Liebe Abenteurer, Fotofreunde und Entdecker! Das Gefühl in uns, das der gesamte Planet bis in den letzten Winkel erforscht und überwacht ist verursacht in uns eine innere Unzufriedenheit. Wir gieren förmlich danach, Orte zu finden, die verborgen und auf keiner Landkarte verzeichnet sind. Wir sind auf den Spuren der Entdecker und suchen geheime Orte die uns überraschen.

Begleitet uns auf eine spannende Fotoreise nach Transnistrien & Moldawien. Die Republik Moldau ist ein kleines Land am Rande Europas, zwischen Rumänien und der Ukraine. Das Land beherbergt die nicht anerkannte Republik „Transnistrien“ Die Republik ist kein offiziell anerkannter Staat, aber es ist eine unabhängige Transnistrische Moldaiusche Republik mit eigener Währung, eigener Regierung und sowjetischer Ideologie.

Wir besuchen die Haupstadt Tiraspol zum Tag der Unabhängigkeit und nehmen an den Festlichkeiten und Militärparaden teil. In Tiraspol kann man bis heute kommunistische Symbolik aus den Sowjetzeiten finden, es ist wie ein „sozialistisches Freilichtmuseum“. Wir fahren zum autonomen Gebiet Gagauzery, wo türkischsprachige aber orthodoxe Bevölkerung lebt. Wir besuchen eine „Kolchose“ und prächtige Weingüter und Keller sowie eine Störfarm und probieren hier den besten Kaviar der Region. Unterwegs probieren wir die kulinarischen Köstlichkeiten der Region. Diese Fotoexpedition wird auch von grandiosen Landschaften, verwunschenen Schlössern, Kirchen, Klöstern, einer Synagoge sowie Architektur und Straßenfotografie untermalt. Mit uns erkundest Du mit einer Gruppe von Fotofreunden, Explorern und Abenteurern geheimnisvolle Orte und vergessene Welten. Mit uns sammelst Du Artefakte in Form von einzigartigen Fotomotiven.

Transnistrien ist ein kleines Land, etwa 200 Kilometer lang und an nur wenigen Stellen breiter als zwanzig Kilometer, im Rücken die Ukraine und im Westen, am gegenüberliegenden Ufer des Dnjepr, die Republik Moldawien, oder unter der früheren Bezeichnung „Bessarabien“. Josef Stalin hatte Transnistrien im Jahr 1940 von der Ukraine getrennt und der damaligen Moldauischen Sowjetrepublik zugeschlagen. Nach dem Untergang der UdSSR fürchtete man in Transnistrien wo überwiegend die russischsprachige Minderheit lebt, das die Rumänisch sprechende Mehrheit Moldaus eine Vereinigung mit Rumänien anstreben, auf Kosten Transnistriens.

Russische und ukrainische Soldaten überwachen die Grenze zwischen der Republik Moldau und ihrer abtrünnigen Teilrepublik. Eine Grenze, die für Moldau nicht existent ist, weshalb die Polizisten Moldaus auch keine Kontrollen vor dem Schlagbaum vornehmen. Die nicht anerkannte Hauptstadt Tiraspol liegt kaum zehn Minuten hinter der Waffenstillstandslinie von 1992. Etwa 180 000 der rund 600 000 Einwohner Transnistriens leben in Tiraspol, einer Hauptstadt, die den Charme von „Ostberlin 1989“ hat. Überall entdeckt man sowjetische Symbolik und Relikte aus längst vergangenen Zeiten, die meisten Straßen von sozialistischer Architektur und Plattenbauten umgeben.

Im Zentrum der Stadt steht auf einem Betonsockel ein Panzer. „Das ist ein Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Unabhängigkeitskrieges“. Knapp 1000 Menschen starben als 1992 moldawische Soldaten in Transnistrien einrückten. Die Transnistrier wollten um keinen Preis zu Rumänien gehören, wie damals die moldawische Regierung forderte. Transnistrien blieb seitdem autonom, aber es gehört offiziell immer noch zu Moldawien. Es gibt die lokale Währung, den transnistrischen Rubel. Man kann aber auch überall mit Dollar und sogar Euro bezahlen.

Alle Informationen und Stationen unserer spannenden Fotoexpedition Transnistrien & Moldawien findet Ihr unter diesem Link: https://urbexplorer.com/shop/transnistrien-moldawien/