Adel verpflichtet

Bewertet mit 5.00 von 5 basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)
 
 

240,00 320,00 

  • 3 Stunden fotografieren im prächtigen Märchenschloss
  • 2 Stunden fotografieren im Schloss von Osterberg
  • 3 Stunden fotografieren im Residenzschloss
  • 3 Stunden fotografieren im Bahnbetriebswerk
  • Mindestens 6 / Maximal 12 Teilnehmer pro Tour
  • Hotelübernachtung im Doppelzimmer/Einzelzimmer (+ 10 € EZ Zuschlag) inclusive Frühstück.
  • INFO zum Standort: Unsere Fototour findet in der Region Dolnoslaskie in Polen statt. Siehe unten!
  • Es wird ein Shuttleservice ab/bis Berlin angeboten. Treffpunkt ist um 5.30 Uhr der Parkplatz ggü. dem ZOB Berlin. Zustieg um etwa 7.00 in Cottbus-Süd ist auch nach vorheriger Absprache möglich. Ankunft in Berlin nach der Fototour etwa 20.00-21.00 Uhr. Ja, der Bus fährt alle Stationen der Fotoexpedition automatisch an.
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Beschreibung

Lost Places Fotografen aufgepasst! Erkundet mit uns auf unserer Fototour ein traumhaftes Rapunzelschloss mit prächtigen Sälen, Stuck und Treppenhäusern, ein düsteres ehemaliges Bahnbetriebswerk mit viel Staub, Rost und Ruß und ein märchenhaftes Schloss mit einem Klavier und vielen Details zum fotografieren. Diese Fotoexpedition wird vollgepackt sein mit spannenden, atemberaubenden und detailreichen Motiven. Wir besuchen an diesem Wochenende 4 Locations davon ein Märchenschloss, ein stillgelegtes Bahnbetriebswerk, ein ehemaliges Residenzschloss und die Ruine eines ehemaligen Rittergutes. Unser Basislager wird ein drei Sterne Hotel im Zentrum unserer Erkundungsroute sein sodass wir alles bequem erreichen. Wie immer bei uns ist die Übernachtung/Frühstück inclusive.

Erster Tag „Das Rapunzelschloss“ 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Das Schloss wurde im 16. Jahrhundert als Renaissancebau errichtet. Im Jahr 1750 wurde die barocke Parkanlage angelegt. Ab 1780 war das Schloss im Besitz einer Adelsfamilie und deren Wohnsitz. Von 1787 bis 1790 wurde das Schloss durch Flügelanbauten erweitert. Im Jahr 1870 wütete ein Brand im Schloss, das Schloss wurde danach in klassizistischem Stil mit hohem Turm neu erbaut und im Innern stilgerecht ausgestaltet. Ursprünglich sollte das Schloss ein Stockwerk höher werden; erkennbar ist dies am Schlossturm, der für ein weiteres Stockwerk vorbereitet ist. Der Turm ist 9 Meter höher als der direkt gegenüberliegende Kirchturm der barocken Kirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste die Adelsfamilie das Schloss verlassen. Seitdem steht das Bauwerk zum großen Teil leer und verfällt. Nach 1945 ging das Schloss in polnisches Staatseigentum über. Zeitweise waren eine Funktionärsschule und eine Landwirtschaftsschule in einem Teil des Gebäudes untergebracht.

