Im ukrainischen Amazonas – Vorfreude und Vorbereitung

Wir laden euch zu einer spannenden Abenteuer & Fotoreise im Pripjat Nationalpark ein. Wir schwimmen im Kajak auf den Gewässern des ukrainischen Amazonas in der Nähe der Grenze zu Weißrussland.   In den vier Tagen werden wir etwa 40 Kilometer auf dem Pripjat Fluss zurücklegen. Wir durchqueren wilde Sümpfe, Dörfer fernab jeder Zivilisation. Wir begegnen wilde und zahme Tiere bevor wir am Abend den wunderschönen Sonnenuntergang gemeinsam am Lagerfeuer genießen.

Unser Frühstück wird von Einwohner der einzelnen Dörfer zubereitet die wir gerade durchqueren. Wir genießen die unbeschreibliche Stille und das Gefühl fernab jeder Zivilisation zu sein. Hier siehst du Dörfer die man so bei uns im 19 Jahrhundert gesehen hat.

Wir schlagen jeden Tag unsere Zelte in wilder Zivilisation auf, bereiten unser Abendessen gemeinsam zu und sammeln Holz für unser Lagerfeuer. Vielleicht haben wir Glück und fangen einen prächtigen Fisch den wir dann gemeinsam Zubereiten und Essen. Natürlich habt Ihr jeden Tag die Möglichkeit jeden Tag im kristallklaren Wasser zu baden. Die Abende verbringen wir gemeinsam am Lagerfeuer und lassen so den Tag ausklingen und planen dann die Reiseroute für den nächsten Tag.

Vorfreude und Vorbereitung

Endlich mal wieder ein paar Tage in unberührter Natur verbringen. Weitab von Glas, Asphalt, Stahl und Beton. Das waren so die ersten Gedanken die mir durch den Kopf schossen.

Dann wurde es aber gleich ernster. Mücken und Bremsen. Wasser und Fotoapparat/Handy. Gegen die Mücken hatte ich mir dann voller Panik ein Mückennetz für den Kopf gekauft und eine Flasche Anti Brumm war auch im Gepäck. Das Netz ist übrigens heute noch ungebraucht in seiner Verpackung, Anti Brumm genügt voll und ganz.

Ich hatte mich entschlossen nur die kleine SONY A6000 mit auf die Reise zu nehmen. Die Spiegelreflexkameras blieben im trockenen Zuhause. Eine wasserdichte Kameratasche wurde gerade noch rechtzeitig geliefert, ebenso eine wasserdichte Handyhülle. Auch wenn unser Kajak nie gekentert ist, man spritzt beim Paddeln schon etwas rum (abgesehen von den Wasserschlachten).

Ein Wort vielleicht noch zur Sonne. Eine Kopfbedeckung (Strohhut) und lange dünne Sachen sowie etwas Sonnenschutzmilch sollte man unbedingt einpacken.Wir hatten bis auf den Anreisetag das schönste Sommerwetter, Sonne satt. Eine komplette dünne Regenschutzkleidung war trotzdem im Gepäck.

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