Georgien fĂŒhrt 2018 “TÜV” fĂŒr Autos ein

Auf unserer Fotoreise durch Georgien und dem Kaukasus waren sie an jeder Ecke sichtbar, die altertĂŒmlichen verrosteten Fahrzeuge aus sowjetischer Produktion. Doch damit ist jetzt Schluss. Um den Umweltschutz und die Verkehrssicherheit zu verbessern, fĂŒhrt Georgien eine landesweite regelmĂ€ĂŸige PrĂŒfung der Verkehrstauglichkeit von Autos ein. Die PrĂŒfung wird ab Januar 2018 zur Pflicht fĂŒr jeden Autobesitzer sowie auch fĂŒr die Hersteller neuer Modelle. Bisher war die PrĂŒfung eines Fahrzeuges in Georgien immer freiwillig, denn eine verpflichtende PrĂŒfung der Verkehrstauglichkeit wurde im Jahr 2004 abgeschafft. Bis heute gab es somit keine verpflichtenden PrĂŒfmechanismen um Kraftfahrzeuge zu prĂŒfen.

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Hallo liebe Freunde der Fotografie, speziell der Menschenfotografie

Am 25. MĂ€rz 13:00 bis ca. 17:00 planen wir einen Workshop im alten Stadtbad von Leipzig. Der Workshop wird von Matthias Hellebrandt durchgefĂŒhrt.

An einem Model werden wir die Arbeit am Model (Kommunikation) und Lichtsetzung besprechen.
Bei der Lichtsetzung wird es im 1. Teil um verfĂŒgbares natĂŒrliches Licht (Available Light) und im 2. Teil um kĂŒnstliches Licht (Blitze) gehen.

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Auf den StreifzĂŒgen durch den Osten Europas springen einem alte Fahrzeuge förmlich ins Auge. Auto, Landmaschinen, Pferdewagen und was auch immer sich zum Fortbewegen eignet. Das Schöne und Interessante daran, nicht jedes Auto wird nach 5 Jahren verschrottet … manchmal nicht mal nach 50 Jahren. Der MĂ€hdrescher NIVA SK-5 von Rostselmash ist so ein unverwĂŒstliches Teil. Mit dem Bau wurde ungefĂ€hr 1973 begonnen. In manchen Teilen der Ukraine steht er verstrahlt am Wegesrand und rostet vor sich hin (wie hieß gleich der Hersteller?). In anderen Landesteilen flitzt man damit noch ĂŒber die Felder. Auch so mancher E301 vom DDR “Kombinat Fortschritt Landmaschinen” ist zu finden.

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Im 2. Teil von “Georgien – Abenteuer Mensch” geht es um die Arbeit und die TĂ€tigkeiten die sich in Georgiens Straßen abspielen. In den StĂ€dten und grĂ¶ĂŸeren Dörfern reihen sich lauter kleine LĂ€den aneinander. Aber auch an den Landstraßen herrscht reger Handel. Im 1. Teil habe ich ja auch schon ein paar geschĂ€ftstĂŒchtige Leute vorgestellt. SchĂ€fer, Schuster und Salzhandel.

Am Interessantesten fand ich das GewĂŒrzbrot. Gebacken auf Reisig und Tannenzapfen in vasenĂ€hnlichen Öfen. Als GewĂŒrze sind auf jeden Fall Koriander, Zimt, Vanille und Nelken drin. Kann man wirklich gern essen.

In Tbilisi gibt es einen coolen Trödelmarkt. Es ist einfach unvorstellbar was es hier alles gibt. Im wahrsten Sinne des Wortes vom verbogenen Nagel bis zu StudioausrĂŒstungen fĂŒr Foto und Film, Schwerter, Musikinstrumente und und und …

Interessant und sehenswert sind auch die kleinen LĂ€den lĂ€ngs der Straßen. Manche schließen dann auch mal gegen Mitternacht. Egal ob Reifen, Obst, Bier, Wasser, Tontöpfe, iPhone oder Zigaretten, was man braucht das bekommt man auch.

Von den fliegenden HÀndlern war mir der WeinhÀndler der Liebste. Kaufst du drei Flaschen Wein, bekommst du zwei Flaschen Schnaps dazu. Aber die Honigleute im Gebirge sind auch sehr beflissen und lassen dich alles mal kosten und probieren.