„Das Schloss von Osterberg“ von 15.00 bis 17.00 Uhr

Ein Rittersitz wird hier schon für das Jahr 1368 erwähnt. In den 80er Jahren des 15. Jahrhunderts wurde ein neues Schloss mit einem dreistöckigen Turm errichtet. 1563 wurde das Bauwerk von der Familie Reichenbach umgebaut und in eine Residenz mit vier Flügeln, einem Innenhof und einem Turm über der Hofdurchfahrt umgestaltet. 1945 wurde das Schloss niedergebrannt. 1675 kaufte den Besitz mit den umliegenden Ländereien der gerade in den Ritterstand erhobene Troppauer Kaufmann Daniel Paschasius von Osterberg, ein Jesuitenschüler, der am Hof in Prag Karriere gemacht hatte. Dieser führte einen grundlegenden Umbau der Residenz durch, in einer Form, die die italienische Architektur des 14. und 15. Jahrhunderts zum Vorbild hatte, hierdurch wollte der Besitzer auch eine lange Tradition seines Adelstitels suggerieren. Um 1872 wurden die nächsten Umbauten vorgenommen und in den Jahren 1972-1973 wurde das Gebäude in ein Freizeitheim umgestaltet. Die Anlage wird vom Torgebäude mit der eingravierten Jahreszahl 1677 vervollständigt. Die Südfassade beinhaltet im oberen Teil das herrlich ausgearbeitete Wappen derer von Osterberg. Neben der Residenz sind das alte Gut und Überreste eines Landschaftsparks erhalten.

Zweiter Tag: „Stillgelegtes Bahnbetriebswerk“ 10.00 bis 13.00 Uhr

In diesem stillgelegten Bahnbetriebswerk kommen alle Lost Places Fotografen auf ihre Kosten die auf düstere Industriedenkmäler mit viel Staub, Rost und Ruß stehen. Es stehen in der Haupthalle einige Lokomotiven und Waggons herum. Aber auch die angrenzenden Werkstätten bieten einmalige Fotomotive.

„Das Residenzschloss“ 14.00 bis 16.00 Uhr

Heinrich von Ratschin liess nach 1559 ein befestigtes Haus der Renaissance mit einem an der Westseite vorgelagerten Treppenturm errichtet. Dessen reiche Sgraffitodekorationen sind zum Teil im Inneren des heute verwüsteten Schlosses erhalten, wo sie unter späteren, inzwischen abblätternden Putzschichten zum Vorschein kommen. 1624 erwarb der spätere Landeshauptmann der Grafschaft, Freiherr Johann Arbogast von Annenberg den sogenannten „Schlosshof“ der nach dem Böhmischen Aufstand 1623 enteigneten protestantischen Familie, ebenso die nahe gelegenen Güter Moschenhof (Muszyn) und Ratschenhof (Raczyn). Der 1623 in den Grafenstand erhobene Annenberg liess bald nach dem Erwerb das Wohngebäude vergrößern, darin 1631 eine St. Georgs Kapelle einrichten und mit drei weiteren Flügelgebäuden einen Innenhof einfassen. Durch die Ehe seiner Tochter Maria Maximiliana gelangte das Gut 1651 in den Besitz des überaus kunstsinnigen Reichsgrafen Johann Friedrich von Herberstein. Dieser liess das Schloss nach Plänen des bereits zuvor hier tätigen, aber ansonsten gänzlich unbekannt gebliebenen italienischen Baumeisters Lorenzo Niceli und des nachfolgenden Jacopo Carove aus der Werkstatt des vorwiegend in Böhmen tätigen Architekten Carlo Lurago von 1653 an zu einer frühbarocken Residenz umbauen. Dazu wurde dem renaissancezeitlichen Bau nach Süden eine Gebäudeachse vorgebaut, die den 1657 mit zwei oktogonalen Geschossen und welscher Haube erhöhten Schlossturm seitlich einfassen. Die flankierenden Gebäudeteile schliessen mit einer großzügigen hofseitigen Loggia ab. Die Lauben selbst – jeweils drei sind mit einem niedrigen Schweifgiebel zusammengefasst – sind nach oben hin offen. Sie ermöglichten auch den Zugang auf die Terrassen der Seitenflügel, die auf 1783 datierten Ansicht des Zeichners Friedrich Bernhard Werner deutlich wiedergegeben sind.

