Wird der Besuch der Duga 3 Radarstation in Zukunft noch möglich sein?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem GelĂ€nde der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestĂŒrzt und tödlich verunglĂŒckt. Der Tod des 33-jĂ€hrigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen. Es gibt zwar in diesem Zusammenhang weiterhin wenig Informationen, aber eines steht heute schon fest. Es existiert ein hohes Risiko das zukĂŒnftig das Gebiet der Duga 3 Radarstation und das GelĂ€nde des Komplexes Chernobyl 2 fĂŒr den Touristenverkehr gesperrt werden. Dies soll weitere UnfĂ€lle wie diese verhindern, denn die Möglichkeit das ein „legaler“ Tourist dort einem Unfall zum Opfer fĂ€llt ist allgegenwĂ€rtig.

Nun stellen sich viele die Frage, warum diese Maßnahmen wenn doch der besagte Dimitrij sich dort illegal aufgehalten hat? Es sieht so aus das durch diese Tragödie die sich dort ereignet hat, die Verwaltung der Zone festgestellt hat, das die Unfallgefahr dort sehr hoch ist. SelbstverstĂ€ndlich, war es bisher immer verboten auf die Antenne zu klettern, aber alle die bisher mit uns dort waren wissen wie einfach es ist dieses Verbot zu ignorieren.

Was wissen wir genaueres ĂŒber den Tod des Stalkers?

Weiterhin nicht viel. Auf das GelĂ€nde der Sperrzone drang er illegal in Begleitung eines Mannes und einer Frau ein. Das tragische UnglĂŒck nahm am Abend des 27. November seinen Lauf als es schon sehr Dunkel war. Die WetterverhĂ€ltnisse waren zu diesem Zeitpunkt auch alles andere als Optimal. Es war windig und kalt. Es fiel Schnee und die Temperatur bewegte sich zwischen minus 2 und 0 Grad. Die Gruppe benutzte bei der Kletteraktion auch keine Taschenlampen da sie befĂŒrchteten dadurch von der Security entdeckt zu werden.

Die gesamte Konstruktion der Duga 3 Radarstation ist 150 Meter hoch. Noch immer wissen wir nicht warum Dimitrij plötzlich aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe fiel. Die Frau die sich entschlossen hat nicht nach oben zu klettern wartete am Boden auf die beiden MÀnner. Sie hat den Unfall zwar nicht gesehen aber sie hörte einen dumpfen Aufprall ganz in ihrer NÀhe. Dimitrij fiel mit dem Kopf in den Sand und starb noch am Unfallort.

Die beiden Begleiter liefen sofort zum etwa 500 Meter entfernten Kontrollpunkt um Hilfe zu holen. Die Security alarmierte unverzĂŒglich den Rettungsdienst und die örtliche Polizei. Nach etwa 20 Minuten traf der Notarzt ein, dieser konnte nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.

Den beiden Begleitern droht nun ein Strafverfahren wegen illegalem Eindringen in die Sperrzone von Tschernobyl sowie einen Anfangsverdacht wegen fahrlÀssiger Tötung. Beide wurden bis in die Morgenstunden ausgiebig von der Polizei verhört.

Vielen Dank an Napromieniowani.pl fĂŒr die Informationen und die Fotos.

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem GelĂ€nde der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestĂŒrzt und tödlich verunglĂŒckt. Der Tod des 33-jĂ€hrigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Was sind die Folgen des tödlichen Unfalls auf dem GelÀnde der Duga 3 Radarstation?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem GelĂ€nde der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestĂŒrzt und tödlich verunglĂŒckt. Der Tod des 33-jĂ€hrigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Was sind die Folgen des tödlichen Unfalls auf dem GelÀnde der Duga 3 Radarstation?

Wie wir bereits berichtet haben ist am Abend des 27. November der weißrussische Stalker, Dimitrij Szkinder auf dem GelĂ€nde der Duga 3 Radarstation aus einer Höhe von 15 Metern in die Tiefe gestĂŒrzt und tödlich verunglĂŒckt. Der Tod des 33-jĂ€hrigen Mannes wird höchstwahrscheinlich negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Was sind die Folgen des tödlichen Unfalls auf dem GelÀnde der Duga 3 Radarstation?


Auf illegaler Erkundungstour durch die Sperrzone von Tschernobyl

„Höher, schneller, weiter“ Irgendwann musste es soweit kommen. Ein illegaler Tourist auch „S.T.A.L.K.E.R“ genannt ist am 27. November von der Duga 3 Radarstation abgestĂŒrzt. Die Stalker-Bewegung das sind Urban Explorer und Abenteurer die sich Illegal in der Sperrzone aufhalten und vorwiegend Nachts dort auf Erkundungstour gehen. Die Szene begann sich seit 2007 aktiv zu entwickeln, als das erste Computerspiel aus der „S.T.A.L.K.E.R„-Serie herauskam, dessen Handlungsort die Sperrzone von Tschernobyl wurde.

Tödlicher Sturz von der Duga 3 Radarstation

Auf dem GelĂ€nde der Duga 3 Radarstation in Tschernobyl ist laut Pressemitteilung der Polizei des Oblast Kiew, gestern ein 33-jĂ€hriger Weißrusse tödlich verunglĂŒckt. Dies bestĂ€tigte mir auch vor kurzem mein langjĂ€hriger Guide. Er hielt sich mit zwei weiteren Personen illegal in der Sperrzone auf. Diese kletterten auf die kleinere Radaranlage mit einer Höhe von 100 Metern. Im Zuge dieser Kletteraktion ist die besagte Person aus einer Höhe von 15 Metern abgestĂŒrzt. Er war ein aufs volle Risiko gehender Abenteurer der dieses mit seinem Leben bezahlt hat. Gegen die anderen beiden Personen wurde ein Strafverfahren wegen vorsĂ€tzlicher Tötung nach § 115 Absatz 1 des ukrainischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Abenteuer hin, Abenteuer her aber wir haben nur EIN Leben. Wie sich dieser tragische Unfall auf die zukĂŒnftigen Touren zu diesem Ort (Duga 3 und das GelĂ€nde von Tschernobyl 2) auswirkt ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt.


Die wilde Natur in Island

Wenn man an Island denkt fallen einem da sofort Begriffe wie Trolle, Feuer und Eis ein. Die wilde Natur bietet fĂŒr den Abenteuerreisenden unzĂ€hlige Fotomotive.

Island Fotoreisen immer beliebter

Der Tourismus auf Island boomt denn in den vergangenen vier Jahren hat sich die Anzahl der Besucher nahezu verdoppelt. Im Jahr 2016 kamen etwa 1,6 Millionen Besucher, ĂŒber ein Drittel mehr als im Jahr davor. Der Tourismus hat sich mittlerweile zum wichtigster Wirtschaftszweig gemausert und löst den bisher dominierenden Fischfang ab.

Es gibt natĂŒrlich auch eine Kehrseite der Medaille. Vor allem die vielen Touristen die im „Golden Circle„ und auf der sĂŒdlichen Ringstraße unterwegs sind rauben vielen IslĂ€ndern den letzten Nerv. Die beiden „WÂŽs“ wie Wildcamper und Wildpinkler machen vielen IslĂ€ndern zu schaffen gefolgt von solchen die ihren MĂŒll liegen lassen und achtlos ĂŒber Gras und GewĂ€chse trampeln.

Neues Gesetz in Island verbietet Wildcampen

Damit ist jetzt teilweise Schluss, das Land hat seine Camping-Regeln verschĂ€rft. Besonders im SĂŒden auf der beliebten Ringstraße ist das Wildcampen im Van, Auto, Bus oder Zelt außerhalb der ausgewiesenen PlĂ€tze verboten. Ebenso ist es dem neuen Gesetz zufolge verboten, in der Öffentlichkeit sein GeschĂ€ft zu verrichten. Das Gesetzt besagt aber auch das die Regelung auf bewohnte Gebiete beschrĂ€nkt ist. Echte Wanderer und Abenteurer die im Hochland und den Bergen unterwegs sind haben weiterhin nichts zu befĂŒrchten denn in der Wildnis und abseits von Ortschaften darf man weiterhin sein Zelt aufschlagen, wo man will.


Gut versteckt, zugewachsen und oftmals ungenutzt, finden sich auf unseren Lost Places Fototouren interessante geheime Orte wie dĂŒstere Industrieanlagen, prachtvolle Schlösser und mĂ€rchenhafte Kirchen. Unsere Fototouren & Reisen laden Dich ein, einen Blick hinter die Kulissen der geheimnisvollen Orte zu nehmen. Manche der noch zu Zeiten des Sozialismus genutzten Bauwerke und Relikte einer untergegangenen Ära sind verlassen und nicht mehr genutzt, haben aber hinter ihren Mauern viele interessante Geschichten zu erzĂ€hlen.

