Gedenken an die Helden von Tschernobyl

Die gusseiserne Glocke hĂ€ngt stumm im steinernen Bogen. An der Mauer darunter steht auf Plaketten eingraviert eine Reihe von Namen. Namen der Menschen, die in den ersten Stunden, Tagen und Wochen unter Einsatz ihres Lebens nach einer der grĂ¶ĂŸten Katastrophen der Welt aufgerĂ€umt haben. Das Denkmal erinnert an die Liquidatoren von Tschernobyl.

Tschernobyl, auch heute noch Synonym fĂŒr den unsichtbaren Schrecken, steht fĂŒr eine nukleare Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Die HintergrĂŒnde der furchtbaren Ereignisse könnt ihr in den BeitrĂ€gen Liquidatoren von Tschernobyl – Wettlauf gegen den unsichtbaren Feind und Bis dass der Tod uns scheidet – Das Leben der Einsiedler von Tschernobyl nachlesen.

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Der 26. April steht vor der TĂŒr. Viele von uns werden wie jeden Tag ihrem Alltag nachgehen und abends in aller Ruhe ins weiche Bett fallen. Diese NormalitĂ€t wurde jedoch am 26. April 1986 fĂŒr viele Menschen fĂŒr immer zerstört. An diesem schicksalstrĂ€chtigen Tag ereignete sich in einer kleinen Ortschaft im Norden der Ukraine eine der grĂ¶ĂŸten Nuklearkatastrophen der Welt – der Reaktorunfall von Tschernobyl.

Wir gedenken mit zwei BeitrÀgen den mutigen Menschen, die es sich nach der Katastrophe zur Aufgabe gemacht haben, das verseuchte Sperrgebiet zu sÀubern. Viele haben ihren Einsatz vor Ort mit ihrer Gesundheit oder sogar mit ihrem Leben gezahlt.

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Die Reise nach Spitzbergen beginnt

Die eiskalte Gischt spritzt uns immer wieder ins Gesicht, wĂ€hrend unser Schiff ĂŒber die frostige See gleitet. Doch die KĂ€lte spĂŒren wir fast gar nicht. Mit klammen Fingern haben wir unsere Kameras fest im Griff. Vor uns ragen beeindruckende Formationen auf – Eisberge, soweit das Auge reicht. Willkommen in Spitzbergen, der nördlichsten bewohnten Region unseres Planeten.

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Schon gewusst? Justin Bieber war 2015 fĂŒr einen Videodreh auf Island

Glaubt man Berichten von Einheimischen, hat er sich dort absolut danebenbenommen. Falls ihr das verpasst habt, lest unseren Beitrag Nach Justin Bieber Video – Island sperrt Touristenattraktion.

Nein, wir wollen jetzt nicht noch mehr auf dem armen SĂ€nger rumhacken. Ein bisschen Online-Recherche vorab hĂ€tte ihm aber sicherlich gutgetan. Schließlich gibt es zahlreiche Blogs und Websites, unter anderem von kundigen Einwohnern, die genau zeigen, was sich die IslĂ€nder von Touristen wĂŒnschen.

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Görlitz, wer kennt denn eigentlich diese Stadt in Sachsen?

Damit das allgemeine Kopfkratzen einem Aha-Moment weichen kann, folgen erst einmal ein paar Fakten rund um die östlichste Stadt Deutschlands und deren Geschichte: Görlitz liegt nahe der polnischen Grenze und ist die grĂ¶ĂŸte Stadt in der Oberlausitz. Die mehr als 55.000 Einwohner tummeln sich auf etwa 67 Quadratkilometer. Die Altstadt mit vielen denkmalgeschĂŒtzten GebĂ€uden ist ein wahrer Touristenmagnet. Sie hat den Zweiten Weltkrieg fast unbeschadet ĂŒberstanden. Falls euch die Altstadt bekannt vorkommt, hat das einen Grund: Viele Regisseure nutzen sie als Kulisse fĂŒr ihre Dreharbeiten, denn die AtmosphĂ€re der alten Bauten und das Stadtbild sind einmalig. Die Folge: Mehr als 100 Filme wurden hier gedreht. Wenn ihr also ein DĂ©jĂ -vu erlebt, liegt das an Streifen, wie Grand Budapest Hotel, Monuments Men oder auch Das schweigende Klassenzimmer.

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Nach Justin Bieber Video – Island sperrt Touristenattraktion

Die islĂ€ndische Umweltagentur hat den Drehort eines Justin-Bieber-Musikvideos fĂŒr Touristen bis auf Weiteres geschlossen. Die imposante Schlucht mit dem Namen FjaĂ°rĂĄrgljĂșfur im SĂŒdosten der Insel hatte in den vergangenen Jahren wegen dem kanadischen Popstar eine Vielzahl an Touristen und Fans angezogen. Um das empfindliche Ökosystem des Canyons zu schĂŒtzen, bleiben die Wanderwege dort bis zum 1. Juni 2019 gesperrt.

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Schönheit des Zerfalls – Der verlassene Freizeitpark Kejonuma Leisure Land sorgt fĂŒr GĂ€nsehaut und einzigartige Aufnahmen

Wir stehen inmitten einer hĂŒfthohen Wiese, der Sommerwind streicht durch das Gras und wir hören ein paar Vögel leise zwitschern. Eigentlich die pure Idylle, wĂ€re da nicht das nervenaufreibende Quietschen rostiger Stahlstreben im Hintergrund – ein schauriges GerĂ€usch wie aus einem Albtraum von Horrorautor Stephen King! Wir befinden uns direkt vor dem Kejonuma Leisure Land, einem ehemaligen Freizeitpark in Japan. Mehr als 200.000 Besuchern strömten Jahr fĂŒr Jahr durch dessen Pforten, um mit dem Riesenrad ungeahnte Höhen zu erreichen oder eine Runde zu fröhlicher Musik auf dem Karussell zu drehen.

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