Sightseeingtour in Kyoto

Der Affenpark ist eine Touristenattraktion im Westen von Kyoto. Der Eingang zum Park erfolgt ĂŒber den Schrein Ichitanimunakata. Als wir dort im Mai 2018 angekommen sind, regnete es in Strömen und der Weg zum Park dauerte etwa 30 Minuten hinauf auf einen HĂŒgel. Dort befindet sich eine Aussichtsplattform mit den Affen. GlĂŒcklicherweise hörte der Regenschauer auf, aus wir oben angekommen sind. Am Eingang wird man von einem Mitarbeiter freundlich gegrĂŒĂŸt, hier und da sieht man schon die ersten Affen. Der Mitarbeiter macht uns auf die Regeln aufmerksam, die man hier strikt befolgen muss.

Man soll zum Beispiel nicht in die Augen der Affen starren – das gilt auch fĂŒr die Kameralinse denn das macht sie nervös. Die Affen sollten auch nicht angefasst werden. Auf dem GelĂ€nde soll man immer stehen und nicht in die Hocke vor den Affen gehen. Die Affen außerhalb des dafĂŒr vorgesehenen Areals dĂŒrfen nicht gefĂŒttert werden.

Im Affenpark Iwatayama leben etwa 120 japanische Makaken. Die Affen leben hier frei auf dem gesamten GelÀnde. Durch die offene Gestaltung des GelÀndes, sind diese Affen hier sehr an Menschen gewöhnt und daher normalerweise nicht aggressiv, sofern man sich an die oben genannten Regeln hÀlt.

Der Affenpark ist Teil des beliebten Naherholungsgebiet Arashiyama im Westen von Kyoto

Affenpark Iwatayama

Japan Rundreise – Sightseeing in Kyoto


Umgang mit der Katastrophe in der DDR

Im April 1986 – ich 17 Jahre alt und im ersten Ausbildungsjahr an einer Berufsschule mit Internat im Osten von Berlin. Wir hörten heimlich auf den Zimmern West-Radio. Der RIAS war problemlos zu empfangen und hatte die bessere Musik. Daher lief das Radio am Sonntagabend. In den Nachrichten brachten sie eine Mitteilung ĂŒber einen Reaktorunfall in der Sowjetunion. Wir diskutierten an diesem Abend lange ĂŒber die Situation und wussten, dass dieser Unfall auch Einfluss auf unser jetziges und zukĂŒnftiges Leben haben wird. Von den DDR-Medien war zu dieser Zeit nichts darĂŒber zu hören. Es wurde totgeschwiegen.

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MÀrchenhafte Dörfer fernab jeglicher Zivilisation

Als wir am ersten Tag nach einer etwa 16 Kilometer langen Etappe im Kajak total erschöpft endlich das Dorf Svalovychi am Prypjat erreichten, war ich wie verzaubert, wie in einer anderen Welt. Kleine bunte HolzhĂ€user, schilfbedeckte DĂ€cher, Sonnenblumen, Fischer in ihren Holzbooten und alles geht einher mit dieser bemerkenswerten Ruhe. Wir waren seit 1941 die ersten Deutschen im Ort. Ein komisches GefĂŒhl. Trotzdem wurden wir hier sehr gastfreundlich aufgenommen. Auf dem Berg wo die Kirche stand ist jetzt ein Holzturm in dem man ĂŒbernachten kann. Im Grunde ist es ein wundervoller Holzaussichtsturm, aber er steht genau an der Stelle wo im Jahre 1941 die Nazis die Kirche niedergebrannt haben.

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Was sind Urbexplorer Fotoreisen?

