Das Leben in der Sperrzone heute

Seit Mitte 2014 organisiere ich mit urbexplorer.com spannende Fotoreisen und Expeditionen an vergessene und geheime Plätze dieser Welt. Wenn wir auf Entdeckungsreise mit unserer Kamera sind gieren wir förmlich danach, Orte zu finden, weit ab vom Schuss sind und verborgene geheime Orte die uns überraschen. Wir brechen auf in unbekannte Welten und an Orte die sich auf Karten nicht so leicht finden lassen. Diese Orte sind für uns außergewöhnlich und zugleich völlig real. Auf eine Reise nach Tschernobyl kannst du dich mit uns Rahmen unserer Pripjat Stalker Tour begeben, hier erkunden wir an 3 Tagen wir die Geisterstadt Pripjat.

Was ist in Tschernobyl passiert?

Die Stadt wurde in den 1960 ger Jahren fĂĽr die vielen jungen Arbeiter des Kernkraftwerkes im nahegelegenen Tschernobyl erbaut. Die Stadt Pripjat bot zu dieser Zeit fĂĽr junge Familien zahlreiche Annehmlichkeiten die es an anderen Orten in der damaligen Sowjetunion nicht gab. Doch die glorreiche Geschichte der aufstrebenden sozialistischen Musterstadt endet am 27. April 1986.

Es ist der tag nach der Explosion im Reaktorblock 4 von Tschernobyl. Die etwa 50.000 Einwohner der Stadt wurden ĂĽber das AusmaĂź und die Gefahr die im Zusammenhang mit dem Supergau entstanden ist lange Zeit im Unklaren gelassen. Erst viele Stunden nach der Katastrophe rollten Panzer in Pripjat ein, die eine lange Schlange von etwa 1225 Bussen eskortierten um alle Bewohner schnellstmöglich aus der Stadt zu bringen. 30 Jahre danach ist Pripjat eine unheimliche Geisterstadt. So in etwa stellt man sich “Die Welt danach vor” .

Welche Folgen hat Tschernobyl heute?

Wenn du mehr über die Geschichte und Hintergründe erfahren möchtest oder eine persönliche Fotoreportage einiger Teilnehmer unserer Fotoexpeditionen lesen möchtest empfehle ich Dir folgende Links:  ZERSTÖRTES LEBEN – VERLORENE WELT: DIE SPERRZONE UM TSCHERNOBYL – EIN REISEBERICHT von Andrea Johlige oder Fototour Tschernobyl von Georg Schuh.


In der heutigen Zeit sind die Menschen nicht mehr an einen Ort gebunden wie es noch im vorherigen Jahrhundert noch so ĂĽblich war. Die sogenannte Globalisierung verlangt von uns das wir “Mobil” sind. Diese Tatsache und das GefĂĽhl das die gesamte Welt minutiös erforscht und zunehmend ĂĽberwacht ist verursacht in uns eine innere Unzufriedenheit. Wenn wir auf Entdeckungsreise mit unserer Kamera sind gieren wir förmlich danach, Orte zu finden, weit ab vom Schuss sind und verborgene geheime Orte die uns ĂĽberraschen.

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Bei meiner Fotoreise durch den Iran fiel mir auf das in jeder Stadt die ich besucht habe an vielen öffentlichen Plätzen schwarze Fahnen mit grĂĽnen Inschriften wehten. Ein Imam den ich in in Qom danach gefragt habe wies mich auf den Monat Muharram hin und klärte mich auf was es mit “Ashura” auf sich hat.

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Spannende Iran Fotoreisen mit Urbexplorer.com

Als ich meinen Freunden und Bekannten davon erzählt habe das ich im November 2016 eine Fotoreise in den Iran machen werde wurde dies mit einem ungläubigen Kopfschütteln aufgenommen. Ich ließ mich von meinem Ziel das unbekannte Land was in unseren Medien als „Mullahstaat“ genannt wird zu bereisen nicht abbringen. Ganz im Gegenteil meine Neugier das Land und die Menschen kennen zu lernen wurde größer.

