Auf unserer Fotoreise nach Transilvanien wandern wir auf den Spuren von Graf Dracula. Wir begeben uns in die tiefen Wälder und mittelalterlichen Städte von Siebenbürgen. Wir besuchen Burgen, Schlösser, Ruinen, verlassene Kirchen und als Höhepunkt – all diese Orte, wo der Geist von Graf Dracula schwebt, und auch die Orte die mit seiner Legende verbunden sind. Wir erkunden die Städte Siebenbürgens wie zum Beispiel Brasov, Sighisoara, Sibiu, Poienari, Sinaia, Bran und Biertan, prächtige Kirchenburgen wie Viscri (Deutsch Weißkirch) stehen auch auf dem Programm. Zum Ende unserer Expedition verlassen wir die Region Siebenbürgen und machen uns auf den Weg in das Banat.

In dieser Region liegt eines der ältesten Kur- und Heilbäder Europas: Băile Herculane – oder deutsch Herkulesbad. Schon auf das Jahr 153 n. Chr. geht die erste urkundliche Erwähnung von Herkulesbad zurück. In der Zeit des Römischen Reiches war Herkulesbad ein wichtiger Kurort. Er wurde hauptsächlich von römischen Soldaten und hohen Amtsträgern der damaligen Zeit aufgesucht. Später – etwa im 18. und 19. Jahrhundert – besuchten mehrere österreichisch-ungarische Herrscher den Kurort, darunter Franz Josef I. oder Königin Elisabeth. Sie besaßen Ferienhäuser im Kurort und badeten in speziell für sie angelegten Bädern.

Spuren der damaligen Zeit sind immer noch sichtbar. Im Erdgeschoss eines der Hotels vor Ort gibt es heute noch römische Bäder. Eines davon ist noch in Betrieb. Die erste gewölbte Steinbrücke, die in Europa gebaut wurde, oder die bronzene Statue des Herkules sind zwei weitere sehenswerte Monumente und Bauwerke. Auch das im Jahr 1850 errichtete Casino, wo die Adligen der damaligen Zeit abends ihren Spaß hatten, kann vor Ort besichtigt werden. Im Casinogarten kann ein Riesenmammutbaum, der vor zwei Jahrhunderten angepflanzt wurde, bewundert werden. Zu den prominentesten Besuchern von Herkulesbad zählt die Kaiserin Elisabeth, (Sissi) die hier 1887 weilte. Die Villa, in der sie wohnte, erhielt ihren Namen. Sissi hat Herkulesbad sogar ein selbst geschriebenes Gedicht gewidmet. Im Jahr 1896 traf sich hier Kaiser Franz Josef I. mit König Carol I. von Rumänien und Zar Alexander I. von Serbien bei den Feierlichkeiten zur offiziellen Kanaleröffnung des neu geschaffenen schiffbaren Eisernen Tores. Die früheren Kaiser-Appartements, das Kaiserbad und die Kaiserkapelle sowie das Casino können noch immer besichtigt werden.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde auch die Eisenbahnstrecke zwischen Karansebesch und Orschowa fertiggestellt. 1879 wurde das schöne, im barocken Still errichtete Bahnhofgebäude eröffnet, das sich von der einfachen Bauart anderer Bahnhofhäuser deutlich unterscheidet. Der Kuppelbau wurde von Chevalier de Serre ausgeführt und reichlich geschmückt. Somit gehörte Herkulesbad Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts zu den schönsten Kurbädern Europas.

Im Ergebnis des Ersten Weltkrieges und des Vertrages von Trianon kam Herkulesbad an Rumänien. Seitdem wurden die Kuranlagen weiter ausgebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg, als der Kurort ausgebaut wurde, hat man den alten schönen Ortskern nicht angetastet. Die meisten Kurhotels tragen die Namen römischer Götter.


Pripjat- das nukleare Pompeji wird zunehmend ein besonderes Reiseziel für Lost Places Fotografen, Entdecker und Geschichtsinteressierte. Wenn mich jemand fragt: “Ja, der März ist die beste Reisezeit um die spektakulärsten Fotomotive auf unserer “Pripjat Stalker Tour” zu suchen. Vom 18. März bis 23. März findet unsere erste Pripjat Stalker Tour 2017 statt. Zu dieser Jahreszeit ist die Natur noch im Wintermodus und verbreitet eine düstere Aura.