Eine Fotoexpedition wie diese kann mitunter sehr anstrengend sein und einige Unwägbarkeiten mit sich bringen. Um zu erfahren ob Du den Mut hast um an unserer Expedition teilzunehmen stell Dir folgende Fragen:

  1. Schaffe ich es eine längere Zeit in meinem eigenen PKW oder unserem Kleinbus zu fahren?
  2. Schaffe ich es mit einem vollbeladenen Rucksack, Stativ etwa 5 Kilometer am Tag zu wandern?
  3. Bin ich trittsicher und habe ich einen ausgeprägten Orientierungssinn?
  4. Komme ich mit kurzzeitig wenig Schlaf aus und mit einem veränderten Tagesablauf während der Expedition aus?
  5. Habe ich Lust in einem kleinen Team von Entdeckern eine spannende Fotoexpedition zu erleben?
  6. War ich bereits alleine in fremden Ländern auf Reisen und finde ich mich zurecht? Wenn Du alle Fragen mit Ja beantwortet hast und es jetzt schon kaum erwarten kannst mit uns in das Abenteuer Deines Lebens aufzubrechen bist Du garantiert der/die Richtige für unsere spannende Fotoexpedition. Wir freuen uns auf Dich!

Wir fahren an Lost Places um diese zu erkunden, dies sind Gebäude und Orte die wir mit Zustimmung besuchen dürfen. Dies sind keine illegalen Touren! Jeder haftet für sich bei eventuellen Unfällen e.t.c. Für die Fotos sind nach Rücksprache mit den Eigentümern/Verwaltern Fotorechte für den privaten Gebrauch eingeräumt worden.

Bei den Objekten handelt es sich um verlassene Orte. Die auf den Bildern gezeigten Motive entsprechen dem aktuellen Stand. Wir können aber nicht ausschließen, dass sich kurzfristig die Situationen und Motive vor Ort ändern. Bitte habt dafür Verständnis. Genauso können sich auch Änderungen im Tourablauf ergeben. Insbesondere wenn kurzfristig einzelne Objekte verkauft, abgerissen, vermietet werden. In diesem Fall erstellen wir eine Alternativroute.

Nach Abschluss des Bestellvorgangs bekommt Ihr eine Bestellbestätigung. Wir verschicken dann den Tourplan per PDF an die angegeben E-Mail Adresse, etwa 7-5 Tage vor Abreise.

Die Reiseroute

2 Bewertungen für Adel verpflichtet

  1. Bewertet mit 5 von 5

    (Verifizierter Besitzer)

    Großartige Tour genauso wie die Tour „Die Wallfahrer“
    Eine tolle Kombination als der Geschichte deutscher Fürsten in Schlesien,
    toller alter Architektur mit zahllosen Fotomotiven, dem Verfall dieser Lost Places.
    Insbesondere das Schloss in Bozkow und das Bahnbetriebswerk in Beuthen haben uns begeistert.
    Das Bahnbetriebswerk war wohl das tollste Lost Place das ich bisher besichtigt habe.
    Da einige der Dachfenster kaput sind, regnet es rein. Die verbleibenden Fenster schaffen jedoch ein Gewächshausklima, sodaß zwischen alten Güterwagen, 3 Triebwagen und einer Diesellok und zwischen uralten Maschinen und Werkbänken jetzt junge Bäume mit frischem grün wachsen.
    Das gibt unendlich viele Fotomotive.
    Ein weiteres Schloss war schon sehr stark Ruine und eingestürzt-ein anderes in Renovierung-interessant alle Stadien zu sehen.
    Wir hatten teil starken Regen-auch sehr beeindruckend wenn das Wasser durchs kaputte Dach mancher Gebäude lief.

  2. Bewertet mit 5 von 5

    Sehr schöne Tour mit zahllosen abwechslungsreichen Motiven.
    Für alle ist was dabei. Wer Industrie und Rost in Kombination mit Pflanzen mag kommt im Bahnbetriebswerk voll und ganz auf seine Kosten. Auch die Schlösser mit ihren unterschiedlichen Charakteren sind sehr schön. Die Tour hat sich gelohnt.

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