Mich faszinierten schon immer dĂŒstere Industrieobjekte da ich hier sehr viele verschieden Fotomotive entdecken kann. Auf unseren seit 2 Jahren regulĂ€r stattfindenden Fototouren zu verlassenen Orten besuchen wir auch seit etwa einem Jahr diese „Perle“ eines frĂŒher pulsierenden Industriebetriebes. Diese Lokomotiv- und Waggon Werkstatt einer regionalen Eisenbahngesellschaft die im Großraum Oberschlesien der grĂ¶ĂŸte Betreiber von Schmalspurbahnen war ist das neue Ziel unserer spannenden Entdeckungsreisen. Der Bau der Schmalspurbahn wurde von der Oberschlesischen Eisenbahngesellschaft auf der Grundlage der im Jahre 1851 erhaltenen Lizenz des preußischen Staates begonnen. Die ersten Abschnitte des Netzes mit einer Schienenbreite von 785 mm  wurden 2 Jahre spĂ€ter fertiggestellt. Das ĂŒber 150-jĂ€hrige Bestehen der Oberschlesischen Schmalspurbahnen hat alle großen Industrieanlagen mit ihren Gleisen abgedeckt: Minen, Stahlwerke, Kraftwerke und SteinbrĂŒche. Viele der mittlerweile aufgegebenen Bahnanlagen und Lokschuppen sind leider Leer gerĂ€umt von Metalldieben und Vandalen sowie zweifelhafte „GraffitikĂŒnstler“ berauben diesen Orten auch noch den letzten Rest von „Stolz“.

Doch glĂŒcklicherweise gibt es sie noch, diese „Perlen“ der Industrialisierung. Mit Sicherheit wĂŒrde dieser Ort nicht so aussehen wenn ein gigantischer Hund ihn nicht Rund um die Uhr bewachen wĂŒrde. Als der „Wauwau“ an die Kette gelegt wurde und ich diese weitlĂ€ufigen Halle betrat, war ich von dem mittlerweile allgegenwĂ€rtigen GrĂŒn ĂŒberrascht das sich zwischen den rostigen Waggons, Lokomotiven und Maschinen zwĂ€ngte. Es war eine wunderschöne Komposition die alle menschlichen Sinne angesprochen hat. Man sah eine dĂŒstere, rostige AtmosphĂ€re gepaart mit dem lebendigen GrĂŒn der Pflanzen. Ich schloss fĂŒr einen Augenblick die Augen und spĂŒrte eine Mischung aus altem Öl und Diesel aber auch das den Duft der Natur. Als ich mich umdrehte hörte ich in den DachkĂ€sten das Zwitschern der nistenden Vögel.

Nachdem ich die Augen geöffnet habe sah ich eine Farbenvielfalt aus GrĂŒn, Rot und Orange. Jeder Schritt in diesem Objekt und jedes Motiv war ein farbenfrohes GemĂ€lde. Das sind jene Orte die inspirierend sind fĂŒr jeden Lost Places Fotografen. Hinter jeder Ecke prĂ€sentiert sich ein neues Fotomotiv. Wirklich ĂŒberrascht war ich das hier noch so viel erhalten geblieben ist. Angefangen von den Lokomotiven, Waggons, diversen Maschinenteilen aus der Jahrhundertwende sowie den alltĂ€glichen Dingen aus dem Arbeitsalltag.

Das was der Mensch einst geschaffen hat holt sich die Natur langsam aber bestĂ€ndig zurĂŒck.

Diese interessante Location kannst Du wĂ€hrend unserer Lost Places Fototour „Die Wallfahrer“ bestaunen und fotografieren.

 

 

 


Spannende Lofoten Fotoreise zur Polarlichterzeit

Jedes Jahr brechen wir Ende Februar mit einer Gruppe von hartgesottenen Landschaftsfotografen zu einer Fotoreise auf die Lofoten in Norwegen. In dieser Zeit ist die Landschaft in wunderbar weiches Licht getaucht und die Nordlichter werden Nachts bei klarem Himmel schon frĂŒher und somit auch lĂ€nger zu sehen sein. Es erwartet euch bei unserer Fotoreise ein abwechslungsreiches Programm. In hoffentlich klaren NĂ€chten und einer langen DĂ€mmerungszeit am Tage fotografieren wir die Polarlichter und grandiose Landschaften. Gepaart wird das ganze mit spannenden Lost Places die von einem weltbekannten KĂŒnstler als Kulisse fĂŒr seine Werke verwendet wurden.

Die Lofoten sind der perfekte Ort fĂŒr eine nĂ€chtliche Polarlichterjagd. Da die Insel sehr dĂŒnn besiedelt ist, herrscht hier absolut keine Lichtverschmutzung und an den wunderschönen StrĂ€nden ist es absolut Finster. Wenn dann auch noch ein halbwegs Sternenklarer Nachthimmel dazu kommt, sind das die perfekten Ausgangsbedingungen fĂŒr eine erfolgreiche Polarlichterjagd.

Eigentlich kann man auf der Nordhalbkugel das ganze Jahr ĂŒber Polarlichter sehen. Denn diese entstehen durch stĂ€ndige Sonneneruptionen und werden dann durch „StĂŒrme“ an die nördliche und sĂŒdliche Polarkappe der Erde getragen. Man kann sie aber logischerweise erst dann sehen, wenn es total dunkel ist. Und das ist in der nördlichen HemisphĂ€re ist es von September bis Ende MĂ€rz der Fall.

Ein Jahr ist es nun schon wieder her, dass ich mit einer kleinen Gruppe Abenteuerfotografen auf einem Roadtrip auf den Lofoten war. Hier hatten wir am letzten Tag eine jede Menge GlĂŒck, denn wir haben die bis dato stĂ€rksten Polarlichter unserer Reise fotografieren können. Man ist förmlich gebannt, wenn man in den Nachthimmel schaut und dieses grandiose Naturschauspiel miterleben darf.

Hier gibt es die 7 besten Tipps fĂŒr eine erfolgreiche Polarlichterjagd:

  1. Es muss absolute Dunkelheit herrschen und der Himmel möglichst ganz klar sein.
  2. Der KPI Index der Auroras muss mindestens 3 sein um ein Hauch Polarlichter am Himmel zu sehen. Je höher der Index umso besser. Dies kann man am Besten mit der Aurora Nowcast App checken.
  3. Sucht Euch einen Ort mit ganz wenig Lichtverschmutzung. In der Stadt nahezu unmöglich, daher mĂŒsst Ihr raus aufs Land.
  4. Nehmt eure Kamera und vergesst nicht ein Stativ mitzunehmen. Ohne Stativ geht es nicht da Ihr hier Langzeitbelichtungen machen mĂŒsst. Die Kamera sollte im manuellen Modus eingestellt sein und schraubt am Besten ein Weitwinkelobjektiv dran.
  5. Kameraeinstellungen: offene Blende, Belichtungszeit 2-30 Sekunden, ISO so niedrig wie möglich, Fotos im RAW-Modus.
  6. Warme Klamotten, Handschuhe und MĂŒtze, Stirnlampe (damit ihr die HĂ€nde frei habt), heißen Kaffee, eine Sitzunterlage, nette Gesellschaft und jede Menge Geduld.
  7. Denkt auch daran das eure Polarlichterfotos eine Geschichte erzÀhlen sollen. Einfach nur den Himmel zu fotografieren, sieht meist öde aus. Viel besser ist es, einen Hintergrund wie z.B. Berge, Leuchtturm oder der Strand.

Die wilde Natur der Lofoten ist atemberaubend und lÀdt dazu ein, mit der Kamera erkundet zu werden.

Die winterlichen Lofoten bieten abwechslungsreiche und eindrucksvoll schöne Winterlandschaften. Insbesondere das auch im Winter fĂŒr die geografische Lage vergleichsweise milde Klima bieten Ihnen wunderbar vielfĂ€ltige Möglichkeiten fĂŒr die Fotografie und fantastische, abwechslungsreiche Motive. Die AuslĂ€ufer des Golfstroms sorgen auf den Lofoten auch im Winter fĂŒr angenehme Temperaturen. Diese liegen durchschnittlich bei ca. -1° C. Neben den milden winterlichen Temperaturen bestechen die Lofoten mit Ihren landschaftlichen QualitĂ€ten besonders durch Ihre wunderbaren und wechselnden Lichtstimmungen.