Den meisten von uns fallen hier die in den Medien kursierenden Stichworte wie „Achmadinedschad, Atomstreit, Tschador“ ein. Das Bild das wir von dem interessanten Land im Kopf haben ist alles andere als positiv. Ein wichtiger Aspekt vorneweg: „Ich habe mich selten in einem so fremden und mit Klischees behafteten Land auf Anhieb so sicher gefĂĽhlt wie im Iran.“ Mein einziger Tip ist: „Die Koffer packen und alle Vorurteile zu Hause lassen!“. Hier findest Du weitere Informationen zu unserer Fotoreise “Geheimnisvolles Persien”

Natürlich muss man sich damit abfinden das im Iran der Konsum von Alkohol verboten ist und das Frauen in der Öffentlichkeit ein Kopftuch tragen müssen. Mir sind aber hier die Unterschiede innerhalb des Landes aufgefallen. Wenn in Teheran oder Shiraz etwa die Frauen figurbetonte und modische Kleidung tragen und das Kopftuch als Accesoire betrachten und dies locker um den Hinterkopf binden so dominiert in Städten wie Qom oder Yazd der traditionelle Tschador. Ich habe auch Frauen mit bemalten und verzierten Fingernägeln gesehen.

Don´t go to Iran – Fotoreise in ein unbekanntes Land

Die Iraner sind ein sehr gastfreundliches Volk. Ăśberall werde ich begrĂĽĂźt und gefragt wo ich herkomme. Sehr viele können sehr gut Englisch oder Deutsch sprechen. Wenn das Thema Deutschland zur Sprache kommt ist man schnell bei FuĂźball, Politik oder Musik. Von vielen werde ich auch zum Tee eingeladen und wir reden dann ĂĽber “Gott und die Welt”.

Ich habe mit jungen liberalen und konservativen Leuten sowie mit älteren Leuten sowie Geistlichen gesprochen, trotz der Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen iranischen Regierung haben alle eines gemeinsam gesagt. Sie möchten nicht mehr das sich andere Länder wie in der Vergangenheit in die inneren Angelegenheiten Ihres Landes einmischen. Alle kennen hier noch die dunklen Kapitel die durch die CIA hervorgerufen wurden und in der islamischen Revolution geendet haben oder der furchtbare Krieg mit dem Irak mit dem Regime von Saddam Hussein in den 1980 ger Jahren. Der “Westen” soll aufhören zu denken das alle so leben wollen wie in der sogenannten “westlichen Wertegemeinschaft”. Ein Satz wurde mir auch noch ganz oft zugerufen: “We love all the people: Iranians, Israelis, Germans, French, Americans – we really love Americans – it doesn’t matter who! We really love all the people!“

 

 


Das Visum für den Iran beantragt der Teilnehmer in Eigenregie (Frist 6 Wochen). Kurzfristiges (Expressvisum) Visum bei Einreise möglich. Keine Impfungen vorgeschrieben.

Damit du dieses zügig bekommst werden wir für Dich eine Referenznummer für den Iran beantragen, die Du für die zügige Erteilung benötigst. Bitte beachte, dass uns der Fragebogen, 1 farbiges und biometrisches Passbild sowie gut lesbare und farbige Passkopien bis 6 Wochen vor Reisebeginn vorliegen müssen. Zusätzlich benötigen wir die Information bei welcher Botschaft du das Visum beantragen wirst. Diese Referenznummer ruft dann die iranische Botschaft in Deutschland ab und erteilt Dir das Visum meist innerhalb weiniger Tage. Du benötigst lediglich einen Nachweis für eine Auslandsreiseversicherung bei der Antragstellung. Kostenpunkt für die Ausstellung des Visum zwischen 50 und 75 €.

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Am nächsten Morgen mache ich mich auf den Weg nach Qom. Auf dem Weg dorthin besuche ich das Imam Chomeini Mausoleum. Dieses habe ich auch schon auf dem Weg vom Internationalen Flughafen nach Teheran gewaltig und prunkvoll ausgeleuchtet in der Nacht gesehen.

Das Imam Chomeini Mausoleum ist die letzte Ruhestätte Imam Chomeinis. Sein Ableben erfolgte am 3.6.1989 in Teheran und wurde bei dem Märtyrer-Gräberfeld Behescht-e-Zahra bei Teheran begraben. Über seinem Grab wurde ein Mausoleum errichtet. Sein Mausoleum hat vier Minarette mit jeweils 91 m Höhe. Die Höhe von 91 m entsprechend seinem Alter nach Mondjahren.

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Als ich meinen Freunden und Bekannten davon erzählt habe das ich im November 2016 eine Fotoreise in den Iran machen werde wurde dies mit einem ungläubigen KopfschĂĽtteln aufgenommen. Ich lieĂź mich von meinem Ziel das unbekannte Land was in unseren Medien als “Mullahstaat” genannt wird zu bereisen nicht abbringen. Ganz im Gegenteil meine Neugier das Land und die Menschen kennen zu lernen wurde größer.

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