Eines Tages an einem kalten Januarmorgen, auf der Rückfahrt von einer Urbexplorer Fototour entdeckte ich hinter einem imposanten Tor diese geheimnisvolle Villa. Erbaut wurde sie im Jahr 1912 von einem örtlichen Industriellen. Eine eindrucksvolle Stille umhüllte die nackten Steine obwohl das Haus Mitten im Zentrum der Stadt steht. Ich war verblüfft von der Harmonie und der raffinierten Architektur des uralten Gemäuers das in einem weitläufigen Garten trohnt. Ich musste sofort an die Menschen denken die in diesem prächtigen Bau gelebt haben. Die Tür knarrt bedächtig beim Öffnen. Diese Magie des Augenblicks, wenn die Vergangenheit den Raum erfüllt spürte ich auch hier. Ich ging durch einen langer Flur, hier war alles bedeckt von Staub und Spinnweben. Eine Tür führte mich ins großzügige Wohnzimmer. Die Atmosphäre erinnerte an ein Museum, ein wirklich staubiges Museum. Das ganze Haus ist genau so wie es aufgegeben wurde, nichts wurde bewegt, alles ist an seinem Platz, das Geschirr steht auf dem Tisch, die Betten sind gemacht. Wenn einst lebendige Orte aufgegeben werden, stirbt ein Stück Geschichte mit ihnen. Die Spuren wiederzufinden bedeutet, das Vergangene wieder zu entdecken. Die Faszination für geheime Orte hängt vielleicht mit unserem detektivischen Spürsinn zusammen. Vielleicht suchen wir in all diesen verborgenen Schönheiten das Echo unseres unvollendeten Lebens.

 


Vor meiner Fotoreise in den Iran las ich in vielen Reiseberichten und Blogs wie unfassbar freundlich und warmherzig die Menschen im Iran sind. Die natürliche und nicht aufgesetzte Freundlichkeit hat mich schon bei der Passkontrolle am Flughafen in Teheran beeindruckt. Aber jeder weitere Tag in diesem wunderschönen Land toppt den vorangegangenen Tag. Ich bin mit Urbexplorer Fotoreisen schon viel in der Welt herumgekommen und schon oft vorher durch Freunde, Bekannte oder Artikel in Reisemagazinen darauf aufmerksam gemacht wie gastfreundlich die Einwohner in diesem oder jenem Land sind. Leider traf dies in den seltensten Fällen zu und wenn dann waren Sie nur deshalb so freundlich um irgendwelche Touristenware loszuwerden.

Esfanan hat etwa 1,5 Millionen Einwohner und ist eine der schönsten Städte der muslimischen Welt. Seine Glanzzeit erlebte Isfahan unter der Dynastie der Safawiden (1501–1722), die die Stadt zu ihrer Hauptstadt machten und durch zahlreiche Prachtbauten und Gartenanlagen verschönerten. Diese Pracht hat sich die Stadt bis heute erhalten und pflegt sorgfältig das Erbe, denn die Altstadt von Isfahan ist Unesco-Weltkulturerbe.

Am nächsten Morgen breche ich auf um die Stadt zu erkunden. Wieder habe ich das Gefühl der erste Besucher aus Europa zu sein. Ich werde freundlich gegrüßt und gefragt wo ich denn herkomme. Manchmal wird dann auch das weitere Gespräch in Deutsch fortgeführt. Immer noch komme ich in Verlegenheit denn auch auf dem Basar sprechen mich die Menschen an und die iranischen Mädchen lächeln mich mit ihren großen Augen an. Das Interesse an diesem fremden Besucher aus Europa ist groß, ohne dabei vordergründig an Umsatz zu denken. Viele erzählen von ihrem Leben oder ihren Träumen. Einige Male endeten diese Gespräche im Tausch der Mail-Adressen, oder einer Einladung nach Hause zur Familie auf einen Tee mit Gebäck. Als ich dann auf dem „Meidan-e Imam“, dem nach Pekings „Tiananmen“ zweitgrößten Platz der Erde angekommen bin musste ich gleich mit einer Gruppe junger Studenten für ein Erinnerungsfoto posieren. Der „Meidān-e Emām“ ist über 500 Meter lang und wird von doppelstöckigen Arkaden eingefasst. An jeder Ecke ist er mit einem Gebäude geschmückt: mit den Prachtmoscheen dem Palast ʿĀlī Qāpū („Hohe Pforte“) und dem am nördlichen Ende sich anschließenden Basar gehört er zu den größten Sehenswürdigkeiten des Vorderen Orients.

Am Abend und zur blauen Stunde machte ich mich auf den Weg zur Chadschu-Brücke. Die imposante Brücke wurde um 1650 auf Befehl des Safawiden-Schahs Abbas II. auf den Fundamenten einer älteren Brücke aus der Timuridenzeit errichtet und nach einem nahegelegenen Stadtviertel benannt. Wenn es Abend wird und die Sonne untergeht herrscht hier eine einzigartige Atmosphäre. Auf den Mauern und im Gras sitzen die Familien lachen, essen, trinken und rauchen Wasserpfeifen. Es dauert hier auch wieder nicht lange, da bringt der erste Familienvater dem Touristen mit dem Stativ einen Tee mit Gebäck. Kaum habe ich diesen ausgetrunken, kommt ein Mann von einer anderen Gruppe und lädt mich zum „Smalltalk“ und Wasserpfeife ein. Ein wunderschöner Tag an den Ufern des „Zayandeh Rud“ Flusses, der meist ausgetrocknet ist, geht zu Ende.

