weiteren Damms jedoch wieder auf, der im Jahr 2005 fertiggestellt wurde. Satellitenaufnahmen aus den Jahren 2005 und 2007 belegen eine deutliche Erholung des n√∂rdlichen Aralsees. Nach aktuellen Presseberichten (2012) liegt das Volumen des n√∂rdlichen Aralsees mittlerweile bei 27 km¬≥. So stieg auch der Fischereiertrag von 52 t in 2004 auf 2.000 t S√ľ√üwasserfische in 2007 an. Gleichzeitig wird versucht, das Bew√§sserungssystem des Syr-Darja effektiver zu gestalten, um wieder einen gr√∂√üeren Zufluss sicherzustellen.
Der s√ľdliche Teil des Aralsees jedoch scheint dem Untergang geweiht. Die Bew√§sserungsfl√§chen des Amu-Darja lassen so gut wie kein Wasser mehr zum See vordringen, dieser ist durch die Belastung von ca. 50 Gramm Salz pro Liter Wasser und diversen Chemikalien biologisch tot. Seine Wasserfl√§che nimmt derzeit immer noch ab.

Rundreise durch Kasachstan mit dem Besuch eines ehemaligen Truppen√ľbungsplatzes, die Schiffe und Fischerd√∂rfer am Aral-See. Als Highlight erkunden wir den Weltraumbahnhof Bajkonur.

Foto & Expeditionsreise nach Bajkonur und dem Aralsee

Weiterf√ľhrende Infos zu diesem Thema findet Ihr unter diesem Link

Quelle: Geographie Infothek/Klett Verlag 2003, Autor: Lars Pennig, Kristian Uhlenbrock


Eines Tages an einem kalten Januarmorgen, auf der R√ľckfahrt von einer Urbexplorer Fototour¬†entdeckte ich hinter einem imposanten Tor diese geheimnisvolle Villa. Erbaut wurde sie im Jahr 1912 von einem √∂rtlichen Industriellen. Eine eindrucksvolle Stille umh√ľllte die nackten Steine obwohl das Haus Mitten im Zentrum der Stadt steht. Ich war verbl√ľfft von der Harmonie und der raffinierten Architektur des uralten Gem√§uers das in einem weitl√§ufigen Garten trohnt. Ich musste sofort an die Menschen denken die in diesem pr√§chtigen Bau gelebt haben.¬†Die T√ľr knarrt bed√§chtig beim √Ėffnen. Diese Magie des Augenblicks, wenn die Vergangenheit den Raum erf√ľllt sp√ľrte ich auch hier. Ich ging durch¬†einen langer Flur, hier war alles bedeckt von Staub und Spinnweben. Eine T√ľr f√ľhrte mich ins gro√üz√ľgige Wohnzimmer. Die Atmosph√§re erinnerte an ein Museum, ein wirklich staubiges Museum. Das ganze Haus ist genau so wie es aufgegeben wurde, nichts wurde bewegt, alles ist an seinem Platz, das Geschirr steht auf dem Tisch, die Betten sind gemacht. Wenn einst lebendige Orte aufgegeben werden, stirbt ein St√ľck Geschichte mit ihnen. Die Spuren wiederzufinden bedeutet, das Vergangene wieder zu entdecken. Die Faszination f√ľr geheime Orte h√§ngt vielleicht mit unserem detektivischen Sp√ľrsinn zusammen. Vielleicht suchen wir in all diesen verborgenen Sch√∂nheiten das Echo unseres unvollendeten Lebens.

 


Bei unseren Lost Places Fototouren und Reisen k√∂nnen alle Fotofreunde, Urban Explorer und Motivj√§ger f√ľr ein paar Stunden den Alltag zu vergessen und in die Aura der geheimen Orte eintauchen. Bei meiner letzten Erkundungstour entdeckte ich dieses prachtvolle Kloster. Die Gr√∂√üe und Erhabenheit der Mauern ist schier unermesslich. Es ist eine der Gr√∂√üten Kl√∂ster in Europa.

Der Initiator der Klosterstiftung war im Jahre 1175 Herzog Boleslaw Wysoki . Er lie√ü die grauen M√∂nche aus Pforte a/d Saale herbeif√ľhren und wollte mit ihrer Hilfe die Ideologie und politische Position der Kirche st√§rken.¬†Die Zisterzienser siedelten sich hier an und¬†wurden die Nachfolger der dort bis dahin lebenden¬†Benediktiner.¬†Herzog Boleslaus starb im Jahre 1201 und wurde in der Klosterkirche begraben. Seither wurde die Kirche zum Mausoleum der schlesischen Piasten.¬†Aus finanziellen Gr√ľnden war es dem Kloster nicht m√∂glich alle G√ľter zu behalten, da die Situation im benachbarten Gro√üpolen instabil war, es kam auch zu Tatareneinf√§llen. Der Einfall der Mongolen – und die von Heinrich dem Frommen verlorene Schlacht bei Liegnitz (1241) wirkten sich auch f√ľr das Kloster √§u√üerst negativ aus. Viele D√∂rfer waren abgebrannt.