Unsere mehrtĂ€gigen Fotoreisen mit Standortwechseln fĂŒhren nach Island, Norwegen und Spitzbergen. Die Fotografie (vor allem von Polarlichtern) steht dabei im Mittelpunkt. Sieben hartgesottene Fotografen, ein Urbexplorer Expeditionsbus, acht Tage am nördlichen Polarkreis dem unberechenbaren WetterverhĂ€ltnissen ausgeliefert. Jedes Jahr sind wir mit einer kleinen Gruppe Abenteurern auf der Jagd nach spektakulĂ€ren Lanschaftsaufnahmen, Streetart und magischen Polarlichtern.  In dieser Zeit ist die Landschaft in wunderbar weiches Licht getaucht und die Nordlichter werden Nachts bei klarem Himmel schon frĂŒher und somit auch lĂ€nger zu sehen sein. Es erwartet euch bei unserer Fotoreise ein abwechslungsreiches Programm. In hoffentlich klaren NĂ€chten und einer langen DĂ€mmerungszeit am Tage fotografieren wir die spektakulĂ€ren Polarlichter.

Lofoten und Polarlichter Fotoreise ✓ atemberaubende Landschaften ✓ tolle Lichtstimmungen und StrĂ€nde ✓ kleine Gruppe von Fotoabenteurern ✓ erfahrener Guide

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Touristenmagnet Tschernobyl – In diesem Jahr schon 100.000 Besucher

Im Winter herrscht eine ganz besondere AtmosphĂ€re in der Sperrzone von Tschernobyl. Da die Sonne erst spĂ€t auf- und bereits frĂŒh wieder untergeht, sollte man sich von Kiew aus so zeitig wie möglich auf den Weg in Richtung Norden machen, um den Tag effektiv auszunutzen. Die meisten Touren in die Sperrzone beginnen in der NĂ€he des Kiewer Hauptbahnhofs. Auf der gut zweistĂŒndigen Fahrt passiert man urige und typisch osteuropĂ€ische Dörfer, die einem einen interessanten Eindruck von der ukrainischen LĂ€ndlichkeit geben. Continue reading →


Tschernobyl und seine Folgen

WĂ€hrend unserer Tour durch Weißrussland im Oktober dieses Jahres besuchten wir ein Denkmal zu Ehren Wassili Iwanowitsch Ignatenkos, das auf dem zentralen Platz der Ortschaft Brahin errichtet wurde. Infolge des Unfalls im Kernkraftwerk Tschernobyl, das sich nur 45 Kilometer sĂŒdlich der Siedlung befindet, wurde Brahin wie viele andere Orte in Weißrussland radioaktiv kontaminiert und ist eine der von der Katastrophe am stĂ€rksten betroffenen Ortschaften.

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Der Ansturm auf Tschernobyl ist nach wie vor ungebrochen. Laut den ukrainischen Behörden haben die Sperrzone dieses Jahr bis Anfang November mehr als 107.000 Menschen aus der ganzen Welt besucht. Weißrussland ist mittlerweile so besorgt darĂŒber, dass das Land nördlich der Ukraine nun seine Grenzkontrollen verschĂ€rft.

Ungebrochener Hype um Tschernobyl

Der Tourismus in der Sperrzone von Tschernobyl boomt weiterhin – auch wenn die Besucherzahlen aufgrund der fallenden Temperaturen und des schlechter werdenden Wetters langsam zurĂŒckgehen. Die sowohl von Kritikern als auch Zuschauern hochgelobte HBO-Miniserie „Chernobyl“ hat maßgeblich zum gestiegenen Interesse an den Geschehnissen vor ĂŒber 33 Jahren und dem heute verlassenen Gebiet um das havarierte Kernkraftwerk gefĂŒhrt. Einige Personen nehmen dabei nicht den offiziellen Weg ĂŒber den Kontrollpunkt Dytiatky, sondern betreten die ukrainische Sperrzone illegal in der NĂ€he zu Weißrussland. Nur etwa zehn Kilometer liegen zwischen der weißrussisch-ukrainischen Grenze und Prypjat, dem Hauptziel der meisten „Stalker“, wie illegale Besucher umgangssprachlich genannt werden.

