“Abgezockt in Tschernobyl” √ľber die Suche nach Strand und Ballermann

Ein ziemlich unbekanntes Online-Nachrichtenportal aus dem Emsland das als bisherige journalistischen Meisterleistungen das “Absenken von Gullideckeln in Buxtehude und das Entlaufen von H√ľhnern in Kotzenb√ľll” (ein wirklich existierendes Dorf in Nordfriesland) als Breaking News vermeldete m√∂chte jetzt in den Presseolymp aufsteigen. Als Beispiel wird sich hier die Onlinestrategie eines gro√üen Onlineportals herangezogen.

Jeder erinnert sich wohl an die ver√∂ffentlichten Meldungen von “Schl√§gern in der U-Bahn” als Fahndungsafruf die meist s√ľdl√§ndisch aussehende Jugendliche abbildeten. Meist waren die Artikel mehrere Jahre Alt. Der Zweck bestand einzig darin diese Artikel von Zeit zu Zeit bei Facebook zu posten um “Content” auf der Seite zu generieren. Auf diesen Zug m√∂chte nun auch das winzig kleine Nachrichtenportal aus dem Norden aufspringen und mit einer Reportage aus Tschernobyl am gro√üen journalistischen Rad drehen. Aufgebaut als Reisebericht eines unbedarften Teilnehmers der meiner Meinung nach die Fotoexpedition nach Tschernobyl mit einer Pauschalreise nach Malle verwechselt hat soll nun in einer Reportage √ľber jeden Expeditionstag berichtet werden. Als Ank√ľndigung¬†erschien vor einigen Wochen die riesige √úberschrift “ABGEZOCKT in Tschernobyl”! Damit soll nat√ľrlich eine breite Aufmerksamkeit angezogen werden und ganz subtil einen massiven finanziellen Verlust beim Teilnehmer suggerieren um darauf zu schlie√üen das der Veranstalter wohl nicht ganz “koscher” ist. Am Ende entpuppte sich dies als hei√üe Luft denn wenn man “Lesen” kann und dazu noch den Vertrag komplett studiert hat, ist man halt Klar im Vorteil. In Berlin bei der Abfahrt wurde vom Teilnehmer moniert das der Veranstalter Ihn nicht die 50 Meter am Treffpunkt an die Hand genommen hat und sicher zum Bus auf die gegen√ľberliegende Stra√üenseite begleitet hat. Es gab leider zu dieser Zeit keinen freien Parkplatz am genauen Treffpunkt deshalb musste dieser Abseits parken. Am Ende √§rgere ich mich das ich diesem Teilnehmer kein Zugticket gekauft habe so wie er es sich gew√ľnscht hat, so w√§re mir vieles erspart geblieben. Fortsetzung folgt…

Abgezockt in TschernobylAbgezockt in Tschernobyl

Nat√ľrlich m√∂chte ich euch nicht das Feedback einer Teilnehmerin vorenthalten die schon mehrmals mit diesem “zwielichtigen” Veranstalter unterwegs war.

Abgezockt in TschernobylAbgezockt in Tschernobyl

Fortsetzung folgt….


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