Die angrenzenden Feudalherren stellten erhebliche ¬†R√ľckforderungen. Trotzdem besa√üen die Zisterzienser die meisten G√ľter aller Kl√∂ster in Mittel¬†und Osteuropa.¬†Sie besch√§ftigten sich mit Gartenbau, Obstanbau, Bienenzucht, Weinanbau und Fischfang. Sie besa√üen eigene M√ľhlen, Fleichb√§nke und Brotbuden. Au√üerdem handelten sie mit Salz und Heringen, welche sie zollfrei aus Pommern einf√ľhrten. Die weitere Aufteilung Schlesiens in viele Herzogt√ľmer brachte es mit sich, dass viele Kl√∂ster im Herrschaftsgebiet verschiedener Herz√∂ge lagen. Als das Kloster im XV Jh. seine Bl√ľtezeit hatte, begannen die Hussitenkriege und damit verbunden der wirtschaftliche Ruin.

Es kam aber auch zu einer Lockerung der kl√∂sterlichen Disziplin. Abt Andreas Hoffmann (1498-1534) gelang es, die Disziplin wieder zu erneuern, das Kloster aus den Schulden zu bringen und die Klostergeb√§ude wieder aufzubauen. Papst Alexander VI zeichnete ihn f√ľr seine Verdienste im Jahre 1498 mit den Pontifikalien aus. W√§hrend der Reformation kam es zu vielen Austritten der M√∂nche aus dem Kloster.¬†Im Jahre 1523 wurde Friedrich II Herzog von Liegnitz und wollte 1544 das Kloster s√§kularisieren. Die M√∂nche stellten sich erfolgreich dagegen. Sie erhoben jedoch keinen Einspruch zum √úbertritt ihrer Untertanen zum Protestantismus. Der Generalabt des Ordens schlo√ü im Jahre 1577 das Kloster an die tschechische Provinz an.

Nach dem Ende des 30-j√§hrigen Krieges begann die Zeit der gr√∂√üten Bl√ľte. Dem Aufbau des Klosterkompexes und der wachsenden strategischen Bedeutung des Klosters waren hier die Gr√ľnde. In dieser Zeit wurde das Kloster umfassend ausgebaut und es¬†entstand eine der gr√∂√üten Klosterbauten in Europa.¬†Im Jahre 1740 kam Schlesien unter die Herrschaft Preu√üens. Friedrich II verordnete der Abtei eine Kontributszahlung. Zur weiteren Verschlechterung f√ľhrte auch der siebenj√§hrige Krieg mit der Stationierung √∂sterreichischer und preu√üischer Truppen.¬†Im Jahre 1767 wurde das Kloster gezwungen, die merkantile Wirtschaftspolitik Friedrichs II einzuf√ľhren. F√ľr die Abtei bedeutete das einen Anstieg der Verschuldung.

Die Wirtschaftsgeb√§ude dienten nach 1817 verschiedenen Zwecken. In den Jahren von 1940-1945 wurden sie zur Munitionsfabrik, von 1945-1948 ein Lazarett f√ľr Soldaten der Roten Armee, von 1972/74 zur Ausstellungshalle. In der Zeit von 1975-1995 erfolgte die Instandsetzung des herz√∂glichen Saales. Seit 1989 obliegt die Betreuung der Klosterobjekte einer Stiftung.


Eine atemberaubende Lost Places Fototour in Polen

Bei meinen spannenden Lost Places Fototouren zu geheimen Orten passiert es sehr oft das ich aus dem Staunen nicht mehr raus komme. Genauso war es bei dieser Industriedenkmal aus der Gr√ľnderzeit.

Das Elektrizit√§tswerk was ich heute besucht habe¬†wurde im Jahre 1910¬†vom Ingenieur Alfred Frisch in der Jugendstil Bauweise erbaut und diente f√ľr die Textilfabrik als Hauptenergiequelle.¬†Die Architektur des Turbinenraums ist mit¬†abwechslungsreichen Konturen und gro√üen Fenstern erbaut. Die gesamte¬†Inneneinrichtung¬†besteht unter anderem aus original¬†Jugendstil- Fliesen, die heute noch existieren. Der Detailreichtum ist unermesslich und ist hier¬†fast √ľberall zu entdecken. Jedes Element ist mit gro√üer Sorgfalt und Liebe zum Detail eingebaut. Das Kraftwerk besteht aus zwei miteinander verbundenen Geb√§uden, dem Maschinenraum und dem Heizhaus.

Nach dem Krieg wurde die Textilfabrik samt E-Werk in die staatliche Fabrik „Uniontex“ eingegliedert und funktionierte bis zum Jahr 2006. Nach der Liquidation des Unternehmens stehen nun die Geb√§ude leer.

Vielen Dank an meinen Fotofreund Phillip Kowalke das Du mich zu dieser Perle der Gr√ľnderzeit begleitet hast.

 


Auf einer der vergangenen Fototour entdeckte ich diesen geheimen Ort. Dies ist wohl der bekannteste Lost Place in Berlin und Umgebung. Im Jahre 1969 baute die DDR ihren ersten Vergn√ľgungspark im Pl√§nterwald. Dieser erste Freizeitpark der DDR war unter dem Namen ‚ÄěVEB Kulturpark‚Äú bekannt. Wahrzeichen des Parks war das 45 Meter hohe, weithin sichtbare Riesenrad, das noch 1989 erneuert wurde. Nach der Wende wurde der Park aufw√§ndig an die neuen Sicherheitsvorkehrungen angepasst, aber durch die dadurch entstandenen h√∂heren Eintrittspreise blieben auch zunehmend die Besucher aus. 2001 meldete der inzwischen private Betreiber Insolvenz an. Seit mehr als zehn Jahren liegt dieser Lost Place nun brach und ist Verfall und Vandalismus ausgesetzt.