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Myanmar, das ehemalige Birma, ist das wohl ursprĂŒnglichste Land Asiens. Es bietet nicht nur einzigartige und mystische Landschaften, sondern auch antike SchĂ€tze, uralte Tempel und koloniale Bauten. Myanmar zu besuchen ist wie eine Reise in die Vergangenheit SĂŒdostasiens voller SehenswĂŒrdigkeiten und Geschichten, die nur darauf warten, erzĂ€hlt zu werden. Der Staat zwischen Bangladesch, Indien, China, Laos und Thailand fasziniert mit einer wundervollen Inselwelt, einem mĂ€rchenhaften Hochland, AuslĂ€ufern des Himalaja und atmosphĂ€rischen Seen.

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Seit der AnkĂŒndigung, dass Touristen nun den Kontrollraum von Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl besuchen dĂŒrfen, kursieren im Internet viele utopische Zahlen bezĂŒglich der Strahlenbelastung vor Ort. Diverse Webseiten berichten, dass die Strahlung den Normalwert um das 40.000-fache ĂŒberschreitet und man sich deshalb nur maximal fĂŒnf Minuten dort aufhalten kann. Wir wissen nicht, wie die Journalisten auf diese Zahl kommen. Ist es vielleicht nur ein Mittel, um Aufmerksamkeit zu erregen, Entsetzen auszulösen und eine hohe Klickzahl zu erreichen? Wir von Urbexplorer möchten unseren GĂ€sten die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild von der Sperrzone und der Situation vor Ort zu machen und sie mit korrekten Informationen versorgen.

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Das Dorf Krasny Bereg liegt 200 Kilometer sĂŒdöstlich von der weißrussischen Hauptstadt Minsk. Nur wenige werden jemals von dem beschaulichen Örtchen gehört haben, doch im Zweiten Weltkrieg war es Schauplatz eines der grausamsten Verbrechen, die man sich vorstellen kann. Im Jahr 1943 errichteten die Nationalsozialisten in diesem Dorf ein hauptsĂ€chlich fĂŒr Kinder vorgesehenes Konzentrationslager. Heute erinnert eine GedenkstĂ€tte von fĂŒr Weißrussland nationaler Bedeutung an dieses tiefschwarze Kapitel der Geschichte. Sie ist den hilflosesten Opfern des Krieges – den Kindern – und ihrer vom Krieg gestohlenen Kindheit gewidmet. Der Ort wirkt hell und erfĂŒllt vom Licht der Hoffnung, doch vielen Besuchern fĂ€llt es schwer, ihre TrĂ€nen an diesem von Schrecken und Leid geprĂ€gten Ort zurĂŒckzuhalten.

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Noch ist Usbekistan ein Geheimtipp unter Abenteurern, doch seit 2016 öffnet sich das Land Schritt fĂŒr Schritt fĂŒr den Tourismus. FĂŒr die meisten ist Usbekistan ein unbekanntes Land – ein Gebiet, das sich nicht lohnt, erkundet zu werden. „Was gibt es denn dort zu sehen außer WĂŒste und Moscheen? Ist es nicht gefĂ€hrlich, dorthin zu reisen? Dort herrscht doch ein Diktator? So ein Land möchte ich nicht besuchen.“ Diese Reaktionen sind nicht ĂŒberraschend, immerhin leben wir in einer Zeit, die von Ressentiments, Misstrauen und Angst geprĂ€gt ist. In diesem Artikel möchten wir mit Vorurteilen ĂŒber Usbekistan aufrĂ€umen, denn fĂŒr uns machen offene, herzliche und gastfreundliche Menschen sowie deren interessante Kultur ein Land aus und nicht die Politik. Wir setzen uns fĂŒr einen kulturellen Austausch, frei von Vorurteilen, ein.