Der spektakulÀre Ausbruch des Laki-Vulkans auf Island

Jeder von uns erinnert sich noch ganz gut an den Ausbruch des Eyjafjallajökull. Vor sieben Jahren legte der Vulkan mit seiner Aschewolke den Flugverkehr auf dem ganzen Kontinent lahm. Die gigantische Aschewolke schob sich ĂŒber den Nordatlantik und stĂŒrzt den gesamten europĂ€ischen Luftverkehr ins Chaos. Doch eine weitaus grĂ¶ĂŸere Naturkatastrophe spielte sich schon im Jahr 1783 ab. In diesem Jahr begann mit dem Ausbruch der Laki-Krater – islĂ€ndisch LakagĂ­gar – die grĂ¶ĂŸte Naturkatastrophe in der Geschichte Islands mit verheerenden Folgen fĂŒr die Menschen auf der Nordhalbkugel. Zugefrorene GewĂ€sser, Schneemassen und eisige Temperaturen: Eine KĂ€ltewelle suchte im Winter 1783 ganz Europa heim. Sie reichte vom Mittelmeer bis zum Atlantik.

Etwa acht Monate war der Laki-Krater aktiv, nachdem er am 8. Juni 1783 ausbrach. In dieser Zeit spuckte der Vulkan Unmengen an Lava und Asche in die Luft, die zusammen mit Wasser zu Sulfatpartikeln und SchwefelsĂ€ure reagierten. Diese sogenannten Aerosole verteilten sich in der StratosphĂ€re wie ein Schleier ĂŒber der Erde. Anders als Asche können Aerosolpartikel Jahre in der AtmosphĂ€re schwirren und die Sonnenstrahlung abschirmen.

Die Folge waren Tod und Dunkelheit

Auf Island machte sich als erste Auswirkung des Vulkanausbruches der giftige Ascheregen bemerkbar. Die Folge war eine Kettenreaktion, denn viele Tiere und Pflanzen starben und Missernten fĂŒhrten zu Hungersnöten. Von Island aus legte sich die giftige Wolke schließlich ĂŒber ganz Europa, vor allem die nicht weit entfernten britischen Inseln waren hier stark betroffen. Augenzeugen berichten davon, dass der schwarze Smog dort wochenlang am Himmel hing. Es war eine gespenstische Stimmung. Bis zu minus 26 Grad wurden vielerorts gemessen. Fast alle GewĂ€sser in Mitteleuropa erstarrten zu Eis.

Sogar der große Belt, eine Meeresstraße zwischen den dĂ€nischen Inseln, konnte plötzlich mit Schlitten passiert werden. Hinzu kamen gewaltige Schneemassen, die die Agrarproduktion einschrĂ€nkten und zu VersorgungsengpĂ€ssen fĂŒhrten.

Nachdem es wĂ€rmer wurde folgten Überschwemmungen

Als im Winter des Jahres 1784 ein Wetterumschwung warme Luft brachte, fingen die angestauten Eis- und Schneemassen an zu schmelzen. Das folgende Hochwasser verwĂŒstete viele tief liegende Regionen an FlĂŒssen und KĂŒsten. Der Rhein stieg in diesem Jahr auf einen Pegel von knapp 14 Metern an. Dieser vulkanischen Winter der Jahre 1783 bis 1784 und seinen Folgen gilt als die grĂ¶ĂŸte Naturkatastrophe der frĂŒhen Neuzeit.

Komm mit auf eine spannende Island Fotoreise zu den Laki – Kratern

Die Spuren dieser Katastrophe kannst du bei einer Landschaftsfotografie Fotoreise durch Island entdecken. Die heute zum grĂ¶ĂŸten Teil mit Wasser gefĂŒllten Laki-Krater erstrecken sich in einer etwa 25 Kilometer langen Reihe von Vulkanen. Es ist eine mondartige dĂŒstere Landschaft in den Farben Schwarz, GrĂŒn, Gelb und Orange. Überall erkennt man Kratern, ehemalige Lavafelder und Felsformationen. Die gewaltigen KrĂ€fte, die hier gewirkt haben, kann man sich nur sehr schwer vorstellen. Ein Besuch an diesem Ort macht einem deutlich wie wenig der Mensch einer solch gewalttĂ€tigen Natur entgegenzusetzen hat.


Spannende Fotoreise zum Weltraumbahnhof Bajkonur

Auf einer unserer Abenteuerreise, brachen wir im Oktober 2017 auf zu einer Fotoreise nach Kasachstan. Wir erkundeten gemeinsam einen ehemaligen TruppenĂŒbungsplatz der sowjetischen Armee, die verrosteten Schiffe und die aufgegebenen Fischerdörfer am Aral-See und als Highlight besuchten wir gemeinsam an zwei Tagen den Weltraumbahnhof Bajkonur und durften sogar einen Raketenstart miterleben. Aber auch atemberaubende Landschaften, Seen und Schluchten warteten darauf fotografisch festgehalten zu werden. Auch diese Fotoexpedition fand im bewĂ€hrten Urbexplorer Style statt, locker und entspannt mit einer kleinen Gruppe von Entdeckern. Mach Dir selbst ein Bild!

Fotografiere den erfolgreichen Start einer Sojus Rakete

Die TrĂ€gerrakete (LV) Sojus-2.1a mit dem Frachtraumschiff Progress МS-07 ist vom BAIKONUR Space Center am 14. Oktober 2017 um 11:47 MT erfolgreich abgehoben. Nach dem Flugprogramm haben die ersten drei Stufen von Sojus-2.1a die Frachtraumsonde nach exakt acht Minuten und 48 Sekunden nach dem Start, in eine niedrige Umlaufbahn gebracht. Die Korolev Mission Control Center-Spezialisten haben den weiteren Flug Progress MS-07 zur ISS kontrolliert.

GemĂ€ĂŸ der Telemetriedaten wurde das Einsetzen des Raumfahrzeugs in eine erdnahe Umlaufbahn und die Trennung von der dritten Stufe des TrĂ€gerfahrzeugs planmĂ€ĂŸig durchgefĂŒhrt. Das Docking von Progress MS-07 an das ISS-Modul Pirs ist um 14:09:57 Uhr MEZ am 16. Oktober 2017 erfolgt. Das ISS-Docking-Verfahren wurde im automatischen Modus unter der Kontrolle des russischen Kosmonauten Segrey RYAZANSKIY, Alexandr MISURKIN und Spezialisten des russischen ISS-Segments Flugkontrollgruppe in Korolev MCC durchgefĂŒhrt. Die Kapsel wird der ISS verschiedene GĂŒter liefern die fĂŒr den Betrieb der Raumstation wichtig sind.

Fotoexpedition in das Bajkonur Space Center und Gagarinsky Start

Das BAIKONUR Space Center ist das erste und grĂ¶ĂŸte Kosmodrom der Welt. BAIKONUR befindet sich in Kasachstan. Die FlĂ€che des Weltraumbahnhofs BAIKONUR betrĂ€gt 6717 kmÂČ. Es gibt einen Komplex namens «BAIKONUR», der aus der gleichnamigen Stadt und dem Kosmodrom besteht. Der Komplex wird von Kasachstan an Russland bis zum Jahr bis 2050 vermietet.

Heute besteht das BAIKONUR Space Center aus 9 StartplĂ€tzen davon sind derzeit nur 5 in Betrieb, 4 TrĂ€gerraketen zum Testen interkontinentaler ballistischer Raketen, 600 Umspannstationen, zwei FlugplĂ€tze, etwa 470 km Eisenbahnen; 1281 km Straßen, 6610 km Übertragungsleitungen und etwa 2784 km Telekommunikationsleitungen.

Bajkonur – Weltraumbahnhof und Sternenstadt in der kasachischen Steppe

Der Betreiber des Weltraumbahnhofes ist ROSCOSMOS. Dies ist eine staatliche Gesellschaft, die im August 2015 gegrĂŒndet wurde, um eine umfassende Reform der russischen Raumfahrtindustrie zu ĂŒberwachen und umzusetzen. ROSCOSMOS sorgt fĂŒr die Umsetzung des Weltraumprogramms der russischen Regierung und ihrer gesetzlichen Bestimmungen. ROSCOSMOS erteilt außerdem AuftrĂ€ge fĂŒr die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von WeltraumgerĂ€ten und Objekten der Weltrauminfrastruktur. Die staatliche Körperschaft ist auch fĂŒr die internationale Raumfahrtkooperation verantwortlich und hat die Aufgabe, die Voraussetzungen fĂŒr die zukĂŒnftige Nutzung von Ergebnissen der WeltraumaktivitĂ€ten in der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung Russlands zu schaffen. (Quelle Roscosmos)

Foto copyright Georg Schuh

Foto copyright Georg Schuh


Fotoreise nach Island – der beeindruckenden Vulkaninsel

Als ich im August 2017 zu meiner Reise nach Island aufbrach, hatte ich keine genauen Vorstellungen was mich dort erwartet. Ich wollte „etwas“ Landschaftsfotografie machen, ein paar WasserfĂ€lle fotografieren und eine kleine Auszeit von meinem Business zu Hause nehmen. Island ist berĂŒhmt fĂŒr die VielfĂ€ltigkeit seiner Natur. Du findest hier tosende WasserfĂ€lle, gigantische Gletscher und Vulkankrater, mĂ€chtige Geysire und bizarre Landschaften. Die Vulkaninsel zeigt dir die Macht der Natur in allen denkbaren Variationen und prĂ€sentiert sich so als ideales Ziel fĂŒr eine Abenteuer- und Fotoreise. In den endlosen Weiten des Hochlands findet jeder Landschaftsfotograf einzigartige Motive.