Mit einem tollen Gefühl fahre ich am nächsten Morgen weiter in Richtung Yazd. Esfahan bot mir wunderschöne Moscheen und Paläste, mit reichen Ornamenten verziert, blaugekachelte Kuppeln und quirlige Basare umrahmt von der Großartigkeit der Menschen die hier leben.


Bei meiner Fotoreise durch den Iran fiel mir auf das in jeder Stadt die ich besucht habe an vielen öffentlichen Plätzen schwarze Fahnen mit grünen Inschriften wehten. Ein Imam den ich in in Qom danach gefragt habe wies mich auf den Monat Muharram hin und klärte mich auf was es mit „Ashura“ auf sich hat.

Ashura ist der Höhepunkt des islamischen Monats Muharram, der im schiitischen Islam ein Trauermonat ist. Während Aschura gedenken die Schiiten der Schlacht um Kerbela, im heutigen Irak. In dieser Schlacht wurden am 10. Tag des Monats Muharram Husain, der Sohn Alis und dritter Imam, sowie fast alle männlichen Verwandten im Krieg gegen die Umayyaden getötet.Die Aschura-Riten der Schiiten bilden den Höhepunkt der Passionsfeiern im islamischen Monat Muharram. Während Aschura gedenken sie öffentlich der Schlacht von Kerbela im Jahr 680 im heutigen Irak. In dieser Schlacht wurden am 10. Muharram Husain ibn Ali sowie fast alle männlichen Verwandten getötet. Die Rituale des Aschura enthalten Erzählungen (Rouza-chwani), Trauerprozessionen in Trauerkleidung sowie teilweise auch die kultische Inszenierung des Martyriums Husains (Ta’ziya). Diese öffentliche und gemeinsame Trauer ermöglicht es den Schiiten, so am Leiden Husains teilzuhaben und dessen Schicksal in Erinnerung zu rufen.

Eine dieser Prozessionen konnte ich während meiner Rundreise durch den Iran in der Stadz Qom miterleben. Von weitem hört man schon die donnernden Beats und den Dj der die Masse in eine Art Trance versetzt. Man erlebt hautnah diese Spiritualität untermalt mit den gesprochenen Versen, die Menschen singen überall sind schwarze Fahnen zu sehen.

Für mich war es ein wichtigen und prägendes Erlebnis eine Zeremonie dieser Art mitzuerleben. Deshalb bedeutet für mich das Reisen eine Art „Horizonterweiterung“ die gerade in unserer Zeit der Massenmedien sehr wichtig ist um sich ein eigenes „objektives“ Bild von der Welt und den Menschen zu machen.

Das macht die Foto & Abenteuerreisen von urbexplorer.com so einzigartig. Wir bereisen das spannende Land abseits der touristischen Pfade und lernen hautnah die Menschen die dort leben kennen. Wir werden im nächsten Jahr auch im Monat Muharram in den Iran fahren. Wenn Ihr bei unserer Fotoreise durch den Iran 2017 dabei sein möchtet findet Ihr weitere Informationen hier: Geheimnisvolles Persien – Fotoreise Iran


Ich veranstalte seit Mitte 2014 sogenannte Lost Places Fototouren, Expeditionen und Fotoreisen nach Polen, Osteuropa, und den Lofoten. Im März 2015 startete die erste Fotoexpedition nach Tschernobyl & Pripjat. Seitdem fahre ich etwa ein mal im Monat in die Sperrzone mit einer Gruppe aus höchstens 14 Teilnehmern.

Bei unserer Fotoexpedition nach Tschernobyl & Pripjat hatten wir die einmalige Möglichkeit an einer geführten wissenschaftlichen Führung durch die Blöcke 1 bis 3 des Kraftwerkes teilzunehmen sowie auf dem Außengelände den Fortschritt an den Arbeiten am neuen Sakrophag zu begutachten. In einem theoretischen Teil bekamen wir an einem Modell des havarierten Block 4 der im Informationszentrum steht eine Chronologie der Entscheidungen die zu dieser fatalen Kettenreaktion geführt haben die den Supergau von Tschernobyl ausgelöst hat. Außerdem bekommen wir einen Einblick in die Funktionsweise des Kraftwerkes und dürfen den Kontrollraum von Bloch 2 betreten.

Wie kam es zum Unfall?

