7 Tipps wie du die besten Polarlichter fotografierst

Spannende Lofoten Fotoreise zur Polarlichterzeit

Jedes Jahr brechen wir Ende Februar mit einer Gruppe von hartgesottenen Landschaftsfotografen zu einer Fotoreise auf die Lofoten in Norwegen. In dieser Zeit ist die Landschaft in wunderbar weiches Licht getaucht und die Nordlichter werden Nachts bei klarem Himmel schon frĂŒher und somit auch lĂ€nger zu sehen sein. Es erwartet euch bei unserer Fotoreise ein abwechslungsreiches Programm. In hoffentlich klaren NĂ€chten und einer langen DĂ€mmerungszeit am Tage fotografieren wir die Polarlichter und grandiose Landschaften. Gepaart wird das ganze mit spannenden Lost Places die von einem weltbekannten KĂŒnstler als Kulisse fĂŒr seine Werke verwendet wurden.

Die Lofoten sind der perfekte Ort fĂŒr eine nĂ€chtliche Polarlichterjagd. Da die Insel sehr dĂŒnn besiedelt ist, herrscht hier absolut keine Lichtverschmutzung und an den wunderschönen StrĂ€nden ist es absolut Finster. Wenn dann auch noch ein halbwegs Sternenklarer Nachthimmel dazu kommt, sind das die perfekten Ausgangsbedingungen fĂŒr eine erfolgreiche Polarlichterjagd.

Eigentlich kann man auf der Nordhalbkugel das ganze Jahr ĂŒber Polarlichter sehen. Denn diese entstehen durch stĂ€ndige Sonneneruptionen und werden dann durch „StĂŒrme“ an die nördliche und sĂŒdliche Polarkappe der Erde getragen. Man kann sie aber logischerweise erst dann sehen, wenn es total dunkel ist. Und das ist in der nördlichen HemisphĂ€re ist es von September bis Ende MĂ€rz der Fall.

Ein Jahr ist es nun schon wieder her, dass ich mit einer kleinen Gruppe Abenteuerfotografen auf einem Roadtrip auf den Lofoten war. Hier hatten wir am letzten Tag eine jede Menge GlĂŒck, denn wir haben die bis dato stĂ€rksten Polarlichter unserer Reise fotografieren können. Man ist förmlich gebannt, wenn man in den Nachthimmel schaut und dieses grandiose Naturschauspiel miterleben darf.

Hier gibt es die 7 besten Tipps fĂŒr eine erfolgreiche Polarlichterjagd:

  1. Es muss absolute Dunkelheit herrschen und der Himmel möglichst ganz klar sein.
  2. Der KPI Index der Auroras muss mindestens 3 sein um ein Hauch Polarlichter am Himmel zu sehen. Je höher der Index umso besser. Dies kann man am Besten mit der Aurora Nowcast App checken.
  3. Sucht Euch einen Ort mit ganz wenig Lichtverschmutzung. In der Stadt nahezu unmöglich, daher mĂŒsst Ihr raus aufs Land.
  4. Nehmt eure Kamera und vergesst nicht ein Stativ mitzunehmen. Ohne Stativ geht es nicht da Ihr hier Langzeitbelichtungen machen mĂŒsst. Die Kamera sollte im manuellen Modus eingestellt sein und schraubt am Besten ein Weitwinkelobjektiv dran.
  5. Kameraeinstellungen: offene Blende, Belichtungszeit 2-30 Sekunden, ISO so niedrig wie möglich, Fotos im RAW-Modus.
  6. Warme Klamotten, Handschuhe und MĂŒtze, Stirnlampe (damit ihr die HĂ€nde frei habt), heißen Kaffee, eine Sitzunterlage, nette Gesellschaft und jede Menge Geduld.
  7. Denkt auch daran das eure Polarlichterfotos eine Geschichte erzÀhlen sollen. Einfach nur den Himmel zu fotografieren, sieht meist öde aus. Viel besser ist es, einen Hintergrund wie z.B. Berge, Leuchtturm oder der Strand.

Die wilde Natur der Lofoten ist atemberaubend und lÀdt dazu ein, mit der Kamera erkundet zu werden.

Die winterlichen Lofoten bieten abwechslungsreiche und eindrucksvoll schöne Winterlandschaften. Insbesondere das auch im Winter fĂŒr die geografische Lage vergleichsweise milde Klima bieten Ihnen wunderbar vielfĂ€ltige Möglichkeiten fĂŒr die Fotografie und fantastische, abwechslungsreiche Motive. Die AuslĂ€ufer des Golfstroms sorgen auf den Lofoten auch im Winter fĂŒr angenehme Temperaturen. Diese liegen durchschnittlich bei ca. -1° C. Neben den milden winterlichen Temperaturen bestechen die Lofoten mit Ihren landschaftlichen QualitĂ€ten besonders durch Ihre wunderbaren und wechselnden Lichtstimmungen.


Kommentar verfassen