Ein Eldorado fĂŒr anspruchsvolle Landschaftsfotografen

Nach etwa einer Woche habe ich den sĂŒdlichen Teil der Insel durchquert und fuhr in Richtung Höfn. Ich hatte bisher alles an Fotomotiven mitgenommen was die zauberhafte Insel zu bieten hatte wie WasserfĂ€lle, Canyons, Vulkankrater, spektakulĂ€re Landschaften und Geysire. Kurz bevor ich mit meinem Mietwagen zurĂŒck nach Reykjavik fahren wollte, entdeckte ich Fotos von einer magischen und atemberaubenden Gletscher-Lagune im östlichen Teil der Insel. Ich machte mich am nĂ€chsten Morgen sofort auf den Weg dorthin. Kurz bevor ich die Lagune erreiche, passierte ich Islands grĂ¶ĂŸter Vulkan und zwar den Oraefajokull Gletscher mit 2219 Metern Höhe.

Die Jokulsarlon Glacier Lagoon ist eines der schönsten Naturwunder Islands und eine beliebte Touristenattraktion. Jokulsarlon liegt im sĂŒdöstlichen Teil Islands, etwa 379 Kilometer östlich von Reykjavik und 78 Kilometer westlich der Hafenstadt Hofn. Die Lagune liegt an der großen Ringstraße, so dass man diese auch ohne Allradfahrzeug bequem erreichen kann.

Bei uns kannst du Deine spannende Fotoreise nach Island buchen – Mach Dir selbst ein Bild!

Trolle, Feuer & Eis – Die Island Fotoexpedition


Eine kurze Erinnerung an das Jahr 1986 in der damaligen DDR

Im April 1986 – ich 17 Jahre alt und im ersten Ausbildungsjahr an einer Berufsschule mit Internat im Osten von Berlin. Wir hörten heimlich auf den Zimmern West-Radio. Der RIAS war problemlos zu empfangen und hatte die bessere Musik. Daher lief das Radio am Sonntagabend. In den Nachrichten brachten sie eine Mitteilung ĂŒber einen Reaktorunfall in der Sowjetunion. Wir diskutierten an diesem Abend lange ĂŒber die Situation und wussten, dass dieser Unfall auch Einfluss auf unser jetziges und zukĂŒnftiges Leben haben wird. Von den DDR-Medien war zu dieser Zeit nichts darĂŒber zu hören. Es wurde totgeschwiegen.

NĂ€chster Montagmorgen – erste Stunde Sport. Unser Lehrer, ein ehemaliger NVA-Offizier, verordnete 5 km Waldlauf unter dem Motto: „Nicht dass ihr denkt, ich schere mich um die aktuelle Lage. Frische Luft ist gesund!“ Mehr wurde darĂŒber nicht gesprochen und das Thema generell unter den Tisch gekehrt. Ich weiß nicht, ob diese Sportstunde einen Einfluss auf meine Gesundheit hatte. Ich habe noch viele Jahre danach Joggen mit diesem Ereignis verknĂŒpft und es gehasst.

Bei uns war die Welt also auch danach noch in Ordnung. In Westberlin und der BRD nicht. Plötzlich gab es Unmengen an frischem GemĂŒse: GrĂŒner Salat und Gurken – im FrĂŒhjahr! Jeder wusste, dass in Westdeutschland Niemand das (offensichtlich) verstrahlte GemĂŒse und Obst anrĂŒhrte. Wir auch nicht. Es war eine Zeit der GerĂŒchte und Vermutungen und wir hatten Angst. Was wĂŒrde die Zukunft bringen?

Die DDR war bis 1989 in permanenten Kriegszustand. Das erfuhr ich allerdings erst nach der Wende. Mit 14 lernten wir, wie ein sicherer Unterschlupf fĂŒr den Katastrophenfall zu bauen ist. Mit 16 robbten wir mit Gasmasken durch die Natur – eine Kombination aus Survivals- und Pfadfindertraining. Mit dem kalten Krieg lernten wir umzugehen. Eine Katastrophe durch die „guten“ Atome – das war nicht vorgesehen. Das UnglĂŒck von Tschernobyl wurde zur grĂ¶ĂŸten technologischen Katastrophe des 20. Jahrhunderts.

Heute begebe ich mich auf eine spannende Tschernobyl Reise

31 Jahre spĂ€ter mache ich mich mit 11 anderen Unerschrockenen auf den Weg nach Tschernobyl. Das Gebiet ist in zwei Zonen eingeteilt. In der 30 km Zone leben noch ca. 2000 Menschen, die hauptsĂ€chlich im Kraftwerk arbeiten. Hier ist auch das einzige Hostel zu finden, in dem wir zwei NĂ€chte verbringen. In der 10 km Zone liegt die heutige Geisterstadt Pripyat, ca. 4 km entfernt vom Reaktor 4. Vor der Katastrophe muss Pripiyat eine sehr lebenswerte Stadt fĂŒr ihre 50.000 Einwohner gewesen sein: Ein nie fertig gestelltes Stadion, eine Schiffsanlegestelle, Kino, Kulturhaus, Schwimmbad, Rummelplatz sowie zahlreiche Sporthallen, die Einwohner hatten viele Möglichkeiten. Heute sehen noch viele HĂ€user aus wie am Tag der Evakuierung, trotz PlĂŒnderungen und Vandalismus.

Im Krankenhaus stehen die Babybetten in Reihe als wĂ€re nichts passiert. Wir wandern ĂŒber kaum erkennbare Straßen und Wege. Die Natur hat sich Raum zurĂŒckerobert. Die einstige Hauptstraße ist mit BĂ€umen und StrĂ€uchern zu gewuchert und nicht mehr erkennbar. Wenn man mit den FĂŒĂŸen das Laub und den Humus wegschiebt, kommt der Beton zum Vorschein. Es ist still, sehr still. Nur vereinzelt hört man ein Zwitschern. Wo sind die Vögel? Bienen und Wespen sucht man ebenfalls vergebens. Das leise Ticken des MessgerĂ€tes am Hosenbund wird nur ab und zu unterbrochen von einem hektischen Fiepen, wenn die radioaktive Strahlung ĂŒber dem Grenzwert liegt. Hier kann ich mich nicht auf meine Sinne verlassen. Denn radioaktive Strahlung kann man nicht riechen, sehen oder schmecken. Ich laufe quasi blind durch die Gegend. Tiere sollen die Gefahr ja spĂŒren, ich verlasse mich auf den GeigerzĂ€hler. TatsĂ€chlich ist die Strahlung unregelmĂ€ĂŸig. Es gibt sogenannte Hotspots, die schlimmsten sind mit einem Warnschild versehen. Die Hauptwege und umliegende GebĂ€ude wurden dekontaminiert, so dass man sich gefahrenfrei bewegen konnte.

Erkundungstour zu Fuß durch die Straßen der Geisterstadt Pripjat

In drei Tagen, nach vielen Kilometern Weg und etlichen Stockwerken sind mir die Schicksale der Menschen in Pripyat und Umgebung nĂ€her. Ich wĂŒnschte ich könnte mich nur fĂŒr einen Augenblick 35 Jahre in die Vergangenheit zurĂŒck beamen und Szenen des tĂ€glichen Lebens beobachten. Besonders stark ist dieses GefĂŒhl im Kindergarten. Hier stehen noch die Spielzeugautos auf dem Tisch und Kinderschuhe im Schrank. Es muss ein schönes GebĂ€ude gewesen sein – offen und hell.

Abends ab 18 Uhr gehört Pripyat wieder den Geistern. Niemand darf sich ĂŒber Nacht dort aufhalten. Bevor wir die 10 km Zone verlassen, werden Fahrzeug und Mensch auf RadioaktivitĂ€t untersucht. Nach 3 Tagen haben wir eine errechnete Gesamt-Strahlendosis von ca. 29 Microsievert aufgenommen. Gut, dass in diesem Jahr kein Langstreckenflug mehr ansteht.

