Eine spannende Lost Places Fotoreise nach Pyramiden auf Spitzbergen, der nördlichsten Geisterstadt der Welt. In einer kargen Landschaft, liegt die russische Bergarbeiterstadt am nördlichen AuslĂ€ufer des Billefjord. Der Genosse Lenin blickt hier immer noch ĂŒber seine Stadt hinĂŒber zum Nordenskjöldbreen. Der Wind pfeift uns um die Ohren, denn der kurze Sommer ist hier schon Mitte September vorbei.

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Um das “Regierungskrankenhaus der DDR”, das sich von 1949 bis 1976 noch im GebĂ€ude der MilitĂ€rĂ€rztlichen Akademie in Berlin-Mitte und erst ab 1976 in Berlin-Buch befand, rankten sich schon immer zahllose GerĂŒchte.  Das Krankenhaus war hervorragend ausgestattet. Berichtet wurde von hochmoderner Medizintechnik und Medikamenten aus dem Westen. Ab Mitte der 80er Jahre befand sich hier einer der insgesamt zwei Computertomographen der DDR. Es gab Einzelbett-Krankenzimmer mit luxuriösester Ausstattung und Telefonen, West-Fernsehen, Zeitungen aus der Bundesrepublik, ĂŒberall Schalen voller begehrter SĂŒdfrĂŒchte. ZusĂ€tzlich ausgezeichnetes Essen sowie BĂ€der- und Massageeinrichtungen. Durch die hauseigene Apotheke konnten Ärzte hinsichtlich spezieller Medikamente frei entscheiden. War ein Medikament mal nicht vorrĂ€tig, wurde es innerhalb von zwei Stunden durch einen Stasimitarbeiter in West-Berlin beschafft. Die Ärzte dieser Einrichtung in Berlin-Buch sollen ihr Gehalt außerdem in West-Mark erhalten haben.

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Island – das Land aus Feuer und Eis

Wer schon mal mit uns auf einer Fotoreise durch Island unterwegs gewesen ist, hat gemerkt das man auf diesem Roadtrip ĂŒber die wunderschöne Insel gar nicht weiß wo man als erstes schauen soll. Mit jeder Kurve und alle 10 Minuten Ă€ndert sich die Landschaft und die Lichtstimmung. Manche sehenswerten Orte sind leicht erreichbar und voller Touristen und wiederum andere sind etwas versteckt und menschenleer.

Einer der beeindruckendsten Geheimtipps Islands ist der Gletschersee FjallsĂĄrlĂłn. Er ist weder der grĂ¶ĂŸte noch der bekannteste aber vielleicht gerade deshalb der interessanteste. FĂŒr mich persönlich ist er ein ganz besonderes Highlight fernab der Touristen-Hotspots.

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Tschernobyl – wie sieht es heute dort aus?

Ich werde sehr oft gefragt was die beste Reisezeit ist um die Sperrzone von Tschernobyl zu besuchen. Eine fast menschenleere Sperrzone hat man im Winter und genauer zum Jahreswechsel wo auch die Arbeiter aus der Zone ausreisen um bei ihren Familien den Jahreswechsel zu verbringen. Der Nachteil an dieser Reisezeit ist das es kalt ist und die Tage sehr kurz. DafĂŒr fotografiert man wenn man GlĂŒck hat die Sperrzone mit Schnee und in einer dĂŒsteren Stimmung.

Als Alternative hierzu bietet sich das FrĂŒhjahr an, hier sind schon die Tage lĂ€nger und es ist etwas wĂ€rmer dafĂŒr bleibt die dĂŒstere Stimmung erhalten da die Vegetation erst Mitte April anfĂ€ngt zu sprießen und man die Mauern der HĂ€user in Pripjat immer noch zwischen den BĂ€umen erkennt. Im FrĂŒhling bis Ende Mai ist es schon deutlich wĂ€rmer und die Tage lĂ€nger, die BĂ€ume haben ein neues frisches BlĂ€tterkleid angelegt aber auch die ersten Plagegeister in Form von Insekten kehren aus dem Winterschlaf zurĂŒck.

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Welche Konsequenzen habe ich zu befĂŒrchten?

Auf unseren Touren durch die Sperrzone von Tschernobyl werde ich oft von Teilnehmern gefragt was passiert eigentlich, wenn ich als Illegaler, sogenannter Stalker in der Sperrzone aufgegriffen werde.  Wenn du in die Sperrzone ohne Einreiseerlaubnis eingedrungen bist, kann dich jederzeit die örtliche Polizei, die Security des jeweiligen Schutzbereiches oder die Nationalgarde der Ukraine schnappen. Diese Sicherheitsorgane halten sich stĂ€ndig in der gesamten Sperrzone, entweder auf festen Posten und Checkpoints oder als Patrouillen auf. Nach meiner Erfahrung sind diese EinsatzkrĂ€fte sehr erfolgreich, meistens bekommen diese Hinweise von Touristen oder ReisefĂŒhrer und gehen dann der Sache umgehend nach.

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