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Ground Zero – der Ort, an dem alles begann

Ab 2020 werden wir euch die Möglichkeit geben, den Kontrollraum von Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl zu besichtigen. Dort wurden vor ĂŒber 33 Jahren die schwerwiegenden Fehler begangen, die zur bis dahin schlimmsten Nuklearkatastrophe der Menschheitsgeschichte gefĂŒhrt haben. Selbst mehr als drei Jahrzehnte nach dem Unfall kann die Strahlenbelastung an diesem Ort den Normalwert um das Hundert- bis Zweihundertfache ĂŒberschreiten. Spezielle Kleidung wie SchutzanzĂŒge, Atemmasken, Sicherheitsschuhe und Schutzhelme sind wĂ€hrend der Besichtigung deshalb Pflicht. Laut den Kraftwerksmitarbeitern reichen ein paar Minuten im Kontrollraum aus, um das Gesehene niemals zu vergessen.

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Ein Blick in die Hölle der Sperrzone von Tschernobyl

Besichtigt mit uns das Innenleben der Sperrzone von Tschernobyl – den Kontrollraum von Reaktorblock 4, in dem vor ĂŒber 33 Jahren die schwerwiegenden Fehler begangen wurden, die zur bis dahin schlimmsten Nuklearkatastrophe der Menschheitsgeschichte gefĂŒhrt haben.

In bisherigen FĂŒhrungen konnten wir uns gemeinsam Sicherheits- und VerwaltungsrĂ€ume unterhalb des Kraftwerks, einen Turbinenraum, den goldenen Korridor und das Denkmal fĂŒr Walerij Chodemtschuk, das erste Todesopfer der Katastrophe, anschauen. ZukĂŒnftig werden wir ebenfalls die Gelegenheit haben, einen Blick auf die (mittlerweile entkernte) Bedieneinheit von Block 4 zu werfen, die sich zum Schutz der Kraftwerksmitarbeiter hinter einer dicken Betonmauer befindet.

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Ein scheuer Blick Richtung Westen

Vom 21. bis 30. Juni 2019 fanden in Weißrussland die Europaspiele statt. Nach Baku 2015 war es der zweite Wettbewerb dieser Art in einem autoritĂ€r regierten Staat. Dennoch versuchten die Veranstalter, ein positives Bild von ihrem Land zu vermitteln – trotz der engen Verbindung mit Russland ist man um AnnĂ€herung an den Westen bemĂŒht. Und tatsĂ€chlich merkt man in der Hauptstadt Minsk die NĂ€he zu Europa stĂ€rker als in Moskau. Von den Spielen sollten vor allem die Infrastruktur, Bauunternehmen, Hotel-, Restaurant- und Barbesitzer, Taxifahrer sowie Servicepersonal profitieren. Geht es nach der Regierung, soll Weißrussland fĂŒr Touristen attraktiver werden. Der weißrussische Botschafter Denis Sidorenko warb in Berlin im Vorfeld der Spiele fĂŒr einen Besuch in seinem Land. „Belarus ist kein touristisches Mekka. Wir haben kein Meer, wir haben keine Gebirge, aber ich glaube, Belarus ist eine vielfach unterschĂ€tzte touristische Destination. Mit reichem Kulturerbe, mittelalterlichen Schlössern, einmaligen Naturschutzgebieten. Herzlich willkommen in Belarus.“ Laut Sidorenko möchte die Regierung das Land modernisieren, was im Dialog mit seinen internationalen Partnern geschehen soll.

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Auszug aus dem Buch „Tschernobyl: Eine Chronik der Zukunft“ von Swetlana Alexijewitsch: „Belarus
 Wir sind ja fĂŒr die Welt eine Terra incognita, ein unbekanntes, unerforschtes Land. Von Tschernobyl wissen alle, aber nur in Verbindung mit der Ukraine und mit Rußland. Wir mĂŒssen erst von uns erzĂ€hlen. ‚White Russia‘ (‚Weißes Rußland‘) – so klingt der Name unseres Landes in Englisch.“ (Volkszeitung, 27. April 1996)

