Georgien – Fotoreise in ein noch unentdecktes Reiseland

„Georgien ist nicht nur ein europäisches Land, sondern eines der ältesten europäischen Länder“ das sagte einstmals Mikheil Saakaschwili, der ehemalige Präsident von Georgien. Das Land hat etwa 4,6 Millionen Einwohner, der Name Georgien wird meist nur von Besuchern und Ausländern benutzt und wurde vom Landespatron dem heiligen Georg übernommen. Die Bewohnen nennen ihr Land schon immer „Sakartvelo“.

Hier an der Grenze zwischen Europa und Asien warten auf Euch jede Menge spannende Geschichten. In Georgien entdeckten Archäologen die ältesten menschlichen Überreste außerhalb Afrikas, hier kann man auf den Spuren von Jasons Argonauten wandeln. Die Argonautensage ist ein Bestandteil der griechischen Mythologie und handelt von der Fahrt des Iason und seiner Begleiter nach Kolchis im Kaukasus, der Suche nach dem Goldenen Vlies und dessen Raub. Die Reisegefährten werden nach ihrem sagenhaft schnellen Schiff, der Argo, die Argonauten genannt.

Zweifellos ist Georgiens bekanntester Vertreter der Schustersohn und ehemalige Priesteranwärter Josseb Dschughaschwili, besser Bekannt als Josef Stalin. Nach seinem Tod im Jahre 1953 fielen seine Beliebtheitswerte zwar ins Bodenlose, trotzdem hielten in seiner Heimatstadt Gori die Anhänger die Erinnerung an ihn lebendig. Hier entstand ein Museum, vollgestopft mit Devotionalien und Kitsch. Dieses sehr skurrile und vor Propaganda strotzende Stalin-Museum werden wir im Rahmen unserer Fotoreise Georgien & Kaukasus besuchen. Ein wichtiger Programmpunkt sind auch die unzähligen katholischen Kirchen und Klöster die wir besichtigen werden, denn Georgien ist eins der religiösesten Länder der ehemaligen Sowjetunion.

In den Regionen Svaneti oder Kasbegi, beide Teil des Kaukasus südlich der russischen Grenze, werden wir viel wandern und grandiose Landschaftsaufnahmen der majestätischen Berge machen. Mit Geländewagen brechen wir zu einer Tagestour nach Ushguli auf, der am höchsten gelegenen Siedlung im Kaukasus .

Die georgische Küche ist zwar in Hinsicht der Kalorienzahl nicht unbedingt leicht, aber köstlich. Wir werden alle Gaumenfreuden probieren wie zum Beispiel Chatschapuri, mit Käse gefüllte Teigfladen. Wir probieren schwierig zu essende Riesenknödel „Chinkali“ und dazu eine große Auswahl an verschiedenen Sorten lokalem Bier und Wein.

Als Nachtisch probieren wir die beliebte georgische Süßigkeit „Tschurtschchela“. Hergestellt wird der traditionelle süße Snack indem man Haselnuss- oder Walnusskerne auf eine Leine bindet und diese so lange in Traubensaft taucht bis der mit Mais- und Weizenmehl angedickt ist und sich eine dünne Schicht über die Nüsse gelegt hat.

Zum Schluss gibt’s einen oder mehrere Tschatscha – dies ist ein privat gebrannter Traubenschnaps.

Auch der Wein soll ungefähr 8000 v. u. Z. in Georgien erfunden worden sein, was den Georgiern genügend Zeit gab, die übertriebenste Trinkspruchtradition der Welt zu perfektionieren.

 

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