 

Der nÀchste Teil wird dann etwas bunter und anders. Bilder aus dem Leben und der Freizeit in Georgien.
Ich kann euch nur raten, fahrt hin und lasst euren Gaumen und eure Augen verwöhnen.

Und so geht es bald weiter … .. .


Bei einer Reise durch Georgien gibt es natĂŒrlich unendlich viele Gebirgsansichten, Klöster und Burgen zu fotografieren. Aber man kann auch sehr schnell mit den Menschen in Kontakt treten. Die meisten sind gegenĂŒber AuslĂ€ndern sehr aufgeschlossen und wissbegierig. Es gibt im Gegenzug immer kleine Geschichten und Besonderheiten zu erfahren. Nach einem GesprĂ€ch kann man auch gern mal ein Portrait machen. Etwas russisch oder englisch ist zwar sehr hilfreich, aber mit Zeichensprache und Gesten kommt man auch gut klar.

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Die ganze Welt hielt den Atem an, als sich am 26. April 1986 im vierten Block des Atomkraftwerks in Tschernobyl eine Serie von Explosionen ereignete. Der Supergau von Tschernobyl war die grĂ¶ĂŸte technische Katastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts und wird fĂŒr immer im GedĂ€chnis der Menschen bleiben. Alle Dorfer, Siedlungen und die Stadt Pripjat mit ihren 450.000 Menschen mussten umgehend evakuiert werden und zurĂŒck geblieben sind verlassene Wohnungen, GeschĂ€fte, KrankenhĂ€user, Schulen und KindergĂ€rten wo alles stehen und liegen gelassen wurde, so, als ob man bald wieder zurĂŒckkehren wĂŒrde.

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Abenteuertouren & Erlebnisreisen mit Urbexplorer

  • Wo im FrĂŒhjahr unendliche Meere von Wermut blĂŒhten strahlen jetzt die Überreste eines teils kollabierten und mittlerweile stillgelegten Kraftwerkes.
  • Auf den ersten Blick dominieren mĂ€chtige Betonklötze, Mahnmale und Statuen.
  • Das Gebiet ist weitlĂ€ufig und ruhig.
  • Wir werden einen Blick in diese Betonklötze wagen.
  • Es gibt vier dieser Klötze, Block 1 bis 4.
  • Block 4 (1.000 MW) explodierte am 26. April 1986 und brachte Tschernobyl unrĂŒhmlich in aller Munde. Wermut und Wehmut.
  • Die anderen drei Blöcke wunden nach und nach abgeschaltet. Block 2 1991, Block 1 1996 und Block 3 2000.

Eine Abenteuerreise mit Urbexplorer.com
>>> Kraftwerksvisite Tschernobyl | Fototour hier buchen <<<


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Auf unserer Tschernobyl Tour erkunden wir entlegene Dörfer am Rande der Zone

Das Riesenrad und der neue Sarkophag sind natĂŒrlich die Highlights bei einem Besuch in der Zone, aber es gibt tausend andere Dinge zu erkunden und zu bestaunen. So zum Beispiel die kleinen verlassenen Dörfer am Rande der Zone. Heute will ich euch mal nach Mashevo entfĂŒhren. ĐŒĐ°ŃˆĐ”ĐČĐŸ, zu Deutsch “mache”. Es ist das nördlichste Dorf an der Grenze zu Weißrussland. Von einem weiteren verschlossenen Kontrollpunkt geht es dann ca. 30km nach Norden. Die Straße ist ganz gut befahrbar, wenn nicht gerade BĂ€ume rumliegen (2016). Dreimal “hau ruck” und die Sache war geregelt.

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Vorwort Am Anfang stehen alte verlassene GebĂ€ude wie Fabriken die die Wende nicht ĂŒberlebt haben oder russische Kasernen auf dem Plan. (2005) Nach ein paar Jahren verblaßt das Interesse und man wendet sich der Menschenfotografie zu. (2008) Eines bleibt aber im Hinterkopf, der krönende Abschluss der Schrottrobberzeit wĂ€re ein Besuch in der Zone. Erster Anlauf 2013. Emails an ukrainische ReisebĂŒros. Keine Antwort. 2014 dann die erste Buchung bei einem Reiseunternehmen aus Österreich. Im Mai dann die Absage wegen den Unruhen auf dem Maidan. 2015 Buchung bei Urbexplorer.com aus Berlin. Hat funktioniert und das Schrottrobberherz ĂŒberschlug sich fast.

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