Die Reise wurde organisiert von urbexplorer.com und fand im September 2017 statt.

Marek & Marek – herzlichen Dank fĂŒr die tolle Organisation. 


Fotoreise zum Venedig der Ukraine

In der Kleinstadt am Rande des Donaudeltas gibt es nur vier Straßen, aber dafĂŒr Hunderte von KanĂ€len mit einer GesamtlĂ€nge von vierzig Kilometern.Vilkovo ist eine kleine Stadt auf der ukrainischen Seite des Donaudeltas und hat etwa 9.500 Einwohner. Sie liegt wenige Kilometer vor der MĂŒndung der Donau in das Schwarze Meer und ist somit der letzte besiedelte Punkt des Donaudeltas. Vilkovo liegt inmitten der natĂŒrlichen DuchflĂŒsse des Deltas und kĂŒnstlich angelegter KanĂ€le und wird aus diesem Grund auch als „Venedig der Ukraine“ bezeichnet.

Das wichtigste Verkehrsmittel in Vilkovo ist das Boot

Die Geschichte der Stadt ist sehr wechselhaft. GegrĂŒndet als Zufluchtsort der Kosaken im Jahr 1746 erhielt Vilkovo im Jahr 1762 das Stadtrecht. Vom Jahr 1918 bis in das Jahr 1944 gehörte die Stadt zu RumĂ€nien und fiel in den Wirren des zweiten Weltkrieges an die Ukraine. Die wohl grĂ¶ĂŸte und interessanteste Attraktion ist das Donau-BiosphĂ€ren-Naturreservat mit einer wundervollen Landschaft und Tierwelt.

Mit dem Boot durch die KanÀle im Donaudelta

Quer durch Europa schlĂ€ngelt sich die Donau, der zweitlĂ€ngste Fluß Europas, um sich weit im Osten zwischen RumĂ€nien und der Ukraine ins Schwarze Meer zu verschwinden. Dabei bildet der Fluss an der MĂŒndung zwischen RumĂ€nien und der Ukraine ein weitgefĂ€chertes breites Delta, das sich stĂ€ndig verĂ€ndert. WĂ€hrend an einer Stelle des Donaudeltas die Wassermassen Erde und Lebensraum wegschwemmen, wird an anderer Stelle Kies, Sand, Geröll und Schlamm angeschwemmt und so entsteht neuer Lebensraum fĂŒr Pflanzen und Tiere. Das Donaudelta ist ein temporĂ€rer Lebensraum fĂŒr Millionen von Vögel, die jedes Jahr im FrĂŒhling hier rasten, darunter der Rosapelikan und der Krauskopfpelikan. Hier  können Sie ungestört Nester bauen und den Nachwuchs großziehen. Und im Herbst, wenn die Tage und NĂ€chte kĂ€lter werden, ziehen sie wieder nach SĂŒden.


MÀrchenhafte Dörfer fernab jeglicher Zivilisation

Als wir am ersten Tag nach einer etwa 16 Kilometer langen Etappe im Kajak total erschöpft endlich das Dorf Svalovychi am Prypjat erreichten, war ich wie verzaubert, wie in einer anderen Welt. Kleine bunte HolzhĂ€user, schilfbedeckte DĂ€cher, Sonnenblumen, Fischer in ihren Holzbooten und alles geht einher mit dieser bemerkenswerten Ruhe. Wir waren seit 1941 die ersten Deutschen im Ort. Ein komisches GefĂŒhl. Trotzdem wurden wir hier sehr gastfreundlich aufgenommen. Auf dem Berg wo die Kirche stand ist jetzt ein Holzturm in dem man ĂŒbernachten kann. Im Grunde ist es ein wundervoller Holzaussichtsturm, aber er steht genau an der Stelle wo im Jahre 1941 die Nazis die Kirche niedergebrannt haben.

Die verlassene Filmkulisse

Etwas abseits vom Ort findet man den Friedhof und eine Filmkulisse fĂŒr den Film „The Painted Bird“ (Facebook). Hier einige Daten du dem hier gedrehten Film.

„The painted bird“

Buch: Jerzy Kosinkis (1965, Polen)
Produzenten: Vaclav Marhoul (Tschechische Republik)
Kosten: 5 Millionen $
Partner: Polen, Tschechische Republik, Frankreich und Israel
Der Film soll 2017 fertig sein. Das Buch erzĂ€hlt die Geschichte eines jĂŒdischen Jungen, der durch verschiedenen osteuropĂ€ischen Orte wandert, sich als Heide ausgibt, um den Tod in den HĂ€nden der Nazis wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs zu vermeiden. Eine dunkle Welt von Gewalt und Sadismus.
http://www.hollywoodreporter.com

Unser Hotel bei Oma

Und jetzt wurde es richtig abenteuerlich. Wir liefen 10 Minuten ĂŒber Sandwege und standen vor unserem Hotel. Einer BlockhĂŒtte. Ein GroßmĂŒtterchen empfing uns herzlich und zeigte uns unsere Betten. Die Bilder sprechen ja fĂŒr sich, erst gab es mal ein Fotoshooting mit dem GroßmĂŒtterchen. In dem Holzturm haben ĂŒbrigens die MĂ€dchen ĂŒbernachtet. Die morgendliche KatzenwĂ€sche fand dann am Ziehbrunnen statt. Das Wasser schmeckt etwas metallisch.

Sei auch Du dabei bei der Abenteuerreise deines Lebens im Pripyat Nationalpark!

Wir laden euch zu einer spannenden Abenteuer & Fotoreise im Pripjat Nationalpark ein. Wir schwimmen im Kajak auf den GewĂ€ssern des ukrainischen Amazonas in der NĂ€he der Grenze zu Weißrussland. Diese Abenteuerreise ist das Richtige fĂŒr Abenteurer und Entdecker sowie Fans von unberĂŒhrter Natur, Wildlife und grandiosen Landschaften oder denjenigen die einfach mal Lust haben gemeinsam mit Gleichgesinnten ein paar Tage in wilder Natur Abenteuer zu erleben. In den vier Tagen werden wir etwa 40 Kilometer auf dem Pripjat Fluss zurĂŒcklegen. Wir durchqueren wilde SĂŒmpfe, Dörfer fernab jeder Zivilisation. Wir begegnen wilde und zahme Tiere bevor wir am Abend den wunderschönen Sonnenuntergang gemeinsam am Lagerfeuer genießen.

Hier findest Du alle Infos zur Tour: Abenteuerreise im ukrainischen Amazonas


Das Riesenrad in Pripjat

Vor einigen Tagen kursierte ein Video im Internet, das angeblich den Moment zeigte wo eine Gruppe polnischer Touristen das weltberĂŒhmte Riesenrad in Pripjat in Gang gesetzt haben. Dies löste im Internet und diversen Foren einen regelrechten Skandal aus. Einige Aktivisten warfen den Touristen Gedankenlosigkeit und Respektlosigkeit gegenĂŒber den Opfern vor. Sogar von offizieller Seite wurde eine Untersuchung eingeleitet. was ist an den VorwĂŒrfen dran?

Das Riesenrad in Pripyat ging nie offiziell in Betrieb. Seine feierliche Eröffnung war am 1. Mai 1986 geplant, aber vier Tage zuvor ereignete sich der Supergau im nahe gelegenen Kernkraftwerk Tschernobyl aus. Die Bewohner von Pripjat wurden evakuiert. Das Riesenrad steht als SymbolfĂŒr die Tragödie.

In diesem Film wird gezeigt wie sich das Riesenrad einmal dreht und wieder an die ursprĂŒngliche Position zurĂŒck kehrt. In der Beschreibung steht das dies nur unter Zuhilfenahme von Muskelkraft geschehen ist und nichts zerstört wurde.

Im Gegenzug hat die ukrainische staatliche Verwaltungsstelle von Tschernobyl in einer Stellungnahme verkĂŒndet, dass der Film eine „LĂŒge“ ist, weil die Hauptachse des Antriebsrades so schwer beschĂ€digt ist, dass es sich nicht drehen kann. Eine genaue Untersuchung wurde eingeleitet. Es kamen Leute aus der Zonenverwaltung und Spezialisten die den Zustand des Riesenrades inspizierten. Zur selben Zeit fand auch eine Polizei-Sitzung statt, bei der beschlossen wurde, dass verstĂ€rkt Streife in Pripyat und der gesamten Sperrzone gefahren werden muss.

Auf unserer Tschernobyl Tour zeigen wir dir das Riesenrad!