Bereits am 25. April 1986 sollte im 4. Block ein Experiment stattfinden, bei dem überprüft werden sollte, ob die Turbinen bei einem kompletten Stromausfall im Kraftwerk noch genügend Strom liefern können, um die Notkühlung des Reaktors zu gewährleisten. Um das Experiment unter realistischen Bedingungen stattfinden zu lassen, wurde das Notprogramm „Havarieschutz“ abgeschaltet, in dem alle wichtigen Sicherheitseinrichtungen wie die Notkühlung und das Einfahren der Bremsstäbe zusammengefaßt sind. Doch der Beginn des Experiments wurde verschoben, so dass die unvorbereitete Nachtschicht des 26. April die Durchführung eines Experiments übernahm, dessen Versuchsanordnung den Reaktor praktisch schutzlos gemacht hatte.

Eine Kette fataler Entscheidungen

Durch einen Bedienungsfehler des unerfahrenen Reaktoroperators Leonid Toptunow fiel kurz vor Beginn des Experiments die Reaktorleistung stark ab. Um sie wieder anzuheben, entfernten die Operatoren Bremsstäbe (mit denen die atomare Kettenreaktion kontrolliert werden kann) und unterschritten dabei die zulässige Minimalgrenze von 28 Stäben. Damit war der Reaktor noch schwerer zu beherrschen und in einem gefährlichen Sicherheitszustand.

1.22:30 Uhr

Dennoch befahl der Stellvertretende Chefingenieur des Kraftwerks, Anatolij Djatlow, den Beginn des Experiments. Dabei schalteten die Operatoren zu viele Kühlpumpen zu, so dass der mit wenig Leistung arbeitende Reaktor das ihn umfließende Wasser nicht mehr verdampfen konnte. Das Wasser begann aufzukochen, und erste hydraulische Schläge waren zu hören. Akimow, der Schichtleiter, und Toptunow wollten den Test abbrechen, doch Djatlow trieb sie weiter an. Dabei sprach er die historischen Worte: „Noch ein, zwei Minuten, und alles ist vorbei! Etwas beweglicher, meine Herren!“

1.23:04 Uhr

Als die Bedienungsmannschaft nun den Strom abschaltete und nur die Auslaufenergie der Turbine die Wasserpumpen antrieb, wurde wieder weniger Kühlwasser durch den Reaktorkern gepumpt. Das Wasser wurde heißer, erreichte aber nur die Siedetemperatur. Da der Reaktor nur bei verdampfendem Kühlwasser ausreichend gekühlt werden kann, begann seine Leistung anzusteigen.

1.23:40 Uhr 

Spätestens an dieser Stelle wäre der Havarieschutz komplett angelaufen und hätte die Katastrophe verhindert, aber er war ja abgeschaltet. Als Akimow den sprunghaften Leistungsanstieg im Reaktor bemerkte, löste er um 1.23:40 Uhr den Havarieschutz manuell aus. Sofort wurden alle Bremsstäbe, die sich nicht in der aktiven Zone befanden, eingefahren (über 200 Stück!). Doch genau an diesem Punkt entblößte der Reaktor seinen gravierendsten Konstruktionsfehler: Die Einfahrgeschwindigkeit der Bemsstäbe ist viel zu niedrig, deutlich langsamer als in westlichen Kernkraftwerken. Außerdem befinden sich an der unteren Spitze der Bremsstäbe Graphitköpfe, welche die Kettenreaktion nur noch beschleunigen. Das Einfahren der Bremsstäbe soll die Kettenreaktion aber stoppen. Auf diesem Konzept beruht der Sicherheitsmechanismus jedes Kernkraftwerks. Der Konstruktionsfehler führte aber genau zum Gegenteil. Da die Graphitspitzen zuerst eingeführt wurden, erhöhte sich die Leistung für einen Moment sprungartig – der letzte Schub, der „Todesstoß“ für den außer Kontrolle geratenen Reaktor.

Fatalerweise hatten sich durch die ungeheure Hitze im Reaktorkern auch noch die Kanäle der Bremsstäbe verformt, und die Bremsstäbe verklemmten sich unwiderruflich. Es waren beinahe nur die reaktionsbeschleunigenden Graphitköpfe im Reaktor. Die Katastrophe war nicht mehr zu verhindern. In der aktiven Zone begann eine chemische Reaktion zwischen dem Zirkonium, das die mitllerweile geborstenen Brennstoffkammern umhüllt, und dem Dampf. Es bildeten sich Wasserstoff und Sauerstoff – Knallgas!

1.23:58 Uhr

Nun zerriß eine mächtige Knallgasexplosion den Reaktor und alles, was ihn umgab. Ein großer Teil des radioaktiven Reaktorinhalts wurde nach draußen geschleudert. Glühende Teile entzündeten die Teerdachpappe der Dächer des Maschinenhauses und des benachbarten 3. Blocks. Nur der heldenhafte Einsatz von Feuerwehrleuten und Kraftwerksmitarbeitern verhinderte in dieser Nacht eine noch größere Katastrophe. Bei der Explosion wurden zwei Männer durch herabstürzende Trümmer erschlagen. In den Wochen nach der Katastrophe starben noch weitere 30 Menschen. Sie erlagen der gewaltigen Strahlung, der sie bei ihren Rettungsarbeiten ausgesetzt waren. Unter ihnen sind Feuerwehrleute, die Operatoren Akimow und Toptunow sowie Mitglieder des Betriebspersonals des Kraftwerks.

