Auf den StreifzĂĽgen durch den Osten Europas springen einem alte Fahrzeuge förmlich ins Auge. Auto, Landmaschinen, Pferdewagen und was auch immer sich zum Fortbewegen eignet. Das Schöne und Interessante daran, nicht jedes Auto wird nach 5 Jahren verschrottet … manchmal nicht mal nach 50 Jahren. Der Mähdrescher NIVA SK-5 von Rostselmash ist so ein unverwĂĽstliches Teil. Mit dem Bau wurde ungefähr 1973 begonnen. In manchen Teilen der Ukraine steht er verstrahlt am Wegesrand und rostet vor sich hin (wie hieĂź gleich der Hersteller?). In anderen Landesteilen flitzt man damit noch ĂĽber die Felder. Auch so mancher E301 vom DDR “Kombinat Fortschritt Landmaschinen” ist zu finden.

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Auf illegaler Erkundungstour durch die Sperrzone von Tschernobyl

“Höher, schneller, weiter” Irgendwann musste es soweit kommen. Ein illegaler Tourist auch “S.T.A.L.K.E.R” genannt ist am 27. November von der Duga 3 Radarstation abgestĂĽrzt. Die Stalker-Bewegung das sind Urban Explorer und Abenteurer die sich Illegal in der Sperrzone aufhalten und vorwiegend Nachts dort auf Erkundungstour gehen. Die Szene begann sich seit 2007 aktiv zu entwickeln, als das erste Computerspiel aus der „S.T.A.L.K.E.R„-Serie herauskam, dessen Handlungsort die Sperrzone von Tschernobyl wurde.

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Im 2. Teil von “Georgien – Abenteuer Mensch” geht es um die Arbeit und die Tätigkeiten die sich in Georgiens StraĂźen abspielen. In den Städten und größeren Dörfern reihen sich lauter kleine Läden aneinander. Aber auch an den LandstraĂźen herrscht reger Handel. Im 1. Teil habe ich ja auch schon ein paar geschäftstĂĽchtige Leute vorgestellt. Schäfer, Schuster und Salzhandel.

Am Interessantesten fand ich das Gewürzbrot. Gebacken auf Reisig und Tannenzapfen in vasenähnlichen Öfen. Als Gewürze sind auf jeden Fall Koriander, Zimt, Vanille und Nelken drin. Kann man wirklich gern essen.

In Tbilisi gibt es einen coolen Trödelmarkt. Es ist einfach unvorstellbar was es hier alles gibt. Im wahrsten Sinne des Wortes vom verbogenen Nagel bis zu StudioausrĂĽstungen fĂĽr Foto und Film, Schwerter, Musikinstrumente und und und …

Interessant und sehenswert sind auch die kleinen Läden längs der Straßen. Manche schließen dann auch mal gegen Mitternacht. Egal ob Reifen, Obst, Bier, Wasser, Tontöpfe, iPhone oder Zigaretten, was man braucht das bekommt man auch.

Von den fliegenden Händlern war mir der Weinhändler der Liebste. Kaufst du drei Flaschen Wein, bekommst du zwei Flaschen Schnaps dazu. Aber die Honigleute im Gebirge sind auch sehr beflissen und lassen dich alles mal kosten und probieren.

 

Der nächste Teil wird dann etwas bunter und anders. Bilder aus dem Leben und der Freizeit in Georgien.
Ich kann euch nur raten, fahrt hin und lasst euren Gaumen und eure Augen verwöhnen.

Und so geht es bald weiter … .. .


Bei einer Reise durch Georgien gibt es natürlich unendlich viele Gebirgsansichten, Klöster und Burgen zu fotografieren. Aber man kann auch sehr schnell mit den Menschen in Kontakt treten. Die meisten sind gegenüber Ausländern sehr aufgeschlossen und wissbegierig. Es gibt im Gegenzug immer kleine Geschichten und Besonderheiten zu erfahren. Nach einem Gespräch kann man auch gern mal ein Portrait machen. Etwas russisch oder englisch ist zwar sehr hilfreich, aber mit Zeichensprache und Gesten kommt man auch gut klar.

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Gut versteckt, zugewachsen und oftmals ungenutzt, finden sich auf unseren Lost Places Fototouren interessante geheime Orte wie düstere Industrieanlagen, prachtvolle Schlösser und märchenhafte Kirchen. Unsere Fototouren & Reisen laden Dich ein, einen Blick hinter die Kulissen der geheimnisvollen Orte zu nehmen. Manche der noch zu Zeiten des Sozialismus genutzten Bauwerke und Relikte einer untergegangenen Ära sind verlassen und nicht mehr genutzt, haben aber hinter ihren Mauern viele interessante Geschichten zu erzählen.

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Spannende Lofoten Fotoreise zur Polarlichterzeit

Jedes Jahr brechen wir Ende Februar mit einer Gruppe von hartgesottenen Landschaftsfotografen zu einer Fotoreise auf die Lofoten in Norwegen. In dieser Zeit ist die Landschaft in wunderbar weiches Licht getaucht und die Nordlichter werden Nachts bei klarem Himmel schon früher und somit auch länger zu sehen sein. Es erwartet euch bei unserer Fotoreise ein abwechslungsreiches Programm. In hoffentlich klaren Nächten und einer langen Dämmerungszeit am Tage fotografieren wir die Polarlichter und grandiose Landschaften. Gepaart wird das ganze mit spannenden Lost Places die von einem weltbekannten Künstler als Kulisse für seine Werke verwendet wurden.

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Der spektakuläre Ausbruch des Laki-Vulkans auf Island

Jeder von uns erinnert sich noch ganz gut an den Ausbruch des Eyjafjallajökull. Vor sieben Jahren legte der Vulkan mit seiner Aschewolke den Flugverkehr auf dem ganzen Kontinent lahm. Die gigantische Aschewolke schob sich über den Nordatlantik und stürzt den gesamten europäischen Luftverkehr ins Chaos. Doch eine weitaus größere Naturkatastrophe spielte sich schon im Jahr 1783 ab. In diesem Jahr begann mit dem Ausbruch der Laki-Krater – isländisch Lakagígar – die größte Naturkatastrophe in der Geschichte Islands mit verheerenden Folgen für die Menschen auf der Nordhalbkugel. Zugefrorene Gewässer, Schneemassen und eisige Temperaturen: Eine Kältewelle suchte im Winter 1783 ganz Europa heim. Sie reichte vom Mittelmeer bis zum Atlantik.

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Die ganze Welt hielt den Atem an, als sich am 26. April 1986 im vierten Block des Atomkraftwerks in Tschernobyl eine Serie von Explosionen ereignete. Der Supergau von Tschernobyl war die größte technische Katastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts und wird für immer im Gedächnis der Menschen bleiben. Alle Dorfer, Siedlungen und die Stadt Pripjat mit ihren 450.000 Menschen mussten umgehend evakuiert werden und zurück geblieben sind verlassene Wohnungen, Geschäfte, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten wo alles stehen und liegen gelassen wurde, so, als ob man bald wieder zurückkehren würde.

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