Wir sind sehr oft in der Sperrzone von Tschernobyl und haben viele negative Entwicklungen die mit dem verstĂ€rkten Tourismus einhergehen beobachtet aber so einen Skandal gab es noch nicht. Das Thema wurde von den grĂ¶ĂŸten ukrainischen Medien hochgekocht, dadurch sah sich die Zonenverwaltung zum Handeln genötigt. 

FAZIT: Dank der ĂŒberragenden Technik der ruhmreichen Sowjetunion dreht sich das Riesenrad auch ohne Antrieb.

Spannende Tschernobyl & Pripjat Tour mit Urbexplorer.com

Abenteuerreise deines Lebens!  Wir fahren zum neuen Sarkophag und Kernkraftwerk, wir zeigen dir das Riesenrad und den Autoscooter sowie den riesigen Duga 3 Radarkomplex. Als Höhepunkt besuchen wir auch die Babushkas von Tschernobyl. Ihr werden erfahren wie Sie hier leben und was sie uns zu sagen haben. Das alles in einer kleinen Gruppe von Entdeckern und Abenteurern.  https://urbexplorer.com/shop/fototour-tschernobyl-pripyat/


Island Fotoreisen – Die unberĂŒhrten Landschaften des islĂ€ndischen Hochlandes sind ein unvergessliches Reiseabenteuer.

WĂŒrde man die Berge von Landmannalaugar mit einem Satz beschreiben wollen, dann wĂŒrde dieser lauten: „Islands unbeschreiblich schöne bunte Bergwelt.

Eine breite Schlucht schneidet sich in einem weiten Bogen durch eine farbenreiche mĂ€chtige Gebirgswelt. Zu Fuß dieser bunten Berge zieht eine raue, schwarze Lavazunge hinab bis zu einer warme Quellen. Ringsherum ist alles von grĂŒnen Wiesen umgeben. Wir erreichen Landmannalaugar, ein farbenfrohes Stilleben in einer einer spektakulĂ€ren Felslandschaft. Es ist, als wĂŒrde man in ein GemĂ€lde eintauchen, wenn man das Gebiet erreicht. Landmannalaugar gehört zum aktiven Vulkansystem des Torfajökull. Die die Landschaft prĂ€genden Rhyolith-Berge sind fĂŒr ihre unglaublichen Farben weltberĂŒhmt – nirgends auf Island gibt es sie in einer so großen zusammenhĂ€ngenden FlĂ€che.

Das stĂ€ndig wechselnde Licht Islands lĂ€sst die Berge von Landmannalaugar in immer neuen Farbkombinationen aufleuchten – ein Schauspiel, das sich nur schwer beschreiben lĂ€sst. Man muss es selbst auf einer Island Rundreise gesehen haben. Landmannalaugar ist auch eines der grĂ¶ĂŸten Hochtemperaturgebiete des Landes. Die heißen Quellen sind nur eines von unzĂ€hligen Beispielen der geothermalen AktivitĂ€t in diesem Gebiet. An vielen Stellen zischt und dampft es.

Sei dabei bei der Abenteuerreise deines Lebens!


Die Anreise

Ich habe mich entschlossen mit dem Auto zum Treffpunkt nach Berlin zu fahren. Ausschlaggebend fĂŒr mich sind die nicht kalkulierbaren Zeiten an der ukrainischen Grenze. So kann ich egal wann wir wieder ankommen einfach ins Auto steigen. Außerdem hatte ich einen Mitfahrer, Kai-Uwe L. Unser Fahrer machte noch schnell ein Gruppenfoto und dann ging es Richtung Osten. Über die ukrainische Grenze (ziemlich flott) durch die Nacht, durch KĂŒhe und durch viel Regen erreichten wir nach ca. 18 Stunden unseren Zielpunkt.

 

Der erste Paddelschlag

Endlich war es soweit. Wir verteilten uns und unser GepĂ€ck auf die Paddelboote. Richtig heißt das wohl Kajak, aber egal. Vor uns lagen 40 Kilometer. Ich und Sport, das ist wie Feuer und Wasser. Überstanden habe ich es trotzdem. Ob ich es bereut habe? Nie im Leben! Am Anfang ging es quer ĂŒber den Lyubyazh See und schon waren die ersten drei Kilometer geschafft. Der graue Himmel freute sich mit mir und schickte die ersten Sonnenstrahlen. Ab jetzt ging es durch die mit Seerosen verkrauteten und sich vor sich hin schlĂ€ngelnden Adern des Prypjat. Auf einer Insel gab es dann ein uriges Mittag. Wurst, KĂ€se, Tomaten, Bier usw.


Wir laden euch zu einer spannenden Abenteuer & Fotoreise im Pripjat Nationalpark ein. Wir schwimmen im Kajak auf den GewĂ€ssern des ukrainischen Amazonas in der NĂ€he der Grenze zu Weißrussland.   In den vier Tagen werden wir etwa 40 Kilometer auf dem Pripjat Fluss zurĂŒcklegen. Wir durchqueren wilde SĂŒmpfe, Dörfer fernab jeder Zivilisation. Wir begegnen wilde und zahme Tiere bevor wir am Abend den wunderschönen Sonnenuntergang gemeinsam am Lagerfeuer genießen.

Unser FrĂŒhstĂŒck wird von Einwohner der einzelnen Dörfer zubereitet die wir gerade durchqueren. Wir genießen die unbeschreibliche Stille und das GefĂŒhl fernab jeder Zivilisation zu sein. Hier siehst du Dörfer die man so bei uns im 19 Jahrhundert gesehen hat.

Wir schlagen jeden Tag unsere Zelte in wilder Zivilisation auf, bereiten unser Abendessen gemeinsam zu und sammeln Holz fĂŒr unser Lagerfeuer. Vielleicht haben wir GlĂŒck und fangen einen prĂ€chtigen Fisch den wir dann gemeinsam Zubereiten und Essen. NatĂŒrlich habt Ihr jeden Tag die Möglichkeit jeden Tag im kristallklaren Wasser zu baden. Die Abende verbringen wir gemeinsam am Lagerfeuer und lassen so den Tag ausklingen und planen dann die Reiseroute fĂŒr den nĂ€chsten Tag.

Vorfreude und Vorbereitung

Endlich mal wieder ein paar Tage in unberĂŒhrter Natur verbringen. Weitab von Glas, Asphalt, Stahl und Beton. Das waren so die ersten Gedanken die mir durch den Kopf schossen.

Dann wurde es aber gleich ernster. MĂŒcken und Bremsen. Wasser und Fotoapparat/Handy. Gegen die MĂŒcken hatte ich mir dann voller Panik ein MĂŒckennetz fĂŒr den Kopf gekauft und eine Flasche Anti Brumm war auch im GepĂ€ck. Das Netz ist ĂŒbrigens heute noch ungebraucht in seiner Verpackung, Anti Brumm genĂŒgt voll und ganz.

Ich hatte mich entschlossen nur die kleine SONY A6000 mit auf die Reise zu nehmen. Die Spiegelreflexkameras blieben im trockenen Zuhause. Eine wasserdichte Kameratasche wurde gerade noch rechtzeitig geliefert, ebenso eine wasserdichte HandyhĂŒlle. Auch wenn unser Kajak nie gekentert ist, man spritzt beim Paddeln schon etwas rum (abgesehen von den Wasserschlachten).

Ein Wort vielleicht noch zur Sonne. Eine Kopfbedeckung (Strohhut) und lange dĂŒnne Sachen sowie etwas Sonnenschutzmilch sollte man unbedingt einpacken.Wir hatten bis auf den Anreisetag das schönste Sommerwetter, Sonne satt. Eine komplette dĂŒnne Regenschutzkleidung war trotzdem im GepĂ€ck.


Abwechslungsreiche Fotoreisen nach Georgien

Auf unserer spannenden Urbexplorer „Georgien & Kaukasus“ Fotoreise besuchten wir den mĂ€chtigen Staudamm in den kaukasischen Bergen. Der mĂ€chtige Damm des Enguri-Wasserkraftwerks, der sich in der NĂ€he der Stadt Jvari befindet, wurde vor kurzem in die Liste der bedeutendsten KulturgĂŒter des Landes aufgenommen. Im Jahr 1977 fertiggestellt, war der Damm das Endergebnis einer 50 jĂ€hrigen Planungs- und Bauzeit. Die entsprechenden Planungen fĂŒr den Bau wurden vor dem ersten Weltkrieg von Niko Nikoladze (1843-1928) eingeleitet. Mit dem Ziel, Wege zu finden, um Georgiens reiches Wasserkraftpotential zu nutzen, lud Nikoladze Ingenieure aus Russland ein  um die Machbarkeit fĂŒr den Bau zu untersuchen.