In den folgenden Monaten kamen sogeannte „Liquidatoren“ nach Tschernobyl (Soldaten, Studenten und „Freiwillige“), die das Kraftwerk dekontaminierten, weitere Gefahrenquellen eliminierten und schließlich den Sarkophag umbauten, der heute den explodierten 4. Block umschließt. Die Zahlenangaben zu den eingesetzten Personen schwanken zwischen 600.000 und 1,2 Millionen Menschen.

Die Errichtung des Sarkophags wurde von den Liquidatoren unter Opferung ihrer Gesundheit schon wenige Wochen nach dem Unfall in Angriff genommen und im November 1986 abgeschlossen. Die in aller Eile errichtete, massive Beton-Stahl-Konstruktion ist über die Jahre instabil geworden und stellt heute eine riskante Situation dar. Zahlreiche Reparaturen wurden bereits durchgeführt, unter anderem die Stabilisierung des Ventilationssystems, das Verschliessen von Löchern und eine Verstärkung der Dachkonstruktion. Dennoch wurde parallel ein Plan ausgetüftelt, mit dem eine zweite, stabile Sarkophagkonstruktion über die bereits bestehende Schutzhülle gezogen werden soll. Diese ambitionierte Vision der Ingenieure ist nun bald fertiggestellt. Neben der Reaktorruine entstand eine bogenförmige Stahlkonstruktion mit einer Breite von 245 Metern, einer Länge von 144 Metern und einer Höhe von 86 Metern, ein Bauwerk, doppelt so groß wie der Kölner Dom. Auf Schienen wird die Konstruktion dann über den alten Sarkophag geschoben und an den Seiten verschlossen werden. Die Arbeiten an der Infrastruktur sind in der Endphase, im Jahr 2017 soll der Stahlgigant fertig sein und die Tschernobyl-Ruine endgültig und für alle Zeit begraben. (Quelle: teilweise reyl.de)


Lange Zeit gingen Wissenschaftler davon aus dass die Vegetation rund um den havarierten Reaktorblock in Tschernobyl für immer zerstört wurde, und die Flora & Fauna für immer ausgelöscht. Doch es gibt mittlerweile neues Leben in der Sperrzone wie beispielsweise Mäuse, die keine sichtbaren Veränderungen am Körper zeigen, und sich scheinbar bester Gesundheit erfreuen, eine vom Aussterben bedrohte Wildpferderasse, die sich munter weiter fortpflanzt und Birkenwälder, die ganze Dörfer verschlingen.

Nach mehr als drei Jahrzehnten nach dem Supergau hat die Natur von Tschernobyl wieder Besitz ergriffen, Pflanzen und Bäume wuchern in verlassenen Dörfern und Siedlungen, wilde Tierarten wie Wölfe, Bären, Füchse und Luchse haben in den tiefen Wäldern an der weißrussischen Grenze und in den verlassenen Dörfern Zuflucht gefunden. Vögel nisten auf den Hochhäusern in der Geisterstadt Pripjat. Dabei scheinen sie alle gesund zu sein, und keine sichtbaren Veränderungen aufzuweisen. Forscher fanden heraus, dass eine geringe Strahlenbelastung über längere Zeit, Gene in den Tieren und Pflanzen aktiviert, die in der Lage sind, freie Radikale zu binden. Schlimmer ist also eine kurze, höhere Strahlenbelastung, die kurz nach dem Reaktorunglück das Leben in Tschernobyl auslöschte.

Es sind aber nicht alle Tiere in der Lage, trotz Strahlung zu überleben. Schwalben zum Beispiel, die als Zugvögel nach Afrika fliegen und wieder zurück, verbrauchen auf dem Weg viele lebenswichtige Antioxidantien. Diese sind aber notwendig, um sich gegen die Strahlung zu wehren. So ist die Missbildungsrate bei Schwalben sehr hoch und nur 70 Prozent überleben den Winter. Sie haben zudem auch eine kürzere Lebenserwartung als Populationen außerhalb der Sperrzone.

Unglaublich erscheint auch die Geschichte der Przewalski-Pferde, einer asiatischen Wildpferderasse, die nun in der 30 Kilometer Zone in Tschernobyl lebt und sich immer weiter fortpflanzt, obwohl diese eigentlich dem Tode geweiht waren. Diese vom Aussterben bedrohte Pferderasse, von denen es weltweit nur noch ca. 2000 Exemplare gibt, stammt aus einem Naturschutzgebiet im Süden der Ukraine. Im Herbst 1998 entschieden Verantwortliche des Tierreservoirs, die 21 alten und schwachen Pferde in der Sperrzone auszusetzen, in dem Bewusstsein , dass die Tiere dort keine Chance mehr haben würden.

