Vorwort Am Anfang stehen alte verlassene Gebäude wie Fabriken die die Wende nicht überlebt haben oder russische Kasernen auf dem Plan. (2005) Nach ein paar Jahren verblaßt das Interesse und man wendet sich der Menschenfotografie zu. (2008) Eines bleibt aber im Hinterkopf, der krönende Abschluss der Schrottrobberzeit wäre ein Besuch in der Zone. Erster Anlauf 2013. Emails an ukrainische Reisebüros. Keine Antwort. 2014 dann die erste Buchung bei einem Reiseunternehmen aus Österreich. Im Mai dann die Absage wegen den Unruhen auf dem Maidan. 2015 Buchung bei Urbexplorer.com aus Berlin. Hat funktioniert und das Schrottrobberherz überschlug sich fast.

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Märchenhafte Dörfer fernab jeglicher Zivilisation

Als wir am ersten Tag nach einer etwa 16 Kilometer langen Etappe im Kajak total erschöpft endlich das Dorf Svalovychi am Prypjat erreichten, war ich wie verzaubert, wie in einer anderen Welt. Kleine bunte Holzhäuser, schilfbedeckte Dächer, Sonnenblumen, Fischer in ihren Holzbooten und alles geht einher mit dieser bemerkenswerten Ruhe. Wir waren seit 1941 die ersten Deutschen im Ort. Ein komisches Gefühl. Trotzdem wurden wir hier sehr gastfreundlich aufgenommen. Auf dem Berg wo die Kirche stand ist jetzt ein Holzturm in dem man übernachten kann. Im Grunde ist es ein wundervoller Holzaussichtsturm, aber er steht genau an der Stelle wo im Jahre 1941 die Nazis die Kirche niedergebrannt haben.

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Das Riesenrad in Pripjat

Vor einigen Tagen kursierte ein Video im Internet, das angeblich den Moment zeigte wo eine Gruppe polnischer Touristen das weltberühmte Riesenrad in Pripjat in Gang gesetzt haben. Dies löste im Internet und diversen Foren einen regelrechten Skandal aus. Einige Aktivisten warfen den Touristen Gedankenlosigkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Opfern vor. Sogar von offizieller Seite wurde eine Untersuchung eingeleitet. was ist an den Vorwürfen dran?

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Island Fotoreisen

Die unberührten Landschaften des isländischen Hochlandes sind ein unvergessliches Reiseabenteuer.

WĂĽrde man die Berge von Landmannalaugar mit einem Satz beschreiben wollen, dann wĂĽrde dieser lauten: “Islands unbeschreiblich schöne bunte Bergwelt.

Eine breite Schlucht schneidet sich in einem weiten Bogen durch eine farbenreiche mächtige Gebirgswelt. Zu Fuß dieser bunten Berge zieht eine raue, schwarze Lavazunge hinab bis zu einer warme Quellen. Ringsherum ist alles von grünen Wiesen umgeben. Wir erreichen Landmannalaugar, ein farbenfrohes Stilleben in einer einer spektakulären Felslandschaft. Es ist, als würde man in ein Gemälde eintauchen, wenn man das Gebiet erreicht. Landmannalaugar gehört zum aktiven Vulkansystem des Torfajökull. Die die Landschaft prägenden Rhyolith-Berge sind für ihre unglaublichen Farben weltberühmt – nirgends auf Island gibt es sie in einer so großen zusammenhängenden Fläche.

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Die Anreise

Ich habe mich entschlossen mit dem Auto zum Treffpunkt nach Berlin zu fahren. Ausschlaggebend für mich sind die nicht kalkulierbaren Zeiten an der ukrainischen Grenze. So kann ich egal wann wir wieder ankommen einfach ins Auto steigen. Außerdem hatte ich einen Mitfahrer, Kai-Uwe L. Unser Fahrer machte noch schnell ein Gruppenfoto und dann ging es Richtung Osten. Über die ukrainische Grenze (ziemlich flott) durch die Nacht, durch Kühe und durch viel Regen erreichten wir nach ca. 18 Stunden unseren Zielpunkt.

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