Nachdem sich in der Folgezeit des ersten und zweiten Weltkrieges die politische Landschaft sich in Russland, Kaukasus und Europa nachhaltig verĂ€ndert hat wurde das Projekt erst einmal auf Eis gelegt. Schließlich entschied man sich im Jahr 1961 das Projekt voranzutreiben. Mit der BautĂ€tigkeit wurde unverzĂŒglich begonnen.

Landschaften und Bergdörfer im Kaukasus

Der Enguri-Dammbau war das bisher grĂ¶ĂŸte Industrieprojekt in Georgien das wegen seiner GrĂ¶ĂŸe und der schnellen Bauzeit auch internationale Experten und globale Ingenieurpublikationen aufmerksam machte. Einige Zeit war der Enguri-Staudamm das grĂ¶ĂŸte gewölbte Bauwerk der Welt, bis ein Bau eines grĂ¶ĂŸeren Staudammprojekts in China im Jahr 2012 begann.

Geographisch befindet sich der Damm auf georgisch kontrolliertem Territorium, wÀhrend die Trafostation des Kraftwerks zur Stromerzeugung dient unter  Abchasischer Kontrolle steht. Aus diesem Grund wird es gemeinsam von Mitarbeitern von beiden Seiten der Verwaltungsgrenze betrieben. Der Strom, der durch den Damm erzeugt wird, deckt fast die HÀlfte des georgischen Bedarfes.

 

 


Trolle, Feuer und Eis auf unserer Island Fotoreise!

Da mich seit meiner ersten Reise nach Schweden und Norwegen im letzten Jahr, die skandinavischen LĂ€nder einerseits durch die wechselvollen und mitunter kargen Landschaften faszinieren beschloss ich vor lĂ€ngerer Zeit mich auf eine 9 tĂ€gige Island-Fotoreise zu begeben. Entstanden ist die Insel aus heißer Lava als einige Vulkane tief im Atlantik vor etwa 20 Millionen Jahren begannen aktiv zu werden. Diese legten sozusagen das Fundament fĂŒr Island.

Gletscher, Vulkane, WasserfĂ€lle, Eisberge, Lava- und GeröllwĂŒsten. Island ist in vielen Dingen einzigartig und deshalb zum Eldorado fĂŒr Abenteurer und Touristen geworden.Gletscher, Vulkane, WasserfĂ€lle, Eisberge, Lava- und GeröllwĂŒsten. Island ist in vielen Dingen einzigartig und deshalb zum Eldorado fĂŒr Abenteurer und Touristen geworden. Man merkt sofort das hier die Natur das Sagen hat und nicht der Mensch.

Mein Flug startete am 01. August um 22.00 Uhr in Berlin Schönefeld in Richtung Keflavik. Der Flug dauert etwa 3,5 Stunden sodass ich mit Zeitunterschied -2 Stunden gegen Mitternacht in Keflavik angekommen bin. Da zu dieser Zeit immer noch die Zeit der Mitternachtssonne herrscht war die Nacht in wunderbarem Licht getaucht was zwischen pastellhaften Farben Orange, Blau, Grau und Schwarz schwankte.

Spannende Fotoexpedition fĂŒr abenteuerlustige Landschaftsfotografen

In den Monaten Juni bis August herrscht Hochsaison und es wimmelt nur so von Touristen. Die meisten kommen aus den USA, Deutschland, Frankreich und den asiatischen LĂ€ndern. Dies spĂŒrt man auch bei den Zimmerpreisen aber auch in der Touristendichte. Die meisten Touristen halten sich aber eher im sogenannten „Golden Circle“ auf. Wenn man tiefer in das Land fĂ€hrt nimmt der Touristenstrom rapide ab. Aber gleichzeitig nimmt auch die touristische Infrastruktur ab. Es gibt weniger GĂ€stehĂ€user, RaststĂ€tten und Cafe ÂŽs und die Zimmerpreise sind erheblich höher.  Diese variieren zwischen 135 €/Zimmer in der Region Reykiavik und 160 € in der Region Höfn. Da ich meine Zimmer recht spĂ€t gebucht habe blieben fĂŒr mich- wie sich spĂ€ter- herausstellen sollte, die etwas “exotischeren” GĂ€stehĂ€user ĂŒbrig. Die meisten Hotels außerhalb von Reykjavik sind sehr klein und eher mit GĂ€stehĂ€usern vergleichbar.

Gegen 1.30 nahm ich meinen Mietwagen in Empfang und machte mich auf menschenleeren Straßen auf in Richtung Vik i Myrdal um den Sonnenaufgang zu fotografieren denn die Wettervorhersage sah sehr vielversprechend aus. Leider sind Wettervorhersagen und Island wirklich keine besten Freunde, denn das Wetter Ă€ndert sprichwörtlich alle 5 Minuten.
Nach etwa 3 Stunden Fahrt bin ich in Vik angekommen aber leider regnete es in Strömen, deshalb beschloss ich ein paar Stunden im Auto zu schlafen.

Als ich nach etwa 2 Stunden aufwachte war es 7.00 Uhr. Zeit zum FrĂŒhstĂŒcken und einen leckeren Kaffee trinken, dachte ich. Das Leben in Island beginnt sehr entspannt, man muss sich daran gewöhnen das die meisten Cafe’s, Bistros oder RaststĂ€tten im Sommer nicht vor 8.00 Uhr öffnen. Es lĂ€uft hier alles etwas entspannter zu. In der Winterzeit, wenn es am Tag nur etwa 4,5 Stunden Hell ist beginnt das Leben erst gegen 10.00 Uhr, wurde mir gesagt.

Im September 2018 startet unsere erste Island Fotoreise. Sei auch Du dabei!

Das Wetter besserte sich nur etwas aber die dichten Wolken blieben, deshalb beschloss ich den schwarzen Strand und das Strandpanorama von Vik am nÀchsten Tag zu fotografieren.
Durch einen Tip machte ich mich auf dem Weg zu einem mysteriösen Flugzeugwrack das am Strand von SĂłlheimasandur steht. Den Fußmarsch von jewils 4 Kilometern hin und 4 Kilometern zurĂŒck nahm ich locker in Kauf. Bis heute liegt das Flugzeugwrack an derselben Stelle auf dem nackten schwarzen Sandstrand—sein Gerippe erscheint verwahrlost wie ein postapokalyptisches Grab aus einem Horrofilm. Von Einschusslöchern durchsiebt und von jahrzehntelang darĂŒber hinwegfegenden PolarstĂŒrmen gepeinigt, ist von der C-117 nichts weiter als der ausgehöhlte Rumpf und ein paar krumme DrĂ€hte, die aus dem Skelett herausragen, geblieben. Trotz der vielen Bilder und Videos, die die Touristen anlocken, ist die Geschichte hinter dem letzten Flug des Flugzeugs aber weiterhin unklar. Niemand scheint genau zu wissen, warum es abgestĂŒrzt ist, warum es dort zurĂŒckgelassen wurde und warum es bis heute am Strand liegt.

Die am weitesten verbreitete Theorie ist, dass das Flugzeug abstĂŒrzte, weil es keinen Treibstoff mehr hatte, oder weil der Pilot versehentlich zum falschen Tank umschaltete. Zwar ist die Maschine allgemein als „DC-3 Wrack“ bekannt, doch in Wahrheit handelt es sich um eine umgebaute C-117. Selbst bei dem genauen Datum des Absturztages ist man sich nicht ganz einig.

Gegen Abend machte ich mich auf den Weg zu meiner Unterkunft. Ich freute mich auf eine Dusche, Bett und Schlaf.

 


Auf unseren Tschernobyl Reisen bekommen wir die Genehmigung die geheime MilitĂ€rstadt „Chernobyl 2“ und die gigantische Radarstation Duga 3 zu erkunden.

Die einzige Zufahrt zum GelĂ€nde der geheimen MilitĂ€rstadt ist ein holpriger Weg aus aneinander gereihten Betonplatten das mich gleich an die Autobahnen in der ehemaligen DDR erinnert hat. Der Weg fĂŒhrte kilometerweit durch einen dichten Nadelwald der bei Baubeginn dieser Anlage kĂŒnstlich angelegt wurde. Getarnt war das GelĂ€nde als ein Kinderferienlager.

Auf unserer Fahrt passieren wir eine verlassene Bushaltestelle wo uns noch heute der BĂ€r „Mischka“ -das offizielle Maskottchen der Olympischen Sommerspiele 1980- freundlich begrĂŒĂŸt hat. Nach etwa 45 Minuten Fahrt werden langsam im Morgennebel die gewaltigen Umrisse der Radaranlagen sichtbar. Vor einem grĂŒnen Tor mit silbernen Sowjetsternen verzierten Tor endet unsere Fahrt. Von hier aus geht es nun zu Fuß auf das geradezu von Mythen umgebene GelĂ€nde.