Heute leben dort etwa 40 Nachkommen der zum Tode Geweihten und erfreuen sich bester Gesundheit. Forscher vermuten, dass ihre schnelle Verdauung den radioaktiv verstrahlten Gräsern nicht mehr so viel Zeit lässt, um Schäden an den Zellen zu hinterlassen. Die wilden Pferde verfügen zudem über 66 Gene, wohingegen domestizierte Pferde nur 64 Gene besitzen. Auch hier spekulieren die Wissenschaftler auf einen Zusammenhang mit der hohen Widerstandskraft der Tiere. Sie hoffen, ihre Erkenntnisse auf Menschen übertragen zu können, um zum Beispiel die negativen Auswirkungen einer Chemotherapie durch eine längere und dafür mildere Strahlung zu minimieren. (Quelle: UNI.de)


Ein ziemlich unbekanntes Online-Nachrichtenportal aus dem Emsland das als bisherige journalistischen Meisterleistungen das „Absenken von Gullideckeln in Buxtehude und das Entlaufen von Hühnern in Kotzenbüll“ (ein wirklich existierendes Dorf in Nordfriesland) als Breaking News vermeldete möchte jetzt in den Presseolymp aufsteigen. Als Beispiel wird sich hier die Onlinestrategie eines großen Onlineportals herangezogen. Jeder erinnert sich wohl an die veröffentlichten Meldungen von „Schlägern in der U-Bahn“ als Fahndungsafruf die meist südländisch aussehende Jugendliche abbildeten. Meist waren die Artikel mehrere Jahre Alt. Der Zweck bestand einzig darin diese Artikel von Zeit zu Zeit bei Facebook zu posten um „Content“ auf der Seite zu generieren. Auf diesen Zug möchte nun auch das winzig kleine Nachrichtenportal aus dem Norden aufspringen und mit einer Reportage aus Tschernobyl am großen journalistischen Rad drehen. Aufgebaut als Reisebericht eines unbedarften Teilnehmers der meiner Meinung nach die Fotoexpedition nach Tschernobyl mit einer Pauschalreise nach Malle verwechselt hat soll nun in einer Reportage über jeden Expeditionstag berichtet werden. Als Ankündigung erschien vor einigen Wochen die riesige Überschrift „ABGEZOCKT in Tschernobyl“! Damit soll natürlich eine breite Aufmerksamkeit angezogen werden und ganz subtil einen massiven finanziellen Verlust beim Teilnehmer suggerieren um darauf zu schließen das der Veranstalter wohl nicht ganz „koscher“ ist. Am Ende entpuppte sich dies als heiße Luft denn wenn man „Lesen“ kann und dazu noch den Vertrag komplett studiert hat, ist man halt Klar im Vorteil. In Berlin bei der Abfahrt wurde vom Teilnehmer moniert das der Veranstalter Ihn nicht die 50 Meter am Treffpunkt an die Hand genommen hat und sicher zum Bus auf die gegenüberliegende Straßenseite begleitet hat. Es gab leider zu dieser Zeit keinen freien Parkplatz am genauen Treffpunkt deshalb musste dieser Abseits parken. Am Ende ärgere ich mich das ich diesem Teilnehmer kein Zugticket gekauft habe so wie er es sich gewünscht hat, so wäre mir vieles erspart geblieben. Fortsetzung folgt…

Abgezockt in TschernobylAbgezockt in Tschernobyl

Natürlich möchte ich euch nicht das Feedback einer Teilnehmerin vorenthalten die schon mehrmals mit diesem „zwielichtigen“ Veranstalter unterwegs war.

Abgezockt in TschernobylAbgezockt in Tschernobyl

Fortsetzung folgt….


Seit genau 4 Jahren wird unter Hochdruck an der neuen stählernen Kuppel für den Unglücksreaktor in Tschernobyl gearbeitet. Die Größe des Bauwerkes ist gigantisch. Lang wie ein Fußballstadion und Hoch wie ein zehnstöckiges Haus. Das Gesamtgewicht des Sarkophags beträgt etwa 38.000 Tonnen. Die Innen und Außenwände der Hülle sind mit Edelstahl verkleidet. Etwa 3000 Arbeiter bauen seit etwa 4 Jahren an der neuen Schutzhülle. Am 07 und 08 November 2016 soll die gigantische Konstruktion auf Schienen gesetzt und endgültig über den Unglücksreaktor geschoben werden.