Die Sperrzone von Tschernobyl im Norden der Ukraine ist den meisten Menschen auch schon lange vor Ausstrahlung der hochgelobten HBO-Miniserie „Chernobyl“ ein Begriff gewesen. Doch nur die wenigsten wissen, dass es auch in Weißrussland eine solche Sperrzone gibt. Was ist das fĂŒr ein Ort? Ist die weißrussische Sperrzone mit der ukrainischen vergleichbar? Wie stark ist dieser Ort kontaminiert? Leben dort noch Menschen? Im August 2019 waren wir das erste Mal vor Ort, um uns selbst ein Bild vom „Polessischen Staatlichen Radioökologischen Schutzgebiet“, wie das Areal offiziell heißt, zu machen.

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Ein Team von Wissenschaftlern rund um Professor Jim Smith von der UniversitĂ€t von Portsmouth stellte in einem Experiment mithilfe traditioneller Techniken Alkohol unter Verwendung von Wasser und Getreide aus der Sperrzone von Tschernobyl her. Die Arbeitsgruppe besteht aus Forschern aus Großbritannien und der Ukraine, die seit vielen Jahren in der Sperrzone arbeiten und untersuchen, wie sich das Land seit dem Unfall am 26. April 1986 erholt. Sie hoffen, mit dem Erlös den Gemeinden zu helfen, die noch immer von den Auswirkungen der Katastrophe betroffen sind. Professor Smith beschrieb den Wodka „als die wahrscheinlich wichtigste Flasche Alkohol der Welt.“

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Waleri Legassow schĂ€tzte als einer der ersten Wissenschaftler das wahre Ausmaß der Katastrophe von Tschernobyl richtig ein. Er ordnete wichtige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung nach dem Unfall an und rettete somit in ganz Europa Millionen von Menschen das Leben. Erst auf sein Betreiben hin wurde Prypjat 36 Stunden nach der Explosion von Reaktor 4 evakuiert.

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Nach dem Bankencrash im Jahr 2008 war der Tourismus fĂŒr Island essenziell. Doch bereits seit Jahren nimmt auf der Insel die Toleranz gegenĂŒber Urlaubern ab. Einheimische beschweren sich vor allem ĂŒber Vandalismus, steigende Preise sowie immer mehr Hotel-Baustellen in der Hauptstadt ReykjavĂ­k. Einige Touristen verhalten sich taktlos: Sie ignorieren Verbote, zerstören die Natur und mĂŒssen immer wieder aus Notlagen gerettet werden. Langsam gerĂ€t die rund 350.000 Einwohner zĂ€hlende Insel an ihr Limit.

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Wird ein neues Dekret die Sperrzone grundlegend verÀndern?

Am 10. Juli unterzeichnete Wolodymyr Selenskyj, seit fast zwei Monaten neuer PrĂ€sident der Ukraine, ein Dekret “ĂŒber bestimmte Entwicklungen in den Gebieten, die von der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl betroffen sind”. Einige Punkte des Dekrets sprach Selenskyj wĂ€hrend seines Sperrzonen-Besuches Anfang dieser Woche an.

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Katastrophe in Tschernobyl – Sarkophag fĂŒr die Ewigkeit?

Die neue SchutzhĂŒlle ĂŒber dem 1986 explodierten Reaktorblock 4 des Kernkraftwerks #Chernobyl ist heute, am 10.07.2019 offiziell in Betrieb genommen worden. Mehr als 40 LĂ€nder beteiligten sich an der Finanzierung des 2 Milliarden Euro-Projektes, um “den Planeten und die Menschheit vor radioaktiver Verseuchung zu schĂŒtzen”, so der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr #Selenskyj. Die 108 Meter hohe und 36.000 Tonnen schwere Konstruktion soll Temperaturen von -30 °C bis +50 °C, einem Erdbeben der StĂ€rke 6 sowie einem Tornado der Stufe 3 standhalten und in den nĂ€chsten 100 Jahren fĂŒr Sicherheit sorgen.

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