Der Ort trĂ€gt viele Namen: “Russian Woodpecker”- fĂŒr das typische Specht-Ă€hnliche KlopfgerĂ€usch im Radioempfang, “Steel Yard” – als NATO-Codename oder “DUGA-3“ – als Bauartbezeichnung. Um fĂŒr Verwirrung beim potentiellen Feind zu sorgen, wurde tatsĂ€chlich der bescheidene Name “Tschernobyl-2” genutzt. Von der Bauphase des Komplexes Anfang der 70er Jahre bis zur Katastrophe 1986 und einige Jahre danach unterlag die Radaranlage der strengsten militĂ€rischen Geheimhaltung. Selbst die Bewohner der 12 Kilometer entfernten Stadt Pripjat wussten nicht genau, worum es sich bei dem UngetĂŒm, das ĂŒber den Wald herausragte, tatsĂ€chlich handelte. Sie wunderten sich ĂŒber die riesiegen KrĂ€ne, mit Hilfe deren man die stĂ€hlerne Konstruktion montiert hatte. Parallel entstand eine kompakte MilitĂ€rsiedlung aus 5-stöckigenWohnblocks fĂŒr die Familien der bediensteten Spezialisten und Offiziere. Auch einige Jahre nach der Katastrophe wurde die Anlage streng bewacht. Ein entspannter Wachmann macht nach einem kurzen Anwesenheitscheck das Tor auf. Nun beginnt unsere Erkundungstour in eine geheime Welt.


Auf unserer Fotoreise nach Transilvanien wandern wir auf den Spuren von Graf Dracula. Wir begeben uns in die tiefen WĂ€lder und mittelalterlichen StĂ€dte von SiebenbĂŒrgen. Wir besuchen Burgen, Schlösser, Ruinen, verlassene Kirchen und als Höhepunkt – all diese Orte, wo der Geist von Graf Dracula schwebt, und auch die Orte die mit seiner Legende verbunden sind. Wir erkunden die StĂ€dte SiebenbĂŒrgens wie zum Beispiel Brasov, Sighisoara, Sibiu, Poienari, Sinaia, Bran und Biertan, prĂ€chtige Kirchenburgen wie Viscri (Deutsch Weißkirch) stehen auch auf dem Programm. Zum Ende unserer Expedition verlassen wir die Region SiebenbĂŒrgen und machen uns auf den Weg in das Banat.

In dieser Region liegt eines der Ă€ltesten Kur- und HeilbĂ€der Europas: Băile Herculane – oder deutsch Herkulesbad. Schon auf das Jahr 153 n. Chr. geht die erste urkundliche ErwĂ€hnung von Herkulesbad zurĂŒck. In der Zeit des Römischen Reiches war Herkulesbad ein wichtiger Kurort. Er wurde hauptsĂ€chlich von römischen Soldaten und hohen AmtstrĂ€gern der damaligen Zeit aufgesucht. SpĂ€ter – etwa im 18. und 19. Jahrhundert – besuchten mehrere österreichisch-ungarische Herrscher den Kurort, darunter Franz Josef I. oder Königin Elisabeth. Sie besaßen FerienhĂ€user im Kurort und badeten in speziell fĂŒr sie angelegten BĂ€dern.

Spuren der damaligen Zeit sind immer noch sichtbar. Im Erdgeschoss eines der Hotels vor Ort gibt es heute noch römische BĂ€der. Eines davon ist noch in Betrieb. Die erste gewölbte SteinbrĂŒcke, die in Europa gebaut wurde, oder die bronzene Statue des Herkules sind zwei weitere sehenswerte Monumente und Bauwerke. Auch das im Jahr 1850 errichtete Casino, wo die Adligen der damaligen Zeit abends ihren Spaß hatten, kann vor Ort besichtigt werden. Im Casinogarten kann ein Riesenmammutbaum, der vor zwei Jahrhunderten angepflanzt wurde, bewundert werden. Zu den prominentesten Besuchern von Herkulesbad zĂ€hlt die Kaiserin Elisabeth, (Sissi) die hier 1887 weilte. Die Villa, in der sie wohnte, erhielt ihren Namen. Sissi hat Herkulesbad sogar ein selbst geschriebenes Gedicht gewidmet. Im Jahr 1896 traf sich hier Kaiser Franz Josef I. mit König Carol I. von RumĂ€nien und Zar Alexander I. von Serbien bei den Feierlichkeiten zur offiziellen Kanaleröffnung des neu geschaffenen schiffbaren Eisernen Tores. Die frĂŒheren Kaiser-Appartements, das Kaiserbad und die Kaiserkapelle sowie das Casino können noch immer besichtigt werden.

In der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts wurde auch die Eisenbahnstrecke zwischen Karansebesch und Orschowa fertiggestellt. 1879 wurde das schöne, im barocken Still errichtete BahnhofgebĂ€ude eröffnet, das sich von der einfachen Bauart anderer BahnhofhĂ€user deutlich unterscheidet. Der Kuppelbau wurde von Chevalier de Serre ausgefĂŒhrt und reichlich geschmĂŒckt. Somit gehörte Herkulesbad Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts zu den schönsten KurbĂ€dern Europas.

Im Ergebnis des Ersten Weltkrieges und des Vertrages von Trianon kam Herkulesbad an RumÀnien. Seitdem wurden die Kuranlagen weiter ausgebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg, als der Kurort ausgebaut wurde, hat man den alten schönen Ortskern nicht angetastet. Die meisten Kurhotels tragen die Namen römischer Götter.


Wer in der georgischen Bergarbeiterstadt Chiatura zum Einkaufen oder Arbeit fahren möchte, braucht sehr viel Mut. Der einige öffentliche Nahverkehr wird durch ein Netz von Seilbahnen gewĂ€hrleistet, das die Stadt im Tal sichtbar durchzieht. Ohne dieses Verkehrssystem wĂŒrde das öffentliche Leben völlig zum Erliegen kommen.

Vor etwa 140 Jahren wurde hier Manganerz entdeckt. Dieser Rohstoff ist der wichtigste Bestandteil zur Veredelung von Eisen. Auf der Suche nach Arbeit, Wohlstand und GlĂŒck strömten unzĂ€hlige Bergarbeiter nach Chiatura um in den Minen zu arbeiten. Doch der Weg zur Arbeit war anfangs sehr lang, krĂ€ftezehrend und beschwerlich denn es ging zu Fuß ĂŒber Berge, Felsen und Schluchten. In den 1950 ger Jahren hat Josef Stalin den Bau des Seilbahnnetzes abgeordnet, zum einen um die Arbeiter schnell und bequem von Ihren Wohnungen im Tal zu den Manganminen in den Bergen zu bringen und zum anderen um den Bewohnern der benachbarten Dörfer in den Bergen einen zĂŒgigen weg in die Stadt im Tal zu ermöglichen. Aber auch fĂŒr den Abtransport von Manganerz werden die Seilbahnen eingestzt.

Chiatura war zu Zeiten der Sowjetunion eine blĂŒhende Industriestadt, es herrschte nahezu VollbeschĂ€ftigung zu dieser Zeit lebten hier etwa 30.000 Menschen. Nach dem Zerfall der Sowjetunion dem BĂŒrgerkrieg und der UnabhĂ€ngigkeit Georgiens meldete das staatliche Bergbauunternehmen Konkurs an, gleichzeitig brach in dem Ort die Strom und Wasserversorgung völlig zusammen. Zu dieser Zeit verließen etwa 60 % der Einwohner die Stadt. Alle die geblieben sind beheizten ihre Wohnungen mit Holz und versorgten sich mit Wasser aus dem Brunnen. Heute ist die Strom und Wasserversorgung zwar gesichert und die Minen fördern wieder Mangan, trotzdem leben in Chiatura aktuell nur etwa 16.000 Menschen.

Von den damals etwa 26 Seilbahnen fĂŒr den Personenverkehr und 50 Seilbahnen fĂŒr den GĂŒterverkehr, wurde der grĂ¶ĂŸte Teil mittlerweile stillgelegt. Eine Handvoll dieser Linien funktioniert aber noch bis heute. Obwohl es bis heute zu keinen tragischen Zwischenfall gekommen ist, werden die Seilbahnen im Volksmund „Stalins schwebende SĂ€rge“ bezeichnet. Das diese nach ĂŒber 60 Jahren immer noch funktionieren ist dem Improvisationstalent des Personals zu verdanken. Die Gondeln werden bis heute immer noch per Hand gesteuert.

Erkunde mit uns die Bergarbeiterstadt Chiatura und die verrosteten Seilbahnen auf unserer Georgien & Kaukasus Expedition.