Wenn man den neuen Sarkophag darüber geschoben hat, beginnt erst die eigentliche Arbeit. Die strahlenden Stoffe aus dem Inneren des Reaktors müssen herausgeholt werden um sie in ein endgültiges Lager zu befördern. Das Endlager dafür muss noch gebaut werden. Deshalb wurde die neue Schutzhülle auf eine Zeit von 100 Jahren angelegt. Der Reaktor war nach dem Unglück 1986 in hektischer Arbeit mit Blei und Sand zugeschüttet, dann mit Stahl und Beton abgedeckt worden. Darunter liegen bis heute 180 Tonnen strahlende Kernbrennstoffe. Dieser sogenannte erste Sarkophag ist nunmehr marode, deshalb wurde die zweite Schutzhülle gebaut.

Unter ihrem Dach soll das radioaktive Material aus dem Reaktor geholt und dann das Kraftwerksgebäude abgerissen werden. Dies stellt eine Aufgabe für Jahrzehnte dar.

 


Auf einer unserer Lost Places Fototouren in Görlitz entdeckten wir diesen geheimen Ort. Diese ehemalige Badeanstalt wurde im Jahr 1887 erbaut. Im Zuge der Industrialisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts strömten die Menschen vom Land in die Städte wo Arbeitskräfte in den Fabriken gesucht wurden. Da viele Arbeiterwohnungen zu dieser Zeit noch nicht über ein Bad verfügten, wurden allerorten öffentliche und private Badeanstalten eingerichtet, um die tägliche Hygiene zu gewährleisten und mögliche Krankheiten und Epidemien vorzubeugen. In Görlitz entstanden zu dieser Zeit die Hoffmann´sche Badeanstalt am Lindenweg, das Zentralbad in der Hospitalstraße und das 1887 gegründete Freisebad. Benannt ist letzteres nach seinem Begründer, dem Sanitätsrat Dr. Freise. Hier wurden Wannen-, Dampf- und Heißluftbädern angeboten. Dem medizinischen Charakter der Einrichtung entsprechend, gab es auch Sole-, Fichtennadel-, Moor- und Kräuterbäder. Ergänzt wurde das Angebot elektrische Licht- und durch Kohlensäurebäder. Im Gegensatz zu den anderen Badeanstalten stand dem Gast im Freisebad auch eine moderne Schwimmhalle zur Verfügung. Das Becken war sowohl für Nichtschwimmer als auch für Schwimmer ausgerichtet, so dass sich hier auch diverse Schwimmvereine trafen. Das Freisebad wurde bis in die 1990er Jahre betrieben danach diente es auch als Filmkulisse insbesondere für den Film „The Grand Budapest Hotel“ wurden hier aufwändige Filmsequenzen gedreht.


Fotofestival

Liebe Fotofreunde & Explorer!

VORANKÜNDIGUNG alle weiteren Infos folgen!

Vom 26.08 bis 11.09.2016 findet wieder das Fotofestival in der Europastadt Görlitz/Zgorzelec statt. In diesem Jahr sind auch wir ein Teil der Veranstaltung.

Auf dem Programm steht unter anderem eine Fotoausstellung mit dem Namen „Asylum of Decay“. Diese richtet sich ausschließlich an euch alle die in den letzten Jahren Teil einer oder mehrerer Fototouren und Expeditionen waren. Hier stellen wir die schönsten Bilder von unseren besuchten Lost Places, Sehenswürdigkeiten in Deutschland Europa und der Welt aus.

Ich würde mich freuen wenn auch Ihr alle bei diesem außergewöhnlichen Event dabei seid.

Bewerbt euch ganz einfach mit eurem Foto.

Schickt mir eine E Mail mit eurenm Namen und E Mail Adresse, Telefon sowie Informationen über euch und das entstandene Foto ein: Bitte nur eine Bilddatei der Fotografie, die Du als Bewerbung einreichen möchtest. Bitte achte darauf, dass die längere Kante mindestens 1000 Pixel und maximal 2000 Pixel aufweist.

E Mail: post@urbexplorer.com

 „Am 26. April 1986, ereignete sich im vierten Block des Atomkraftwerks in Tschernobyl eine Serie von Explosionen. Der Supergau von Tschernobyl war die größte technische Katastrophe des zwanzigsten Jahrhunderts“ .

Wir laden alle Lost Places Fotografen, Hobbyfotografen, Urbexer und Geschichtsinteressierte zu unserer Filmreportage „Ein Sommer in Pripjat“ während des Fotofestivals ein. Diese Dokumentation wird von Katja http://www.membaris-art.de präsentiert. Wir wollen euch zeigen, wie es wirklich in der geschlossen Zone rund um das Kernkraftwerk aussieht. Du erfährst mit uns, wer die Menschen sind die dort leben, wie sie leben und was sie uns sagen wollen.

Unser Programm während des Fotofestivals runden diverse Workshops zum Thema Fotografie ab.

Zum Thema malen mit Licht und Lichtkunstfoto wird es ein Fotokurs mit Sven Gerard geben:

Sven Gerard
Light Art Photography & Light Painting
sven@lichtkunstfoto.de
www.lichtkunstfoto.de
www.fb.com/lichtkunstfoto

LichtkunstfotoAlle Infos zum Ablauf werden hier demnächst Online gestellt. Ihr werdet aber auch über den Newsletter oder den sozialen Medien auf dem Laufenden gehalten. Falls Ihr Fragen habt schickt mir eine Nachricht an post@urbexplorer.com.

Wir freuen uns auf euch!


Auf unserer vergangenen Lost Places Fototour in Görlitz entdeckten wir diese ehemalige Fabrik. Die Fans von düsteren Industrieanlagen und detailverliebte Fotografen deren die Zeugnisse der Industrialisierung wichtig sind und diese in Ihren Bildern festhalten wollen, kommen hier voll auf Ihre Kosten. Zu entdecken gibt es ein Heizhaus mit viel Metall, Rost, Moos und Staub. In der Produktionshalle steht eine riesige Dampfmaschine mit scheinbar unendlichen Rohrleitungen die zum angrenzenden Kesselhaus führen.

Als Mitte des 19. Jahrhunderts in der Stadt die wirtschaftliche Blütezeit vor ihrem Höhepunkt stand, ließ man an dieser Stelle eine Dampf-Mälzerei-Brennerei und nördlich davon einen Ziegelofen mit Trockenscheune planen und errichten. Schon 1862 wurde das Grundstück mit den darauf befindlichen Gebäuden an die Herren Koch und Hagspihl aus Dresden verkauft. Bereits ein Jahr später zahlte Guido Oswald Hagsphil seinen Partner Koch für 40.000 Reichsmark aus und war damit alleiniger Besitzer der „Görlitzer Getreidebrennereien, Presshefe – Sprit – und Malzfabriken“. Nachdem der Firmengründer im Jahre 1915 verstorben ist, übernahmen die Söhne die Geschäfte. Im Jahr 1926 wurde die gesamte Fabrik für 600.000 Reichsmark an die damaligen Eigentümer der “UNION Leipziger Presshefefabriken und Brennerei AG” in Leipzig-Mockau verkauft.

Im Jahr  1938 wurde die Fabrik in eine Aktiengesellschaft unter Beteiligung der Henkel & Cie. AG umgewandelt und firmierte weiter unter dem Namen “Görlitzer Getreidebrennerei Hagspihl und Co”. Nach dem 2. Weltkrieg 1945 war die Fabrik erst durch einen Treuhänder in Verwaltung, bis 1955 die Enteignung der Firmeninhaber erfolgte. Die Umstrukturierung in einen volkseigenen Betrieb der DDR und die Eingliederung in die VEB Bramsch –Dresden wurde veranlasst. Die Produktion von Alkohol und Spiritus trat in den Hintergrund, es wurde vornehmlich Hefe – ein Abbauprodukt der Alkoholproduktion – für die Lebensmittelversorgung gebraucht. So wurde die Fabrik eine von fünf der DDR, welche Hefe für die Staaten des Ostblocks produzierte. Es wurden jährlich etwa 4400-4700 t Hefe produziert und 17600-19000 hl reiner Alkohol. Durch die vielen Feiertage und Feste zu DDR-Zeiten gab es Spirituosenmangel, deshalb wurde stetig dafür gesorgt, dass solche produzierenden Betriebe immer vorrangig mit neuster Bürotechnik und Rohstoffen versorgt wurden. Bis zum Jahr 1990 firmierte das Unternehmen unter “VEB Bramsch, Betriebsteil Backhefe Görlitz, Nahrungsmittelkombinat Magdeburg” und dem Ehrentitel “Betrieb der ausgezeichneten Qualitätsarbeit”. Die Auszeichnung der Güte der Hefeproduktion in der Vergangenheit ist noch heute durch eine Vielzahl von Urkunden belegbar.

Die Berliner Treuhandgesellschaft verkaufte im März 1991 die VEB Backhefe an eine Brennerei. Die weitere Produktion von Presshefe ist aus wirtschaftlichen Gründen, abgesehen von der Tatsache, dass einige Maschinen verschwanden oder vor der Übernahme verkauft wurden, eingestellt worden.

Die Fabrik stellte unter geschickter Umnutzung sowie vor aller technischer Verbesserungen und sukzessiver Erneuerung der Anlagen bis ins Jahr 2001 Rohalkohol her. Auch wurde eine Zweigstelle im benachbarten Reichenbach mit einer Kartoffel-Brennerei errichtet. Die Änderung des Bundesmonopolgesetzes 1998 mit Wirkung zum Jahr 2001 stellte einen dramatischen Einschnitt für den Produktionsstandort dar, weil hier durch die Gesetzesänderung unvorbereitet die finanzielle Grundlage entzogen wurde.

Checkt die nächsten Termine zu unserer spannenden Fototour „Kost & Logis“ in Görlitz.